Australien
Allgemein
Statistische Daten
Hauptstadt: Canberra
Fläche: 7.692.030 km²
Einwohnerzahl: 26 Mio.
Währung: 1 Australischer Dollar (AUD)
Staatsform: parlamentarische Demokratie
Amtssprache: Englisch, jedoch werden ebenfalls verschiedene Sprachen von den australischen Ureinwohnern gesprochen.
Religion: Überwiegend Christen (Anglikaner 21 %, Katholiken 27 %, Griechisch-Orthodoxe 3 %, 21 % anders christlich) sowie Minderheiten aller anderen Weltreligionen und Anhänger von Naturreligionen.
Bevölkerungsdichte: 3,1 Einwohner pro km
Zeitzone: UTC+8 bis UTC+11
Telefon-Vorwahl: + 61
Netzspannung: 230 V, 50 Hz. Adapter erforderlich.
Gefahrenindex:
Visumpflicht: Ja
Reisepass erforderlich: Ja
Lage
Geographische Einordnung
Australien grenzt im Norden an die Arafura- und die Timorsee, im Osten an das Korallenmeer und die Tasmansee des Südpazifiks, im Süden und Westen an den Indischen Ozean. Zu Australien gehören neben dem Festland und den küstennah gelegenen Inseln noch Tasmanien, die Weihnachtsinseln, die Kokosinseln im Indischen Ozean und die Norfolkinsel im Südpazifik.
Infrastruktur
Australien hat 8 internationale Flughäfen (Sydney Airport (SYD) (Kingsford Smith), Adelaide International (ADL), Melbourne Airport (MEL) (Tullamarine), Perth Airport (PER), Brisbane Airport (BNE), Darwin International Airport (DRW), Hobart Airport (HBA) und Cairns International (CNS) (Queensland). Inlandsflüge werden ebenfalls angeboten, ebenso Kreuzfahrten.
Das Schienennetz umfasst mehr als 40.000 km. Im australischen Hinterland sind die Landstraßen selten asphaltiert und von November bis Februar durch starke Regenfälle fast unpassierbar. Fernbusse und Mietwagen sind vorhanden. In allen Großstädten gibt es ausgezeichnete öffentliche Verkehrsmittel. Linksverkehr.
Termine / Feiertage
Daten für 2026
Nationalfeiertag:
26. Januar: Australien-Tag (1788)
Weitere Feiertage:
1. Januar: Neujahr
3. April: Karfreitag
6. April: Ostermontag
25. April: ANZAC Day
25. Dezember: Weihnachten
26. Dezember: 2. Weihnachtsfeiertag (außer SA)
Australien besitzt zahlreiche lokale Feiertage, Details gibt es hier.
Daten für 2027
Nationalfeiertag:
26. Januar: Australien-Tag (1788)
Weitere Feiertage:
1. Januar: Neujahr
26. März: Karfreitag
29. März: Ostermontag
25. April: ANZAC Day
25. Dezember: Weihnachten
26. Dezember: Boxing Day (außer SA)
27. Dezember: zusätzlicher Weihnachtsfeiertag
28. Dezember: zusätzlicher Boxing Day (außer SA)
Australien besitzt zahlreiche lokale Feiertage, Details gibt es hier.
Daten für 2028
Nationalfeiertag:
26. Januar: Australien-Tag (1788)
Weitere Feiertage:
1.(+3.) Januar: Neujahr
14. April: Karfreitag
17. April: Ostermontag
25. April: ANZAC Day
25. Dezember: Weihnachten
26. Dezember: Boxing Day (außer SA)
Australien besitzt zahlreiche lokale Feiertage, Details gibt es hier.
Kontakte
Notrufnummern
Notruf: 111 / 911
Polizei: 000
Feuerwehr: 000
Ambulanz: 000
Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50
Allgemein
Telefon / Mobilfunk
Die Netz-Abdeckung sowohl im Festnetz- als auch im Mobilfunkbereich sind aufgrund der geringen Bevölkerung nicht flächendeckend. Außerhalb der Städte ist die Netzabdeckung recht dünn bis nicht vorhanden. Im Outback ist fast kein Netzempfang möglich - nur um Alice Springs oder am Ayers Rock.
Im Landesinneren ist das Telefonieren nur mit speziellen CDMA-Mobil- und Satellitentelefonen möglich. Bei "Newsagents" und in Supermärkten sind "PrePaid Cards" oder auch "Calling Cards" erhältlich. In vielen Telefonzellen kann auch per Kreditkarte telefoniert werden (mit Zuschlag).
Aktuelle Infos zur konkreten GSM-Netzabdeckung.
Internet
Internet und E-Mail-Dienste sind (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
Im Outback ist Internetzugang nur sehr selten verfügbar. Mehr und mehr Telefonzellen werden mit Wlan-Hotspots ausgestattet.
Internetcafés sind in allen Städten und größeren Orten zahlreich vorhanden. Die meisten Hotels, öffentliche Bibliotheken und Büros der “Student UNI Travel” bieten ebenfalls Internet/E-Mail-Möglichkeiten an.
Die Telekommunikations-Überwachung durch einheimische Sicherheitsbehörden kann nicht ausgeschlossen werden.
Strom / Elektrizität
230 V, 50 Hz. Adapter erforderlich. Üblicher Netzsteckertyp I.
Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der „International Electrotechnical Commission“: www.iec.ch
Die Elektrizitätsversorgung ist flächendeckend und gut ausgebaut. Sie ist i.d.R. weitgehend stabil.
Steckertyp I
Verkehr
Luftfahrt / Luftverkehr
In den wichtigsten Städten des Landes gibt es gut ausgebaute internationale Flughäfen. Diese werden teilweise täglich von zahlreichen Airlines aus der ganzen Welt angeflogen. Von allen großen internationalen Flughäfen des Landes gibt es täglich Direktverbindungen zu vielen Flughäfen der Nachbarinseln und zu den Südseeinseln.
Das inländische Flugstreckennetz ist sehr gut ausgebaut. Hier gibt es fast überall tägliche Linienflüge zwischen allen Metropolen bzw. Regionen.
Ankommende Passagiere werden auf manchen australischen Flughäfen mit Köperscannern überprüft. Dies sollte man nicht verweigern, da es sonst nicht nur Verzögerungen bei der Sicherheitsüberprüfung gibt, sondern auch ein Zugang zum Transitbereich erst nach einer Frist von 24 Stunden erlaubt wird.
Wirtschaft
Banken / Geld
Landeswährung: 1 Australischer Dollar (AUD) = 100 Cents.
Banköffnungszeiten: Mo bis Do von 9.30 Uhr bis 16 Uhr; Fr von 9.30 Uhr bis 17 Uhr.
(regionale Abweichungen möglich).
Reiseschecks werden in Banken oder großen Hotels akzeptiert. Kreditkarten werden akzeptiert, aber ihre Verwendung kann in kleineren Städten und in entlegenen Gebieten eingeschränkt sein. Geldautomaten stehen in allen wichtigen Städten zur Verfügung. Mit ec-/Maestro-Karte und Pin-Nummer kann Bargeld in der Landeswährung von Geldautomaten abgehoben werden.
Geldautomaten werden im englischsprachigen Raum als 'ATM' bezeichnet. Dies ist die Abkürzung für 'Automatic Teller Machine'.
Vorsorge
Vorgeschriebene Impfungen
Wird kein Zertifikat vorgelegt, kann eine Quarantäne für sechs Tage angeordnet werden. Dabei wird die Bewegungsfreiheit nicht eingeschänkt, aber der Reisende ist verpflichtet, bei Krankheitszeichen sofort einen Arzt aufzusuchen.
Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
Empfohlene Impfungen
Diphtherie
Tetanus
Keuchhusten
Polio-Grundimmunisierung sollte vorliegen
Hepatitis A
Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025
Impfungen aus besonderem Grund
Hepatitis B (bes. bei Langzeitaufenthalt oder engem Bevölkerungskontakt)
Japan-Enzephalitis: Gegebenenfalls bei Aufenthalten in den Bundesstaaten New South Wales, Queensland, Victoria, South Australia und den Inseln der Torres-Straße
Meningokokken ACWY: Bei engeren Bevölkerungskontakt im Rahmen von Langzeitaufenthalten zu erwägen. Impfungen gegen Meningokokken (ACWY und B) sind in Australien Standardimpfungen und können ggf. bei Schul- oder Universitätsbesuch vorausgesetzt werden.
Dengue-Impfung (Stellungnahme des StAR zum Denguevirus-Impfstoff Qdenga®): Vorkommen in Nordqueensland und Inseln der Torres-Straße.
Gesundheitsrisiken/-Versorgung
Medizinische Versorgung
Das australische Gesundheitswesen entspricht westeuropäischem Standard und ist generell gut. Jedoch muss, unter Umständen auch in Notfällen, mit Wartezeiten für Behandlungen gerechnet werden. Darüber hinaus verlangen alle Krankenhäuser eine finanzielle Garantie für Behandlungen von Patienten, die nicht einer australischen Krankenversicherung angeschlossen sind. Reisende müssen häufig die Rechnungen direkt beim Arzt oder Krankenhaus bezahlen. Es sei denn, sie sind durch eine Zusatzversicherung entsprechend abgesichert. Bei schweren Erkrankungen oder schweren Verletzungen können sehr hohe Kosten anfallen.
Sollten bestimmte Medikamente von Zuhause mitgebracht werden, müssen diese bei der Ankunft deklariert werden. Viele Arzneimittel, etwa Wachstumshormone und Steroide, sind strengen Zollvorschriften und Einfuhrbeschränkungen unterworfen; welche, das zeigt eine Übersicht des australischen Zolls.
Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer guten Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.
Infoblock:
Um das Gesundheitsrisiko so weit als möglich zu minimieren, sollten Warnhinweise unbedingt überall befolgt und ernst genommen werden. Hinweisschilder z.B. an den Stränden, die vor einem Sprung ins Wasser dringend zu beachten sind, verweisen auf mögliche, durch Meerestiere und andere Ursachen ausgehende Gefährdungen. Vor Badebeginn sollten außerdem über die örtlichen Fremdenverkehrsämter Auskünfte über das Ausmaß der aktuellen Gefährdung eingeholt werden.
Infektionen / Krankheiten
Allgemein
Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:
Denguefieber
Denguefieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten übertragen wird. Man findet sie vor allem in wärmeren Regionen der Erde.
Symptome: mehrtägiges Fieber sowie starke Muskel- und Knochenschmerzen. Die möglichen Komplikationen sind beim Denguefieber besonders zu beachten. Im Verlauf der Erkrankung können sich erhöhte Blutungsneigung, seltener auch schwere innere Blutungen und/oder Kreislaufschock einstellen.
Inkubationszeit: zwischen 2 und 10 Tagen.
Vorkommen: kommt vor allem in Südostasien, Teilen von Asien (Indien, Pakistan, Afghanistan), Süd- und Mittelamerika, Afrika und Australien vor.
Prophylaxe: Moskito-Netze, lange Kleidung und Insektenspray wird unbedingt empfohlen.
Impfungen: Eine Impfung ist möglich, wird seitens der STIKO jedoch nur für eine eng begrenzte Personengruppe empfohlen.
Japanische Enzephalitis
Die japanische Enzephalitis ist eine durch Mücken übertragene Viruserkrankung, eine Gehirnhautentzündung nach einem Mückenstich. Grundsätzlich kann die japanische Enzephalitis in jedem Alter auftreten.
Symptome: i.d.R. keine schweren Krankheitssymptome. Nur bei ca. 1 von 250 Fällen kommt es zu einer schweren Erkrankung mit Fieber, Nackenschmerzen und Nackensteifigkeit, Verwirrtheit, Krampfanfällen und Lähmungen bis zum Koma.
Inkubationszeit: zwischen 5–15 Tagen.
Vorkommen: hauptsächlich in asiatischen Länder, im westlichen Pazifikraum und gelegentlich in Australien (Torres Strait und nördl. Queensland). Betroffen sind besonders ländliche Gebiete, in denen Schweinezucht und Reisanbau betrieben werden.
Borreliose (Lyme-Borreliose)
Die Borreliose oder Lyme-Krankheit stellt die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung dar und wird durch Bakterien, die sog. Borrelien verursacht.
Die Zecken befinden sich zumeist in Wäldern, Gehölz und Gräsern. Die Hauptaktivitätszeit der Zecken ist von März bis Oktober (je nach Witterungsverhältnissen auch etwas früher bzw. später).
Symptome: Grippeähnliche Beschwerden können bereits innerhalb von 3–30 Tagen nach Ansteckung auftreten. Neben der Wanderröte sind grippeähnliche Beschwerden ein mögliches Symptom im Rahmen von Stadium I der Borreliose. Stadium II (Wochen bis Monate nach Ansteckung): Krankheitsgefühl mit Kopfschmerz, Erschöpfungszustände, Nackensteifigkeit und sonstige überwiegend neurologische Symptome. Stadium III: Auftreten chronischer Gelenkentzündungen. Als Komplikation innerhalb des Stadium III können schwere chronische Nervenschädigungen (Neuroborreliose) hinzukommen.
Inkubationszeit: zwischen 3 bis 30 Tagen.
Vorkommen: vorwiegend auf der nördl. Halbkugel, d.h. Nordamerika, Europa und Asien.
Kujin-Virus
Dieser Virus wird durch nachtaktive Stechmücken beim Blutsaugen auf den Menschen übertragen und kann zu einer virusbedingten Gehirnentzündung (Enzephalitis) führen.
Symptome: Verlauf oft symptomlos. Ansonsten kommt es zu Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Lymphknotenschwellung, Schwäche und allgemeinem Krankheitsgefühl. Selten kommt es zu einer Enzephalitis.
Inkubationszeit: zwischen 1–2 Wochen.
Vorkommen: bislang nur in Teilen Australiens, Neuseeland und Papua-Neuguinea verbreitet.
Ross-River-Virus
Eine durch Stechmücken übertragene Virusinfektion. Die Erkrankungsraten hängen stark von den Wetterbedingungen ab. Am häufigsten tritt das Ross-River-Fieber im Spätsommer und im Herbst auf.
Symptome: Erstes Symptom sind plötzlich einsetzende Gelenkschmerzen, auf die nach etwa ein bis zwei Tagen großflächige Hautausschläge folgen. Die Körpertemperatur ist nur leicht erhöht. Fieber kommt selten vor. Die meisten Patienten klagen über Abgeschlagenheit und Müdigkeit, Übelkeit, Appetitlosigkeit und Lichtempfindlichkeit. Der Virusbefall der Gelenke führt zu starken Schmerzen. Auch eine Gelenksteife, Rötungen und Schwellungen können sich einstellen. Die Erkrankung geht meist von alleine wieder zurück. Die Genesung kann allerdings langwierig sein und sich bis zu sechs Wochen hinziehen.
Inkubationszeit: zwischen 3–9 Tagen.
Vorkommen: stark verbreitet in Australien, Papua-Neuguinea und den Nachbarinseln.
Melioidose
Melioidose, auch Whitmore-Krankheit oder Pseudorotz genannt, ist eine Infektionskrankheit, die durch ein Bodenbakterium ausgelöst wird. Eine Infektion mit dem Erreger erfolgt meist über direkten Kontakt durch Hautverletzungen, Inhalation oder Aufnahme von verunreinigtem Wasser oder Erde. Die Krankheit kann lebensbedrohlich werden, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird.
Symptome: hohes Fieber, Erbrechen, Durchfall, Lungenabszesse, Lungenentzündungen. Die chronische Form kann Abszesse bzw. Vereiterungen an verschiedenen Körperstellen hervorrufen, wie beispielsweise an: Leber, Milz, Lunge, Muskulatur und Haut.
Inkubationszeit: meist zwischen 1–21 Tagen, kann aber auch bis zu 20 Jahre betragen.
Vorkommen: in den Gebieten Südostasiens (v.a. Indien, Südchina, Papua Neuguinea), Australien und Südamerika.
Hygiene
Trinkwasser
Die Hygienebedingungen entsprechen westeuropäischen Standards.
Nahrung
Die Hygienebedingungen entsprechen westeuropäischen Standards.
Luft
In Ballungsräumen kann es zu Smog oder Feinstaubbelastungen kommen.
Klima
Allgemein
Australien verfügt aufgrund seiner Größe über sehr unterschiedliche Klimazonen. Das Land unterteilt sich klimatisch grob in zwei Hälften. Im Norden die Tropen, im Süden die gemäßigte Klimazone. Das trockene Binnenland um Alice Springs und den Ayers Rock ("Red Centre") bildet nochmals eine eigene Klimazone. Da das Land auf der Südhalbkugel der Erde liegt, erstreckt sich der Frühling von September bis Dezember und ist warm bis heiß. Im Sommer, von Dezember bis März, wird es sehr heiß. Der Herbst dauert von März bis Juni, der Winter von Juni bis September. Die beste Reisezeit sind der Frühling und der Winter. Von Dezember bis März herrscht Regenzeit im tropischen Norden des Landes. Die mittlere Temperatur in Sydney liegt bei 20 °C im Januar und bei 12 °C Juli, in Alice Springs bei 30 °C im Januar und bei 10 °C im Juli.
Wegen des "Ozonlochs" vor allem während der dortigen Sommermonate ist mit einer verstärkten Sonneneinstrahlung zu rechnen. Gefährdet sind vor allem helle Hauttypen. Schutzmaßnahmen beachten!
Klimatabelle
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation MELBOURNE, VICTORIA
Höhe über NN in m: 35
geographische Position: 144° 58’ E, 37° 49’ S
Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
Temp. ø Max. (°C) | 25,9 | 26,0 | 24,1 | 20,6 | 17,1 | 14,3 | 13,7 | 15,1 | 17,2 | 19,7 | 21,8 | 24,1 |
Temp. ø Min. (°C) | 15,1 | 15,5 | 14,1 | 11,7 | 9,5 | 7,2 | 6,5 | 7,4 | 8,7 | 10,3 | 12,0 | 13,7 |
Regentage | 5 | 4 | 6 | 6 | 9 | 8 | 9 | 11 | 10 | 9 | 8 | 6 |
Niederschlag (mm) | 47 | 46 | 44 | 53 | 68 | 43 | 49 | 57 | 53 | 65 | 57 | 58 |
Sonnenstunden ø | 8,9 | 8,0 | 7,3 | 5,5 | 4,0 | 3,5 | 3,9 | 4,5 | 5,9 | 6,5 | 7,4 | 7,5 |
Wasser-Temp. ø (°C) | 18 | 18 | 18 | 17 | 16 | 14 | 14 | 13 | 14 | 14 | 15 | 17 |
Klimabelastung | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- |
Klimastation PERTH, WESTERN AUSTRALIA
Höhe über NN in m: 59
geographische Position: 115° 51’ E, 31° 57’ S
Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
Temp. ø Max. (°C) | 29,3 | 29,9 | 27,7 | 24,4 | 20,6 | 17,8 | 17,2 | 17,8 | 19,2 | 21,0 | 24,6 | 27,2 |
Temp. ø Min. (°C) | 17,5 | 17,9 | 16,7 | 14,0 | 11,6 | 9,6 | 9,0 | 9,2 | 10,2 | 11,6 | 13,8 | 15,8 |
Regentage | 1 | 2 | 2 | 6 | 10 | 15 | 14 | 13 | 10 | 6 | 4 | 2 |
Niederschlag (mm) | 7 | 12 | 22 | 52 | 125 | 192 | 183 | 135 | 69 | 54 | 23 | 15 |
Sonnenstunden ø | 10,4 | 10,0 | 8,8 | 7,3 | 5,8 | 4,8 | 5,3 | 6,1 | 7,1 | 8,1 | 9,7 | 10,4 |
Wasser-Temp. ø (°C) | 21 | 21 | 21 | 21 | 20 | 18 | 18 | 18 | 18 | 18 | 19 | 19 |
Klimabelastung | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- |
Klimastation SYDNEY (Stadt), NEW SOUTH WALES
Höhe über NN in m: 6
geographische Position: 151° 12’ E, 33° 51’ S
Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
Temp. ø Max. (°C) | 26,0 | 26,2 | 25,2 | 23,2 | 20,3 | 17,7 | 17,1 | 18,2 | 20,4 | 22,2 | 23,7 | 25,5 |
Temp. ø Min. (°C) | 19,1 | 19,3 | 17,9 | 15,2 | 12,0 | 9,6 | 8,4 | 9,4 | 11,5 | 14,1 | 16,0 | 18,1 |
Regentage | 9 | 10 | 10 | 9 | 9 | 8 | 6 | 6 | 7 | 9 | 10 | 7 |
Niederschlag (mm) | 131 | 126 | 164 | 133 | 101 | 140 | 56 | 99 | 65 | 88 | 116 | 85 |
Sonnenstunden ø | 7,2 | 6,9 | 6,5 | 6,5 | 5,9 | 5,6 | 6,5 | 7,1 | 7,2 | 7,2 | 7,7 | 7,7 |
Wasser-Temp. ø (°C) | 23 | 24 | 23 | 20 | 18 | 18 | 16 | 17 | 18 | 19 | 19 | 21 |
Klimabelastung | zs | zs | zs | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | zs |
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Natürliche Umweltgefahren
Überschwemmungen
Infolge von Unwettern und Extremniederschlägen (hauptsächlich während der Zyklonsaison) insbesondere entlang der Wasserläufe kommt es regelmäßig zu Sturzfluten und/oder Überschwemmungen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Verkehr kommen. (Teilweise sind Straßen durch Erdrutsche über Wochen unpassierbar).
Erdbeben
Es besteht eine hohe Erdbebengefahr.
Schwächere Erdbeben kommen häufiger vor, allerdings kann es auch zu schweren Erdbeben kommen.
Reisende sollten sich deshalb mit Verhaltensregeln im Falle von Erdbeben vertraut machen.
Infolge eines Bebens ist mit erheblichen Einschränkungen im Transport- und Infrastrukturbereich zu rechnen.
Verhalten im Falle eines Erdbebens
Bei Aufenthalt im Gebäude: Ruhe bewahren. Das Gebäude sollte nur verlassen werden, wenn man sich im Erdgeschoss nahe eines Ausganges befindet. Schutz unter einem schweren stabilen Möbelstück (z.B. Tisch) suchen und festhalten, solange die Erschütterung dauert, auch wenn sich das Möbel bewegt. Ist das nicht möglich, unter einen stabilen Türrahmen flüchten oder auf den Boden nahe einer tragenden Innenwand und fern von Fenstern legen und Kopf und Gesicht mit verschränkten Armen schützen. Kein Treppenhaus begehen! Keinen Fahrstuhl benutzen!
Bei Aufenthalt im Freien: Schnellstmöglich einen freien Platz auf freier Fläche und ausreichender Entfernung zu Gebäuden, Straßenlampen und Versorgungsleitungen suchen und dort bleiben, bis die Erschütterungen abgeklungen sind. Autofahrer sollten unverzüglich am Straßenrand anhalten, fern von Gebäuden, Bäumen, Überführungen, Hängen, Böschungen, Klippen und Versorgungsleitungen. Es sollte vermieden werden, möglicherweise beschädigte Brücken und Unterführungen zu be- bzw. durchfahren. Nach schweren Beben sollte von einer Weiterfahrt ganz abgesehen werden.
Nach einem Beben sollte den Anweisungen der Behörden unbedingt Folge geleistet werden. Mit Nachbeben muss gerechnet werden, diese können zu weiteren Schäden an den bereits beschädigten Gebäuden und der Infrastruktur führen. Nach einem zerstörerischen Beben sollten offiziell eingerichtete Sammelplätze aufgesucht werden.
Tsunami
Es besteht eine erhöhte Tsunamigefahr, die allerdings selten ein schlimmes Ausmaß annimmt.
Vorsicht: Ein möglicher Tsunami kann die Küste auch lange Zeit nach dem Beben und in mehreren Wellen treffen.
Mögliche Hinweise: Spürbares Erdbeben, ungewöhnlicher und plötzlicher Anstieg oder Rückgang des Meeresspiegels, Warnungen durch lokale Medien.
Trop. Wirbelstürme & Tornados
Es besteht eine hohe Gefahr durch tropische Wirbelstürme und Tornados.
Trop. Wirbelstürme können grundsätzlich während des ganzen Jahres entstehen. Von den Tropenstürmen kann neben den Küstenregionen auch das Hinterland betroffen sein. Durch Tropenstürme können schwere Zerstörungen an Gebäuden und der Infrastruktur entstehen. Die Wasserpegel können mehrere Meter ansteigen. Alle Personen, die sich in dem betroffenen Gebiet befinden, sind akut gefährdet und sollten sich unbedingt in Sicherheit bringen. Mit Stromausfällen und Unterbrechungen bei der Wasserversorgung, Überschwemmungen und Erdrutschen in der gesamten betroffenen Region sowie Unterbrechungen im Transport- und Verkehrsbereich muss gerechnet werden.
Waldbrände
Insbesondere in den Sommermonaten kann es zu größeren Wald- und Buschbränden kommen. Evakuierungen und Einschränkungen im Verkehr sind die Folge.
Extreme Hitze
Teilweise kommt es in Regionen zu Temperaturen von über 40 °C, die zu Einschränkungen im öffentlichen Leben und im Infrastrukturbereich (Verkehrswesen, Wasser- und Stromversorgung) führen können.
Verhaltenstipps
Ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßten Tees sowie eher leichte Speisen zu sich nehmen. Durch das Schwitzen verliert der Körper wichtige Mineralien und Spurenelemente. Diese können durch Mineraldrinks wieder ersetzt werden. Es empfiehlt sich, helle, luftige Kleidung aus Naturfasern zu tragen. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollten vor allem Kinder eine Kopfbedeckung tragen. Überanstrengungen sollten vermieden werden.
Weitere Gefahren
Sandstürme
Es gibt regelmäßig teils schwere Sandstürme, die zu Einschränkungen im Verkehr und in allen Bereichen der Infrastruktur führen können.