Barbados
Allgemein
Statistische Daten
Hauptstadt: Bridgetown, 98.725 Einwohner
Fläche: 430 km²
Einwohnerzahl: 278.000
Währung: 1 Barbados-Dollar (BBD) = 100 Cent
Staatsform: Parlamentarische Republik
Amtssprache: Englisch
Religion: über 100 religiöse Gruppen, vorwiegend aber Christen, vor allem Anglikaner und Protestanten (70 %).
Bevölkerungsdichte: 647 Einwohner pro km²
Zeitzone: UTC−4
Telefon-Vorwahl: +1 (246)
Netzspannung: 115 V
Gefahrenindex: 0
Visumpflicht: nein
Reisepass erforderlich: ja
Lage
Geographische Einordnung
Barbados ist eine den Kleinen Antillen östlich vorgelagerte Karibik-Insel und liegt etwa 320 km nordöstlich von Trinidad.
Infrastruktur
Das Straßennetz ist relativ gut ausgebaut. Die meisten Straßen sind zweispurig, eng und zum Teil sehr kurvenreich. Busse, Taxis und Mietwagen sind vorhanden. Linksverkehr.
Termine / Feiertage
Daten für 2026
Nationalfeiertag:
30. November: Unabhängigkeitstag (1966 vom Vereinigten Königreich)
Weitere Feiertage:
1. Januar: Neujahr
21. Januar: Tag des Errol Barrow
3. April: Karfreitag
6. April: Ostermontag
28. April: Tag der Nationalhelden
1. Mai: Tag der Arbeit
25. Mai: Pfingstmontag
1. August: Tag der Befreiung
3. August: Kadooment-Tag (Erntefest)
25. Dezember: Weihnachten
26. Dezember: 2. Weihnachtsfeiertag
Daten für 2027
Nationalfeiertag:
30. November: Unabhängigkeitstag (1966 vom Vereinigten Königreich)
Weitere Feiertage:
1. Januar: Neujahr
21. Januar: Tag des Errol Barrow
26. März: Karfreitag
29. März: Ostermontag
28. April: Tag der Nationalhelden
1. Mai: Tag der Arbeit
17. Mai: Pfingstmontag
1.(+3.) August: Tag der Befreiung
2. August: Kadooment-Tag (Erntefest)
25. Dezember: Weihnachten
26.(+27.) Dezember: 2. Weihnachtsfeiertag
Daten für 2028
Nationalfeiertag:
30. November: Unabhängigkeitstag (1966 vom Vereinigten Königreich)
Weitere Feiertage:
1. Januar: Neujahr
21. Januar: Tag des Errol Barrow
14. April: Karfreitag
17. April: Ostermontag
28. April: Tag der Nationalhelden
1. Mai: Tag der Arbeit
5. Juni: Pfingstmontag
1. August: Tag der Befreiung
7. August: Kadooment-Tag (Erntefest)
25. Dezember: Weihnachten
26. Dezember: 2. Weihnachtsfeiertag
Kontakte
Notrufnummern
Notruf: 211 oder 511
Polizei: 211
Feuerwehr: 211
Küstenwache: 211
Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50
Allgemein
Telefon / Mobilfunk
Festnetz und Mobilfunkanbieter sind (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
Die Netzabdeckung für Mobilfunk ist im Prinzip lückenlos.
Internet
Auf Barbados gibt es über 20 Internetcafés.
Strom / Elektrizität
115 V, 50 Hz. Übliche Netzsteckertypen: A, B.
Steckertyp A
Steckertyp B
Verkehr
Luftfahrt / Luftverkehr
Viele deutsche und internationale Airlines fliegen den Grantley Adams International Airport ab Europa an. Täglich gehen viele Flüge auf die anderen Karibikinseln. Inlandsflüge spielen keine Rolle.
Wirtschaft
Banken / Geld
Landeswährung: 1 Barbados-Dollar (BBD) = 100 Cent
Banköffnungszeiten: In der Regel Mo-Do 8-15 Uhr, Fr 8-17 Uhr.
In Barbados können gängige Währungen in Hotels und bei den meisten Banken getauscht werden. Einige Banken wechseln nur US-Dollar. Reiseschecks werden von den meisten Banken akzeptiert. Die Zahlung mit gängigen Kreditkarten (z.B. MasterCard, Visa) ist relativ weit verbreitet.
Vorsorge
Vorgeschriebene Impfungen
Einreisevorschriften unterliegen der Länderhoheit. Die WHO spricht orientierende Empfehlungen aus (ITH), von denen Zollbehörden insbesondere bei Epidemien (Cholera u.a.) abweichen können.
Bei Einreise aus Europa besteht keine Impfvorschrift.
Alle Personen ab einem Alter von einem Jahr, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, müssen eine Gelbfieberimpfung nachweisen.
Empfohlene Impfungen
Diphtherie
Tetanus
Keuchhusten
Polio-Grundimmunisierung sollte vorliegen
Hepatitis A
(Masern und Röteln)
Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025
Impfungen aus besonderem Grund
Hepatitis B (bes. bei Langzeitaufenthalt oder engem Bevölkerungskontakt)
Typhus bei Risikoreise (Hygienemangel)
Dengue-Impfung (Aufklärungsbogen für die Dengue-Impfung mit dem Impfstoff Qdenga®)
Gesundheitsrisiken/-Versorgung
Medizinische Versorgung
Eine medizinische Notfallversorgung ist gewährleistet, allerdings erreichen die technischen und hygienischen Bedingungen nicht immer europäische Standards. Da vor jeder Behandlung eine Kostenübernahmegarantie (Kreditkarte oder Barvorschuss) verlangt wird, empfiehlt sich ein ausreichender Schutz durch eine Auslandskrankenversicherung, die sowohl den medizinisch notwendigen, als auch den medizinisch sinnvollen Rücktransport deckt.
Die Medikamentenversorgung ist nicht gewährleistet. Deshalb ist das Mitführen einer Reiseapotheke, die neben Medikamenten für gängige Reiseerkrankungen auch regelmäßig benötigte Arzneimittel (inkl. ärztlichem Attest) sowie Einwegspritzen und Verbandsmaterial enthält, dringend notwendig.
Infektionen / Krankheiten
Allgemein
Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:
Hepatitis A
Hepatitis A ist eine durch das Hepatitis-A-Virus verursachte, ansteckende Leberentzündung. Eine Impfung kann vor der Krankheit schützen.
Das Virus wird im Stuhlgang ausgeschieden. Die Übertragung erfolgt über die Aufnahme von Stuhl oder Stuhlresten beziehungsweise von damit verunreinigten Lebensmittel oder Trinkwasser über den Mund. Das Hepatitis A-Virus ist relativ unempfindlich gegenüber Kälte und Desinfektions- sowie Reinigungsmitteln, daher kommt es zu einer großen Verbreitung.
Symptome: eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur und Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Dazu kommen eine allgemeine Erschöpfung und mitunter Schmerzen im Bereich der Leber, also im rechten Oberbauch.
Im Anschluss können die typischen Symptome einer Gelbsucht entstehen.
Inkubationszeit: zwischen 2–6 Wochen.
Vorkommen: dort, wo die sanitären Bedingungen schlecht und Trinkwasserkontrollen unzureichend sind. In Europa kommt das Hepatitis-A-Virus (HAV) im Süden häufiger vor als im Norden. In Ländern mit niedrigem Hygienestand sowie in tropischen und subtropischen Gebieten ist es weit verbreitet.
Hepatitis B
Hepatitis B gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Hepatitis B ist eine ansteckende akute oder chronische Leberentzündung, die durch Viren übertragen wird. Die Viren gelangen über das Blut oder über andere Körperflüssigkeiten in den Körper. Das Hepatitis B-Virus (HVB) kann die Leberzellen schädigen und zu Störungen der Organfunktion führen. Da Hepatitis B i.d.R. über sexuelle Kontakte übertragen wird, zählt sie zu den Geschlechtskrankheiten.
Eine Impfung kann gegen die Infektion mit dem Hepatitis B-Virus (HBV) schützen
Symptome: Das Auftreten kann bis zu 6 Monate dauern. Dann kommt es zu: Durchfall, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Gelbsucht. In etwa zehn Prozent der Fälle geht eine akute Hepatitis B in ein chronisches Stadium über, was schwerwiegende Komplikationen wie eine Leberzirrhose oder ein Leberzellkarzinom verursachen kann. Auch rund zehn Prozent derjenigen Infizierten, bei denen keine akute Hepatitis B aufgetreten war, entwickeln im weiteren Verlauf eine chronische Hepatitis B.
Inkubationszeit: zwischen 40–200 Tagen, i.d.R. 60–90 Tage.
Vorkommen: Besonders viele Infektionen sind im Osten Asiens, in Ost- und Zentralafrika und im Amazonasgebiet zu verzeichnen. Auch in Ost- und Zentraleuropa tritt Hepatitis B relativ häufig auf. In Westeuropa vergleichsweise selten. In Ländern mit geringeren medizinischen Standards ist das Risiko erhöht, sich über eine infizierte Blutkonserve oder über Spritzen und Kanülen anzustecken.
Durchfallerkrankungen
Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.
Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.
Typhus
Typhus ist eine hoch fieberhafte Infektionskrankheit in deren weiterem Verlauf mit Durchfall und teils schweren, den Darm betreffenden Komplikationen gerechnet werden muss, zum Beispiel dem Auftreten von Darmgeschwüren oder -durchbrüchen.
Man unterscheidet zwischen Typhus (Abdominaltyphus) und der typhusähnlichen Krankheit (Paratyphus) – sie ist die abgeschwächte Form. Typhus wird mit Antibiotika behandelt.
Besonders gefährdet für eine Infektion sind Neugeborene und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, verminderter Magensäureproduktion oder entzündlichen Darmerkrankungen.
Symptome (Abdominaltyphus): uncharakteristische Beschwerden wie Kopfschmerzen und Gliederschmerzen; innerhalb von zwei bis drei Tagen hohes Fieber, das langsam ansteigt und bis zu drei Wochen anhalten kann; allgemeines Krankheitsgefühl; Benommenheit, Bauchschmerzen, Husten, eventuell Verstopfung, ab der zweiten Woche Durchfall.
Selten auch: nicht juckende, stecknadelkopfgroße, rötliche Flecken auf Bauch, Brust und Rücken; dicker, weißlicher oder grauweißer Belag auf dem Hauptteil der Zunge, himbeerrote Zungenspitze und -ränder.
Symptome (Paratyphus): Der Krankheitsverlauf des Paratyphus ist ähnlich wie beim Typhus, die Symptome sind allerdings meist geringer ausgeprägt. Im Vordergrund stehen häufiger Übelkeit und Erbrechen, wässriger Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber bis 39 °C.
Inkubationszeit: 2–21 Tage, i.d.R. zwischen 10–14 Tagen.
Vorkommen: Der Typhus-Erreger kommt weltweit vor. Vor allem in Asien, insbesondere in Südostasien, finden sich Regionen mit erhöhtem Risiko sowie zunehmenden Antibiotikaresistenzen des Erregers. In Industrienationen treten Erkrankungen fast ausschließlich nach Fernreisen auf.
Denguefieber
Denguefieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten übertragen wird. Man findet sie vor allem in wärmeren Regionen der Erde.
Symptome: mehrtägiges Fieber sowie starke Muskel- und Knochenschmerzen. Die möglichen Komplikationen sind beim Denguefieber besonders zu beachten. Im Verlauf der Erkrankung können sich erhöhte Blutungsneigung, seltener auch schwere innere Blutungen und/oder Kreislaufschock einstellen.
Inkubationszeit: zwischen 2 und 10 Tagen.
Vorkommen: kommt vor allem in Südostasien, Teilen von Asien (Indien, Pakistan, Afghanistan), Süd- und Mittelamerika, Afrika und Australien vor.
Prophylaxe: Moskito-Netze, lange Kleidung und Insektenspray wird unbedingt empfohlen.
Impfungen: Eine Impfung ist möglich, wird seitens der STIKO jedoch nur für eine eng begrenzte Personengruppe empfohlen.
Hygiene
Trinkwasser
Leitungswasser entspricht nicht westeuropäischen Standards.
Zum Trinken sollte abgefülltes Wasser gekauft werden. Anonsten sollte Leitungswasser vor dem Verzehr (Trinken, Nahrungszubereitung) abgekocht, am besten auch gefiltert, werden.
Eiswürfel sollten nur benutzt werden, wenn sie abgepackt und aus klar erkenntlich sicheren Quellen stammen.
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Nahrung
Die Hygienebedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung entsprechen nicht westeuropäischen Standards.
Vorzugsweise sollte nur Essen von vertrauenswürdigen Quellen verzehrt werden.
Auch sollten Lebensmittel bevorzugt gekocht verzehrt werden.
Rohe Früchte und rohes Gemüse sind nur mit Vorsicht zu genießen, da diese möglicherweise mit Wasser gewaschen wurden, welches nicht ausreichend sauber ist. Generell sollte Obst und Gemüse immer geschält werden.
Sichere Nahrung wurde erhitzt oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten
Luft
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Klima
Allgemein
Tropisches Klima mit ganzjährig weitgehend gleichbleibenden Temperaturen um die 28 °C. Häufige Regenschauer von Juni bis Oktober, kühlere Trockenzeit von Dezember bis Mai. Zwischen Juni und November gelegentlich Hurrikane.
Klimatabelle
Klimastation Bridgetown (Stadt)
Höhe über NN in m: 55
geographische Position: 59° 36’ W, 13° 8’ N
Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
Temp. ø Max. (°C) | 28,3 | 28,5 | 29,2 | 29,8 | 30,4 | 30,2 | 30,0 | 30,3 | 30,2 | 29,8 | 29,3 | 28,6 |
Temp. ø Min. (°C) | 21,1 | 20,9 | 21,3 | 22,1 | 23,0 | 23,4 | 23,3 | 23,2 | 23,0 | 22,8 | 22,6 | 21,8 |
Regentage | 13 | 8 | 8 | 7 | 9 | 14 | 18 | 16 | 15 | 15 | 16 | 14 |
Niederschlag (mm) | 66 | 28 | 33 | 36 | 58 | 112 | 147 | 147 | 170 | 178 | 206 | 96 |
Sonnenstunden ø | 8,4 | 8,9 | 8,8 | 8,8 | 8,7 | 8,3 | 8,5 | 8,7 | 7,6 | 7,3 | 7,9 | 8,2 |
Wasser-Temp. ø (°C) | 26 | 25 | 25 | 26 | 27 | 28 | 28 | 28 | 28 | 28 | 28 | 27 |
Klimabelastung* | s | s | s | s | s | s | ss | ss | ss | ss | s | s |
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Natürliche Umweltgefahren
Überschwemmungen
Infolge von Unwettern und Extremniederschlägen kommt es insbesondere entlang der Wasserläufe regelmäßig zu Sturzfluten und/oder Überschwemmungen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Verkehr kommen.
Erdbeben
Es besteht eine hohe Erdbebengefahr.
Schwächere Erdbeben kommen häufiger vor, allerdings kann es auch zu schweren Erdbeben kommen.
Reisende sollten sich deshalb mit Verhaltensregeln im Falle von Erdbeben vertraut machen.
Infolge eines Bebens ist mit erheblichen Einschränkungen im Transport- und Infrastrukturbereich zu rechnen.
Verhalten im Falle eines Erdbebens
Bei Aufenthalt im Gebäude: Ruhe bewahren. Das Gebäude sollte nur verlassen werden, wenn man sich im Erdgeschoss nahe eines Ausganges befindet. Schutz unter einem schweren stabilen Möbelstück (z.B. Tisch) suchen und festhalten, solange die Erschütterung dauert, auch wenn sich das Möbel bewegt. Ist das nicht möglich, unter einen stabilen Türrahmen flüchten oder auf den Boden nahe einer tragenden Innenwand und fern von Fenstern legen und Kopf und Gesicht mit verschränkten Armen schützen. Kein Treppenhaus begehen! Keinen Fahrstuhl benutzen!
Bei Aufenthalt im Freien: Schnellstmöglich einen freien Platz auf freier Fläche und ausreichender Entfernung zu Gebäuden, Straßenlampen und Versorgungsleitungen suchen und dort bleiben, bis die Erschütterungen abgeklungen sind. Autofahrer sollten unverzüglich am Straßenrand anhalten, fern von Gebäuden, Bäumen, Überführungen, Hängen, Böschungen, Klippen und Versorgungsleitungen. Es sollte vermieden werden, möglicherweise beschädigte Brücken und Unterführungen zu be- bzw. durchfahren. Nach schweren Beben sollte von einer Weiterfahrt ganz abgesehen werden.
Nach einem Beben sollte den Anweisungen der Behörden unbedingt Folge geleistet werden. Mit Nachbeben muss gerechnet werden, diese können zu weiteren Schäden an den bereits beschädigten Gebäuden und der Infrastruktur führen. Nach einem zerstörerischen Beben sollten offiziell eingerichtete Sammelplätze aufgesucht werden.
Tsunami
Es besteht eine erhöhte Tsunamigefahr, die allerdings selten ein schlimmes Ausmaß annimmt.
Vorsicht: Ein möglicher Tsunami kann die Küste auch lange Zeit nach dem Beben und in mehreren Wellen treffen.
Mögliche Hinweise: Spürbares Erdbeben, ungewöhnlicher und plötzlicher Anstieg oder Rückgang des Meeresspiegels, Warnungen durch lokale Medien.
Trop. Wirbelstürme & Tornados
Es besteht eine hohe Gefahr durch tropische Wirbelstürme und Tornados.
Trop. Wirbelstürme können grundsätzlich während des ganzen Jahres entstehen. Von den Tropenstürmen kann neben den Küstenregionen auch das Hinterland betroffen sein. Durch Tropenstürme können schwere Zerstörungen an Gebäuden und der Infrastruktur entstehen. Die Wasserpegel können mehrere Meter ansteigen. Alle Personen, die sich in dem betroffenen Gebiet befinden, sind akut gefährdet und sollten sich unbedingt in Sicherheit bringen. Mit Stromausfällen und Unterbrechungen bei der Wasserversorgung, Überschwemmungen und Erdrutschen in der gesamten betroffenen Region sowie Unterbrechungen im Transport- und Verkehrsbereich muss gerechnet werden.
Weitere Gefahren
In Folge von starken Niederschlägen und Überschwemmungen kann es zu Erdrutschen kommen.