Bosnien-Herzegowina
Allgemein
Statistische Daten
Hauptstadt: Sarajewo
Fläche: 51.197 km²
Einwohnerzahl: 3.531.159
Währung: Konvertible Mark (KM)
Staatsform: parlamentarische Bundesrepublik
Amtssprache:de jure: keine / de facto: Bosnisch, Serbisch, Kroatisch
Religion: Muslimisch 40 %, Orthodox 31 %, Römisch-Katholisch 15 %, andere 14 %
Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner pro km²
Zeitzone: UTC+1 MEZ / UTC+2 MESZ (März bis Oktober)
Telefon-Vorwahl: +387
Netzspannung: 220 V/50 Hz
Gefahrenindex:
Visumpflicht: nein
Reisepass erforderlich: nein
Lage
Geographische Einordnung
Bosnien-Herzegowina ist ein Südosteuropäischer Staat mit den Nachbarn Serbien im Osten, Montenegro im Südosten und Kroatien im Norden, Süden und Westen; kurzer Adria-Küstenstreifen bei Neum.
Infrastruktur
Es gibt 3 internationale Flughäfen: Sarajevo (SJJ), Mostar (OMO) und Banja Luka (BNX).
Nach Beendigung des Krieges wurden die Bahnverbindungen zwischen der Bosnisch-Kroatischen Föderation und der Serbischen Republik wiederhergestellt, viele Straßen sind jedoch immer noch in einem schlechten Zustand.
Termine / Feiertage
Daten für 2026
Nationalfeiertag:
25. November: Tag der Souveränität (Föderation Bosnien und Herzegowina)
Weitere Feiertage:
1.(+2.) Januar: Neujahr
6.+7. Januar: Orthodoxes Weihnachten (Republika Srpska)
9. Januar: Tag der Republik (Republika Srpska)
14. Januar: Orthodoxes Neujahr (Republika Srpska)
1. März: Unabhängigkeitstag (Föderation Bosnien und Herzegowina, 1992 von Jugoslawien)
20. März: Ramadan Bajram (Fest des Fastenbrechens) (Föderation Bosnien
und Herzegowina)
5. April: Katholischer Ostersonntag (Föderation Bosnien und Herzegowina)
6. April: Katholischer Ostermontag (Föderation Bosnien und Herzegowina)
10. April: Orthodoxer Karfreitag (Republika Srpska)
12. April: Orthodoxer Ostersonntag (Republika Srpska)
13. April: Orthodoxer Ostermontag (Republika Srpska)
1.(+2.) Mai: Tag der Arbeit (National)
9. Mai: Tag des Sieges (Republika Srpska)
27. Mai: Kurban Bajram (Opferfest) (Föderation Bosnien und Herzegowina)
28. Juni: Tag des St. Vitus (Republika Srpska)
1. November: Allerheiligen (Republika Srpska)
21. November: Tag des Abkommens von Dayton (Republika Srpska)
25. Dezember: Katholisches Weihnachten (Föderation Bosnien und Herzegowina)
Daten für 2027
Nationalfeiertag:
25. November: Tag der Souveränität (Föderation Bosnien und Herzegowina)
Weitere Feiertage:
1.(+2.) Januar: Neujahr
6.+7. Januar: Orthodoxes Weihnachten (Republika Srpska)
9. Januar: Tag der Republik (Republika Srpska)
14. Januar: Orthodoxes Neujahr (Republika Srpska)
1. März: Unabhängigkeitstag (Föderation Bosnien und Herzegowina, 1992 von Jugoslawien)
20. März: Ramadan Bajram (Fest des Fastenbrechens) (Föderation Bosnien
und Herzegowina)
5. April: Katholischer Ostersonntag (Föderation Bosnien und Herzegowina)
6. April: Katholischer Ostermontag (Föderation Bosnien und Herzegowina)
10. April: Orthodoxer Karfreitag (Republika Srpska)
12. April: Orthodoxer Ostersonntag (Republika Srpska)
13. April: Orthodoxer Ostermontag (Republika Srpska)
1.(+2.) Mai: Tag der Arbeit (National)
9. Mai: Tag des Sieges (Republika Srpska)
27. Mai: Kurban Bajram (Opferfest) (Föderation Bosnien und Herzegowina)
28. Juni: Tag des St. Vitus (Republika Srpska)
1. November: Allerheiligen (Republika Srpska)
21. November: Tag des Abkommens von Dayton (Republika Srpska)
25. Dezember: Katholisches Weihnachten (Föderation Bosnien und Herzegowina)
Daten für 2028
Nationalfeiertag:
25. November: Tag der Souveränität (Föderation Bosnien und Herzegowina)
Weitere Feiertage:
1.(+2.) Januar: Neujahr
6.+7. Januar: Orthodoxes Weihnachten (Republika Srpska)
9. Januar: Tag der Republik (Republika Srpska)
14. Januar: Orthodoxes Neujahr (Republika Srpska)
27. Februar:: Ramadan Bajram (Fest des Fastenbrechens) (Föderation Bosnien
und Herzegowina)
1. März: Unabhängigkeitstag (Föderation Bosnien und Herzegowina, 1992 von Jugoslawien)
14. April: Orthodoxer Karfreitag (Republika Srpska)
16. April: Katholischer Ostersonntag (Föderation Bosnien und Herzegowina)
16. April: Orthodoxer Ostersonntag (Republika Srpska)
17. April: Katholischer Ostermontag (Föderation Bosnien und Herzegowina)
17. April: Orthodoxer Ostermontag (Republika Srpska)
1.(+2.) Mai: Tag der Arbeit (National)
5. Mai: Kurban Bajram (Opferfest) (Föderation Bosnien und Herzegowina)
9. Mai: Tag des Sieges (Republika Srpska)
28. Juni: Tag des St. Vitus (Republika Srpska)
1. November: Allerheiligen (Republika Srpska)
21. November: Tag des Abkommens von Dayton (Republika Srpska)
25. Dezember: Katholisches Weihnachten (Föderation Bosnien und Herzegowina)
Kontakte
Notrufnummern
Notruf: 124
Polizei: 122
Feuerwehr: 124
Küstenwache: 123
Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50
Allgemein
Telefon / Mobilfunk
Festnetz und Mobilfunkanbieter sind landesweit vorhanden. In abgelegenen Gebieten ist Festnetz und/oder Mobilfunk nicht immer verfügbar.
Internet
Internetanschlüsse stehen in einigen größeren Hotels in Sarajevo zur Verfügung.
Die Telekommunikations-Überwachung durch einheimische Sicherheitsbehörden kann nicht ausgeschlossen werden.
Strom / Elektrizität
230 V, 50 Hz. Adapter erforderlich. Es werden die Steckertypen C und F verwendet, d.h. man benötigt keinen Reisestecker-Adapter in Albanien, wenn man in Deutschland wohnt.
Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der „International Electrotechnical Commission“: www.iec.ch
Steckertyp C
Steckertyp F
Die Elektrizitätsversorgung ist flächendeckend und gut ausgebaut. Sie ist i.d.R. weitgehend stabil.
Verkehr
Luftfahrt / Luftverkehr
Sarajevo verfügt über einen internationalen Flughafen. Dieser ist nicht an das interkontinentale Streckennetz angeschlossen, aber er wird von einigen internationalen Airlines wöchentlich angeflogen. Direktverbindungen von den meisten Ländern gibt es allerdings nicht.
Der inländische Flugverkehr spielt aufgrund der geringen Größe des Landes keine besondere Rolle.
Wirtschaft
Banken / Geld
Landeswährungen: 1 Konvertibilna Marka (BAM) = 100 Fening
Fester Wechselkurs 1 EUR = 1,95583 BAM
Banköffnungszeiten: Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr
Bargeld kann man rund um die Uhr an Geldautomaten mit EC-Karte oder internationalen Kreditkarten abheben, alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert. Kreditkarten werden vornehmlich in größeren Hotels, Geschäften und Restaurants akzeptiert, ansonsten herrscht noch weitgehend Bargeldwirtschaft..
Geldautomaten stehen in allen größeren Städten flächendeckend zur Verfügung, in entlegenen Gegenden sollte man genügend Bargeld mit sich führen.
Vorsorge
Vorgeschriebene Impfungen
Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise.
Empfohlene Impfungen
Diphtherie
Tetanus
Keuchhusten
Polio-Grundimmunisierung sollte vorliegen
Hepatitis A
Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025
Impfungen aus besonderem Grund
Hepatitis B (bes. bei Langzeitaufenthalt oder engem Bevölkerungskontakt)
FSME-Impfung (gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis) bei Exposition gegenüber Zecken
Tollwut, in abgelegenen Gebieten, bei erhöhtem Risiko für nicht vermeidbare Tierkontakte
Gesundheitsrisiken/-Versorgung
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung und das Rettungswesen entsprechen nicht westeuropäischen Standards. Krankenhäuser verlangen vor Beginn einer Behandlung eine finanzielle Garantie per Kreditkarte oder eine Barvorauszahlung. Empfohlen wird daher der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die sowohl den medizinisch notwendigen, als auch den medizinisch sinnvollen Rücktransport deckt.
Ratsam ist ebenfalls die Mitnahme einer Reiseapotheke, die neben Medikamenten für gängige Reiseerkrankungen auch regelmäßig benötigte Arzneimittel (inkl. ärztlichem Attest) enthält, da die Versorgung mit lebenswichtigen Medikamenten nicht gewährleistet ist. Viele angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) sind gefälscht, schadstoffbelastet, unbrauchbar.
Infektionen / Krankheiten
Allgemein
Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:
FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)
Bei der FSME handelt es sich um eine Viruserkrankung, die durch Zeckenbisse oder durch den Konsum von Rohmilch infizierter Tiere übertragen wird.
Symptome: grippeähnliche Symptome (Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen).
In Einzelfällen kann es zu einer Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten kommen.
Häufig verläuft eine FSME ohne Symptome.
Inkubationszeit: zwischen 2 und 20 Tagen.
Borreliose (Lyme-Borreliose)
Die Borreliose oder Lyme-Krankheit stellt die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung dar und wird durch Bakterien, die sog. Borrelien verursacht.
Die Zecken befinden sich zumeist in Wäldern, Gehölz und Gräsern. Die Hauptaktivitätszeit der Zecken ist von März bis Oktober (je nach Witterungsverhältnissen auch etwas früher bzw. später).
Symptome: Grippeähnliche Beschwerden können bereits innerhalb von 3–30 Tagen nach Ansteckung auftreten. Neben der Wanderröte sind grippeähnliche Beschwerden ein mögliches Symptom im Rahmen von Stadium I der Borreliose. Stadium II (Wochen bis Monate nach Ansteckung): Krankheitsgefühl mit Kopfschmerz, Erschöpfungszustände, Nackensteifigkeit und sonstige überwiegend neurologische Symptome. Stadium III: Auftreten chronischer Gelenkentzündungen. Als Komplikation innerhalb des Stadium III können schwere chronische Nervenschädigungen (Neuroborreliose) hinzukommen.
Inkubationszeit: zwischen 3 bis 30 Tagen.
Vorkommen: vorwiegend auf der nördl. Halbkugel, d.h. Nordamerika, Europa und Asien.
Durchfallerkrankungen
Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.
Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.
HIV/AIDS
Diese Erkrankung des Immunsystems wird durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen, z.B. durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. AIDS ist das Endstadium einer Infektion mit dem HI-Virus (HIV). Der Erreger wird vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, verunreinigte Blutkonserven, Nadelstichverletzungen und verunreinigtes Drogenbesteck übertragen. Es schwächt das Immunsystem, wodurch die Patienten anfälliger für andere Krankheiten werden. Medikamente können die Lebenserwartung von Menschen mit AIDS verlängern. Heilbar ist diese Krankheit bisher nicht.
Symptome: HIV-Symptome variieren je nach Stadium der Erkrankung und werden in drei Klassen (A, B und C) unterteilt. Im Anfangsstadium verursacht eine HIV-Infektion grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Nachtschweiß, Durchfall und Abgeschlagenheit, die nach einiger Zeit aber oft selbstständig verschwinden und somit häufig falsch gedeutet werden. Im weiteren Verlauf der Krankheit beginnt die körpereigene Abwehr mit Hilfe der Bildung von Antikörpern, welche versuchen den Erreger zu bekämpfen. Im Falle einer HIV-Infektion gelingt es dem menschlichen Immunsystem lediglich, das Ausmaß der Krankheit zu verringern – diese aber nicht zu bekämpfen. Im Laufe der Zeit vermehrt sich das Virus oft still und heimlich im Körper der Betroffenen und schädigt innere Organe wie den Darm in großem Ausmaß. Zudem steigt die Anfälligkeit für Krankheiten enorm. Erfolgt keine Therapie mit bestimmten Medikamenten ist das Immunsystem früher oder später machtlos. Schwere Erkrankungen wie Lungenentzündungen, Pilzbefall oder verschiedene Krebsarten entstehen problemlos. Erst dann spricht man von AIDS.
HIV-Symptome müssen nicht zwangsläufig in AIDS-Symptome übergehen. Wird die Infektion rechtzeitig erkannt und richtig behandelt, kann ein AIDS-Ausbruch verhindert werden.
Vorkommen: AIDS ist eine weltweit auftretende Erkrankung; ein Großteil der Infizierten lebt in Afrika.
Tollwut (Rabies)
Die Tollwut ist eine schnell fortschreitende Virusinfektion des Zentralnervensystems.
Tollwutviren werden durch Biss- und Kratzverletzungen infizierter Säugetiere auf den Menschen übertragen. Gefährdet sind Personen mit beruflichem Kontakt zu Tieren, sofern sie in Tollwut-Risikogebieten tätig sind, und Reisende in Ländern mit hohem Tollwutvorkommen (v.a. unter einfachen Bedingungen oder Langzeitaufenthalten).
Die Tollwuterkrankung verläuft immer tödlich. Die Impfung vor oder kurzfristig nach einer potentiellen Infektion schützt vor der Erkrankung.
Symptome: meist unspezifische Anzeichen wie Fieber, Kopfschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen, leichte Ermüdbarkeit, Nervosität, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.
Die ersten typischen Anzeichen einer Tollwut sind Empfindungsstörungen (Parästhesien) und Juckreiz in der Umgebung der Bisswunde.
In ca. 80 % der Fälle tritt die Erkrankung in ihrer klassischen Form, der sogenannten "wilden Wut" auf. Die Tollwut zeigt sich als untypisch verlaufende Entzündung des Gehirns (Enzephalitis).
Symptome: Verwirrtheit, Halluzinationen, Kampflust und Krampfanfälle; Fehlfunktion des sympathischen Nervensystems. Dazu zählen unter anderem eine übermäßige Speichelproduktion, Gänsehaut und Herzrhythmusstörungen.
Inkubationszeit: i.d.R. 20–70 Tage, kann aber auch schon nach 4 Tagen oder erst nach einem Jahr ausbrechen.
Vorkommen: Tollwut bei Tieren kommt in vielen Ländern weltweit vor. Zu den meisten menschlichen Infektionen kommt es in Entwicklungsländern.
Hygiene
Trinkwasser
Leitungswasser entspricht nicht westeuropäischen Standards.
Zum Trinken sollte abgefülltes Wasser gekauft werden. Anonsten sollte Leitungswasser vor dem Verzehr (Trinken, Nahrungszubereitung) abgekocht, am besten auch gefiltert, werden.
Eiswürfel sollten nur benutzt werden, wenn sie abgepackt und aus klar erkenntlich sicheren Quellen stammen.
Trinkwasser sollte daher immer abgekocht werden und auf Eiswürfel in Getränken sollte verzichtet werden.
Nahrung
Die Hygienebedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung entsprechen nicht westeuropäischen Standards.
Vorzugsweise sollte nur Essen von vertrauenswürdigen Quellen verzehrt werden.
Auch sollten Lebensmittel bevorzugt gekocht verzehrt werden.
Rohe Früchte und rohes Gemüse sind nur mit Vorsicht zu genießen, da diese möglicherweise mit Wasser gewaschen wurden, welches nicht ausreichend sauber ist. Generell sollte Obst und Gemüse immer geschält werden.
Lebensmittel sollten immer gekocht verzehrt werden. Obst und Gemüse sollte immer geschält werden.
Luft
In Ballungsräumen kann es zu Smog oder Feinstaubbelastungen kommen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Klima
Allgemein
In Bosnien-Herzegowina herrscht ein Kontinentalklima mit heißen Sommern und kalten Wintern; an der Küste Mittelmeerklima mit milden, verregneten Wintern. Höher gelegene Gebiete haben kurze, kalte Sommer und lange, strenge Winter.
Klimatabelle
Klimastation SARAJEWO (SARAJEVO)
Höhe über NN in m: 630
geographische Position: 18° 26’ E, 43° 52’ N
Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
Temp. ø Max. (°C) | 2,7 | 5,9 | 10,4 | 15,1 | 20,3 | 23,1 | 25,5 | 25,7 | 22,0 | 16,5 | 9,7 | 3,5 |
Temp. ø Min. (°C) | -4,4 | -2,3 | 0,6 | 4,4 | 8,5 | 11,4 | 12,8 | 12,6 | 9,7 | 5,7 | 1,6 | -2,8 |
Regentage | 10 | 9 | 10 | 10 | 10 | 11 | 8 | 8 | 8 | 8 | 10 | 11 |
Niederschlag (mm) | 71 | 67 | 70 | 74 | 82 | 91 | 80 | 71 | 70 | 77 | 94 | 85 |
Sonnenstunden ø | 1,8 | 3,0 | 4,1 | 5,1 | 6,2 | 6,9 | 8,3 | 7,7 | 6,2 | 4,8 | 2,7 | 1,3 |
Wasser-Temp. ø (°C) | ||||||||||||
Klimabelastung* | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- |
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Natürliche Umweltgefahren
Überschwemmungen
Infolge von Unwettern und Extremniederschlägen kommt es insbesondere entlang der Wasserläufe regelmäßig zu Sturzfluten und/oder Überschwemmungen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Verkehr kommen.
Erdbeben
Hier besteht eine erhöhte Erdbebengefahr.
Reisende sollten sich deshalb mit Verhaltensregeln bei Erdbeben vertraut machen.
Infolge eines Bebens ist mit erheblichen Einschränkungen im Transport- und Infrastrukturbereich zu rechnen.
Verhalten im Falle eines Erdbebens
Bei Aufenthalt im Gebäude: Ruhe bewahren. Das Gebäude sollte nur verlassen werden, wenn man sich im Erdgeschoss nahe eines Ausganges befindet. Schutz unter einem schweren stabilen Möbelstück (z.B. Tisch) suchen und festhalten, solange die Erschütterung dauert, auch wenn sich das Möbel bewegt. Ist das nicht möglich, unter einen stabilen Türrahmen flüchten oder auf den Boden nahe einer tragenden Innenwand und fern von Fenstern legen und Kopf und Gesicht mit verschränkten Armen schützen. Kein Treppenhaus begehen! Keinen Fahrstuhl benutzen!
Bei Aufenthalt im Freien: Schnellstmöglich einen freien Platz auf freier Fläche und ausreichender Entfernung zu Gebäuden, Straßenlampen und Versorgungsleitungen suchen und dort bleiben, bis die Erschütterungen abgeklungen sind. Autofahrer sollten unverzüglich am Straßenrand anhalten, fern von Gebäuden, Bäumen, Überführungen, Hängen, Böschungen, Klippen und Versorgungsleitungen. Es sollte vermieden werden, möglicherweise beschädigte Brücken und Unterführungen zu be- bzw. durchfahren. Nach schweren Beben sollte von einer Weiterfahrt ganz abgesehen werden.
Nach einem Beben sollte den Anweisungen der Behörden unbedingt Folge geleistet werden. Mit Nachbeben muss gerechnet werden, diese können zu weiteren Schäden an den bereits beschädigten Gebäuden und der Infrastruktur führen. Nach einem zerstörerischen Beben sollten offiziell eingerichtete Sammelplätze aufgesucht werden.
Tsunami
In den Küstengebieten besteht eine eher geringe Tsunamigefahr.
Waldbrände
Insbesondere in den Sommermonaten kann es zu größeren Wald- und Buschbränden kommen. Evakuierungen und Einschränkungen im Verkehr sind die Folge.