Brunei Darussalam
Allgemein
Statistische Daten
Hauptstadt: Bandar Seri Begawan (33.026 Einwohner)
Fläche: 5.765 km²
Einwohnerzahl: 429.000
Währung: Brunei-Dollar (BND), 1 BR$ = 100 Cents (¢)
Staatsform: Erbmonarchie
Amtssprache: Malaysisch
Religion: Islam (67%), Buddhismus (12%), Christentum (9%), Naturreligionen (12%)
Bevölkerungsdichte: 73,3 Einwohner pro km²
Zeitzone: UTC+8
Telefon-Vorwahl: +673
Netzspannung: 240 V, 50 Hz
Gefahrenindex: 2
Visumpflicht: Nein
Reisepass erforderlich: Ja
Lage
Geographische Einordnung
Brunei liegt an der Nordküste der Insel Borneo, am südchinesischen Meer. Seine zwei Landesteile sind durch das zum ostmalaysischen Bundesstaat Sarawak gehörende Limbang-Tal getrennt. Der kaum erschlossene Ostteil Bruneis, Temburong, ist über den Seeweg zu erreichen. An den dicht besiedelten Küstenraum Bruneis schließt sich ein flaches Hügelland an. Der Westen und Nordosten besteht aus ausgedehnten Sümpfen. Der längste Fluss des Landes ist der Belait. Im Grenzgebiet zu Sarawak gibt es höhere Berge. Brunei ist vollständig von dem malaysischen Bundesstaat Sarawak umschlossen.
Infrastruktur
Es gibt den internationalen Flughafen Bandar Seri Begawan (BWN). Fähren und Wassertaxis verkehren zwischen der Hauptstadt und den größeren malaysischen Städten. Das Straßennetz ist schlecht ausgebaut, es herrscht Linksverkehr. In den Städten sind Busse, Taxis und Mietwagen verfügbar.
Termine / Feiertage
Daten für 2026
Nationalfeiertag:
23. Februar: Unabhängigkeitstag (1984 vom Vereinigten Königreich)
Weitere Feiertage:
1. Januar: Neujahr
16.(+17.) Januar: Israk und Mikraj (Himmelfahrt Mohammeds)
17. Februar: Chinesisches Neujahr
19. Februar: Awal Ramadhan (Beginn Ramadans)
7. März: Nuzul Al-Quran (Offenbarung des Korans)
20.-24. März: Hari Raya Aidil Fitri (Fest des Fastenbrechens)
27. Mai: Hari Raya Aidil Adha (Opferfest)
31. Mai(+1. Juni): Tag der königlichen Streitkräfte
17. Juni: Islamisches Neujahr
15. Juli: Geburtstag seiner Majestät des Sultans
25. August: Geburtstag des Propheten Mohammed
25.(+26.) Dezember: Weihnachten
Daten für 2027
Nationalfeiertag:
23. Februar: Unabhängigkeitstag (1984 vom Vereinigten Königreich)
Weitere Feiertage:
1.(+2.) Januar: Neujahr
5. Januar: Israk und Mikraj (Himmelfahrt Mohammeds)
6. Februar: Chinesisches Neujahr
8. Februar: Awal Ramadhan (Beginn Ramadans)
24. Februar: Nuzul Al-Quran (Offenbarung des Korans)
10.-13. März: Hari Raya Aidil Fitri (Fest des Fastenbrechens)
17. Mai: Hari Raya Aidil Adha (Opferfest)
31. Mai: Tag der königlichen Streitkräfte
6.(+7.) Juni: Islamisches Neujahr
15. Juli: Geburtstag seiner Majestät des Sultans
15.(+16.) August: Geburtstag des Propheten Mohammed
25. Dezember: Weihnachten
26.(+27.) Dezember: Israk und Mikraj (Himmelfahrt Mohammeds)
Dates 2028
National holiday:
23 February: Independence Day (1984 from the United Kingdom)
Further holidays:
1 January: New Year's Day
26 January: Chinese New Year
28(+29) January: Awal Ramadhan (Beginning of Ramadan)
13 February: Nuzul Al-Quran (Revelation of the Quran)
26-29 March: Hari Raya Aidil Fitri (Feast of Fast Breaking)
5(+6) May: Hari Raya Aidil Adha (Feast of Sacrifice)
25 May: Islamic New Year Holiday
31 May: Royal Brunei Armed Forces (RBAF) Day
15 July: His Majesty the Sultan's Birthday
3 August: Prophet Muhammad's Birthday
14 December: Israk and Mikraj (Ascension of Muhammad)
25 December: Christmas Day
Kontakte
Notrufnummern
Notruf: 991
Polizei: 993
Feuerwehr: 995
Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50
Allgemein
Strom / Elektrizität
240 V, 50 Hz. Übliche Netzsteckertypen: G.
Ein Steckdosenadapter wird empfohlen.
Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der „International Electrotechnical Commission“: www.iec.ch
Steckertyp G
Telefon / Mobilfunk
Internationaler Selbstwählferndienst (Direktdurchwahl) ist möglich. Öffentliche Telefonzellen, meist Kartentelefone, gibt es in Postämtern und Einkaufszentren. Telefonkarten erhält man in Postämtern und im staatlichen Telekommunikationsbüro.
Empfangs-/Sendebereich des Mobiltelefonnetzes beschränkt sich auf die städtischen Gebiete, vor allem im Nordwesten. Es gibt Roamingverträge mit Anbietern in Brunei Darussalam und deutschen Anbietern, informieren Sie sich vor Reiseantritt bei ihrem Mobilfunkanbieter.
Um in Brunei mobiles Internet nutzen zu können, müssen Kunden zunächst die Hotline des Anbieters anrufen (B.Mobile: 177, Easi 3G Mobile: 151). Anschließend erhält man eine SMS und muss das Handy bzw. Smartphone neu starten um danach online gehen zu können.
Internet
In den Küstenstädten gibt es Internetcafés.
Verkehr
Luftfahrt / Luftverkehr
Von Deutschland aus besteht bisher keine Möglichkeit via Direktflug nach Brunei zu gelangen. Allerdings fliegen mehrere Fluggesellschaften das kleine Sultanat auf der Insel Borneo über diverse Umsteigeflughäfen an. Von Frankfurt und München aus haben Reisende die Möglichkeit mit Thai Airways oder Malaysia Airlines mit Zwischenstopp/s den Lapangan Terbang Antarabangsa Airport in Brunei zu erreichen. In Brunei gibt es keinen Inlandsflugverkehr.
Wirtschaft
Banken / Geld
Landeswährung: Brunei-Dollar (BND), 1 BR$ = 100 Cents (¢)
Banköffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 15.00 Uhr, Samstag 09.00 Uhr - 11.00 Uhr.
Die nationale Währung im Land ist der Brunei-Dollar, der in einem Verhältnis von 1:1 an den Singapur-Dollar gekoppelt ist und der daher ebenfalls als Zahlungsmittel akzeptiert ist.
Banken und Wechselstuben tauschen in der Regel alle gängigen Devisen, besonders beliebt sind US-Dollars. Auch der Umtausch von Euro in Brunei Dollar ist in den meisten Banken problemlos möglich.
An Geldautomaten bzw. ATMs kann mit EC-Karten (mit dem Maestro Symbol) oder mit den gängigen Kreditkarten Geld abgehoben werden. In der Hauptstadt finden sich zahlreiche Geldautomaten.
Viele der größeren Hotels, Geschäfte und Restaurants akzeptieren die weltweit anerkannten Kreditkarten, bevorzugt Visa oder Mastercard. Neben den zusätzlichen Gebühren durch das heimische Kreditinstitut, berechnen einige Hotels und Geschäfte darüber hinaus anfallende Kosten.
Wer Travellerschecks nutzen möchte, sollte diese in US-Dollar mitführen. Die meisten Banken und Wechselstuben sowie einige der größeren Hotels tauschen Travellerschecks ein, oft jedoch zu deutlich schlechterem Kurs als beim Tausch von Bargeld.
Vorsorge
Vorgeschriebene Impfungen
Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
Empfohlene Impfungen
Tetanus
Diphtherie
Keuchhusten
Hepatitis A
Poliomyelitis
Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025
Impfungen aus besonderem Grund
Hepatitis B bei engen sozialen Kontakten und Langzeitaufenthalten
Typhus bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen
Tollwut für Trekkingreisen und bei Langzeitaufenthalten in ländlichen Gebieten
Japanische Encephalitis bei längeren Individualreisen in ländlichen Regionen während der Hauptübertragungszeit (z. B. Monsunzeit
Dengue-Impfung (Stellungnahme des StAR zum Denguevirus-Impfstoff Qdenga®)
Gesundheitsrisiken/-Versorgung
Medizinische Versorgung
Die medizinische Infrastruktur im Lande bietet eine gut strukturierte stationäre Versorgung und Notfallversorgung durch Ärzte, die überwiegend aus anderen asiatischen Ländern zugezogen sind. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden empfohlen.
Infektionen / Krankheiten
Allgemein
Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:
Denguefieber
Denguefieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten übertragen wird. Man findet sie vor allem in wärmeren Regionen der Erde.
Symptome: mehrtägiges Fieber sowie starke Muskel- und Knochenschmerzen. Die möglichen Komplikationen sind beim Denguefieber besonders zu beachten. Im Verlauf der Erkrankung können sich erhöhte Blutungsneigung, seltener auch schwere innere Blutungen und/oder Kreislaufschock einstellen.
Inkubationszeit: zwischen 2 und 10 Tagen.
Vorkommen: kommt vor allem in Südostasien, Teilen von Asien (Indien, Pakistan, Afghanistan), Süd- und Mittelamerika, Afrika und Australien vor.
Prophylaxe: Moskito-Netze, lange Kleidung und Insektenspray wird unbedingt empfohlen.
Impfungen: Eine Impfung ist möglich, wird seitens der STIKO jedoch nur für eine eng begrenzte Personengruppe empfohlen.
Zika-Virus
Das Zika-Virus (ZIKV) ist ein erstmals in Ostafrika nachgewiesenes Virus, das von Stechmücken übertragen wird. Während eine Zika-Infektion für gesunde Erwachsene überwiegend ungefährlich ist und meist keine oder nur milde Symptome auslöst, kann eine Infektion während der Schwangerschaft bei dem Fötus schwere Schäden verursachen.
Übertragen wird das Virus hauptsächlich von der Gelbfiebermücke, auch bekannt als Ägyptische Tigermücke.
Symptome: Fieber (daher auch die Bezeichnung "Zika-Fieber"), knotig-fleckiger Hautausschlag, Gelenkschmerzen, Bindehautentzündung (Konjunktivitis).
Selten auch: Muskel- und Kopfschmerzen sowie Erbrechen.
Inkubationszeit: i.d.R. zwischen 3–12 Tagen.
Vorkommen: in allen tropischen und manchen subtropischen Ländern. Epidemisch derzeit vor allem im tropischen/subtropischen Süd- und Mittelamerika, einschließlich Mexiko.
Japanische Enzephalitis
Die japanische Enzephalitis ist eine durch Mücken übertragene Viruserkrankung, eine Gehirnhautentzündung nach einem Mückenstich. Grundsätzlich kann die japanische Enzephalitis in jedem Alter auftreten.
Symptome: i.d.R. keine schweren Krankheitssymptome. Nur bei ca. 1 von 250 Fällen kommt es zu einer schweren Erkrankung mit Fieber, Nackenschmerzen und Nackensteifigkeit, Verwirrtheit, Krampfanfällen und Lähmungen bis zum Koma.
Inkubationszeit: zwischen 5–15 Tagen.
Vorkommen: hauptsächlich in asiatischen Länder, im westlichen Pazifikraum und gelegentlich in Australien (Torres Strait und nördl. Queensland). Betroffen sind besonders ländliche Gebiete, in denen Schweinezucht und Reisanbau betrieben werden.
Malaria
Malaria (Wechselfieber, Sumpffieber) ist eine Infektionskrankheit. Ursache der Malaria sind winzige Parasiten: Plasmodien. Sie werden von der Anopheles-Mücke übertragen.
Symptome: grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Schweißausbrüche und schweres allgemeines Krankheitsgefühl, oft auch Durchfall und Erbrechen.
Vor allem Malaria tropica kann schwere Organkomplikationen wie Koma, Schock und Nierenversagen auslösen und ist ohne Therapie bei nicht–immunen Menschen – also Touristen – rasch lebensgefährlich. Malaria tertiana und Malaria quartana verlaufen meist milder und über einen längeren Zeitraum.
Inkubationszeit: mind. 7 Tage bei Malaria tropica, bei den weniger gefährlichen Varianten Malaria tertiana und quartana eventuell länger.
Vorkommen: in tropischem und subtropischem Klima. Risiko der Übertragung ist besonders hoch in der Umgebung von stehenden Gewässern oder an Gewässern mit geringer Fließgeschwindigkeit.
Je nach Niederschlagsmenge und Saison kann es zu einer Häufung von Erkrankungen kommen.
Durchfallerkrankungen
Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.
Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.
Tollwut (Rabies)
Die Tollwut ist eine schnell fortschreitende Virusinfektion des Zentralnervensystems.
Tollwutviren werden durch Biss- und Kratzverletzungen infizierter Säugetiere auf den Menschen übertragen. Gefährdet sind Personen mit beruflichem Kontakt zu Tieren, sofern sie in Tollwut-Risikogebieten tätig sind, und Reisende in Ländern mit hohem Tollwutvorkommen (v.a. unter einfachen Bedingungen oder Langzeitaufenthalten).
Die Tollwuterkrankung verläuft immer tödlich. Die Impfung vor oder kurzfristig nach einer potentiellen Infektion schützt vor der Erkrankung.
Symptome: meist unspezifische Anzeichen wie Fieber, Kopfschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen, leichte Ermüdbarkeit, Nervosität, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.
Die ersten typischen Anzeichen einer Tollwut sind Empfindungsstörungen (Parästhesien) und Juckreiz in der Umgebung der Bisswunde.
In ca. 80 % der Fälle tritt die Erkrankung in ihrer klassischen Form, der sogenannten "wilden Wut" auf. Die Tollwut zeigt sich als untypisch verlaufende Entzündung des Gehirns (Enzephalitis).
Symptome: Verwirrtheit, Halluzinationen, Kampflust und Krampfanfälle; Fehlfunktion des sympathischen Nervensystems. Dazu zählen unter anderem eine übermäßige Speichelproduktion, Gänsehaut und Herzrhythmusstörungen.
Inkubationszeit: i.d.R. 20–70 Tage, kann aber auch schon nach 4 Tagen oder erst nach einem Jahr ausbrechen.
Vorkommen: Tollwut bei Tieren kommt in vielen Ländern weltweit vor. Zu den meisten menschlichen Infektionen kommt es in Entwicklungsländern.
Aviäre Influenza (Vogelgrippe)
Die Vogelgrippe ist eine Viruserkrankung. Die Influenza-A-Viren befallen vor allem Vögel, insbesondere Geflügel wie Puten oder Hühner. Sie können aber auch beim Menschen Erkrankungen auslösen. Diese sind vergleichsweise selten, da die Vogelgrippe für den Menschen nicht sehr ansteckend ist. Allerdings kann die Erkrankung beim Menschen einen schweren Verlauf nehmen.
Symptome: zuerst typische Grippe-Symptome wie hohes Fieber und Kopf-, Hals- und Muskelschmerzen, Husten, Atembeschwerden bis hin zur Atemnot, in seltenen Fällen kommt es zu Nasenbluten und Schleimhautblutungen. Teilweise kommt es zusätzlich zu Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen. Im weiteren Verlauf der Erkrankung stehen bei den meisten Patienten Symptome in den oberen und unteren Atemwegen im Vordergrund. Es kommt zu einer schweren Lungenentzündung, die oft rasch zu einem Versagen der Atemorgane führt.
Inkubationszeit: Der Vogelgrippe-Virus wird vor allem im engen, direkten Kontakt mit erkrankten Vögeln weitergegeben. Die direkte Übertragung von Mensch zu Mensch ist nur in wenigen Ausnahmefällen bekannt. Man geht davon aus, dass die Inkubationszeit zwischen 2–5 Tagen liegt.
Vorkommen: vor allem in Asien stark verbreitet, vermehrt in China gemeldet. Es gibt aber auch Fälle von infizierten Vögeln in Afrika und anderen Teilen der Welt. In Europa breitete sich die Vogelgrippe ebenfalls zeitweise aus.
Hygiene
Trinkwasser
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen.
Nahrung
Nahrungsmittel kochen, schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Luft
Smog-Gefahr besteht in Teilen von Brunei zwischen Juli und Oktober.
Klima
Allgemein
Das Klima ist im wesentlichen durchgängig tropisch feucht. Wesentliche Temperaturschwankungen während des Jahre eher nicht existent. Regen und Schauer sind immer möglich, besonders heftige Regenfälle während des Monsuns (Dezember - März). Die geringste Regenwahrscheinlichkeit liegt in den Monaten März bis Mai.
Klimatabelle
Klimastation BANDAR SERI BEGAWAN, Internationaler Flughafen
Höhe über NN in m: 22
geographische Position: 114° 56’ E, 4° 56’ N
Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
Temp. ø Max. (°C) | 30,2 | 30,6 | 31,6 | 32,3 | 32,4 | 32,4 | 32,1 | 32,3 | 31,9 | 31,6 | 31,3 | 30,9 |
Temp. ø Min. (°C) | 23,0 | 22,9 | 23,1 | 23,4 | 23,4 | 23,0 | 22,6 | 22,7 | 22,8 | 22,9 | 22,9 | 22,9 |
Regentage | 15 | 10 | 9 | 12 | 15 | 13 | 13 | 12 | 16 | 18 | 20 | 18 |
Niederschlag (mm) | 308 | 158 | 129 | 177 | 228 | 201 | 219 | 198 | 285 | 304 | 359 | 343 |
Sonnenstunden ø | 6,3 | 6,8 | 7,3 | 8,0 | 7,6 | 7,0 | 7,2 | 7,0 | 6,6 | 6,6 | 6,8 | 6,8 |
Wasser-Temp. ø (°C) | ||||||||||||
Klimabelastung* | ss | ss | ss | ss | ss | ss | ss | ss | ss | ss | ss | ss |
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Natürliche Umweltgefahren
Allgemein
Die Luftfeuchtigkeit ist das ganze Jahr hindurch hoch, bei Werten zwischen 81% und 86%.
Tsunami
In den Küstengebieten besteht eine eher geringe Tsunamigefahr.
Trop. Wirbelstürme & Tornados
Es besteht eine geringe Gefahr durch tropische Wirbelstürme und Tornados.