Dänemark

Informationen

Allgemein

Statistische Daten

Hauptstadt: Kopenhagen

Fläche: 42.921 km²

Einwohnerzahl: 5.87 Mio

Währung: 1 Dänische Krone (dkr)

Staatsform: Parlamentarische Erbmonarchie

Amtssprache: Dänisch, deutschsprachige Minderheit in Nordschleswig; einheimische Sprachen auf Färöern und Grönland.

Religion: 95 % evangelisch-lutherisch, Minderheit an Katholiken und Juden.

Bevölkerungsdichte: 130 Einwohner pro km²

Zeitzone: UTC+1, MEZ

UTC+2, MESZ (März bis Oktober)

Telefon-Vorwahl: + 45

Netzspannung: 230 V, 50 Hz..

Gefahrenindex:

Visumspflicht: Nein

Reisepass erforderlich: Nein

Lage

Geographische Einordnung

Dänemark liegt im Norden Europas und besteht aus Jütland und 500 Inseln (u.a. Seeland, Fünen, Lolland, Falster und Bornholm) sowie den selbstverwaltenden Reichsteilen Färöer und Grönland.

Infrastruktur

Es gibt die internationalen Flughäfen Kopenhagen (CPH) (Kastrup), Århus (AAR) (Tirstrup) und Billund (BLL), Inlandsflüge werden nach/von Kopenhagen angeboten. Die wichtigsten dänischen Häfen sind Kopenhagen, Esbjerg, Frederikshavn, Hirtshals und Hanstholm, Fährverbindungen zum Ausland aber auch zu den dänischen Inseln werden angeboten. Das Bahn- wie auch das Straßennetz sind sehr gut ausgebaut.

Termine / Feiertage

Daten für 2026

Nationalfeiertag:
5. Juni:            Tag der Verfassung*

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
2. April:        Gründonnerstag
3. April:        Karfreitag
5. April:        Ostersonntag
6. April:        Ostermontag
14. Mai:        Christi Himmelfahrt
24. Mai:        Pfingstsonntag
25. Mai:        Pfingstmontag
25. Dezember:    Weihnachten
26. Dezember:    2. Weihnachtsfeiertag

*Der Tag der Verfassung ist kein offizieller gesetzlicher Feiertag. die meisten Geschäfte bleiben aber trotzdem geschlossen.

 

Daten für 2027

Nationalfeiertag:
5. Juni:            Tag der Verfassung*

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
25. März:        Gründonnerstag
26. März:        Karfreitag
28. März:        Ostersonntag
29. März:        Ostermontag
6. Mai:            Christi Himmelfahrt
16. Mai:        Pfingstsonntag
17. Mai:        Pfingstmontag
25. Dezember:    Weihnachten
26. Dezember:    2. Weihnachtsfeiertag

*Der Tag der Verfassung ist kein offizieller gesetzlicher Feiertag. die meisten Geschäfte bleiben aber trotzdem geschlossen.

 

Daten für 2028

Nationalfeiertag:
5. Juni:            Tag der Verfassung*

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
13. April:        Gründonnerstag
14. April:        Karfreitag
16. April:        Ostersonntag
17. April:        Ostermontag
25. Mai:        Christi Himmelfahrt
4. Juni:            Pfingstsonntag
5. Juni:            Pfingstmontag
25. Dezember:    Weihnachten
26. Dezember:    2. Weihnachtsfeiertag

*Der Tag der Verfassung ist kein offizieller gesetzlicher Feiertag. die meisten Geschäfte bleiben aber trotzdem geschlossen.

Kontakte

Notrufnummern

Notruf: 112

Polizei: 112

Feuerwehr: 112

Ambulanz: 112

Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50

Infrastruktur

Allgemein

Strom / Elektrizität

230 V, 50 Hz. Übliche Netzsteckertypen: E und K . Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der „International Electrotechnical Commission“: www.iec.ch

Steckertyp E

steckertyp-E

Steckertyp K

steckertyp-K

Telefon / Mobilfunk

Festnetz und Mobilfunkanbieter sind (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
Die Netzabdeckung für Mobilfunk ist im Prinzip lückenlos.

Die Telekommunikations-Überwachung durch einheimische Sicherheitsbehörden kann nicht ausgeschlossen werden.

Internet

Der Zugang zum Internet ist (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
WLAN-Hotspots und Internetcafés sind in allen Städten und größeren Orten zahlreich vorhanden.

Die Telekommunikations-Überwachung durch einheimische Sicherheitsbehörden kann nicht ausgeschlossen werden.

Verkehr

Luftfahrt / Luftverkehr

Dänemark ist über zwei wichtige Flughäfen erreichbar: Flughafen Kastrup (CPH) liegt 8 km östlich von Kopenhagen und ist der größte Flughafen Skandinaviens. Billund (BLL) befindet sich im südlichen Jütland.

Das inländische Flugstreckennetz ist sehr gut ausgebaut.

Zwischen allen Großstädten bzw. Regionen gibt es täglich Linienflüge.

Wirtschaft

Banken / Geld

Landeswährung: 1 Dänische Krone (dkr) = 100 Øre.

Banköffnungszeiten: Mo-Fr 10.00-16.00 Uhr, Do 9:30-18.00 Uhr (regionale Abweichungen möglich).

Die Bargeldversorgung über Bankautomaten mittels Bankkarten (mit dem “Maestro”-Logo und/oder mit dem “V-Pay”-Logo) ist fast überall möglich.

Die Akzeptanz von Kreditkarten ist landesweit im Großen und Ganzen gewährleistet.

Gesundheit

Vorsorge

Vorgeschriebene Impfungen

Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise.

Impfungen aus besonderem Grund

Hepatitis A (zu erwägen bei Abenteuerreisen in Grönland)

Hepatitis B (bei Reisen nach Grönland und möglicher Exposition durch enge Bevölkerungskontakte)

FSME (bei Aufenthalten auf Bornholm und im Norden der Insel Seeland)

Empfohlene Impfungen

Diphtherie

Tetanus

Keuchhusten

Polio-Grundimmunisierung sollte vorliegen

Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025

Gesundheitsrisiken/-Versorgung

Medizinische Versorgung

Das Gesundheitswesen entspricht europäischen Standards. Das gilt für öffentliche und private Krankenhäuser, die apparativ und hygienisch auf dem neuesten Stand sind. Die Medikamenten-Versorgung ist sehr gut. Das gilt landesweit mit Ausnahme von Grönland. Dorthin sollten Reisende eine eigene Reiseapotheke, die neben Medikamenten für gängige Reiseerkrankungen auch regelmäßig benötigte Arzneimittel (inkl. ärztlichem Attest) enthält, mitnehmen.

EU-Bürger erhalten mit der Europäischen Versicherungskarte (EHIC) in allen Krankenhäusern und Arztpraxen Leistungen nach dänischem Recht. Trotzdem ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die sowohl den medizinisch notwendigen, als auch den medizinisch sinnvollen Rücktransport deckt, ratsam, um die hohen Kosten einer medizinischen Versorgung bei Privatärzten oder in Privatkliniken abzudecken, die von den Krankenkassen nicht übernommen werden.

Infektionen / Krankheiten

Allgemein

Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:

FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)

Bei der FSME handelt es sich um eine Viruserkrankung, die durch Zeckenbisse oder durch den Konsum von Rohmilch infizierter Tiere übertragen wird.

Symptome: grippeähnliche Symptome (Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen).
In Einzelfällen kann es zu einer Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten kommen.
Häufig verläuft eine FSME ohne Symptome.

Inkubationszeit: zwischen 2 und 20 Tagen.

Borreliose (Lyme-Borreliose)

Die Borreliose oder Lyme-Krankheit stellt die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung dar und wird durch Bakterien, die sog. Borrelien verursacht.
Die Zecken befinden sich zumeist in Wäldern, Gehölz und Gräsern. Die Hauptaktivitätszeit der Zecken ist von März bis Oktober (je nach Witterungsverhältnissen auch etwas früher bzw. später).
 
Symptome: Grippeähnliche Beschwerden können bereits innerhalb von 3–30 Tagen nach Ansteckung auftreten. Neben der Wanderröte sind grippeähnliche Beschwerden ein mögliches Symptom im Rahmen von Stadium I der Borreliose. Stadium II (Wochen bis Monate nach Ansteckung): Krankheitsgefühl mit Kopfschmerz, Erschöpfungszustände, Nackensteifigkeit und sonstige überwiegend neurologische Symptome. Stadium III: Auftreten chronischer Gelenkentzündungen. Als Komplikation innerhalb des Stadium III können schwere chronische Nervenschädigungen (Neuroborreliose) hinzukommen.
 
Inkubationszeit: zwischen 3 bis 30 Tagen.
 
Vorkommen: vorwiegend auf der nördl. Halbkugel, d.h. Nordamerika, Europa und Asien.

Bakterielle Meningitis (Hirnhautentzündung)

Die bakterielle Meningitis, eine Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute, gilt als die "klassische" Form der Hirnhautentzündung. Eine Meningitis kann aber auch andere Ursachen haben. Häufig entsteht sie auch durch eine Virus-Infektion, z.B. bei der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).
Eine durch Bakterien verursachte Hirnhautentzündung verläuft in vielen Fällen gravierender als eine rein virusbedingte. Neben einer Reihe anderer Keime, wie z.B. Pneumokokken, gehören Meningokokken zu den typischen Erregern der bakteriellen Meningitis. Säuglinge sind häufiger betroffen als andere Altersgruppen. Einen gewissen Schutz vor einer bakteriellen Meningitis bietet die Impfung gegen Meningokokken, Pneumokokken und Haemophilus influenzae.

Symptome: sehr starke Kopfschmerzen; Nackenschmerzen, Nackensteifigkeit, Lichtempfindlichkeit, Fieber, Schüttelfrost, Schwindel, schweres allgemeines Krankheitsgefühl.
Bei schweren Krankheitsverläufen: Übelkeit, Erbrechen, Hautausschlag, Reizbarkeit, Schläfrigkeit, Krampfanfälle, Erstarrung des Körpers und Koma.
Schwere, lebensbedrohliche Krankheitsverläufe können sich innerhalb weniger Stunden entwickeln.

Inkubationszeit: zwischen 2–10 Tagen, i.d.R. 3–4 Tage.

Vorkommen: In den gemäßigten Zonen kommt es während der Wintermonate zu den meisten Erkrankungen. Örtlich begrenzte Ausbrüche entstehen an überfüllten, geschlossenen Orten (zum Beispiel in Wohnheimen oder Militärbaracken) und bei Menschenansammlungen. In Afrika gibt es einen sog. Afrikanischen Meningitisgürtel. Dieser erstreckt sich vom Senegal bis nach Äthiopien. Hier treten während der trockenen Jahreszeit (von November bis Juni) immer wieder große Ausbrüche und Epidemien auf. Ein regionales Risiko besteht bei Großveranstaltungen wie z.B. in Mekka (Saudi-Arabien) bei der jährlichen Hadsch.

Tollwut (Rabies)

Die Tollwut ist eine schnell fortschreitende Virusinfektion des Zentralnervensystems.
Tollwutviren werden durch Biss- und Kratzverletzungen infizierter Säugetiere auf den Menschen übertragen. Gefährdet sind Personen mit beruflichem Kontakt zu Tieren, sofern sie in Tollwut-Risikogebieten tätig sind, und Reisende in Ländern mit hohem Tollwutvorkommen (v.a. unter einfachen Bedingungen oder Langzeitaufenthalten).
Die Tollwuterkrankung verläuft immer tödlich. Die Impfung vor oder kurzfristig nach einer potentiellen Infektion schützt vor der Erkrankung.

Symptome: meist unspezifische Anzeichen wie Fieber, Kopfschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen, leichte Ermüdbarkeit, Nervosität, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.
Die ersten typischen Anzeichen einer Tollwut sind Empfindungsstörungen (Parästhesien) und Juckreiz in der Umgebung der Bisswunde.
In ca. 80 % der Fälle tritt die Erkrankung in ihrer klassischen Form, der sogenannten "wilden Wut" auf. Die Tollwut zeigt sich als untypisch verlaufende Entzündung des Gehirns (Enzephalitis).

Symptome: Verwirrtheit, Halluzinationen, Kampflust und Krampfanfälle; Fehlfunktion des sympathischen Nervensystems. Dazu zählen unter anderem eine übermäßige Speichelproduktion, Gänsehaut und Herzrhythmusstörungen.

Inkubationszeit: i.d.R. 20–70 Tage, kann aber auch schon nach 4 Tagen oder erst nach einem Jahr ausbrechen.

Vorkommen: Tollwut bei Tieren kommt in vielen Ländern weltweit vor. Zu den meisten menschlichen Infektionen kommt es in Entwicklungsländern.

Hepatitis B

Hepatitis B gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Hepatitis B ist eine ansteckende akute oder chronische Leberentzündung, die durch Viren übertragen wird. Die Viren gelangen über das Blut oder über andere Körperflüssigkeiten in den Körper. Das Hepatitis B-Virus (HVB) kann die Leberzellen schädigen und zu Störungen der Organfunktion führen. Da Hepatitis B i.d.R. über sexuelle Kontakte übertragen wird, zählt sie zu den Geschlechtskrankheiten.
Eine Impfung kann gegen die Infektion mit dem Hepatitis B-Virus (HBV) schützen

Symptome: Das Auftreten kann bis zu 6 Monate dauern. Dann kommt es zu: Durchfall, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Gelbsucht. In etwa zehn Prozent der Fälle geht eine akute Hepatitis B in ein chronisches Stadium über, was schwerwiegende Komplikationen wie eine Leberzirrhose oder ein Leberzellkarzinom verursachen kann. Auch rund zehn Prozent derjenigen Infizierten, bei denen keine akute Hepatitis B aufgetreten war, entwickeln im weiteren Verlauf eine chronische Hepatitis B. 

Inkubationszeit: zwischen 40–200 Tagen, i.d.R. 60–90 Tage. 

Vorkommen: Besonders viele Infektionen sind im Osten Asiens, in Ost- und Zentralafrika und im Amazonasgebiet zu verzeichnen. Auch in Ost- und Zentraleuropa tritt Hepatitis B relativ häufig auf. In Westeuropa vergleichsweise selten. In Ländern mit geringeren medizinischen Standards ist das Risiko erhöht, sich über eine infizierte Blutkonserve oder über Spritzen und Kanülen anzustecken.

Hygiene

Trinkwasser

Die Hygienebedingungen entsprechen westeuropäischen Standards.

Nahrung

Die Hygienebedingungen entsprechen westeuropäischen Standards.

Luft

In Ballungsräumen kann es zu Smog oder Feinstaubbelastungen kommen.

Umwelt

Klima

Allgemein

In Dänemark und Färöer herrscht ein gemäßigtes Seeklima. Die durchschnittliche Temperatur liegt im Sommer zwischen 16 und 25 °C, auf Färöer 11 °C. In Grönland herrscht ein arktisches Klima.

Klimatabelle

Klimastation KOPENHAGEN (KOBENHAVN)

Höhe über NN in m: 9

geographische Position: 12° 33’ E, 55° 41’ N

 

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Temp. ø Max. (°C)

2,0

2,1

5,0

10,5

16,1

19,8

21,8

21,2

17,5

12,1

7,3

4,2

Temp. ø Min. (°C)

-2,0

-2,5

-0,8

3,1

7,5

11,2

13,6

13,5

10,5

6,7

3,3

0,7

Regentage

11

7

10

8

8

9

9

9

10

10

13

10

Niederschlag (mm)

51

31

42

42

43

54

69

63

62

59

62

58

Sonnenstunden ø

1,4

2,1

3,8

6,1

8,7

8,8

8,1

6,5

5,6

3,2

1,5

0,8

Wasser-Temp. ø (°C)

            

Klimabelastung*

--

--

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--

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Natürliche Umweltgefahren

Erdbeben

Hier besteht eine geringe Erdbebengefahr.

Tsunami

In den Küstengebieten besteht eine eher geringe Tsunamigefahr.

Stürme

Durch das Auftreten von Stürmen kann es zu erheblichen Einschränkungen in der Infrastruktur (Verkehrswege, Stromversorgung etc.) kommen. Auch im Flugverkehr ist mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen.

Vor allem in den Wintermonaten kann es zu schweren Winterstürmen kommen.