Eritrea

Informationen

Allgemein

Statistische Daten

Hauptstadt: Asmara (ca. 900.000 Einwohner)

Fläche: 117.600 km²

Einwohnerzahl: 5,1 Millionen

Währung: Nakfa (ERN)

Staatsform: präsidentielle Republik mit Einparteiensystem

Amtssprache: Tigrinya, Arabisch, (gleichberechtigte Nationalsprachen: Englisch, Tigre, Afar, Saho, Kunama, Bedscha, Blin und Nara)

Religion: Islam (50%), Christentum verschiedener Konfessionen (48%), traditionelle Religionen

Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner pro km²

Zeitzone: UTC+3

Telefon-Vorwahl: +291

Netzspannung: 230 V, 50 Hz

Gefahrenindex: 4

Visumpflicht: Ja

Reisepass erforderlich: Ja

Lage

Geographische Einordnung

Eritrea liegt im nordöstlichen Afrika. Er grenzt im Nordwesten an den Sudan, im Süden an Äthiopien, im Südosten an Dschibuti und im Nordosten an das Rote Meer.

Infrastruktur

Es ist ein internationaler Flughafen in Asmara vorhanden, Inlandsflüge sind verfügbar. Regelmäßiger Schiffsverkehr besteht, die wichtigsten Straßen sind bei jedem Wetter befahrbar, ein regelmäßiger Eisenbahnverkehr ist seit langem eingestellt.

Termine / Feiertage

Daten für 2026

Nationalfeiertag:
24. Mai:        Unabhängigkeitstag (1991 von Äthiopien)

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
19. Januar:        Koptischer Dreikönigstag 
8. März:        Internationaler Tag der Frau
1. Mai:            Tag der Arbeit
20. Juni:        Tag der Märtyrer
1. September:        Tag der Revolution

 

Daten für 2027

Nationalfeiertag:
24. Mai:        Unabhängigkeitstag (1991 von Äthiopien)

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
19. Januar:        Koptischer Dreikönigstag 
8. März:        Internationaler Tag der Frau
1. Mai:            Tag der Arbeit
20. Juni:        Tag der Märtyrer
1. September:        Tag der Revolution

 

Daten für 2028

Nationalfeiertag:
24. Mai:        Unabhängigkeitstag (1991 von Äthiopien)

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
19. Januar:        Koptischer Dreikönigstag 
8. März:        Internationaler Tag der Frau
1. Mai:            Tag der Arbeit
20. Juni:        Tag der Märtyrer
1. September:        Tag der Revolution

Kontakte

Notrufnummern

Notruf/Rettungswagen: 114

Polizei: 113

Feuerwehr: 116

Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50

Infrastruktur

Allgemein

Telefon / Mobilfunk

Festnetzanschlüsse sind nur in den größeren Städten verfügbar.

Ebenso begrenzt sich der Mobilfunk auf die Städte und das Umland.

Einziger Anbieter für Festnetz und Mobilfunk ist die Eritrean Telecommunications Corporation (EriTel).

Internet

Internet ist in den größeren Städten, dort v.a. in Internet-Cafés und Hotels, verfügbar.

Anbieter sind die Eritrean Telecommunications Corporation (EriTel), CTS, TFanus und Ewan.

Internet-Überwachung und -Zensur sind ziemlich alltäglich, wobei einige Dienste, insbesondere wenn sie regierungskritische Inhalte vermitteln, blockiert werden.

Strom / Elektrizität

230 V, 50 Hz. Übliche Netzsteckertypen: C, L

Ein Steckdosenadapter ist empfohlen.

In den ländlichen Gebieten haben die meisten Haushalte keinen Anschluss an das Stromnetz. In den städtischen Gebieten ist das Stromnetz besser ausgebaut und einigermaßen stabil, allerdings kann es auch dort jederzeit zu mehrstündigen Stromausfällen kommen..

Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der „International Electrotechnical Commission“.

Steckertyp C

steckertyp-C

Steckertyp L

steckertyp-L

Verkehr

Luftfahrt / Luftverkehr

Der internationale Flughafen „Asmara International“ (ASM) liegt wenige Kilometer südlich von der Hauptstadt. Von dort gibt es internationale Verbindungen über Doha, Kairo und Istanbul. Inländische Verbindungen nach Assab und Asmara sind vorhanden.

Die beiden in Eritrea registrierten Fluggesellschaften Eritrean Airlines und Nasair Eritrea stehen auf den schwarzen Listen der EU und des UK. Das heißt, sie dürfen im europäischen Luftraum nicht fliegen, zudem wird von der Benutzung zu Inlands- oder Regionalflügen in Eritrea und Ostafrika aus Sicherheitsbedenken abgeraten.

Wirtschaft

Banken / Geld

Landeswährung: 1 Nakfa (ERN) = 100 Cents.

Banköffnungszeiten: Montag - Donnerstag: 8:00 - 11:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr, Samstag: 8:00 - 12:00 Uhr.

Internationale Kreditkarten wie z. B MasterCard und Diners Club werden nur in wenigen Hotels akzeptiert. ACHTUNG: Ausländische Reisende müssen bestimmte Kosten (Rechnungen einiger Hotels, zum Teil Flugtickets, Fluggastgebühren) in US$ bar bezahlen.

Eine Bargeldversorgung ist in Eritrea nur per Umtausch von Devisen in eritreische Nakfa in Wechselstuben und Banken sowie mittels Geldüberweisungen über Western Union möglich. Es gibt keine Bankautomaten und Kreditkarten haben keine hohe Akzeptanz. Auch in Hotels vor Ort ist die Bezahlung mit Kreditkarten in der Regel nicht möglich. Gleichwohl können manche Hotels im Internet über die einschlägigen Buchungsportale gebucht und mit Kreditkarte bezahlt werden. Reisenden wird empfohlen, die Zahlungsmöglichkeiten im Vorfeld der Reise mit dem Hotel abzuklären. Reiseschecks werden in Eritrea nicht akzeptiert.

Mit Wirkung vom 20.02.2013 gelten neue Devisenvorschriften. Danach dürfen in Eritrea ein- und ausreisende Personen unbegrenzt konvertierbare Währungen ein- und ausführen. Beträge, die den Gegenwert von 10.000 US$ übersteigen, müssen beim Grenzübertritt beim eritreischen Zoll deklariert werden. Ihr Umtausch in die Landeswährung ist nur bei offiziellen Einrichtungen (Banken und Himbol-Wechselstuben) zu einem von der Bank festgelegten Kurs erlaubt. Verstöße gegen diese Devisenvorschriften werden nach dem Gesetz (Legal Notice No. 73/2013) mit Strafen von ERN 50.000,- (ca. EUR 2.500,-) und bis zu drei Jahren Gefängnis geahndet.

Die Ausfuhr der Landeswährung Nakfa unterliegt einer strengen Kontrolle und ist verboten. Reisende, die bei Ausreise über den Luftweg eritreische Währung mit sich führen, müssen mit vorübergehendem Passentzug und sogar einer Stornierung des Flugtickets rechnen. Nakfa werden von den Behörden konfisziert. Es besteht die Möglichkeit einer Festnahme und eines Strafverfahrens.

Gesundheit

Vorsorge

Vorgeschriebene Impfungen

Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

Empfohlene Impfungen

Diphtherie

Tetanus

Keuchhusten

Polio-Grundimmunisierung sollte vorliegen


Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025

Impfungen aus besonderem Grund

Hepatitis B (bes. bei Langzeitaufenthalt oder engem Bevölkerungskontakt)

Typhus-Impfung bei Risikoreise (Hygienemängel)

Tollwut-Impfung bei Aufenthalt in abgelegenen Regionen

Dengue-Impfung (Stellungnahme des StAR zum Denguevirus-Impfstoff Qdenga®)

Chikungunya-Impfung (siehe Merkblatt des Auswärtigen Amts)

Gesundheitsrisiken/-Versorgung

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist selbst in der Hauptstadt Asmara nur minimal, und außerhalb von Amsara besteht teilweise überhaupt keine gesundheitliche Versorgung mehr. Die wenigen Krankenhäuser sind apparativ und personell unzureichend ausgestattet, die hygienischen Bedingungen äußerst problematisch. Privatärztliche Behandlungen sind sehr eingeschränkt, im ganzen Land gibt es nur eine sehr geringe Anzahl an Fachärzten. Medikamente sind nur in ganz beschränkter Auswahl erhältlich.

Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall dringend zu empfehlen. Selbst Medikamente der Basisversorgung sind in Eritrea nicht verlässlich erhältlich und müssen ggf. in ausreichender Menge mitgeführt werden. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben.

Infektionen / Krankheiten

Allgemein

Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:

Denguefieber

Denguefieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten übertragen wird. Man findet sie vor allem in wärmeren Regionen der Erde.

Symptome: mehrtägiges Fieber sowie starke Muskel- und Knochenschmerzen. Die möglichen Komplikationen sind beim Denguefieber besonders zu beachten. Im Verlauf der Erkrankung können sich erhöhte Blutungsneigung, seltener auch schwere innere Blutungen und/oder Kreislaufschock einstellen. 

Inkubationszeit: zwischen 2 und 10 Tagen.

Vorkommen: kommt vor allem in Südostasien, Teilen von Asien (Indien, Pakistan, Afghanistan), Süd- und Mittelamerika, Afrika und Australien vor.

Prophylaxe: Moskito-Netze, lange Kleidung und Insektenspray wird unbedingt empfohlen.

Impfungen: Eine Impfung ist möglich, wird seitens der STIKO jedoch nur für eine eng begrenzte Personengruppe empfohlen.

Malaria

Malaria (Wechselfieber, Sumpffieber) ist eine Infektionskrankheit. Ursache der Malaria sind winzige Parasiten: Plasmodien. Sie werden von der Anopheles-Mücke übertragen.
 
Symptome: grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Schweißausbrüche und schweres allgemeines Krankheitsgefühl, oft auch Durchfall und Erbrechen.
Vor allem Malaria tropica kann schwere Organkomplikationen wie Koma, Schock und Nierenversagen auslösen und ist ohne Therapie bei nicht–immunen Menschen – also Touristen – rasch lebensgefährlich. Malaria tertiana und Malaria quartana verlaufen meist milder und über einen längeren Zeitraum.
 
Inkubationszeit: mind. 7 Tage bei Malaria tropica, bei den weniger gefährlichen Varianten Malaria tertiana und quartana eventuell länger.
 
Vorkommen: in tropischem und subtropischem Klima. Risiko der Übertragung ist besonders hoch in der Umgebung von stehenden Gewässern oder an Gewässern mit geringer Fließgeschwindigkeit.
Je nach Niederschlagsmenge und Saison kann es zu einer Häufung von Erkrankungen kommen.

HIV/AIDS

Diese Erkrankung des Immunsystems wird durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen, z.B. durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. AIDS ist das Endstadium einer Infektion mit dem HI-Virus (HIV). Der Erreger wird vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, verunreinigte Blutkonserven, Nadelstichverletzungen und verunreinigtes Drogenbesteck übertragen. Es schwächt das Immunsystem, wodurch die Patienten anfälliger für andere Krankheiten werden. Medikamente können die Lebenserwartung von Menschen mit AIDS verlängern. Heilbar ist diese Krankheit bisher nicht.

Symptome: HIV-Symptome variieren je nach Stadium der Erkrankung und werden in drei Klassen (A, B und C) unterteilt. Im Anfangsstadium verursacht eine HIV-Infektion grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Nachtschweiß, Durchfall und Abgeschlagenheit, die nach einiger Zeit aber oft selbstständig verschwinden und somit häufig falsch gedeutet werden. Im weiteren Verlauf der Krankheit beginnt die körpereigene Abwehr mit Hilfe der Bildung von Antikörpern, welche versuchen den Erreger zu bekämpfen. Im Falle einer HIV-Infektion gelingt es dem menschlichen Immunsystem lediglich, das Ausmaß der Krankheit zu verringern – diese aber nicht zu bekämpfen. Im Laufe der Zeit vermehrt sich das Virus oft still und heimlich im Körper der Betroffenen und schädigt innere Organe wie den Darm in großem Ausmaß. Zudem steigt die Anfälligkeit für Krankheiten enorm. Erfolgt keine Therapie mit bestimmten Medikamenten ist das Immunsystem früher oder später machtlos. Schwere Erkrankungen wie Lungenentzündungen, Pilzbefall oder verschiedene Krebsarten entstehen problemlos. Erst dann spricht man von AIDS.
HIV-Symptome müssen nicht zwangsläufig in AIDS-Symptome übergehen. Wird die Infektion rechtzeitig erkannt und richtig behandelt, kann ein AIDS-Ausbruch verhindert werden.

Vorkommen: AIDS ist eine weltweit auftretende Erkrankung; ein Großteil der Infizierten lebt in Afrika.

Durchfallerkrankungen

Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
 
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
 
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.

Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.

Hygiene

Trinkwasser

Leitungswasser entspricht nicht westeuropäischen Standards.

Zum Trinken sollte abgefülltes Wasser gekauft werden. Anonsten sollte Leitungswasser vor dem Verzehr (Trinken, Nahrungszubereitung) abgekocht, am besten auch gefiltert, werden.

Eiswürfel sollten nur benutzt werden, wenn sie abgepackt und aus klar erkenntlich sicheren Quellen stammen.

Nahrung

Die Hygienebedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung entsprechen nicht westeuropäischen Standards.

Vorzugsweise sollte nur Essen von vertrauenswürdigen Quellen verzehrt werden.

Auch sollten Lebensmittel bevorzugt gekocht verzehrt werden.

Rohe Früchte und rohes Gemüse sind nur mit Vorsicht zu genießen, da diese möglicherweise mit Wasser gewaschen wurden, welches nicht ausreichend sauber ist. Generell sollte Obst und Gemüse immer geschält werden.

Luft

In Ballungsräumen kann es zu Smog oder Feinstaubbelastungen kommen.

Umwelt

Natürliche Umweltgefahren

Dürren

Abgesehen von dem feucht-tropischen und fruchtbaren Hochland im Süden sind die meisten Gegenden Eritreas relativ trocken. Insbesondere dort können ausbleibende Niederschläge und längere Trockenperioden zu Belastungen werden.

Allgemein

Das Land liegt in einem Erdbebengebiet mit mehreren aktiven Vulkanen. Es muss also immer mit unvorhersehbar einsetzender tektonischer Aktivität gerechnet werden. Es wird daher empfohlen, sich vor Reiseantritt mit dem richtigen Verhalten im Falle eines Erdbebens vertraut zu machen

Überschwemmungen

Infolge von Unwettern und Extremniederschlägen kommt es insbesondere entlang der Wasserläufe regelmäßig zu Sturzfluten und/oder Überschwemmungen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Verkehr kommen.

Erdbeben

Es besteht eine hohe Erdbebengefahr.
Schwächere Erdbeben kommen häufiger vor, allerdings kann es auch zu schweren Erdbeben kommen.
Reisende sollten sich deshalb mit Verhaltensregeln im Falle von Erdbeben vertraut machen.
Infolge eines Bebens ist mit erheblichen Einschränkungen im Transport- und Infrastrukturbereich zu rechnen.

Verhalten im Falle eines Erdbebens
Bei Aufenthalt im Gebäude: Ruhe bewahren. Das Gebäude sollte nur verlassen werden, wenn man sich im Erdgeschoss nahe eines Ausganges befindet. Schutz unter einem schweren stabilen Möbelstück (z.B. Tisch) suchen und festhalten, solange die Erschütterung dauert, auch wenn sich das Möbel bewegt. Ist das nicht möglich, unter einen stabilen Türrahmen flüchten oder auf den Boden nahe einer tragenden Innenwand und fern von Fenstern legen und Kopf und Gesicht mit verschränkten Armen schützen. Kein Treppenhaus begehen! Keinen Fahrstuhl benutzen!

Bei Aufenthalt im Freien: Schnellstmöglich einen freien Platz auf freier Fläche und ausreichender Entfernung zu Gebäuden, Straßenlampen und Versorgungsleitungen suchen und dort bleiben, bis die Erschütterungen abgeklungen sind. Autofahrer sollten unverzüglich am Straßenrand anhalten, fern von Gebäuden, Bäumen, Überführungen, Hängen, Böschungen, Klippen und Versorgungsleitungen. Es sollte vermieden werden, möglicherweise beschädigte Brücken und Unterführungen zu be- bzw. durchfahren. Nach schweren Beben sollte von einer Weiterfahrt ganz abgesehen werden.

Nach einem Beben sollte den Anweisungen der Behörden unbedingt Folge geleistet werden. Mit Nachbeben muss gerechnet werden, diese können zu weiteren Schäden an den bereits beschädigten Gebäuden und der Infrastruktur führen. Nach einem zerstörerischen Beben sollten offiziell eingerichtete Sammelplätze aufgesucht werden. 

Vulkane

Hier gibt es aktive Vulkane. Wegen möglicher vulkanischer Aktivität kann es zu lokalen Evakuierungen kommen.
Im Verkehrswesen kann es durch Eruptionen zu regionalen Einschränkungen kommen.

Weitere Gefahren

In allen Landesteilen kommen giftige Tiere und Pflanzen vor. Giftige Tiere sind oft nachtaktiv und verstecken sich oft unter Felsvorsprüngen, in Höhlen, aber auch in Gebäuden unterhalb von Treppen oder in Löchern in Fassaden oder dem Fundament, oder auch in hohlen Gegenständen wie Vasen, Trommeln, Schuhen etc. Seien Sie entsprechend vorsichtig. Gegenstände sollten vor der Benutzung beklopft oder ausgeschüttelt werden. In der Regel ergreifen die Tiere die Flucht.

Klima

Allgemein

Eritrea hat ein zweigeteiltes Klima. In den Küstenebenen und im westlichen Tiefland ist sehr heiß und schwül. In den mittleren Lagen des Landes sind die Temperaturen schon angenehmer und auf dem Hochplateau (Asmara) kann es sogar recht kühl werden. Es regnet nicht sehr oft, die eigentliche Regenzeit fällt in die Monate von Juni bis September.

Im westlichen Tiefland sind die Monate April bis Juni mit über 40°C am heißesten und der Monat Dezember mit etwa 12°C am kühlsten. In dieser Zeit werden üblicherweise starke Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht gemessen.

Klimatabelle

Klimastation ASMARA (Flughafen)

Höhe über NN in m: 2325

geographische Position: 38° 55’ E, 15° 17’ N

 

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Temp. ø Max. (°C)

22,6

23,9

25,3

25,8

25,8

25,8

21,7

22,0

23,2

22,0

21,6

21,6

Temp. ø Min. (°C)

5,6

6,6

8,4

9,8

10,9

11,1

11,4

11,4

9,3

8,6

7,4

6,0

Regentage

< 1

< 1

3

5

6

6

11

12

3

2

2

1

Niederschlag (mm)

2

2

14

33

46

42

203

156

22

13

19

4

Sonnenstunden ø

9,5

8,7

8,5

8,8

9,5

7,6

4,9

4,2

7,5

8,4

9,8

9,3

Wasser-Temp. ø (°C)

            

Klimabelastung*

--

--

--

--

--

--

--

--

--

--

--

--

Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken