Fidschi (Fiji)

Informationen

Allgemein

Statistische Daten

Hauptstadt: Suva

Fläche: 18.333 km²

Einwohnerzahl: 890.000

Währung: Fidschi-Dollar (FJD)

Staatsform: Republik

Amtssprache: Fidschi, Fidschi-Hindi und Englisch

Religion: Christen 52 % (Methodisten 37 %, Römisch Katholisch 9 %), Hinduisten 38 %, Muslime 8 %

Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner pro km²

Zeitzone: UTC+12

Telefon-Vorwahl: +679

Netzspannung: 240 V, 50 Hz

Gefahrenindex:

Visumpflicht: bei Ankunft Erhalt einer Einreisegenehmigung

Reisepass erforderlich: ja

Lage

Geographische Einordnung

Fidschi ist eine Inselgruppe im Südpazifik, nördlich von Neuseeland, bestehend aus 320 Inseln von denen nur knapp 100 bewohnt sind.

Infrastruktur

Die Fidschi werden auf 2 Flughäfen von internationalen Airlines angeflogen, auf dem Nadi International (NAN) und dem Suva (SUV). Inlandsflüge werden angeboten, ebenfalls Kreuzfahrten.

Das Straßennetz ist recht gut ausgebaut. Mietwagen, Busse und Taxis sind in allen größeren Ortschaften vorhanden. Linksverkehr.

Termine / Feiertage

Daten für 2026

Nationalfeiertag:
10.(+12.) Oktober:        Fidschi-Tag

Weitere Feiertage:
1. Januar:            Neujahr
3. April:            Karfreitag
4. April:            Ostersamstag
6. April:            Ostermontag
11. Mai:            Girmit-Tag
29. Mai:            Ratu Sir Lala Sukuna-Tag
26. August:            Mawlid an-Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed)
8.(+9.) Oktober:        Diwali (Lichterfest)
25. Dezember:        Weihnachten
26.(+28.) Dezember:        2. Weihnachtsfeiertag

 

Daten für 2027

Nationalfeiertag:
10. Oktober:            Fidschi-Tag

Weitere Feiertage:
1. Januar:            Neujahr
26. März:            Karfreitag
27. März:            Ostersamstag
29. März:            Ostermontag
14. Mai:            Girmit-Tag
31. Mai:            Ratu Sir Lala Sukuna-Tag
16. August:            Mawlid an-Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed)
29. Oktober:            Diwali (Lichterfest)
25. Dezember:        Weihnachten
26. Dezember:        2. Weihnachtsfeiertag

 

Daten für 2028

Nationalfeiertag:
10. Oktober:            Fidschi-Tag

Weitere Feiertage:
1. Januar:            Neujahr
14. April:            Karfreitag
15. April:            Ostersamstag
17. April:            Ostermontag
14. Mai:            Girmit-Tag
26. Mai:            Ratu Sir Lala Sukuna-Tag
3. August:            Mawlid an-Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed)
17. Oktober:            Diwali (Lichterfest)
25. Dezember:        Weihnachten
26. Dezember:        2. Weihnachtsfeiertag

Kontakte

Notrufnummern

Notruf: 911

Polizei: 911

Feuerwehr: 911

Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50

Infrastruktur

Allgemein

Strom / Elektrizität

240 V, 50 Hz. Übliche Netzsteckertyp: I.

Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der „International Electrotechnical Commission“: www.iec.ch

Steckertyp I

steckertyp-I

Telefon / Mobilfunk

Festnetz und Mobilfunkanbieter sind nicht jederzeit und überall verfügbar. Die größeren Hotels sind für Auslandsgespräche ausgerüstet. Von öffentlichen Telefonzellen kann man mit Telefonkarten telefonieren.

Die Netzabdeckung für Mobilfunk weist noch Lücken auf.

Aktuelle Infos zur konkreten GSM-Netzabdeckung.

Internet

Internet- und E-Mail-Dienste sind außerhalb der städtischen Ballungsräume nicht immer verfügbar.

Einige Internetcafés bzw. WLAN Hotspots sind in den größeren Städten vorhanden.

Verkehr

Luftfahrt / Luftverkehr

Der Flughafen Nadi (NAN) ist an das interkontinentale Streckennetz angebunden. Er wird wöchentlich von internationalen Airlines direkt angeflogen.

Zwischen den Flughäfen der Inseln bestehen wöchentliche Direktverbindungen.

Wirtschaft

Banken / Geld

Landeswährungen: 1 Fidschi-Dollar = 100 Cents

Banköffnungszeiten: Mo-Do 09.30-16.00 Uhr, Fr 09.30-15.00 Uhr.

Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten (pauschale Gebühr: 10 FJD) und die Bezahlung mit Kreditkarten sind überall möglich (grundsätzlich mit einem Aufschlag von 2 bis 5%).

Gesundheit

Vorsorge

Empfohlene Impfungen

Diphtherie

Tetanus

Keuchhusten

Polio-Grundimmunisierung sollte vorliegen

Hepatitis A
 

Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025

Vorgeschriebene Impfungen

Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

Impfungen aus besonderem Grund

Hepatitis B (bes. bei Langzeitaufenthalt oder engem Bevölkerungskontakt)

Typhus-Impfung bei Risikoreise (Hygienemängel)

Gesundheitsrisiken/-Versorgung

Medizinische Versorgung

Die ärztliche und medikamentöse Versorgung auf den Inseln ist problematisch und entspricht nicht westeuropäischen Standards. Alle Einrichtungen zu einer Notfallversorgung sind aber in Suva und einigen anderen Städten vorhanden. Die Kosten einer Behandlung muss der Patient umgehend bar bezahlen, manchmal wird in Krankenhäusern schon vor Beginn der Behandlung eine finanzielle Garantie (Kreditkarte oder Barvorauszahlung) verlangt. Empfohlen wird daher der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die sowohl den medizinisch notwendigen, als auch den medizinisch sinnvollen Rücktransport deckt.

Die Mitnahme einer ausreichend bestückten Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen sowie eigenes Verbandsmaterial und sterile Wegwerfspritzen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Infektionen / Krankheiten

Allgemein

Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:

Denguefieber

Denguefieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten übertragen wird. Man findet sie vor allem in wärmeren Regionen der Erde.

Symptome: mehrtägiges Fieber sowie starke Muskel- und Knochenschmerzen. Die möglichen Komplikationen sind beim Denguefieber besonders zu beachten. Im Verlauf der Erkrankung können sich erhöhte Blutungsneigung, seltener auch schwere innere Blutungen und/oder Kreislaufschock einstellen. 

Inkubationszeit: zwischen 2 und 10 Tagen.

Vorkommen: kommt vor allem in Südostasien, Teilen von Asien (Indien, Pakistan, Afghanistan), Süd- und Mittelamerika, Afrika und Australien vor.

Prophylaxe: Moskito-Netze, lange Kleidung und Insektenspray wird unbedingt empfohlen.

Impfungen: Eine Impfung ist möglich, wird seitens der STIKO jedoch nur für eine eng begrenzte Personengruppe empfohlen.

Durchfallerkrankungen

Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
 
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
 
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.

Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.

Tollwut (Rabies)

Die Tollwut ist eine schnell fortschreitende Virusinfektion des Zentralnervensystems.
Tollwutviren werden durch Biss- und Kratzverletzungen infizierter Säugetiere auf den Menschen übertragen. Gefährdet sind Personen mit beruflichem Kontakt zu Tieren, sofern sie in Tollwut-Risikogebieten tätig sind, und Reisende in Ländern mit hohem Tollwutvorkommen (v.a. unter einfachen Bedingungen oder Langzeitaufenthalten).
Die Tollwuterkrankung verläuft immer tödlich. Die Impfung vor oder kurzfristig nach einer potentiellen Infektion schützt vor der Erkrankung.

Symptome: meist unspezifische Anzeichen wie Fieber, Kopfschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen, leichte Ermüdbarkeit, Nervosität, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.
Die ersten typischen Anzeichen einer Tollwut sind Empfindungsstörungen (Parästhesien) und Juckreiz in der Umgebung der Bisswunde.
In ca. 80 % der Fälle tritt die Erkrankung in ihrer klassischen Form, der sogenannten "wilden Wut" auf. Die Tollwut zeigt sich als untypisch verlaufende Entzündung des Gehirns (Enzephalitis).

Symptome: Verwirrtheit, Halluzinationen, Kampflust und Krampfanfälle; Fehlfunktion des sympathischen Nervensystems. Dazu zählen unter anderem eine übermäßige Speichelproduktion, Gänsehaut und Herzrhythmusstörungen.

Inkubationszeit: i.d.R. 20–70 Tage, kann aber auch schon nach 4 Tagen oder erst nach einem Jahr ausbrechen.

Vorkommen: Tollwut bei Tieren kommt in vielen Ländern weltweit vor. Zu den meisten menschlichen Infektionen kommt es in Entwicklungsländern.

Typhus

Typhus ist eine hoch fieberhafte Infektionskrankheit in deren weiterem Verlauf mit Durchfall und teils schweren, den Darm betreffenden Komplikationen gerechnet werden muss, zum Beispiel dem Auftreten von Darmgeschwüren oder -durchbrüchen. 
Man unterscheidet zwischen Typhus (Abdominaltyphus) und der typhusähnlichen Krankheit (Paratyphus) – sie ist die abgeschwächte Form. Typhus wird mit Antibiotika behandelt.
Besonders gefährdet für eine Infektion sind Neugeborene und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, verminderter Magensäureproduktion oder entzündlichen Darmerkrankungen.

Symptome (Abdominaltyphus): uncharakteristische Beschwerden wie Kopfschmerzen und Gliederschmerzen; innerhalb von zwei bis drei Tagen hohes Fieber, das langsam ansteigt und bis zu drei Wochen anhalten kann; allgemeines Krankheitsgefühl; Benommenheit, Bauchschmerzen, Husten, eventuell Verstopfung, ab der zweiten Woche Durchfall. 
Selten auch: nicht juckende, stecknadelkopfgroße, rötliche Flecken auf Bauch, Brust und Rücken; dicker, weißlicher oder grauweißer Belag auf dem Hauptteil der Zunge, himbeerrote Zungenspitze und -ränder.

Symptome (Paratyphus): Der Krankheitsverlauf des Paratyphus ist ähnlich wie beim Typhus, die Symptome sind allerdings meist geringer ausgeprägt. Im Vordergrund stehen häufiger Übelkeit und Erbrechen, wässriger Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber bis 39 °C.

Inkubationszeit: 2–21 Tage, i.d.R. zwischen 10–14 Tagen.

Vorkommen: Der Typhus-Erreger kommt weltweit vor. Vor allem in Asien, insbesondere in Südostasien, finden sich Regionen mit erhöhtem Risiko sowie zunehmenden Antibiotikaresistenzen des Erregers. In Industrienationen treten Erkrankungen fast ausschließlich nach Fernreisen auf.

Zika-Virus

Das Zika-Virus (ZIKV) ist ein erstmals in Ostafrika nachgewiesenes Virus, das von Stechmücken übertragen wird. Während eine Zika-Infektion für gesunde Erwachsene überwiegend ungefährlich ist und meist keine oder nur milde Symptome auslöst, kann eine Infektion während der Schwangerschaft bei dem Fötus schwere Schäden verursachen.

Übertragen wird das Virus hauptsächlich von der Gelbfiebermücke, auch bekannt als Ägyptische Tigermücke.

Symptome: Fieber (daher auch die Bezeichnung "Zika-Fieber"), knotig-fleckiger Hautausschlag, Gelenkschmerzen, Bindehautentzündung (Konjunktivitis).
Selten auch: Muskel- und Kopfschmerzen sowie Erbrechen.

Inkubationszeit: i.d.R. zwischen 3–12 Tagen.

Vorkommen: in allen tropischen und manchen subtropischen Ländern. Epidemisch derzeit vor allem im tropischen/subtropischen Süd- und Mittelamerika, einschließlich Mexiko.

Chikungunyafieber

Das Chikungunya-Fieber ist eine tropische Infektionskrankheit, die durch Stechmücken übertragen wird. Die Krankheit verursacht hohes Fieber und Gelenkschmerzen und verläuft in der Regel ohne schwere Komplikationen. Eine spezifische Therapie und eine Impfung gibt es nicht.

Symptome: plötzlicher, schneller Fieberanstieg, Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden und Muskelschmerzen. Übelkeit, Müdigkeit und Hautausschlag können ebenfalls auftreten. Bei Chikungunya-Fieber (CF) kommt es sehr selten zum Auftreten von Blutungen (Hämorrhagien). Die Prognose von CF ist gut. Nur ein geringer Anteil der Patienten leidet unter monatelang persistierenden Gelenkbeschwerden.

Inkubationszeit: zwischen 3–12 Tagen.

Vorkommen: Afrika südlich der Sahara, Indien, Südost-Asien, Indonesien.

Hygiene

Trinkwasser

Leitungswasser entspricht nicht westeuropäischen Standards.

Zum Trinken sollte abgefülltes Wasser gekauft werden. Anonsten sollte Leitungswasser vor dem Verzehr (Trinken, Nahrungszubereitung) abgekocht, am besten auch gefiltert, werden.

Eiswürfel sollten nur benutzt werden, wenn sie abgepackt und aus klar erkenntlich sicheren Quellen stammen.

Trinkwasser sollte daher immer abgekocht werden und auf Eiswürfel in Getränken sollte verzichtet werden. Süßwasser ist häufig belastet durch Keime und auch durch Schadstoffe.

Nahrung

Die Hygienebedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung entsprechen nicht westeuropäischen Standards.

Vorzugsweise sollte nur Essen von vertrauenswürdigen Quellen verzehrt werden.

Auch sollten Lebensmittel bevorzugt gekocht verzehrt werden.

Rohe Früchte und rohes Gemüse sind nur mit Vorsicht zu genießen, da diese möglicherweise mit Wasser gewaschen wurden, welches nicht ausreichend sauber ist. Generell sollte Obst und Gemüse immer geschält werden.

Lebensmittel sollten immer gekocht verzehrt werden. Obst und Gemüse sollte immer geschält werden.

Luft

Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.

Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).

Umwelt

Klima

Allgemein

Das tropische Klima des Landes ist heiß und feucht, aber durch die ständig wehenden Winde sehr angenehm. Die Trockenzeit von August bis Oktober wechselt mit der Regenzeit von Dezember bis Juni. Der jährliche Niederschlag liegt bei 230 mm, die Durchschnittstemperaturen in Suava ganzjährig bei 23 bis 30 °C. Die beste Reisezeit ist von Mai bis November.

Klimatabelle

Klimastation SUVA

Höhe über NN in m: 7

geographische Position: 178° 26’ W, 18° 8’ S

 

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Temp. ø Max. (°C)

30,0

30,0

30,0

28,9

27,9

26,8

26,1

26,1

26,8

27,1

28,2

29,2

Temp. ø Min. (°C)

23,5

23,6

23,2

22,9

21,8

20,8

20,0

20,0

20,8

21,4

21,8

22,9

Regentage

            

Niederschlag (mm)

286

306

375

325

255

165

132

205

192

216

251

304

Sonnenstunden ø

6,3

5,8

5,5

5,2

4,0

4,3

4,9

4,3

4,8

5,3

5,6

6,7

Wasser-Temp. ø (°C)

28

28

27

27

27

27

27

26

25

26

27

27

Klimabelastung*

ss

ss

ss

ss

s

s

s

s

s

s

s

ss

Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken

Natürliche Umweltgefahren

Überschwemmungen

Infolge von Unwettern und Extremniederschlägen in der Zyklonsaison kommt es regelmäßig zu schweren und lang andauernden Überschwemmungen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Verkehr (oft durch Erdrutsche) kommen.

Erdbeben

Es besteht eine hohe Erdbebengefahr.
Schwächere Erdbeben kommen häufiger vor, allerdings kann es auch zu schweren Erdbeben kommen.
Reisende sollten sich deshalb mit Verhaltensregeln im Falle von Erdbeben vertraut machen.
Infolge eines Bebens ist mit erheblichen Einschränkungen im Transport- und Infrastrukturbereich zu rechnen.

Verhalten im Falle eines Erdbebens
Bei Aufenthalt im Gebäude: Ruhe bewahren. Das Gebäude sollte nur verlassen werden, wenn man sich im Erdgeschoss nahe eines Ausganges befindet. Schutz unter einem schweren stabilen Möbelstück (z.B. Tisch) suchen und festhalten, solange die Erschütterung dauert, auch wenn sich das Möbel bewegt. Ist das nicht möglich, unter einen stabilen Türrahmen flüchten oder auf den Boden nahe einer tragenden Innenwand und fern von Fenstern legen und Kopf und Gesicht mit verschränkten Armen schützen. Kein Treppenhaus begehen! Keinen Fahrstuhl benutzen!

Bei Aufenthalt im Freien: Schnellstmöglich einen freien Platz auf freier Fläche und ausreichender Entfernung zu Gebäuden, Straßenlampen und Versorgungsleitungen suchen und dort bleiben, bis die Erschütterungen abgeklungen sind. Autofahrer sollten unverzüglich am Straßenrand anhalten, fern von Gebäuden, Bäumen, Überführungen, Hängen, Böschungen, Klippen und Versorgungsleitungen. Es sollte vermieden werden, möglicherweise beschädigte Brücken und Unterführungen zu be- bzw. durchfahren. Nach schweren Beben sollte von einer Weiterfahrt ganz abgesehen werden.

Nach einem Beben sollte den Anweisungen der Behörden unbedingt Folge geleistet werden. Mit Nachbeben muss gerechnet werden, diese können zu weiteren Schäden an den bereits beschädigten Gebäuden und der Infrastruktur führen. Nach einem zerstörerischen Beben sollten offiziell eingerichtete Sammelplätze aufgesucht werden. 

Tsunami

Es besteht eine erhöhte Tsunamigefahr, die allerdings selten ein schlimmes Ausmaß annimmt.

Vorsicht: Ein möglicher Tsunami kann die Küste auch lange Zeit nach dem Beben und in mehreren Wellen treffen.

Mögliche Hinweise: Spürbares Erdbeben, ungewöhnlicher und plötzlicher Anstieg oder Rückgang des Meeresspiegels, Warnungen durch lokale Medien.

Trop. Wirbelstürme & Tornados

Es besteht eine hohe Gefahr durch tropische Wirbelstürme und Tornados.
Trop. Wirbelstürme können grundsätzlich während des ganzen Jahres entstehen. Von den Tropenstürmen kann neben den Küstenregionen auch das Hinterland betroffen sein. Durch Tropenstürme können schwere Zerstörungen an Gebäuden und der Infrastruktur entstehen. Die Wasserpegel können mehrere Meter ansteigen. Alle Personen, die sich in dem betroffenen Gebiet befinden, sind akut gefährdet und sollten sich unbedingt in Sicherheit bringen. Mit Stromausfällen und Unterbrechungen bei der Wasserversorgung, Überschwemmungen und Erdrutschen in der gesamten betroffenen Region sowie Unterbrechungen im Transport- und Verkehrsbereich muss gerechnet werden.