Frankreich

Informationen

Allgemein

Statistische Daten

Hauptstadt: Paris

Fläche: 547 km²

Einwohnerzahl: 66,3 Mio.

Währung: 1 EURO (€)

Staatsform: Republik seit 1875

Amtssprache: Amtssprache ist Französisch, jedoch gibt es auch viele regionale Dialekte.

Religion: Ca. 82 % Katholiken, 5 % Muslime, wenige Protestanten und Juden.

Bevölkerungsdichte: 103 Einwohner pro km²

Zeitzone: UTC+1 MEZ

UTC+2 MESZ (März bis Oktober)

Telefon-Vorwahl: + 33

Netzspannung: 230 V, 50 Hz. Adapter empfohlen.

Gefahrenindex: 2

Visumpflicht: nein

Reisepass erforderlich: für EU Bürger nein

Lage

Geographische Einordnung

Frankreich ist das flächenmäßig größte Land der EU. Frankreich grenzt im Norden an den Ärmelkanal, im Nordosten an Belgien und Luxemburg, im Osten an Deutschland, die Schweiz, Italien und Monaco. Im Süden wird Frankreich vom Mittelmeer begrenzt, im Südwesten von Spanien und Andorra und im Westen vom Atlantischen Ozean.

Infrastruktur

Frankreich hat viele internationale Flughäfen, der größte ist Paris-Charles de Gaulle (CDG), Inlandsflüge werden angeboten, ebenfalls Schiffsfahrten. Das Schienennetz ist sehr gut ausgebaut, ebenfalls das Straßennetz. Hier werden auf vielen Autobahnen Mautgebühren erhoben.

Termine / Feiertage

Daten für 2026

Nationalfeiertag:
14. Juli:        Sturm auf die Bastille (1789) 

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
6. April:        Ostermontag
1. Mai:            Tag der Arbeit
8. Mai:            Tag des Sieges
14. Mai:        Christi Himmelfahrt
24.+25. Mai:        Pfingsten
15. August:        Mariä Himmelfahrt
1. November:        Allerheiligen
11. November:        Tag des Waffenstillstandes
25. Dezember:    Weihnachten

 

Daten für 2027

Nationalfeiertag:
14. Juli:        Sturm auf die Bastille (1789) 

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
29. März:        Ostermontag
1. Mai:            Tag der Arbeit
6. Mai:            Christi Himmelfahrt
8. Mai:            Tag des Sieges
16.+17. Mai:        Pfingsten
15. August:        Mariä Himmelfahrt
1. November:        Allerheiligen
11. November:        Tag des Waffenstillstandes
25. Dezember:    Weihnachten

 

Daten für 2028

Nationalfeiertag:
14. Juli:        Sturm auf die Bastille (1789) 

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
17. April:        Ostermontag
1. Mai:            Tag der Arbeit
8. Mai:            Tag des Sieges
25. Mai:        Christi Himmelfahrt
4.+5. Juni:        Pfingsten
15. August:        Mariä Himmelfahrt
1. November:        Allerheiligen
11. November:        Tag des Waffenstillstandes
25. Dezember:    Weihnachten

Kontakte

Notrufnummern

Notruf generell: 112

Polizei: 17

Feuerwehr: 18

Ambulanz: 15
Küstenwache / Seenotrettung: 1616

Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50

Infrastruktur

Allgemein

Telefon / Mobilfunk

Festnetz und Mobilfunkanbieter sind (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
Die Netzabdeckung für Mobilfunk ist im Prinzip lückenlos.

Internet

Der Zugang zum Internet ist (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
WLAN-Hotspots und Internetcafés sind in allen Städten und größeren Orten zahlreich vorhanden.

Strom / Elektrizität

230 V, 50 Hz. Adapter erforderlich. Übliche Netzsteckertypen: C & E.

Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der „International Electrotechnical Commission“.

Steckertyp C

steckertyp-C

Steckertyp E

steckertyp-E

Die Elektrizitätsversorgung ist flächendeckend und gut ausgebaut. Sie ist i.d.R. weitgehend stabil.

Verkehr

Luftfahrt / Luftverkehr

Frankreich hat viele internationale Flughäfen, der größte ist Paris-Charles de Gaulle (CDG), zentrales Drehkreuz der größten franz. Fluggesellschaft Air France. Die größten Flughäfen außerhalb von Paris sind Nizza, Lyon und Marseille.

Zusätzlich werden viele Inlandsflüge werden angeboten.

Hinweis: Der Flughafen auf der französischen Karibikinsel St. Barth (SBH, »Gustaf III Airport«), Saint Barthélemy zählt zu den unsichersten bzw. am schwierigsten anzufliegenden Airports der Welt.

Wirtschaft

Banken / Geld

Landeswährung: 1 Euro (EUR) = 100 Cents.

Banköffnungszeiten: (nicht einheitlich) 8.30-16 Uhr, auch 9-12 und 14-17 Uhr. Manche Banken sind montags geschlossen und/oder samstags bis 12.00 Uhr geöffnet. Am Vortag eines Feiertages schließen die Banken um 12.00 Uhr, in seltenen Fällen bleiben sie zeitweise oder auch den ganzen darauffolgenden Tag über geschlossen.

Kreditkarten werden fast überall akzeptiert. Reisende werden möglicherweise gebeten, sich auszuweisen, wenn sie nicht über das durch “Chip und PIN”-Verfahren zahlen können

Infoblock

Achtung: Die Gefahr, dass Bankkartendaten vom Magnetstreifen ausgelesen und/oder die PIN-Eingabe ausgespäht werden (“Skimming”), ist signifikant (Quelle: Gesellschaft Euro Kartensysteme).

Gesundheit

Vorsorge

Vorgeschriebene Impfungen

Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise.

Impfungen aus besonderem Grund

Hepatitis A (für die Mittelmeerküste und Korsika empfohlen)

FSME (Rheinebene und Elsass)

Chikungunya-Impfung (siehe Merkblatt des Auswärtigen Amts)

Empfohlene Impfungen

Diphtherie

Tetanus

Keuchhusten

Polio-Grundimmunisierung sollte vorliegen


Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025

Gesundheitsrisiken/-Versorgung

Medizinische Versorgung

Das Gesundheitswesen in Frankreich entspricht europäischem Standard. Für alle Personen, die in Deutschland, Österreich oder der Schweiz gesetzlich versichert sind, besteht in Frankreich ein Anspruch auf Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in öffentlichen Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind (als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte [EHIC] bzw. eine Ersatzbescheinigung vorzulegen).

Unabhängig davon wird empfohlen, für die Dauer des Frankreichaufenthaltes eine Auslandsreisekrankenversicherung mit eingeschlossener Reiserücktransportversicherung abzuschließen, die auch Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden (z.B. Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken).

Darüber hinaus ist die Mitnahme einer ausreichend bestückten Reiseapotheke ratsam, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen sowie eigenes Verbandsmaterial und sterile Wegwerfspritzen beinhaltet.

Infektionen / Krankheiten

Allgemein

Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:

FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)

Bei der FSME handelt es sich um eine Viruserkrankung, die durch Zeckenbisse oder durch den Konsum von Rohmilch infizierter Tiere übertragen wird.

Symptome: grippeähnliche Symptome (Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen).
In Einzelfällen kann es zu einer Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten kommen.
Häufig verläuft eine FSME ohne Symptome.

Inkubationszeit: zwischen 2 und 20 Tagen.

Borreliose (Lyme-Borreliose)

Die Borreliose oder Lyme-Krankheit stellt die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung dar und wird durch Bakterien, die sog. Borrelien verursacht.
Die Zecken befinden sich zumeist in Wäldern, Gehölz und Gräsern. Die Hauptaktivitätszeit der Zecken ist von März bis Oktober (je nach Witterungsverhältnissen auch etwas früher bzw. später).
 
Symptome: Grippeähnliche Beschwerden können bereits innerhalb von 3–30 Tagen nach Ansteckung auftreten. Neben der Wanderröte sind grippeähnliche Beschwerden ein mögliches Symptom im Rahmen von Stadium I der Borreliose. Stadium II (Wochen bis Monate nach Ansteckung): Krankheitsgefühl mit Kopfschmerz, Erschöpfungszustände, Nackensteifigkeit und sonstige überwiegend neurologische Symptome. Stadium III: Auftreten chronischer Gelenkentzündungen. Als Komplikation innerhalb des Stadium III können schwere chronische Nervenschädigungen (Neuroborreliose) hinzukommen.
 
Inkubationszeit: zwischen 3 bis 30 Tagen.
 
Vorkommen: vorwiegend auf der nördl. Halbkugel, d.h. Nordamerika, Europa und Asien.

Tollwut (Rabies)

Die Tollwut ist eine schnell fortschreitende Virusinfektion des Zentralnervensystems.
Tollwutviren werden durch Biss- und Kratzverletzungen infizierter Säugetiere auf den Menschen übertragen. Gefährdet sind Personen mit beruflichem Kontakt zu Tieren, sofern sie in Tollwut-Risikogebieten tätig sind, und Reisende in Ländern mit hohem Tollwutvorkommen (v.a. unter einfachen Bedingungen oder Langzeitaufenthalten).
Die Tollwuterkrankung verläuft immer tödlich. Die Impfung vor oder kurzfristig nach einer potentiellen Infektion schützt vor der Erkrankung.

Symptome: meist unspezifische Anzeichen wie Fieber, Kopfschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen, leichte Ermüdbarkeit, Nervosität, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.
Die ersten typischen Anzeichen einer Tollwut sind Empfindungsstörungen (Parästhesien) und Juckreiz in der Umgebung der Bisswunde.
In ca. 80 % der Fälle tritt die Erkrankung in ihrer klassischen Form, der sogenannten "wilden Wut" auf. Die Tollwut zeigt sich als untypisch verlaufende Entzündung des Gehirns (Enzephalitis).

Symptome: Verwirrtheit, Halluzinationen, Kampflust und Krampfanfälle; Fehlfunktion des sympathischen Nervensystems. Dazu zählen unter anderem eine übermäßige Speichelproduktion, Gänsehaut und Herzrhythmusstörungen.

Inkubationszeit: i.d.R. 20–70 Tage, kann aber auch schon nach 4 Tagen oder erst nach einem Jahr ausbrechen.

Vorkommen: Tollwut bei Tieren kommt in vielen Ländern weltweit vor. Zu den meisten menschlichen Infektionen kommt es in Entwicklungsländern.

Leishmaniose (Orientbeule)

Die Erreger dieser Infektionskrankheit werden von Sandmücken übertragen. Es können sowohl Menschen und Tiere erkranken. Die Leishmaniose tritt in verschiedenen Varianten auf.

Kutane (Haut-)Leishmaniose: befällt die Haut.
Symptome: schmerzlose Geschwüre, die i.d.R. von selbst wieder vergehen (Orientbeule, auch Aleppobeule bzw. Bagdadbeule genannt).

Mukokutane (Schleimhaut-)Leishmaniose: befällt Haut und Schleimhäute.
Symptome: Nasen- und Rachenbeschwerden (kommt vor allem in Südamerika vor). Erfordert meist eine Therapie.

Viszerale (Innere Organe) Leishmaniose: befällt die inneren Organe.
Symptome: Beschwerden in der Milz und Leber, aber auch im Knochenmark. Eine Therapie ist zwingend notwendig, es gibt lebensbedrohliche bis tödliche Verläufe (Dum-Dum-Fieber oder Kala Azar genannt).

Inkubationszeit: reicht von wenigen Wochen bis zu mehreren Jahren.

Vorkommen: weltweites Vorkommen in warmen Ländern. In Europa z.B. verstärkt im Mittelmeerraum (Frankreich, Spanien, Malta, Portugal, Italien, Türkei etc.). Weltweit vor allem im Nahen Osten, im Norden und Osten Afrikas, aber auch in warmen Regionen Südamerikas und in Asien, insbesondere in Indien.

Denguefieber

Denguefieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten übertragen wird. Man findet sie vor allem in wärmeren Regionen der Erde.

Symptome: mehrtägiges Fieber sowie starke Muskel- und Knochenschmerzen. Die möglichen Komplikationen sind beim Denguefieber besonders zu beachten. Im Verlauf der Erkrankung können sich erhöhte Blutungsneigung, seltener auch schwere innere Blutungen und/oder Kreislaufschock einstellen. 

Inkubationszeit: zwischen 2 und 10 Tagen.

Vorkommen: kommt vor allem in Südostasien, Teilen von Asien (Indien, Pakistan, Afghanistan), Süd- und Mittelamerika, Afrika und Australien vor.

Prophylaxe: Moskito-Netze, lange Kleidung und Insektenspray wird unbedingt empfohlen.

Impfungen: Eine Impfung ist möglich, wird seitens der STIKO jedoch nur für eine eng begrenzte Personengruppe empfohlen.

West-Nil-Fieber

Infektionskrankheit, die durch Mücken auf den Menschen übertragen wird.

Symptome: Häufig ist der Verlauf symptomlos. Bei manchen eher grippeähnliche Symptome: Fieber, Schüttelfrost. Abgeschlagenheit, Durchfall, Bindehautentzündung, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Lymphknotenschwellung. In einigen Fällen kann es zu schweren Entzündungen des Gehirns (Enzephalitis) und der Hirnhäute (Meningitis) sowie zu akuten Lähmungserscheinungen (Paralyse) kommen, die sich nur teilweise oder gar nicht mehr zurückbilden. Diese schwerwiegenden Komplikationen können zum Tod führen.

Inkubationszeit: zwischen 2–14 Tagen.

Vorkommen: hauptsächlich in Afrika, Nordamerika und in den südöstlichen Ländern des Mittelmeerraums, Indien.

Bilharziose (Schistosomiasis)

Parasitäre Infektionskrankheit. Bei Kontakt (z.B. beim Baden, Waschen oder Trinken) können die Larven der Pärchenegel innerhalb weniger Minuten in die Haut eindringen. Von dort wandern sie dann über die Lymph- und Blutgefäße in die verschiedenen Organe und setzen sich dort fest.

Symptome: starker Juckreiz an der Eintrittsstelle mit Hautausschlag. Teilweise lebensbedrohliches Fieber; Kopf-, Glieder-, Muskel- und Bauchschmerzen.
Es gibt verschiedene Arten von Pärchenegeln, die unterschiedliche Organsysteme beschädigen. Mögliche Auswirkungen sind: Beschwerden beim Wasserlassen, blutiger Urin, Durchfall, Leber-, Milz-, Lungen- und Hirnschäden.

Inkubationszeit: je nach den jeweiligen Beschwerden verschiedene Inkubationszeiten.

Vorkommen: fast überall in Afrika, auf der arabischen Halbinsel sowie in einigen Teilen Südamerikas, der Karibik und Ostasiens.

Hygiene

Trinkwasser

Die Hygienebedingungen entsprechen westeuropäischen Standards.

In einigen franz. Überseegebieten ist das Leitungswasser iggf. nicht immer zum Trinken geeignet.

Nahrung

Die Hygienebedingungen entsprechen westeuropäischen Standards.

In einigen franz. Überseegebieten kann die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung sehr unterschiedlich sein.

Luft

In Ballungsräumen kann es zu Smog oder Feinstaubbelastungen kommen.

Umwelt

Klima

Allgemein

Das Klima und Wetter ist sehr vielfältig. Im Südosten herrscht gemäßigtes, warmes Mittelmeerklima. Hier gibt es auch die höchsten Durchschnittstemperaturen (16° C und auf der Insel Korsika noch höhere).

Im Südwesten ist es oft unbeständig; häufige Niederschläge im Frühjahr und im Herbst, dagegen ist es im Sommer relativ trocken. In den Gebirgsregionen über 600 m (Pyrenäen und Alpen) herrscht alpines Klima.

An den Westseiten der Gebirge (Alpen, Cavennen, Jura und Vogesen) gibt es mit Abstand den meisten Niederschlag. Die meisten Sonnenstunden erhält man im Mittelmeerraum und an der Atlantikküste, jedoch kann es dort im Winter häufig regnen. In den Vogesen und der Bretagne gibt es eher trübes Wetter. Im Norden des Landes gibt es eher gemäßigtes Klima, welches Richtung Nordosten in kontinentales Klima übergeht. In der Normandie und Bretagne ist das Klima eher ozeanisch geprägt, d.h. viel Niederschlag im Sommer, im Winter relativ mild und es schneit sehr selten. In Zentralfrankreich gibt es mildes Klima mit angenehmen Temperaturen. Dies macht den Großteil vom Wetter in Frankreich aus.

Klimatabelle

Klimastation PARIS (-Stadt, Obs. MONTSOURIS)

Höhe über NN in m: 75

geographische Position: 2° 20’ E, 48° 49’ N

 

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Temp. ø Max. (°C)

6,0

7,4

12,2

15,8

19,7

22,9

24,6

24,0

21,1

15,6

10,0

6,6

Temp. ø Min. (°C)

0,9

1,3

3,6

6,3

9,5

12,7

14,5

14,3

11,9

7,9

4,5

2,0

Regentage

11

10

11

9

11

9

8

7

8

9

9

9

Niederschlag (mm)

56

46

35

42

57

54

59

64

55

50

51

50

Sonnenstunden ø

1,9

2,9

5,1

6,0

7,5

8,1

7,8

7,1

6,0

4,1

2,0

1,5

Wasser-Temp. ø (°C)

            

Klimabelastung*

--

--

--

--

--

--

--

--

--

--

--

--

Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken

Natürliche Umweltgefahren

Überschwemmungen

Infolge von Unwettern und Extremniederschlägen kommt es insbesondere entlang der Wasserläufe regelmäßig zu Sturzfluten und/oder Überschwemmungen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Verkehr kommen.

Erdbeben

Hier besteht eine geringe Erdbebengefahr.

Tsunami

Es besteht eine erhöhte Tsunamigefahr, die allerdings selten ein schlimmes Ausmaß annimmt.

Vorsicht: Ein möglicher Tsunami kann die Küste auch lange Zeit nach dem Beben und in mehreren Wellen treffen.

Mögliche Hinweise: Spürbares Erdbeben, ungewöhnlicher und plötzlicher Anstieg oder Rückgang des Meeresspiegels, Warnungen durch lokale Medien.

Vulkane

Vulkane: Auf den franz. Überseegebieten Martinique, Guadeloupe und Réunion gibt es aktive Vulkane. Durch mögliche Eruptionen kann es zu lokalen Evakuierungen und regionalen Einschränkungen im Flugverkehr kommen.

Stürme

Durch das Auftreten von Stürmen kann es zu erheblichen Einschränkungen in der Infrastruktur (Verkehrswege, Stromversorgung etc.) kommen. Auch im Flugverkehr ist mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen.

Waldbrände

Insbesondere in den Sommermonaten kann es zu größeren Wald- und Buschbränden kommen. Evakuierungen und Einschränkungen im Verkehr sind die Folge.

Lawinen

In einigen Regionen des Landes besteht in den Wintermonaten eine erhöhte bis hohe Lawinengefahr.

Weitere Gefahren

In der Karibik ist von Juni bis Ende November Wirbelsturmsaison, im Indischen Ozean von Januar bis April.

Reisende nach Martinique, Guadeloupe, Saint-Martin und Saint-Barthélemy als auch nach La Réunion und Mayotte werden daher um Beachtung der Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland gebeten.