Georgien

Informationen

Allgemein

Statistische Daten

Hauptstadt: Tiflis (1.108.717 Einwohner)

Fläche: 69.700

Einwohnerzahl: 3.729.635

Währung: Lari (GEL) = 100 Tetri

Staatsform: Republik

Amtssprache: Georgisch

Religion: Christentum (Georgisch-Orthodox 84%, Katholisch 4%), Islam (11%)

Bevölkerungsdichte: 53,5 Einwohner pro km²

Zeitzone: UTC+4

Telefon-Vorwahl: +995 (für Abchasien: +7)

Netzspannung: 220 Volt, 50 Hz

Gefahrenindex: 3

Visumpflicht: Nein

Reisepass erforderlich: Ja (Nein auf dem Luftweg)

Lage

Geographische Einordnung

Georgien erstreckt sich auf einer Länge von ca. 450 km südwestlich der steil abfallenden Berge des Großen Kaukasus über Zwischengebirge bis zum Hochland des Kleinen Kaukasus Gebirges. Zwei Drittel der Gesamtoberfläche des Landes (69.700 km² ungefähr wie Bayern oder Irland) ist bei einer Bevölkerung von rd. 3,7 Mio. mit Bergen die bis auf 5.000 m (der Schchara gilt mit 5200 m Höhe als höchster Berg Georgiens) heranreichen, bedeckt.

Nachbarstaaten sind im Norden Russland, im Osten/Südosten Aserbaidschan, Armenien und Türkei im Süden. Im Westen begrenzt das Schwarze Meer das Land.

Die autonomen Regionen Abchasien, Adscharien und Südossetien gehören ebenfalls zu Georgien.

Infrastruktur

Georgiens internationaler Flughafen ist in Tiflis (Tbilissi (TBS)), Inlandsflüge werden angeboten.

Das Schienennetz ist recht gut ausgebaut, das Straßennetz befindet sich im Ausbau.

Termine / Feiertage

Daten für 2026

Nationalfeiertag:
26. Mai:        Unabhängigkeit vom russischen Zarenreich

Weitere Feiertage:
1.(+2.) Januar:        Neujahr    
7. Januar:        Orthodoxes Weihnachten
19. Januar:        Orthodoxer Dreikönigstag
3. März:        Muttertag
8. März:        Internationaler Tag der Frau
9. April:         Tag der Unabhängigkeit und Einheit (1991 von der Sowjetunion)
10.–13. April:        Orthodoxes Ostern
9. Mai:            Tag des Sieges
12. Mai:        St.-Andreas-Tag
17. Mai:        Tag der Familie
28. August:        Tag der Hl. Mariä
14. Oktober:        Svetitskhovloba
23. November:    St.-Georgs-Tag

 

Daten für 2027

Nationalfeiertag:
26. Mai:        Unabhängigkeit vom russischen Zarenreich

Weitere Feiertage:
1.(+2.) Januar:        Neujahr    
7. Januar:        Orthodoxes Weihnachten
19. Januar:        Orthodoxer Dreikönigstag
3. März:        Muttertag
8. März:        Internationaler Tag der Frau
9. April:         Tag der Unabhängigkeit und Einheit (1991 von der Sowjetunion)
30. April-3. Mai:    Orthodoxes Ostern
9. Mai:            Tag des Sieges
12. Mai:        St.-Andreas-Tag
17. Mai:        Tag der Familie
28. August:        Tag der Hl. Mariä
14. Oktober:        Svetitskhovloba
23. November:    St.-Georgs-Tag

 

Daten für 2028

Nationalfeiertag:
26. Mai:        Unabhängigkeit vom russischen Zarenreich

Weitere Feiertage:
1.(+2.) Januar:        Neujahr    
7. Januar:        Orthodoxes Weihnachten
19. Januar:        Orthodoxer Dreikönigstag
3. März:        Muttertag
8. März:        Internationaler Tag der Frau
9. April:         Tag der Unabhängigkeit und Einheit (1991 von der Sowjetunion)
14. -17. April:        Orthodoxes Ostern
9. Mai:            Tag des Sieges
12. Mai:        St.-Andreas-Tag
17. Mai:        Tag der Familie
28. August:        Tag der Hl. Mariä
14. Oktober:        Svetitskhovloba
23. November:    St.-Georgs-Tag

Kontakte

Notrufnummern

Notarzt: 03 oder 901

Polizei: 02

Feuerwehr: 01

Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50

Infrastruktur

Allgemein

Telefon / Mobilfunk

Das Telefonnetz in Georgien weist große Schwächen auf. Von öffentlichen Telefonen aus kann man nur Ortsgespräche führen. Fern- und Auslandsgespräche sind von Telefonzentralen aus möglich.

Die Mobilfunk-Abdeckung ist im Tiefland und den Küstenregionen sehr gut. In den Gebirgsregionen bestehen noch einige Funklöcher. SIM-Karten können problemlos erworben werden.

Die Telekommunikations-Überwachung durch einheimische Sicherheitsbehörden kann nicht ausgeschlossen werden.

Internet

In den Städten kann man problemlos mobil surfen. In den Gebirgsregionen in Georgien kann es Funklöcher wie bei der mobilen Telefonie geben.

Im Gegensatz zu Deutschland ist freies Wifi in Georgien an vielen Plätzen verfügbar. Die meisten Hotels und Restaurants in Tiflis und anderen Städten verfügen über frei verfügbares Internet über Wifi.

Die Telekommunikations-Überwachung durch einheimische Sicherheitsbehörden kann nicht ausgeschlossen werden.

Strom / Elektrizität

220 V, 50 Hz
Übliche Netzsteckertypen: C, F

Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der „International Electrotechnical Commission“.

Steckertyp C

steckertyp-C

Steckertyp F

steckertyp-F

Verkehr

Luftfahrt / Luftverkehr

Insgesamt befinden sich im Land drei wichtige Flughäfen: Tiflis, Batumi und Kutaissi.

Außer den internationalen Flughäfen bestehen auch Inlandsverbindungen zwischen Tiflis und Batumi sowie Tiflis und Kutaissi. Vom Natakhtari Airfield gibt es regelmäßige Flüge in den Touristenort Mestia. Für Flüge in die Bergregionen werden Hubschrauber eingesetzt.

Die Einhaltung internationaler Sicherheitsstandards seitens georgischer Fluggesellschaften ist nicht garantier

Wirtschaft

Banken / Geld

Landeswährung: Lari (GEL) = 100 Tetri

Banköffnungszeiten: Mo - Fr 09.30 - 17.30 Uhr.

Kreditkarten werden nur in einigen internationalen Hotels und in einigen Banken akzeptiert. Für Einzelheiten erkundigen Sie sich beim Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten akzeptieren Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol. Weitere Informationen bei Ihrer Bank.

Geldwechsel in USD oder Euro ist möglich, es empfiehlt sich nur unbeschädigte Banknoten in kleinen Beträgen mitzunehmen, da kaum Wechselgeld vorhanden ist. Man sollte nur nach Bedarf umtauschen. Rechnungen müssen grundsätzlich in bar bezahlt werden, häufig wird auch die Bezahlung in US-Dollar gefordert.

Gesundheit

Vorsorge

Impfungen aus besonderem Grund

Hepatitis B (bes. bei Langzeitaufenthalt oder engem Bevölkerungskontakt)

Tollwut, in abgelegenen Gebieten, bei erhöhtem Risiko für nicht vermeidbare Tierkontakte

Vorgeschriebene Impfungen

Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise.

Empfohlene Impfungen

Diphtherie

Tetanus

Keuchhusten

Polio-Grundimmunisierung sollte vorliegen

Hepatitis A


Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025

Gesundheitsrisiken/-Versorgung

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung, insbesondere außerhalb von Tiflis, entspricht oft nicht mitteleuropäischen Vorstellungen, ist im Endergebnis aber vollkommen ausreichend. Häufig sind in medizinischen Versorgungseinrichtungen Kenntnisse der Landessprache oder Russischkenntnisse notwendig. In Tiflis und Batumi gibt es einige private Einrichtungen, die hinsichtlich der Unterbringung und der technischen und fachlichen Ausstattung höheren Ansprüchen gerecht werden.

Operative Eingriffe und aufschiebbare Zahnbehandlungen sollten in Deutschland durchgeführt werden.

Für ambulante Behandlungen leichter Erkrankungen wird der „MediClub Georgia“ (englischsprachig), Taschkent-Str. 22 (+995-32-2251991) empfohlen. Die Deutsche Botschaft Tiflis kann Adressen weiterer Allgemein- und Fachärzte zur Verfügung stellen.

In privaten Einrichtungen, die bei Bedarf auch kostenpflichtige Notarztwagen schicken, können die Kosten einer medizinischen Behandlung höher sein als in Deutschland. Außerdem wird selbst in Notfällen eine ärztliche Behandlung oftmals nur gegen Vorkasse (entweder bar oder per Kreditkarte) geleistet.

In entlegenen Gebieten des Landes kann bei Krankheit oder Unfall nicht mit einer raschen und effizienten medizinische Betreuung gerechnet werden.

Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise nach Georgien durch eine medizinische Beratungsstelle/einen Reisemediziner beraten (z.B.: www.dtg.org or www.frm-web.de).

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur die regelmäßig benötigten Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Infektionen / Krankheiten

Allgemein

Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:

HIV/AIDS

Diese Erkrankung des Immunsystems wird durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen, z.B. durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. AIDS ist das Endstadium einer Infektion mit dem HI-Virus (HIV). Der Erreger wird vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, verunreinigte Blutkonserven, Nadelstichverletzungen und verunreinigtes Drogenbesteck übertragen. Es schwächt das Immunsystem, wodurch die Patienten anfälliger für andere Krankheiten werden. Medikamente können die Lebenserwartung von Menschen mit AIDS verlängern. Heilbar ist diese Krankheit bisher nicht.

Symptome: HIV-Symptome variieren je nach Stadium der Erkrankung und werden in drei Klassen (A, B und C) unterteilt. Im Anfangsstadium verursacht eine HIV-Infektion grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Nachtschweiß, Durchfall und Abgeschlagenheit, die nach einiger Zeit aber oft selbstständig verschwinden und somit häufig falsch gedeutet werden. Im weiteren Verlauf der Krankheit beginnt die körpereigene Abwehr mit Hilfe der Bildung von Antikörpern, welche versuchen den Erreger zu bekämpfen. Im Falle einer HIV-Infektion gelingt es dem menschlichen Immunsystem lediglich, das Ausmaß der Krankheit zu verringern – diese aber nicht zu bekämpfen. Im Laufe der Zeit vermehrt sich das Virus oft still und heimlich im Körper der Betroffenen und schädigt innere Organe wie den Darm in großem Ausmaß. Zudem steigt die Anfälligkeit für Krankheiten enorm. Erfolgt keine Therapie mit bestimmten Medikamenten ist das Immunsystem früher oder später machtlos. Schwere Erkrankungen wie Lungenentzündungen, Pilzbefall oder verschiedene Krebsarten entstehen problemlos. Erst dann spricht man von AIDS.
HIV-Symptome müssen nicht zwangsläufig in AIDS-Symptome übergehen. Wird die Infektion rechtzeitig erkannt und richtig behandelt, kann ein AIDS-Ausbruch verhindert werden.

Vorkommen: AIDS ist eine weltweit auftretende Erkrankung; ein Großteil der Infizierten lebt in Afrika.

Durchfallerkrankungen

Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
 
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
 
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.

Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.

Tuberkulose

Tuberkulose ist eine meldepflichtige Infektionskrankheit, die durch Bakterien verursacht wird. Die Bakterien werden dabei in aller Regel auf dem Luftweg von Mensch zu Mensch übertragen. Die Tuberkulose betrifft bevorzugt die Lunge, kann aber auch in jedem anderen Organ auftreten. Auch Tiere können die Bakterien z.B. über Rohmilch oder rohes Fleisch übertragen.

Symptome: zu Beginn eher unspezifische Symptome wie Husten, Nachtschweiß, Müdigkeit, Gewichtsverlust, Schwäche und eine leicht erhöhte Temperatur. Im weiteren Verlauf kann auch höheres Fieber auftreten. Zudem kommt es zu starkem Husten, bei dem die Erkrankten Blut spucken und Brustschmerzen haben. Im Fall einer Streuung der Bakterien auf weitere Organe kann es zu einer Hirnhautentzündung (Kopfschmerzen, Nackensteifheit, Halluzinationen, Wesensveränderung, Bewusstseinsstörungen, Krampfanfälle und Koma) oder zu einer Blutvergiftung kommen, die tödlich enden kann.

Inkubationszeit: zwischen 6–8 Wochen.

Vorkommen: weltweit, allerdings ist vor allem die Situation im südlichen Afrika sowie in Osteuropa und Zentralasien sehr problematisch.

Tollwut (Rabies)

Die Tollwut ist eine schnell fortschreitende Virusinfektion des Zentralnervensystems.
Tollwutviren werden durch Biss- und Kratzverletzungen infizierter Säugetiere auf den Menschen übertragen. Gefährdet sind Personen mit beruflichem Kontakt zu Tieren, sofern sie in Tollwut-Risikogebieten tätig sind, und Reisende in Ländern mit hohem Tollwutvorkommen (v.a. unter einfachen Bedingungen oder Langzeitaufenthalten).
Die Tollwuterkrankung verläuft immer tödlich. Die Impfung vor oder kurzfristig nach einer potentiellen Infektion schützt vor der Erkrankung.

Symptome: meist unspezifische Anzeichen wie Fieber, Kopfschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen, leichte Ermüdbarkeit, Nervosität, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.
Die ersten typischen Anzeichen einer Tollwut sind Empfindungsstörungen (Parästhesien) und Juckreiz in der Umgebung der Bisswunde.
In ca. 80 % der Fälle tritt die Erkrankung in ihrer klassischen Form, der sogenannten "wilden Wut" auf. Die Tollwut zeigt sich als untypisch verlaufende Entzündung des Gehirns (Enzephalitis).

Symptome: Verwirrtheit, Halluzinationen, Kampflust und Krampfanfälle; Fehlfunktion des sympathischen Nervensystems. Dazu zählen unter anderem eine übermäßige Speichelproduktion, Gänsehaut und Herzrhythmusstörungen.

Inkubationszeit: i.d.R. 20–70 Tage, kann aber auch schon nach 4 Tagen oder erst nach einem Jahr ausbrechen.

Vorkommen: Tollwut bei Tieren kommt in vielen Ländern weltweit vor. Zu den meisten menschlichen Infektionen kommt es in Entwicklungsländern.

Hygiene

Trinkwasser

Leitungswasser entspricht nicht westeuropäischen Standards.

Zum Trinken sollte abgefülltes Wasser gekauft werden. Anonsten sollte Leitungswasser vor dem Verzehr (Trinken, Nahrungszubereitung) abgekocht, am besten auch gefiltert, werden.

Eiswürfel sollten nur benutzt werden, wenn sie abgepackt und aus klar erkenntlich sicheren Quellen stammen.

Nahrung

Die Hygienebedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung entsprechen nicht westeuropäischen Standards.

Vorzugsweise sollte nur Essen von vertrauenswürdigen Quellen verzehrt werden.

Auch sollten Lebensmittel bevorzugt gekocht verzehrt werden.

Rohe Früchte und rohes Gemüse sind nur mit Vorsicht zu genießen, da diese möglicherweise mit Wasser gewaschen wurden, welches nicht ausreichend sauber ist. Generell sollte Obst und Gemüse immer geschält werden.

Luft

In Ballungsräumen kann es zu Smog oder Feinstaubbelastungen kommen.

Umwelt

Klima

Allgemein

Das Klima entspricht dem Mitteleuropas. Im Osten des Landes herrscht ein gemäßigt kontinentales, im Westen ein mildes, niederschlagsreiches Klima vor. Dort findet man auch tropische Gewächse wie Tee oder Feigen. Der Sommer (Juni bis August) ist meist heiß und schwül (bis zu 40 °C). Temperatur und Luftdruck können gelegentlich stark schwanken. Der Winter (Dezember bis Februar) ist in Tiflis nicht wesentlich kälter als in Deutschland, in Westgeorgien bleibt das Wetter milder. In den Bergregionen wird es sehr kalt und schneereich.

Klimatabelle

Klimastation TIFLIS (TBILISI)

Höhe über NN in m: 490

geographische Position: 44° 57’ E, 41° 41’ N

 

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Temp. ø Max. (°C)

5,5

7,2

11,9

17,6

23,2

27,2

30,6

30,8

25,8

19,8

12,6

7,4

Temp. ø Min. (°C)

-2,4

<1,0

2,1

7,1

12,1

15,7

18,9

18,7

14,7

9,3

3,9

-0,5

Regentage

4

5

6

8

10

9

6

6

5

6

4

4

Niederschlag (mm)

19

26

30

51

78

76

45

48

36

38

30

21

Sonnenstunden ø

3,2

3,6

4,6

5,7

6,9

8,3

8,3

8,0

6,9

5,3

3,4

3,0

Wasser-Temp. ø (°C)

            

Klimabelastung*

--

--

--

--

--

--

zs

zs

--

--

--

--

Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken

Natürliche Umweltgefahren

Allgemein

Georgien liegt in einem Erdbebengebiet. 2020 forderte ein Erdbeben in Tiflis fünf Todesopfer. In der Region um Tiflis ereigneten sich wiederholt kleinere Erdbeben mit Werten bis zu 5,2 auf der Richterskala. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Geoforschungszentrum Potsdam.

In den Sommermonaten von Juni bis August können Temperaturen bis zu 40 °C erreicht werden. Gelegentlich kommt es vor, dass Temperatur und Luftdruck stark schwanken.

Überschwemmungen

Infolge von Unwettern und Extremniederschlägen kommt es insbesondere entlang der Wasserläufe regelmäßig zu Sturzfluten und/oder Überschwemmungen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Verkehr kommen.

Erdbeben

Hier besteht eine geringe Erdbebengefahr.

Extreme Hitze

Teilweise kommt es in Regionen zu Temperaturen von über 40 °C, die zu Einschränkungen im öffentlichen Leben und im Infrastrukturbereich (Verkehrswesen, Wasser- und Stromversorgung) führen können.

Verhaltenstipps
Ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßten Tees sowie eher leichte Speisen zu sich nehmen. Durch das Schwitzen verliert der Körper wichtige Mineralien und Spurenelemente. Diese können durch Mineraldrinks wieder ersetzt werden. Es empfiehlt sich, helle, luftige Kleidung aus Naturfasern zu tragen. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollten vor allem Kinder eine Kopfbedeckung tragen. Überanstrengungen sollten vermieden werden.

Lawinen

Es besteht eine geringe Lawinengefahr.

Weitere Gefahren

Gefahren birgt auch die Umweltverschmutzung. Dazu zählen die Luftverschmutzung, besonders im industriellen Umfeld von Rustawi, die starke Verschmutzung des Flusses Kura und des Schwarzen Meeres bei Poti und Batumi. Viele Böden sind durch giftige Chemikalien kontaminiert. Waldgebiete werden großräumig für illegale Exporte in die Türkei abgeholzt.