Indien

Informationen

Allgemein

Statistische Daten

Hauptstadt: Neu-Delhi

Fläche: 3.287.469 km²

Einwohnerzahl: 1,4 Milliarden (Schätzung 2023)

Währung: Indische Rupie (INR)

Staatsform: Parlamentarische Bundesrepublik

Amtssprache: Hindi und Englisch; auf regionaler Ebene sind zahlreiche weitere Sprachen zusätzlich als Amtssprachen anerkannt

Religion: 80% Hindus, 14% Muslime, 2% Christen, 2% Sikh, 1% Buddhisten, weitere Glaubensrichtungen.

Bevölkerungsdichte: 425 Einwohner pro km²

Zeitzone: UTC+5:30

Telefon-Vorwahl: +91

Netzspannung: 230V, 50 Hz

Gefahrenindex:

Visumpflicht: ja

Reisepass erforderlich: ja

Lage

Geographische Einordnung

Indien grenzt im Nordwesten an Pakistan, im Norden an China, Nepal und Bhutan und im Osten an Bangladesch und Myanmar. Das Land hat 5.000 km Küstenlinie und wird von drei Meeren umsäumt, dem Golf von Bengalen im Osten, dem Arabischen Meer im Westen und dem Indischen Ozean im Süden.

Grob kann man Indien in drei Regionen aufteilen: Das Himalaya-Gebirge, welches mit einer Länge von 3.500 km die Nordgrenze des Landes bildet, die Ganges-Ebene, die den ganzen Norden durchzieht, sowie das im Süden anschließende Dekhan-Hochland mit den Gebirgszügen der Westlichen und Östlichen Ghats. Der höchste Gipfel ist der Kangchendzönga mit einer Höhe von 8.586 Metern.

Infrastruktur

Indiens Infrastruktur ist vielerorts mangelhaft, veraltet und kommt mit dem hohen Bevölkerungswachstum nicht mit. Bei der Stromversorgung kommt es regelmäßig zu Ausfällen, und das Verkehrswesen ist überlastet.

Termine / Feiertage

Nationalfeiertage:
26. Januar:        Tag der Republik (Inkrafttreten der Verfassung 1950)
15. August:        Unabhängigkeitstag (1947 vom Vereinigten Königreich)
2. Oktober:        Gandhi Jayanti (Geburtstag von Mahatma Gandhi)

 

Weitere landesweite Feiertage 2026:
21. März:        Idul Fitr (Fest des Fastenbrechens)
8. November:        Divali

In Indien gibt es eine Vielzahl regionaler Feiertage. Eine detaillierte Übersicht für 2026 findet sich hier.

 

Weitere landesweite Feiertage 2027:
10. März:        Idul Fitr (Fest des Fastenbrechens)
25. Dezember:    Weihnachten

In Indien gibt es eine Vielzahl regionaler Feiertage. Eine detaillierte Übersicht für 2027 findet sich hier.

 

Weitere landesweite Feiertage 2028:
26. Februar:        Idul Fitr (Fest des Fastenbrechens)
17. Oktober:        Diwali
25. Dezember:    Weihnachten

In Indien gibt es eine Vielzahl regionaler Feiertage. Eine detaillierte Übersicht für 2028 findet sich hier.

Kontakte

Notrufnummern

Krankenwagen: 102

Polizei: 100

Feuerwehr: 101

Helpline für ausländische Staatsangehörige: +91-8750871111

Zentraler Sperr-Notruf für Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50

Infrastruktur

Allgemein

Internet

Die Internet-Infrastruktur entwickelt sich in Indien rasant. Mittlerweile hat mehr als die Hälfte der Bevölkerung Internet-Zugang. In ländlichen Gebieten ist der Breitbandzugang jedoch noch immer nicht überall gewährleistet. Auch die WiFi-Abdeckung ist in ländlichen Gebieten lückenhaft.

Internetcafés gibt es fast überall, an Flughäfen, Bahnhöfen und in den Metropolen gibt es zudem WiFi-Hotspots. Kostenloses WiFi bieten die meisten Restaurants, Hotels und Hostels an.

Die beiden größten Anbieter sind Airtel und BSNL.

Die Telekommunikations-Überwachung durch einheimische Sicherheitsbehörden kann nicht ausgeschlossen werden.

Telefon / Mobilfunk

Festnetz ist in allen besiedelten Gebieten vorhanden.

Das Mobilfunknetz v.a. des Anbieters BSNL umfasst alle größeren besiedelten Gebiete und die Hauptverkehrswege dazwischen. Lückenhafte bis fehlende Abdeckung besteht in abgelegenen und wenig bis gar nicht erschlossenen Gebieten.

Eine Vielzahl weiterer Anbieter deckt nur bestimmte Regionen, Landesteile oder Metropolgegenden ab.

Die Telekommunikations-Überwachung durch einheimische Sicherheitsbehörden kann nicht ausgeschlossen werden.

Strom / Elektrizität

230 V, 50 Hz. Übliche Netzsteckertypen C, D & M.

Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der “International Electrotechnical Commission”: www.iec.ch.

Steckertyp C

steckertyp-C

Steckertyp D

steckertyp-D

Steckertyp M

steckertyp-M

Die Elektrizitätsversorgung ist zwar flächendeckend, sporadische Stromausfälle sind aber v.a. im ländlichen Raum möglich..

Verkehr

Luftfahrt / Luftverkehr

Die wichtigsten internationalen Flughäfen befinden sich in Neu-Delhi, Mumbai, Bengaluru, Kolkata, Chennai und Hyderabad. Diese werden von vielen großen Airlines angeflogen. Die wichtigste nationale Airline ist Air India.

Angesichts der Ausmaße des Landes sind Inlandsflüge eine sinnvolle Reisemöglichkeit in über 70 Städte. Mittlerweile gibt es zahlreiche Airlines, die Flüge anbieten. Die größten und wichtigsten sind  IndiGo, Air India, Spicejet, Vistara, Jet Airways und Go First.

Wirtschaft

Banken / Geld

Landeswährung: 1 Indische Rupie (INR) = 100 Paise

Geläufige Nennwerte der Münzen sind 1, 2, 5 und 10 Rupien, seltener 50 Paise. Geläufige Nennwerte der Scheine sind 5, 10, 20, 50, 100, 200, 500 und 2000 Rupien.

Banköffnungszeiten: In der Regel Mo bis Fr 10 bis 14 oder 15 Uhr, Sa 10 bis 12 Uhr.

Insgesamt herrscht im Alltag eine Bargeld-Wirtschaft., es ist daher empfehlenswert, immer eine ausreichende Menge Bargeld mitzuführen, insbesondere in ländlichen Gegenden. Gängige Kreditkarten werden aber akzeptiert, Geldautomaten akzeptieren zudem Bankkarten mit Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol. In Städten und touristischen Gegenden sind Geldautomaten häufig, allerdings können hohe Gebühren entstehen.

Der Umtausch von Währungen ist nur in Banken und lizensierten Wechselstuben erlaubt.

Gesundheit

Vorsorge

Vorgeschriebene Impfungen

Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

Personen mit Wohnsitz in einem Land, in dem aktuelle Poliomyelitis-Fälle bekannt sind, benötigen zur Einreise den Nachweis einer Impfung, die zwischen vier Wochen und einem Jahr alt ist. Dies gilt jedoch nicht bei vorhergehenden Aufenthalten in solchen Ländern, sofern der Wohnsitz in einem anderen, nicht betroffenen Land liegt.

Empfohlene Impfungen

Tetanus

Diphtherie

Keuchhusten

Hepatitis A

Polio-Grundimmunisierung sollte vorliegen

Typhus-Impfung, bes. bei Risikoreise (Hygienemängel)


Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025

Impfungen aus besonderem Grund

Hepatitis B bei engen sozialen Kontakten und Langzeitaufenthalten

Tollwut für Trekkingreisen und bei Langzeitaufenthalten in ländlichen Gebieten

Japanische Enzephalitis bei längeren Individualreisen in ländlichen Regionen, insbesondere während der Hauptübertragungszeit (z. B. Monsunzeit)

Dengue-Impfung (Stellungnahme des StAR zum Denguevirus-Impfstoff Qdenga®)

Chikungunya-Impfung (siehe Merkblatt des Auswärtigen Amts)

Gesundheitsrisiken/-Versorgung

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in den Großstädten ist auf einem guten Niveau und oft vergleichbar mit Mitteleuropa. Allerdings funktioniert auch in den Städten das Rettungswesen nicht immer zuverlässig und schnell genug, teils auch wegen des chaotischen Verkehrs. Zudem wird für die relativ teure Behandlung und Versorgung in einem technisch moderne Krankenhaus eine recht hohe Anzahlung aus privater Hand erwartet. Diese lässt sich später unter Umständen über eine entsprechende Auslandskrankenversicherung wieder abrechnen.

In den ländlicheren Gebieten ist die medizinische Versorgung mangelhaft. Hygienische, technische und personelle Standards können oft nicht eingehalten werden. Distanzen zur nächsten medizinischen Versorgung können groß sein, zudem bestehen in ländlichen Gebieten eher Sprachbarrieren als in den Städten, wo Mediziner in der Regel ein passables bis gutes Englisch sprechen.

Die Versorgung mit qualitativ hochwertigen und einwandfreien Medikamenten ist ebenfalls nicht immer gewährleistet. Teilweise bieten insbesondere kleinere oder ländliche Apotheken gefälschte Medikamente an. Kühlketten können nicht immer eingehalten werden.

Botschaften und Konsulate verfügen in aller Regel über Listen mit zuverlässigen und vertrauenswürdigen Fachärzten und Kliniken.

Infektionen / Krankheiten

Allgemein

Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:

Durchfallerkrankungen

Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
 
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
 
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.

Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.

Denguefieber

Denguefieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten übertragen wird. Man findet sie vor allem in wärmeren Regionen der Erde.

Symptome: mehrtägiges Fieber sowie starke Muskel- und Knochenschmerzen. Die möglichen Komplikationen sind beim Denguefieber besonders zu beachten. Im Verlauf der Erkrankung können sich erhöhte Blutungsneigung, seltener auch schwere innere Blutungen und/oder Kreislaufschock einstellen. 

Inkubationszeit: zwischen 2 und 10 Tagen.

Vorkommen: kommt vor allem in Südostasien, Teilen von Asien (Indien, Pakistan, Afghanistan), Süd- und Mittelamerika, Afrika und Australien vor.

Prophylaxe: Moskito-Netze, lange Kleidung und Insektenspray wird unbedingt empfohlen.

Impfungen: Eine Impfung ist möglich, wird seitens der STIKO jedoch nur für eine eng begrenzte Personengruppe empfohlen.

Leishmaniose (Orientbeule)

Die Erreger dieser Infektionskrankheit werden von Sandmücken übertragen. Es können sowohl Menschen und Tiere erkranken. Die Leishmaniose tritt in verschiedenen Varianten auf.

Kutane (Haut-)Leishmaniose: befällt die Haut.
Symptome: schmerzlose Geschwüre, die i.d.R. von selbst wieder vergehen (Orientbeule, auch Aleppobeule bzw. Bagdadbeule genannt).

Mukokutane (Schleimhaut-)Leishmaniose: befällt Haut und Schleimhäute.
Symptome: Nasen- und Rachenbeschwerden (kommt vor allem in Südamerika vor). Erfordert meist eine Therapie.

Viszerale (Innere Organe) Leishmaniose: befällt die inneren Organe.
Symptome: Beschwerden in der Milz und Leber, aber auch im Knochenmark. Eine Therapie ist zwingend notwendig, es gibt lebensbedrohliche bis tödliche Verläufe (Dum-Dum-Fieber oder Kala Azar genannt).

Inkubationszeit: reicht von wenigen Wochen bis zu mehreren Jahren.

Vorkommen: weltweites Vorkommen in warmen Ländern. In Europa z.B. verstärkt im Mittelmeerraum (Frankreich, Spanien, Malta, Portugal, Italien, Türkei etc.). Weltweit vor allem im Nahen Osten, im Norden und Osten Afrikas, aber auch in warmen Regionen Südamerikas und in Asien, insbesondere in Indien.

Filariose

Die Filariose ist eine tropische Erkrankung. Die Ursache der Erkrankung ist eine Infektion mit verschiedenen Arten von Fadenwürmern (Filarien), welche durch den Stich einer Mücke oder Bremse auf den Menschen übertragen werden. 

Symptome: Entzündung und Schwellung der Lymphknoten, Lymphgefäße und Ödeme.

Inkubationszeit: mehrere Monate bis Jahre.

Vorkommen: hauptsächlich in tropischen Ländern.

Japanische Enzephalitis

Die japanische Enzephalitis ist eine durch Mücken übertragene Viruserkrankung, eine Gehirnhautentzündung nach einem Mückenstich. Grundsätzlich kann die japanische Enzephalitis in jedem Alter auftreten.
Symptome: i.d.R. keine schweren Krankheitssymptome. Nur bei ca. 1 von 250 Fällen kommt es zu einer schweren Erkrankung mit Fieber, Nackenschmerzen und Nackensteifigkeit, Verwirrtheit, Krampfanfällen und Lähmungen bis zum Koma.

Inkubationszeit: zwischen 5–15 Tagen.

Vorkommen: hauptsächlich in asiatischen Länder, im westlichen Pazifikraum und gelegentlich in Australien (Torres Strait und nördl. Queensland). Betroffen sind besonders ländliche Gebiete, in denen Schweinezucht und Reisanbau betrieben werden.

Tollwut (Rabies)

Die Tollwut ist eine schnell fortschreitende Virusinfektion des Zentralnervensystems.
Tollwutviren werden durch Biss- und Kratzverletzungen infizierter Säugetiere auf den Menschen übertragen. Gefährdet sind Personen mit beruflichem Kontakt zu Tieren, sofern sie in Tollwut-Risikogebieten tätig sind, und Reisende in Ländern mit hohem Tollwutvorkommen (v.a. unter einfachen Bedingungen oder Langzeitaufenthalten).
Die Tollwuterkrankung verläuft immer tödlich. Die Impfung vor oder kurzfristig nach einer potentiellen Infektion schützt vor der Erkrankung.

Symptome: meist unspezifische Anzeichen wie Fieber, Kopfschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen, leichte Ermüdbarkeit, Nervosität, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.
Die ersten typischen Anzeichen einer Tollwut sind Empfindungsstörungen (Parästhesien) und Juckreiz in der Umgebung der Bisswunde.
In ca. 80 % der Fälle tritt die Erkrankung in ihrer klassischen Form, der sogenannten "wilden Wut" auf. Die Tollwut zeigt sich als untypisch verlaufende Entzündung des Gehirns (Enzephalitis).

Symptome: Verwirrtheit, Halluzinationen, Kampflust und Krampfanfälle; Fehlfunktion des sympathischen Nervensystems. Dazu zählen unter anderem eine übermäßige Speichelproduktion, Gänsehaut und Herzrhythmusstörungen.

Inkubationszeit: i.d.R. 20–70 Tage, kann aber auch schon nach 4 Tagen oder erst nach einem Jahr ausbrechen.

Vorkommen: Tollwut bei Tieren kommt in vielen Ländern weltweit vor. Zu den meisten menschlichen Infektionen kommt es in Entwicklungsländern.

Bakterielle Meningitis (Hirnhautentzündung)

Die bakterielle Meningitis, eine Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute, gilt als die "klassische" Form der Hirnhautentzündung. Eine Meningitis kann aber auch andere Ursachen haben. Häufig entsteht sie auch durch eine Virus-Infektion, z.B. bei der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).
Eine durch Bakterien verursachte Hirnhautentzündung verläuft in vielen Fällen gravierender als eine rein virusbedingte. Neben einer Reihe anderer Keime, wie z.B. Pneumokokken, gehören Meningokokken zu den typischen Erregern der bakteriellen Meningitis. Säuglinge sind häufiger betroffen als andere Altersgruppen. Einen gewissen Schutz vor einer bakteriellen Meningitis bietet die Impfung gegen Meningokokken, Pneumokokken und Haemophilus influenzae.

Symptome: sehr starke Kopfschmerzen; Nackenschmerzen, Nackensteifigkeit, Lichtempfindlichkeit, Fieber, Schüttelfrost, Schwindel, schweres allgemeines Krankheitsgefühl.
Bei schweren Krankheitsverläufen: Übelkeit, Erbrechen, Hautausschlag, Reizbarkeit, Schläfrigkeit, Krampfanfälle, Erstarrung des Körpers und Koma.
Schwere, lebensbedrohliche Krankheitsverläufe können sich innerhalb weniger Stunden entwickeln.

Inkubationszeit: zwischen 2–10 Tagen, i.d.R. 3–4 Tage.

Vorkommen: In den gemäßigten Zonen kommt es während der Wintermonate zu den meisten Erkrankungen. Örtlich begrenzte Ausbrüche entstehen an überfüllten, geschlossenen Orten (zum Beispiel in Wohnheimen oder Militärbaracken) und bei Menschenansammlungen. In Afrika gibt es einen sog. Afrikanischen Meningitisgürtel. Dieser erstreckt sich vom Senegal bis nach Äthiopien. Hier treten während der trockenen Jahreszeit (von November bis Juni) immer wieder große Ausbrüche und Epidemien auf. Ein regionales Risiko besteht bei Großveranstaltungen wie z.B. in Mekka (Saudi-Arabien) bei der jährlichen Hadsch.

Typhus

Typhus ist eine hoch fieberhafte Infektionskrankheit in deren weiterem Verlauf mit Durchfall und teils schweren, den Darm betreffenden Komplikationen gerechnet werden muss, zum Beispiel dem Auftreten von Darmgeschwüren oder -durchbrüchen. 
Man unterscheidet zwischen Typhus (Abdominaltyphus) und der typhusähnlichen Krankheit (Paratyphus) – sie ist die abgeschwächte Form. Typhus wird mit Antibiotika behandelt.
Besonders gefährdet für eine Infektion sind Neugeborene und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, verminderter Magensäureproduktion oder entzündlichen Darmerkrankungen.

Symptome (Abdominaltyphus): uncharakteristische Beschwerden wie Kopfschmerzen und Gliederschmerzen; innerhalb von zwei bis drei Tagen hohes Fieber, das langsam ansteigt und bis zu drei Wochen anhalten kann; allgemeines Krankheitsgefühl; Benommenheit, Bauchschmerzen, Husten, eventuell Verstopfung, ab der zweiten Woche Durchfall. 
Selten auch: nicht juckende, stecknadelkopfgroße, rötliche Flecken auf Bauch, Brust und Rücken; dicker, weißlicher oder grauweißer Belag auf dem Hauptteil der Zunge, himbeerrote Zungenspitze und -ränder.

Symptome (Paratyphus): Der Krankheitsverlauf des Paratyphus ist ähnlich wie beim Typhus, die Symptome sind allerdings meist geringer ausgeprägt. Im Vordergrund stehen häufiger Übelkeit und Erbrechen, wässriger Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber bis 39 °C.

Inkubationszeit: 2–21 Tage, i.d.R. zwischen 10–14 Tagen.

Vorkommen: Der Typhus-Erreger kommt weltweit vor. Vor allem in Asien, insbesondere in Südostasien, finden sich Regionen mit erhöhtem Risiko sowie zunehmenden Antibiotikaresistenzen des Erregers. In Industrienationen treten Erkrankungen fast ausschließlich nach Fernreisen auf.

Hepatitis A

Hepatitis A ist eine durch das Hepatitis-A-Virus verursachte, ansteckende Leberentzündung. Eine Impfung kann vor der Krankheit schützen.
Das Virus wird im Stuhlgang ausgeschieden. Die Übertragung erfolgt über die Aufnahme von Stuhl oder Stuhlresten beziehungsweise von damit verunreinigten Lebensmittel oder Trinkwasser über den Mund. Das Hepatitis A-Virus ist relativ unempfindlich gegenüber Kälte und Desinfektions- sowie Reinigungsmitteln, daher kommt es zu einer großen Verbreitung.

Symptome: eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur und Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Dazu kommen eine allgemeine Erschöpfung und mitunter Schmerzen im Bereich der Leber, also im rechten Oberbauch.
Im Anschluss können die typischen Symptome einer Gelbsucht entstehen.

Inkubationszeit: zwischen 2–6 Wochen.

Vorkommen: dort, wo die sanitären Bedingungen schlecht und Trinkwasserkontrollen unzureichend sind. In Europa kommt das Hepatitis-A-Virus (HAV) im Süden häufiger vor als im Norden. In Ländern mit niedrigem Hygienestand sowie in tropischen und subtropischen Gebieten ist es weit verbreitet.

Hepatitis B

Hepatitis B gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Hepatitis B ist eine ansteckende akute oder chronische Leberentzündung, die durch Viren übertragen wird. Die Viren gelangen über das Blut oder über andere Körperflüssigkeiten in den Körper. Das Hepatitis B-Virus (HVB) kann die Leberzellen schädigen und zu Störungen der Organfunktion führen. Da Hepatitis B i.d.R. über sexuelle Kontakte übertragen wird, zählt sie zu den Geschlechtskrankheiten.
Eine Impfung kann gegen die Infektion mit dem Hepatitis B-Virus (HBV) schützen

Symptome: Das Auftreten kann bis zu 6 Monate dauern. Dann kommt es zu: Durchfall, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Gelbsucht. In etwa zehn Prozent der Fälle geht eine akute Hepatitis B in ein chronisches Stadium über, was schwerwiegende Komplikationen wie eine Leberzirrhose oder ein Leberzellkarzinom verursachen kann. Auch rund zehn Prozent derjenigen Infizierten, bei denen keine akute Hepatitis B aufgetreten war, entwickeln im weiteren Verlauf eine chronische Hepatitis B. 

Inkubationszeit: zwischen 40–200 Tagen, i.d.R. 60–90 Tage. 

Vorkommen: Besonders viele Infektionen sind im Osten Asiens, in Ost- und Zentralafrika und im Amazonasgebiet zu verzeichnen. Auch in Ost- und Zentraleuropa tritt Hepatitis B relativ häufig auf. In Westeuropa vergleichsweise selten. In Ländern mit geringeren medizinischen Standards ist das Risiko erhöht, sich über eine infizierte Blutkonserve oder über Spritzen und Kanülen anzustecken.

Malaria

Malaria (Wechselfieber, Sumpffieber) ist eine Infektionskrankheit. Ursache der Malaria sind winzige Parasiten: Plasmodien. Sie werden von der Anopheles-Mücke übertragen.
 
Symptome: grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Schweißausbrüche und schweres allgemeines Krankheitsgefühl, oft auch Durchfall und Erbrechen.
Vor allem Malaria tropica kann schwere Organkomplikationen wie Koma, Schock und Nierenversagen auslösen und ist ohne Therapie bei nicht–immunen Menschen – also Touristen – rasch lebensgefährlich. Malaria tertiana und Malaria quartana verlaufen meist milder und über einen längeren Zeitraum.
 
Inkubationszeit: mind. 7 Tage bei Malaria tropica, bei den weniger gefährlichen Varianten Malaria tertiana und quartana eventuell länger.
 
Vorkommen: in tropischem und subtropischem Klima. Risiko der Übertragung ist besonders hoch in der Umgebung von stehenden Gewässern oder an Gewässern mit geringer Fließgeschwindigkeit.
Je nach Niederschlagsmenge und Saison kann es zu einer Häufung von Erkrankungen kommen.

Poliomyelitis (Kinderlähmung)

Fieberhafte Erkrankung, die durch Viren verursacht wird. Die gefürchteten Lähmungserscheinungen können auftreten, wenn die Viren die graue Substanz des Rückenmarks oder Stammhirns befallen. Dabei bevorzugen sie diejenigen Zellen, die für die willkürlichen Bewegungen des Menschen verantwortlich sind. Dadurch können Lähmungen verursacht werden. Die Ansteckung erfolgt von Mensch zu Mensch, meistens durch Schmierinfektion. Es erkranken vornehmlich Kinder, aber es können auch Erwachsene erkranken.

Eine Impfung gegen die Kinderlähmung ist die wichtigste vorbeugende Maßnahme.

Symptome: oft ohne spezifische Symptome; manchmal treten grippeähnliche Beschwerden auf wie Fieber, Husten, Halsschmerzen, Kopfweh, Gliederschmerzen, Schweißausbrüche. Im weiteren Verlauf können die Viren das Gehirn und Rückenmark befallen, so dass es zu Lähmungen kommen kann. Auch tödliche Verlaufsformen sind möglich.

Inkubationszeit: zwischen 3- 14 Tagen.

Vorkommen: verstärkt in Afghanistan, Pakistan und Nigeria.

HIV/AIDS

Diese Erkrankung des Immunsystems wird durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen, z.B. durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. AIDS ist das Endstadium einer Infektion mit dem HI-Virus (HIV). Der Erreger wird vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, verunreinigte Blutkonserven, Nadelstichverletzungen und verunreinigtes Drogenbesteck übertragen. Es schwächt das Immunsystem, wodurch die Patienten anfälliger für andere Krankheiten werden. Medikamente können die Lebenserwartung von Menschen mit AIDS verlängern. Heilbar ist diese Krankheit bisher nicht.

Symptome: HIV-Symptome variieren je nach Stadium der Erkrankung und werden in drei Klassen (A, B und C) unterteilt. Im Anfangsstadium verursacht eine HIV-Infektion grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Nachtschweiß, Durchfall und Abgeschlagenheit, die nach einiger Zeit aber oft selbstständig verschwinden und somit häufig falsch gedeutet werden. Im weiteren Verlauf der Krankheit beginnt die körpereigene Abwehr mit Hilfe der Bildung von Antikörpern, welche versuchen den Erreger zu bekämpfen. Im Falle einer HIV-Infektion gelingt es dem menschlichen Immunsystem lediglich, das Ausmaß der Krankheit zu verringern – diese aber nicht zu bekämpfen. Im Laufe der Zeit vermehrt sich das Virus oft still und heimlich im Körper der Betroffenen und schädigt innere Organe wie den Darm in großem Ausmaß. Zudem steigt die Anfälligkeit für Krankheiten enorm. Erfolgt keine Therapie mit bestimmten Medikamenten ist das Immunsystem früher oder später machtlos. Schwere Erkrankungen wie Lungenentzündungen, Pilzbefall oder verschiedene Krebsarten entstehen problemlos. Erst dann spricht man von AIDS.
HIV-Symptome müssen nicht zwangsläufig in AIDS-Symptome übergehen. Wird die Infektion rechtzeitig erkannt und richtig behandelt, kann ein AIDS-Ausbruch verhindert werden.

Vorkommen: AIDS ist eine weltweit auftretende Erkrankung; ein Großteil der Infizierten lebt in Afrika.

Hygiene

Luft

In Ballungsräumen, insbesondere im Norden des Landes, in Delhi und der Umgebung, kommt es regelmäßig zu heftigem Smog und Feinstaubbelastungen. Das kann dazu führen, dass der Verkehr stark reglementiert wird und öffentliche Gebäude sowie Schulen geschlossen bleiben.

Trinkwasser

Leitungswasser entspricht nicht westeuropäischen Standards.

Zum Trinken sollte abgefülltes Wasser gekauft werden. Anonsten sollte Leitungswasser vor dem Verzehr (Trinken, Nahrungszubereitung) abgekocht, am besten auch gefiltert, werden.

Eiswürfel sollten nur benutzt werden, wenn sie abgepackt und aus klar erkenntlich sicheren Quellen stammen.

Nahrung

Die Hygienebedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung entsprechen nicht westeuropäischen Standards.

Vorzugsweise sollte nur Essen von vertrauenswürdigen Quellen verzehrt werden.

Auch sollten Lebensmittel bevorzugt gekocht verzehrt werden.

Rohe Früchte und rohes Gemüse sind nur mit Vorsicht zu genießen, da diese möglicherweise mit Wasser gewaschen wurden, welches nicht ausreichend sauber ist. Generell sollte Obst und Gemüse immer geschält werden.

Umwelt

Natürliche Umweltgefahren

Epidemien

Aufgrund der riesigen Bevölkerungszahl, der extrem hohen Bevölkerungsdichte in den Ballungsräumen, der in vielen Gesellschaftsschichten noch vorherrschenden Armut mit schlechter Gesundheitsversorgung, sowie durch die hohen Temperaturen und schlechten hygienischen Verhältnisse besteht eine erhöhte Gefahr, dass sich Erreger schnell und regional oder landesweit flächendeckend ausbreiten und Epidemien entstehen. 

Trop. Wirbelstürme & Tornados

An den Küsten treten während der Monsunzeit (Juni bis September/Oktober, im Südosten auch in den Wintermonaten) regelmäßig mittelstarke bis starke tropische Stürme und Zyklone auf. Besonders stark betroffen sind davon der Südosten sowie im Nordosten die Bundesstaaten um Bangladesch.

Überschwemmungen

Der größte Teil der jährlichen Niederschlagsmenge fällt in den meisten Regionen Indiens während des Sommermonsuns. Dieser zieht ab Juni vor Südwesten her Richtung Nordosten und dauert bis September/Oktober. Nur im Südosten fallen größere Niederschlagsmengen auch während des Wintermonsuns.

Durch die erheblichen Regenmengen in relativ kurzer Zeit kann es zu Überschwemmungen kommen, die teilweise katastrophale Ausmaße annehmen. Dies gilt insbesondere für die Flüsse und Entwässerungssystem des Himalaya, ist aber auch in allen anderen Landesteilen möglich.

Überschwemmungen gehen immer auch mit einer erhöhten Gefahr von Schlammlawinen, Erdrutschen und Steinschlägen einher.

Erdbeben

In der Gebirgsregion des Himalaya:

Es besteht eine hohe Erdbebengefahr.
Schwächere Erdbeben kommen häufiger vor, allerdings kann es auch zu schweren Erdbeben kommen.
Reisende sollten sich deshalb mit Verhaltensregeln im Falle von Erdbeben vertraut machen.
Infolge eines Bebens ist mit erheblichen Einschränkungen im Transport- und Infrastrukturbereich zu rechnen.

Verhalten im Falle eines Erdbebens
Bei Aufenthalt im Gebäude: Ruhe bewahren. Das Gebäude sollte nur verlassen werden, wenn man sich im Erdgeschoss nahe eines Ausganges befindet. Schutz unter einem schweren stabilen Möbelstück (z.B. Tisch) suchen und festhalten, solange die Erschütterung dauert, auch wenn sich das Möbel bewegt. Ist das nicht möglich, unter einen stabilen Türrahmen flüchten oder auf den Boden nahe einer tragenden Innenwand und fern von Fenstern legen und Kopf und Gesicht mit verschränkten Armen schützen. Kein Treppenhaus begehen! Keinen Fahrstuhl benutzen!

Bei Aufenthalt im Freien: Schnellstmöglich einen freien Platz auf freier Fläche und ausreichender Entfernung zu Gebäuden, Straßenlampen und Versorgungsleitungen suchen und dort bleiben, bis die Erschütterungen abgeklungen sind. Autofahrer sollten unverzüglich am Straßenrand anhalten, fern von Gebäuden, Bäumen, Überführungen, Hängen, Böschungen, Klippen und Versorgungsleitungen. Es sollte vermieden werden, möglicherweise beschädigte Brücken und Unterführungen zu be- bzw. durchfahren. Nach schweren Beben sollte von einer Weiterfahrt ganz abgesehen werden.

Nach einem Beben sollte den Anweisungen der Behörden unbedingt Folge geleistet werden. Mit Nachbeben muss gerechnet werden, diese können zu weiteren Schäden an den bereits beschädigten Gebäuden und der Infrastruktur führen. Nach einem zerstörerischen Beben sollten offiziell eingerichtete Sammelplätze aufgesucht werden. 

Tsunami

Es besteht eine erhöhte Tsunamigefahr, die allerdings selten ein schlimmes Ausmaß annimmt.

Vorsicht: Ein möglicher Tsunami kann die Küste auch lange Zeit nach dem Beben und in mehreren Wellen treffen.

Mögliche Hinweise: Spürbares Erdbeben, ungewöhnlicher und plötzlicher Anstieg oder Rückgang des Meeresspiegels, Warnungen durch lokale Medien.

Extreme Hitze

Teilweise kommt es in Regionen zu Temperaturen von über 40 °C, die zu Einschränkungen im öffentlichen Leben und im Infrastrukturbereich (Verkehrswesen, Wasser- und Stromversorgung) führen können.

Verhaltenstipps
Ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßten Tees sowie eher leichte Speisen zu sich nehmen. Durch das Schwitzen verliert der Körper wichtige Mineralien und Spurenelemente. Diese können durch Mineraldrinks wieder ersetzt werden. Es empfiehlt sich, helle, luftige Kleidung aus Naturfasern zu tragen. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollten vor allem Kinder eine Kopfbedeckung tragen. Überanstrengungen sollten vermieden werden.

Dürren

Es besteht eine geringe Dürregefahr.

Lawinen

In der Gebirgsregion des Himalaya:

Es besteht eine hohe Lawinengefahr.

Weitere Gefahren

Gefährliche Strömungen führen an den Küsten immer wieder zu Badeunfällen. Warnungen an den Stränden sind unbedingt zu beachten. Kinder sollten an Stränden niemals unbeaufsichtigt spielen. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen.

Klima

Allgemein

Mit Ausnahme der (Hoch-)Gebirgsregionen im Norden mit ihrem alpinen Klima und starken Temperaturschwankungen im Tages- und Jahresverlauf herrscht in Indien (sub-)tropisches Klima mit den höchsten Temperaturen von April bis Juni. Im Landesinneren herrscht trockene Hitze, an den Küsten ist es feucht-heiß. Überschwemmungen in der Monsunzeit von Juni bis September.

Die beste Reisezeit ist November bis März.

Klimatabelle

Klimastation Mumbai Colaba, Maharashtra

Höhe über NN in m: 11

geographische Position: 72° 49’ E, 18° 54’ N

 

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Temp. ø Max. (°C)

29,6

29,6

31,1

32,3

33,4

32,0

30,1

29,6

30,5

32,5

32,9

31,6

Temp. ø Min. (°C)

19,3

20,0

22,6

25,0

27,0

26,3

25,3

24,9

24,9

24,8

23,0

20,9

Regentage

< 1

< 1

< 1

< 1

1

17

25

24

15

5

2

< 1

Niederschlag (mm)

< 1

1

1

1

10

569

703

459

284

55

16

4

Sonnenstunden ø

8,7

9,1

8,8

9,5

9,6

5,0

2,4

2,4

5,5

7,7

8,2

8,2

Wasser-Temp. ø (°C)

25

26

26

27

28

29

28

27

27

27

27

26

Klimabelastung*

s

s

ss

ss

ss

ss

ss

ss

ss

ss

ss

s

Klimastation NEU-DELHI-SAFDARJUNG (Flughafen)

Höhe über NN in m: 211

geographische Position: 77° 12’ E, 28° 35’ N

 

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Temp. ø Max. (°C)

21,0

23,5

29,2

36,0

39,2

38,8

34,7

33,6

34,2

33,0

28,3

22,9

Temp. ø Min. (°C)

7,6

10,1

15,3

21,6

25,9

27,8

26,8

26,3

24,7

19,6

13,2

8,5

Regentage

2

3

3

2

3

6

13

12

6

2

< 1

1

Niederschlag (mm)

17

20

15

16

24

69

225

254

124

17

6

11

Sonnenstunden ø

6,9

7,6

7,7

8,7

8,5

6,6

5,4

5,7

7,3

8,7

8,2

7,0

Wasser-Temp. ø (°C)

            

Klimabelastung*

--

--

--

h + t

zs

s

ss

ss

s

zs

--

--

Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken