Irland

Informationen

Allgemein

Statistische Daten

Hauptstadt: Dublin, Dublin City: 525.383 Einwohner; Großraum: 1,8 Mio. Einwohner

Fläche: 70.273 km²

Einwohnerzahl: 4.757.976

Währung: Euro (EUR)

Staatsform: Parlamentarische Republik

Amtssprache: Irisch, Englisch

Religion: ca. 84 % römisch-katholisch, 3 % Anglikaner (Church of Ireland), außerdem sonstige protestantische Glaubensrichtungen und kleinere Gruppen anderer Religionen, 1 % Muslime

Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner pro km²

Zeitzone: UTC±0, UTC+1 (März bis Oktober)

Telefon-Vorwahl: +353

Netzspannung: 220 V, 50 Hz

Gefahrenindex:

Visumpflicht: Nein

Reisepass erforderlich: Nein

Lage

Geographische Einordnung

Irland ist ein Inselstaat in Westeuropa, der etwa fünf Sechstel der gleichnamigen Insel einnimmt. Hauptstadt und größte Stadt Irlands ist Dublin, im östlichen Teil des Landes gelegen. Irland grenzt im Norden an Nordirland und damit an das Vereinigte Königreich. Im Osten liegt die Irische See, im Westen und Süden ist das Land vom Atlantik umgeben. Irland ist seit 1973 Mitglied der Europäischen Union.

Infrastruktur

Irland hat 5 internationale Flughäfen, wobei dem Flughafen Dublin Airport (DUB) die größte Bedeutung zukommt, Inlandsflüge werden angeboten.

Fährverbindungen und ein gut ausgebautes Schienennetz sind ebenfalls existent; das Straßennetz ist sehr gut ausgebaut. Linksverkehr.

Termine / Feiertage

Daten für 2026

Nationalfeiertag:
17. März:        St. Patrick’s Day

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
2. Februar:        Imbolc (Saint Brigid's Day)
6. April:        Ostermontag
4. Mai:            Maifeiertag
1. Juni:            Bank Holiday im Juni
3. August:        Bank Holiday im August
26. Oktober:        Bank Holiday im Oktober
25. Dezember:    Weihnachten
26. Dezember:    2. Weihnachtsfeiertag

 

Daten für 2027

Nationalfeiertag:
17. März:        St. Patrick’s Day

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
1. Februar:        Imbolc (Saint Brigid's Day)
29. März:        Ostermontag
3. Mai:            Maifeiertag
7. Juni:            Bank Holiday im Juni
2. August:        Bank Holiday im August
25. Oktober:        Bank Holiday im Oktober
25. Dezember:    Weihnachten
26. Dezember:    2. Weihnachtsfeiertag

 

Daten für 2028

Nationalfeiertag:
17. März:        St. Patrick’s Day

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
7. Februar:        Imbolc (Saint Brigid's Day)
17. April:        Ostermontag
1. Mai:            Maifeiertag
5. Juni:            Bank Holiday im Juni
7. August:        Bank Holiday im August
30. Oktober:        Bank Holiday im Oktober
25. Dezember:    Weihnachten
26. Dezember:    2. Weihnachtsfeiertag

Kontakte

Notrufnummern

Notruf: 112 oder 999

Polizei: 112 oder 999

Feuerwehr: 112 oder 999

Küstenwache: 112 oder 999 (nach ‘Coast Guard’ fragen)

Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50

Erste Hilfe/Ambulanz: 112 oder 999

Notruf Fremdenverkehrsamt: Der »Irish Tourist Assistance Service« unterstützt Reisende, die in Irland Opfer eines Verbrechens wurden.

Infrastruktur

Allgemein

Telefon / Mobilfunk

Festnetz und Mobilfunkanbieter sind (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
Die Netzabdeckung für Mobilfunk ist im Prinzip lückenlos.

Die Telekommunikations-Überwachung durch einheimische Sicherheitsbehörden kann nicht ausgeschlossen werden.

Internet

Der Zugang zum Internet ist (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
WLAN-Hotspots und Internetcafés sind in allen Städten und größeren Orten zahlreich vorhanden.

Die Telekommunikations-Überwachung durch einheimische Sicherheitsbehörden kann nicht ausgeschlossen werden.

Strom / Elektrizität

230 V, 50 Hz. Üblicher Netzsteckertyp: G.

Für den Betrieb elektrischer Geräte aus Deutschland ist ein Steckdosenadapter (Reisestecker, Reiseadapter, Universal-/Multiadapter) erforderlich.

Steckertyp G

steckertyp-G

Verkehr

Luftfahrt / Luftverkehr

Irland hat 5 internationale Flughäfen, wobei dem Flughafen Dublin Airport (DUB) die größte Bedeutung zukommt.

Die nationale Fluggesellschaft heißt Aer Lingus (EI) (www.aerlingus.com). Sie bedient Flugverbindungen nach Dublin von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/M, Hamburg, München, Stuttgart, Wien, Salzburg, Genf und von Zürich. Ausserdem fliegt Aer Lingus von Berlin und München nach Cork.

Zwei Fluggesellschaften bieten Inlandsflüge an. Aer Lingus (EI) verbindet Dublin und Shannon. Aer Arann (RE) fliegt von Dublin nach Cork, Galway und Kerry sowie von Cork nach Galway. Die Aer Arann Islands fliegt von Connemara Regional Airport (NNR) (27 km von Galway) zu den Arann-Inseln Inis Mór, Inis Meáin und Inis Óirr.

Wirtschaft

Banken / Geld

Landeswährung:

1 Euro (EUR) = 100 Cents.

Banköffnungszeiten: Mo-Fr, 9.30-16.30 Uhr. Einige Banken haben auch samstags geöffnet. In Dublin haben Banken donnerstags bis 17 Uhr geöffnet. Die Banken im übrigen Irland haben ebenfalls an einem Wochentag, der regional verschieden ist, längere Öffnungszeiten.

Kreditkarten und Travellerschecks (in Euro oder in US-Dollar) werden weithin angenommen. Geldautomaten sind (zumindest) in allen städtischen Gebieten vorhanden.

Gesundheit

Vorsorge

Vorgeschriebene Impfungen

Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise.

Empfohlene Impfungen

Diphtherie

Tetanus

Keuchhusten

Polio-Grundimmunisierung sollte vorliegen

Hepatitis A


Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025

Impfungen aus besonderem Grund

Meningokokken ACWY (bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition)

Gesundheitsrisiken/-Versorgung

Medizinische Versorgung

Mit der europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) haben Reisende Anspruch auf eine Behandlung bei allen von ihrer Krankenkasse zugelassenen Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern. Das Niveau der medizinischen Versorgung entspricht nicht immer dem westeuropäischen Standard. Da einerseits nicht alle Ärzte in Irland einen Vertrag mit Sozialversicherungsträgern abgeschlossen haben und die EHIC nicht akzeptieren und andererseits die gesetzlichen Krankenkassen nicht alle Kosten einer Behandlung abdecken (z. B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland, Behandlung durch Privatärzte und -kliniken), empfiehlt sich der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die sowohl den medizinisch notwendigen, als auch den medizinisch sinnvollen Rücktransport deckt.

Ratsam ist ebenfalls die Mitnahme einer eigenen Reiseapotheke, die neben Medikamenten für gängige Reiseerkrankungen auch regelmäßig benötigte Arzneimittel (inkl. ärztlichem Attest) enthält.

Infektionen / Krankheiten

Durchfallerkrankungen

Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
 
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
 
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.

Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.

HIV/AIDS

Diese Erkrankung des Immunsystems wird durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen, z.B. durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. AIDS ist das Endstadium einer Infektion mit dem HI-Virus (HIV). Der Erreger wird vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, verunreinigte Blutkonserven, Nadelstichverletzungen und verunreinigtes Drogenbesteck übertragen. Es schwächt das Immunsystem, wodurch die Patienten anfälliger für andere Krankheiten werden. Medikamente können die Lebenserwartung von Menschen mit AIDS verlängern. Heilbar ist diese Krankheit bisher nicht.

Symptome: HIV-Symptome variieren je nach Stadium der Erkrankung und werden in drei Klassen (A, B und C) unterteilt. Im Anfangsstadium verursacht eine HIV-Infektion grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Nachtschweiß, Durchfall und Abgeschlagenheit, die nach einiger Zeit aber oft selbstständig verschwinden und somit häufig falsch gedeutet werden. Im weiteren Verlauf der Krankheit beginnt die körpereigene Abwehr mit Hilfe der Bildung von Antikörpern, welche versuchen den Erreger zu bekämpfen. Im Falle einer HIV-Infektion gelingt es dem menschlichen Immunsystem lediglich, das Ausmaß der Krankheit zu verringern – diese aber nicht zu bekämpfen. Im Laufe der Zeit vermehrt sich das Virus oft still und heimlich im Körper der Betroffenen und schädigt innere Organe wie den Darm in großem Ausmaß. Zudem steigt die Anfälligkeit für Krankheiten enorm. Erfolgt keine Therapie mit bestimmten Medikamenten ist das Immunsystem früher oder später machtlos. Schwere Erkrankungen wie Lungenentzündungen, Pilzbefall oder verschiedene Krebsarten entstehen problemlos. Erst dann spricht man von AIDS.
HIV-Symptome müssen nicht zwangsläufig in AIDS-Symptome übergehen. Wird die Infektion rechtzeitig erkannt und richtig behandelt, kann ein AIDS-Ausbruch verhindert werden.

Vorkommen: AIDS ist eine weltweit auftretende Erkrankung; ein Großteil der Infizierten lebt in Afrika.

Poliomyelitis (Kinderlähmung)

Fieberhafte Erkrankung, die durch Viren verursacht wird. Die gefürchteten Lähmungserscheinungen können auftreten, wenn die Viren die graue Substanz des Rückenmarks oder Stammhirns befallen. Dabei bevorzugen sie diejenigen Zellen, die für die willkürlichen Bewegungen des Menschen verantwortlich sind. Dadurch können Lähmungen verursacht werden. Die Ansteckung erfolgt von Mensch zu Mensch, meistens durch Schmierinfektion. Es erkranken vornehmlich Kinder, aber es können auch Erwachsene erkranken.

Eine Impfung gegen die Kinderlähmung ist die wichtigste vorbeugende Maßnahme.

Symptome: oft ohne spezifische Symptome; manchmal treten grippeähnliche Beschwerden auf wie Fieber, Husten, Halsschmerzen, Kopfweh, Gliederschmerzen, Schweißausbrüche. Im weiteren Verlauf können die Viren das Gehirn und Rückenmark befallen, so dass es zu Lähmungen kommen kann. Auch tödliche Verlaufsformen sind möglich.

Inkubationszeit: zwischen 3- 14 Tagen.

Vorkommen: verstärkt in Afghanistan, Pakistan und Nigeria.

Bakterielle Meningitis (Hirnhautentzündung)

Die bakterielle Meningitis, eine Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute, gilt als die "klassische" Form der Hirnhautentzündung. Eine Meningitis kann aber auch andere Ursachen haben. Häufig entsteht sie auch durch eine Virus-Infektion, z.B. bei der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).
Eine durch Bakterien verursachte Hirnhautentzündung verläuft in vielen Fällen gravierender als eine rein virusbedingte. Neben einer Reihe anderer Keime, wie z.B. Pneumokokken, gehören Meningokokken zu den typischen Erregern der bakteriellen Meningitis. Säuglinge sind häufiger betroffen als andere Altersgruppen. Einen gewissen Schutz vor einer bakteriellen Meningitis bietet die Impfung gegen Meningokokken, Pneumokokken und Haemophilus influenzae.

Symptome: sehr starke Kopfschmerzen; Nackenschmerzen, Nackensteifigkeit, Lichtempfindlichkeit, Fieber, Schüttelfrost, Schwindel, schweres allgemeines Krankheitsgefühl.
Bei schweren Krankheitsverläufen: Übelkeit, Erbrechen, Hautausschlag, Reizbarkeit, Schläfrigkeit, Krampfanfälle, Erstarrung des Körpers und Koma.
Schwere, lebensbedrohliche Krankheitsverläufe können sich innerhalb weniger Stunden entwickeln.

Inkubationszeit: zwischen 2–10 Tagen, i.d.R. 3–4 Tage.

Vorkommen: In den gemäßigten Zonen kommt es während der Wintermonate zu den meisten Erkrankungen. Örtlich begrenzte Ausbrüche entstehen an überfüllten, geschlossenen Orten (zum Beispiel in Wohnheimen oder Militärbaracken) und bei Menschenansammlungen. In Afrika gibt es einen sog. Afrikanischen Meningitisgürtel. Dieser erstreckt sich vom Senegal bis nach Äthiopien. Hier treten während der trockenen Jahreszeit (von November bis Juni) immer wieder große Ausbrüche und Epidemien auf. Ein regionales Risiko besteht bei Großveranstaltungen wie z.B. in Mekka (Saudi-Arabien) bei der jährlichen Hadsch.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine meist harmlose, aber hochansteckende Viruserkrankung. Sie betrifft meist Kinder, kann aber auch Erwachsene treffen.
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit kann ganzjährig auftreten, ist jedoch vor allem im Spätsommer und Herbst besonders häufig.

Symptome: beginnt mit grippeartigen Beschwerden wie Fieber, Leistungsschwäche, Halsschmerzen, Gliederschmerzen und Appetitlosigkeit. Etwa ein bis zwei Tage nach Auftreten des Fiebers entwickeln sich im Mundraum schmerzhafte rote Punkte. Diese Stellen befinden sich vor allem im Bereich von Zunge, Zahnfleisch und Mundschleimhaut oder auch um den Mund herum. Sie wandeln sich nach kurzer Zeit in kleine Bläschen oder oberflächliche Geschwüre (Aphten) um. Etwa zeitgleich oder wenige Stunden nach dem Auftreten der roten Punkte im Mundraum entwickelt sich an Händen und Füßen ein Ausschlag mit Bläschen, die ein Sekret absondern, in dem viele Viren stecken. Dadurch können die Viren problemlos auch an andere Körperstellen gelangen.

In 20% der Fälle verläuft die Krankheit symptomlos.

Inkubationszeit: zwischen 2–35 Tagen, i.d.R. zwischen 7–14 Tagen.

Vorkommen: insbesondere im westpazifischen Raum (u.a. Malaysia, Singapur, China, Japan). Grundsätzlich gibt es den Erreger jedoch weltweit.

Rotavirus

Das Rotavirus ist eine Infektionskrankheit, die durch die sogenannten Rotaviren hervorgerufen wird. Das Rotavirus ist die weltweit häufigste Ursache für Durchfallerkrankungen bei Säuglingen und Kindern. Insbesondere für kleine Kinder kann das Rotavirus sehr gefährlich werden, in Deutschland sind Todesfälle jedoch selten. Das Rotavirus ist hochansteckend und wird leicht übertragen. Die Übertragung erfolgt zumeist über eine Schmierinfektion, d.h. über Fäkalien oder verunreinigte Gegenstände sowie Lebensmittel oder Trinkwasser. Seit 2001 ist diese Infektion in Deutschland meldepflichtig.

Symptome: Erkrankungen setzen meist plötzlich ein, verlaufen aber unterschiedlich. Ein milder Verlauf ist durch Durchfall und Übelkeit/Erbrechen gekennzeichnet. Der Durchfall hält 2 bis 6 Tage an und vergeht dann wie von selbst.

Schwere Verläufe gehen mit sehr heftigem Durchfall einher, der nicht selten von Fieber, Magen-Darm-Krämpfen und grippeähnlichem Krankheitsgefühl begleitet wird. Der Durchfall ist meist wässrig, mitunter findet man im Stuhl Schleimbeimengungen. Auch bei einem schweren Verlauf geht der Durchfall binnen einer Woche vorüber. Rotavirus verläuft bei Säuglingen und Kleinkindern durchschnittlich schwerer als Durchfallerkrankungen durch andere Erreger.

Inkubationszeit: 1 bis 3 Tage.

Vorkommen: weltweit, allerdings ist die Infektion besonders stark verbreitet in Schwellen- und Entwicklungsländern in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Wurmerkrankungen (Helminthiasis)

Als Wurmerkrankung oder Helminthiasis bezeichnet man Erkrankungen, die durch parasitische Würmer ausgelöst werden. Die Übertragung erfolgt durch den Verzehr von Trinkwasser, Gemüse und Fleisch (halbroh/roh). Weitere Übertragungswege sind Stechmücken und Fliegen. Es gibt aber auch Würmer, die direkt über die Haut in den Körper gelangen.

Symptome: allergische Reaktionen, Ödeme, Arthritis und/oder Entzündungserscheinungen an den betroffenen Organen. Am häufigsten sind Haut, Lunge, Leber, Darm, Augen und das Zentralnervensystem betroffen.

Inkubationszeit: Wochen bis Monate.

Vorkommen: weltweit.

Hygiene

Trinkwasser

Die Hygienebedingungen entsprechen westeuropäischen Standards.

Dennoch: Leitungswasser ist ggf. nicht immer zum Trinken geeignet.

Nahrung

Die Hygienebedingungen entsprechen westeuropäischen Standards.

Dennoch: Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein.

Luft

In Ballungsräumen kann es zu Smog oder Feinstaubbelastungen kommen.

Dennoch: Im internationalen Vergleich ist die Luftqualität in Irland sehr hoch.

Umwelt

Klima

Allgemein

Hochseeklima, gemäßigt, milde Winter, häufige Wetterwechsel, erhebliche Niederschläge.

Klimatabelle

Nachfolgend finden Sie Klimadaten einer ausgewählten Wetterstation des Landes:

Klimastation DUBLIN (BAILE ATHA CLIATH)

Höhe über NN in m: 68

geographische Position: 6° 15’ W, 53° 26’ N

 

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Temp. ø Max. (°C)

7,2

7,6

9,7

12,1

14,4

17,6

18,7

18,6

16,6

13,6

10,0

8,4

Temp. ø Min. (°C)

1,7

1,9

3,2

4,6

6,6

9,4

11,2

11,0

9,6

7,3

4,4

3,1

Regentage

12

10

10

10

10

10

10

11

10

11

11

13

Niederschlag (mm)

69

48

55

52

55

56

54

71

66

70

64

76

Sonnenstunden ø

2,0

2,6

3,5

5,3

6,5

6,1

5,4

5,0

4,3

3,3

2,2

1,7

Wasser-Temp. ø (°C)

            

Klimabelastung*

--

--

--

--

--

--

--

--

--

--

--

--

Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken

Natürliche Umweltgefahren

Überschwemmungen

Infolge von Unwettern und Extremniederschlägen kommt es insbesondere entlang der Wasserläufe regelmäßig zu Sturzfluten und/oder Überschwemmungen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Verkehr kommen.

Vorkommen von Überflutungen meist an den Ufern des River Shannon und River Suir.

Stürme

Durch das Auftreten von Stürmen kann es zu erheblichen Einschränkungen in der Infrastruktur (Verkehrswege, Stromversorgung etc.) kommen. Auch im Flugverkehr ist mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen.

Weitere Gefahren

Infolge von Überschwemmungen aufgrund von anhaltenden Niederschlägen kann es örtlich auch zu Erdrutschen kommen.