Israel
Allgemein
Statistische Daten
Hauptstadt: Jerusalem mit ca. 950.000 Einwohnern (2022)
Fläche: Kernland 22.380 km², besetzte Gebiete 6.831 km²
Einwohnerzahl: 9.792.800 (Schätzung 2023)
Währung: 1 Neuer Israelischer Shekel (ILS) = 100 Agorot
Staatsform: parlamentarische Republik
Amtssprache: Ivrit (Hebräisch); anerkannte Minderheitensprache Arabisch
Religion: Ca. 75 % Juden, ca. 20 % Muslim; christliche und andere Minderheiten.
Bevölkerungsdichte: 444 Einwohner pro km²
Zeitzone: UTC+2, UTC+3 während der Sommerzeit
Telefon-Vorwahl: +972
Netzspannung: 230 V, 50 Hz
Gefahrenindex: 0
Visumpflicht: nicht prinzipiell
Reisepass erforderlich: ja
Lage
Geographische Einordnung
Israel liegt auf einer Landbrücke zwischen Asien und Afrika am östlichen Rand des Mittelmeeres. Nachbarstaaten sind im Norden der Libanon, im Nordosten Syrien, im Osten und Südosten Jordanien und im Südwesten Ägypten. Im Süden grenzt Israel an den Golf von Akaba und damit ans Rote Meer.
Infrastruktur
Israel verfügt über eine stabile Infrastruktur. Das medizinische Versorgungsniveau ist gut bis sehr gut, die Notfallversorgung erfolgt ausschließlich im dafür bestens etablierten staatlichen Gesundheitssystem.
Termine / Feiertage
Jüdische Feiertage beginnen mit Sonnenuntergang des Vorabends. Neben den staatlichen Feiertagen, an denen nicht gearbeitet wird, kann es auch an nicht offiziellen Feiertagen zu Einschränkungen des Alltagslebens kommen, da viele Geschäfte und Firmen früher schließen. Der jüdische Ruhetag ist der Sabbat von Freitag- bis Samstagabend. Ämter und Geschäfte schließen am Freitag daher meist früher, auch fahren in vielen Teilen Israels keine öffentlichen Verkehrsmittel, die Airline El-Al fliegt nicht und Straßen können für den Verkehr gesperrt sein. Man sollte die Ruhe achten, muss als Nicht-Jude aber den Sabbat nicht einhalten. Christliche und muslimische Feiertage werden von den Religionsangehörigen begangen, in den entsprechenden Stadtvierteln kann es durchaus sein, dass der wöchentliche Ruhetag am Freitag, Samstag oder Sonntag eingehalten wird.
Daten für 2026
Nationalfeiertag:
22. April: Yom Ha’atzmaut (Unabhängigkeitstag,1948)
Weitere Feiertage:
2. April: Pessach I
8. April: Pessach VII
22. Mai: Schawuot
12.+13. September: Rosch ha-Schana (Jüdisches Neujahr)
21. September: Jom Kippur
26. September: Sukkot I
3. Oktober: Simchat Torah
Daten für 2027
Nationalfeiertag:
12. Mai: Yom Ha’atzmaut (Unabhängigkeitstag,1948)
Weitere Feiertage:
22. April: Pessach I
28. April: Pessach VII
11. Juni: Schawuot
2.+3. Oktober: Rosch ha-Schana (Jüdisches Neujahr)
11. Oktober: Jom Kippur
16. Oktober: Sukkot I
23. Oktober: Simchat Torah
Daten für 2028
Nationalfeiertag:
2. Mai: Yom Ha’atzmaut (Unabhängigkeitstag,1948)
Weitere Feiertage:
11. April: Pessach I
17. April: Pessach VII
31. Mai: Schawuot
21.+22. September: Rosch ha-Schana (Jüdisches Neujahr)
30. September: Jom Kippur
5. Oktober: Sukkot I
12. Oktober: Simchat Torah
Kontakte
Notrufnummern
Allgemeiner Notruf und Polizei: 100
Feuerwehr: 102
Unfallreittung, Ambulanz, Notarzt: 101
Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50
Allgemein
Telefon / Mobilfunk
Festnetz und Mobilfunkanbieter sind (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
Die Netzabdeckung für Mobilfunk ist im Prinzip lückenlos.
Die regionalen Telefonbücher sind in Hebräisch gedruckt, es gibt jedoch eine Besucherausgabe in Englisch.
Die Benutzung von Mobiltelefonen am Steuer ist verboten.
Internet
Der Zugang zum Internet ist (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
WLAN-Hotspots und Internetcafés sind in allen Städten und größeren Orten zahlreich vorhanden.
Strom / Elektrizität
230 V, 50 Hz. Übliche Netzsteckertyp(en): C, H. Die Mitnahme eines Steckdosenadapters (Reisestecker, Reiseadapter, Universal-/Multiadapter) ist empfehlenswert.
Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der „International Electrotechnical Commission”.
Steckertyp C
Steckertyp H
Verkehr
Luftfahrt / Luftverkehr
Die meisten internationalen Verbindungen gehen über den Ben-Gurion-Flughafen bei Lod, Tel Aviv (TLV).
Weitere Flughäfen in Israel sind Sde-Dov (Tel Aviv), Haifa, Eilat, der Flughafen Ramon bei Eilat, sowie der Flughafen Rosh Pina.
Aufgrund der ständigen Bedrohung durch terroristische Attentate und Angriffe herrschen an den israelischen Flughäfen sehr hohe Sicherheitsstandards. Es sollte daher zusätzliche Reisezeit eingeplant werden.
Wichtige nationale Fluggesellschaften sind El Al, deren Tochter Sun d’Or sowie die preiswerteren Arkia Airlines und Israir. Israel wird von den meisten großen internationalen Airlines bedient, wird allerdings aus den meisten arabischen Staaten nicht direkt angesteuert.
Wirtschaft
Banken / Geld
Landeswährung: 1 Neuer Israelischer Shekel (ILS) = 100 Agorot.
Währungskürzel: NIS, ILS (ISO-Code).
Banknoten im Wert von 200, 100, 50 und 20 NIS, Münzen im Wert von 10, 5, 2, 1 und ½ NIS sowie 10 Agorot.
Banköffnungszeiten: So-Do 8.30-12 Uhr; So, Di und Do zudem 16-18 Uhr. Am Tag vor einem jüdischen Feiertag ist meist nur vormittags geöffnet. Postämter und Banken in Israel schließen von Freitagmittag bis Sonntagmorgen. Die Banken am Ben Gurion Airport sind durchgängig geöffnet.
Kredit- und EC-Karten werden weit verbreitet akzeptiert.
Umtausch von Fremdwährungen darf nur in dazu berechtigten Hotels und und Banken getätigt werden. Des weiteren gibt es Wechselmöglichkeiten an den Flughäfen. Manche Einkäufe oder Hotelaufenthalte können auch in Fremdwährung bezahlt werden, wodurch die Mehrwertsteuer entfallen kann. Die Landeswährung sollte vor der Ausreise wieder zurückgetauscht werden.
Es gibt Geldautomaten in ganz Israel und Jerusalem, die internationale Bankkarten akzeptieren. Bargeldtransfers über z.B. Western Union an ein israelisches Postamt dauern normalerweise drei bis vier Stunden während eines normalen Arbeitstages.
Vorsorge
Vorgeschriebene Impfungen
Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
Empfohlene Impfungen
Diphtherie
Tetanus
Keuchhusten
Polio-Grundimmunisierung sollte vorliegen
Hepatitis A
Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025
Impfungen aus besonderem Grund
Hepatitis B (bes. bei Langzeitaufenthalt oder engem Bevölkerungskontakt)
Tollwut-Impfung bei nicht-vermeidbaren Tierkontakten
Typhus-Impfung bei Langzeitaufenthalten in den Palästinensischen Gebieten
Gesundheitsrisiken/-Versorgung
Medizinische Versorgung
Größtenteils verfügt Israel über eine technische, personell und hygienisch sehr gute Medizin-Infrastruktur. In sehr abgelegenen Gebieten ist Notfallhilfe nicht immer schnell verfügbar, z.B. in den Wüstengebieten.
In den palästinensischen Gebieten ist die Qualität der medizinischen Versorgung deutlich schlechter, Notfälle werden in der Regel auch nicht auf israelisches Gebiet transportiert.
Mit Israel gibt es kein Sozialversicherungsabkommen, das die gegenseitige Abrechnung von medizinischen Behandlungskosten regelt. Empfohlen wird daher der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die sowohl den medizinisch notwendigen, als auch den medizinisch sinnvollen Rücktransport deckt.
Vor allem bei Aufenthalten in ländlichen Gebieten sollte man eine Reiseapotheke bei sich haben, die auch regelmäßig benötigte Arzneimittel (inkl. ärztlichem Attest) enthält.
Infektionen / Krankheiten
West-Nil-Fieber
Infektionskrankheit, die durch Mücken auf den Menschen übertragen wird.
Symptome: Häufig ist der Verlauf symptomlos. Bei manchen eher grippeähnliche Symptome: Fieber, Schüttelfrost. Abgeschlagenheit, Durchfall, Bindehautentzündung, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Lymphknotenschwellung. In einigen Fällen kann es zu schweren Entzündungen des Gehirns (Enzephalitis) und der Hirnhäute (Meningitis) sowie zu akuten Lähmungserscheinungen (Paralyse) kommen, die sich nur teilweise oder gar nicht mehr zurückbilden. Diese schwerwiegenden Komplikationen können zum Tod führen.
Inkubationszeit: zwischen 2–14 Tagen.
Vorkommen: hauptsächlich in Afrika, Nordamerika und in den südöstlichen Ländern des Mittelmeerraums, Indien.
Poliomyelitis (Kinderlähmung)
Fieberhafte Erkrankung, die durch Viren verursacht wird. Die gefürchteten Lähmungserscheinungen können auftreten, wenn die Viren die graue Substanz des Rückenmarks oder Stammhirns befallen. Dabei bevorzugen sie diejenigen Zellen, die für die willkürlichen Bewegungen des Menschen verantwortlich sind. Dadurch können Lähmungen verursacht werden. Die Ansteckung erfolgt von Mensch zu Mensch, meistens durch Schmierinfektion. Es erkranken vornehmlich Kinder, aber es können auch Erwachsene erkranken.
Eine Impfung gegen die Kinderlähmung ist die wichtigste vorbeugende Maßnahme.
Symptome: oft ohne spezifische Symptome; manchmal treten grippeähnliche Beschwerden auf wie Fieber, Husten, Halsschmerzen, Kopfweh, Gliederschmerzen, Schweißausbrüche. Im weiteren Verlauf können die Viren das Gehirn und Rückenmark befallen, so dass es zu Lähmungen kommen kann. Auch tödliche Verlaufsformen sind möglich.
Inkubationszeit: zwischen 3- 14 Tagen.
Vorkommen: verstärkt in Afghanistan, Pakistan und Nigeria.
Hepatitis A
Hepatitis A ist eine durch das Hepatitis-A-Virus verursachte, ansteckende Leberentzündung. Eine Impfung kann vor der Krankheit schützen.
Das Virus wird im Stuhlgang ausgeschieden. Die Übertragung erfolgt über die Aufnahme von Stuhl oder Stuhlresten beziehungsweise von damit verunreinigten Lebensmittel oder Trinkwasser über den Mund. Das Hepatitis A-Virus ist relativ unempfindlich gegenüber Kälte und Desinfektions- sowie Reinigungsmitteln, daher kommt es zu einer großen Verbreitung.
Symptome: eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur und Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Dazu kommen eine allgemeine Erschöpfung und mitunter Schmerzen im Bereich der Leber, also im rechten Oberbauch.
Im Anschluss können die typischen Symptome einer Gelbsucht entstehen.
Inkubationszeit: zwischen 2–6 Wochen.
Vorkommen: dort, wo die sanitären Bedingungen schlecht und Trinkwasserkontrollen unzureichend sind. In Europa kommt das Hepatitis-A-Virus (HAV) im Süden häufiger vor als im Norden. In Ländern mit niedrigem Hygienestand sowie in tropischen und subtropischen Gebieten ist es weit verbreitet.
Hepatitis B
Hepatitis B gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Hepatitis B ist eine ansteckende akute oder chronische Leberentzündung, die durch Viren übertragen wird. Die Viren gelangen über das Blut oder über andere Körperflüssigkeiten in den Körper. Das Hepatitis B-Virus (HVB) kann die Leberzellen schädigen und zu Störungen der Organfunktion führen. Da Hepatitis B i.d.R. über sexuelle Kontakte übertragen wird, zählt sie zu den Geschlechtskrankheiten.
Eine Impfung kann gegen die Infektion mit dem Hepatitis B-Virus (HBV) schützen
Symptome: Das Auftreten kann bis zu 6 Monate dauern. Dann kommt es zu: Durchfall, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Gelbsucht. In etwa zehn Prozent der Fälle geht eine akute Hepatitis B in ein chronisches Stadium über, was schwerwiegende Komplikationen wie eine Leberzirrhose oder ein Leberzellkarzinom verursachen kann. Auch rund zehn Prozent derjenigen Infizierten, bei denen keine akute Hepatitis B aufgetreten war, entwickeln im weiteren Verlauf eine chronische Hepatitis B.
Inkubationszeit: zwischen 40–200 Tagen, i.d.R. 60–90 Tage.
Vorkommen: Besonders viele Infektionen sind im Osten Asiens, in Ost- und Zentralafrika und im Amazonasgebiet zu verzeichnen. Auch in Ost- und Zentraleuropa tritt Hepatitis B relativ häufig auf. In Westeuropa vergleichsweise selten. In Ländern mit geringeren medizinischen Standards ist das Risiko erhöht, sich über eine infizierte Blutkonserve oder über Spritzen und Kanülen anzustecken.
Tollwut (Rabies)
Die Tollwut ist eine schnell fortschreitende Virusinfektion des Zentralnervensystems.
Tollwutviren werden durch Biss- und Kratzverletzungen infizierter Säugetiere auf den Menschen übertragen. Gefährdet sind Personen mit beruflichem Kontakt zu Tieren, sofern sie in Tollwut-Risikogebieten tätig sind, und Reisende in Ländern mit hohem Tollwutvorkommen (v.a. unter einfachen Bedingungen oder Langzeitaufenthalten).
Die Tollwuterkrankung verläuft immer tödlich. Die Impfung vor oder kurzfristig nach einer potentiellen Infektion schützt vor der Erkrankung.
Symptome: meist unspezifische Anzeichen wie Fieber, Kopfschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen, leichte Ermüdbarkeit, Nervosität, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.
Die ersten typischen Anzeichen einer Tollwut sind Empfindungsstörungen (Parästhesien) und Juckreiz in der Umgebung der Bisswunde.
In ca. 80 % der Fälle tritt die Erkrankung in ihrer klassischen Form, der sogenannten "wilden Wut" auf. Die Tollwut zeigt sich als untypisch verlaufende Entzündung des Gehirns (Enzephalitis).
Symptome: Verwirrtheit, Halluzinationen, Kampflust und Krampfanfälle; Fehlfunktion des sympathischen Nervensystems. Dazu zählen unter anderem eine übermäßige Speichelproduktion, Gänsehaut und Herzrhythmusstörungen.
Inkubationszeit: i.d.R. 20–70 Tage, kann aber auch schon nach 4 Tagen oder erst nach einem Jahr ausbrechen.
Vorkommen: Tollwut bei Tieren kommt in vielen Ländern weltweit vor. Zu den meisten menschlichen Infektionen kommt es in Entwicklungsländern.
Hygiene
Trinkwasser
Leitungswasser ist meist gechlort und sauber, besonders zu Beginn des Aufenthalts können aber leichte Magenverstimmungen vorkommen.
Nahrung
Die Hygienebedingungen entsprechen westeuropäischen Standards.
Luft
In Ballungsräumen kann es zu Smog oder Feinstaubbelastungen kommen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark gekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Klima
Allgemein
Das Klima wird durch die Lage Israels zwischen der subtropischen Trockenheit der Sahara und der arabischen Wüsten einerseits und der subtropischen Feuchtigkeit der Levante andererseits bestimmt. In den Küstengebieten sind die Sommer heiß und feucht (hohe Luftfeuchtigkeit), die Winter allgemein mild und regnerisch. Im Landesinneren und den Bergregionen ist es zumeist trockener und kühler. In den Wüstengebieten im Süden Israels (Wüste Negev) muss mit großen Temperaturschwankungen gerechnet werden. Vor allem im Winter sind dort plötzliche und heftige Regenfälle möglich, die zu unerwarteten Straßenüberschwemmungen führen und in den Wadis der Wüstentäler reißende Sturzbäche entstehen lassen.
Grundsätzlich ist der Norden moderater und auch bewaldet, vor allem im Süden und im Osten herrscht eine karge wüstenartige Landschaft vor.
In höheren Lagen (auch in Jerusalem) kann im Winter auch Schnee fallen.
Rund 70 % des jährlichen Niederschlags fällt in den Monaten November bis März.
Die Temperaturen in Jerusalem liegen im Januar zwischen 5 und 13 °C und im August zwischen 18 und 31 °C.
Klimatabelle
Klimastation Jerusalem (Stadt)
Höhe über NN in m: 757
Geographische Position: 35° 13’ E, 31° 47’ N
Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
Temp. ø Max. (°C) | 11,9 | 13,3 | 15,9 | 21,0 | 25,2 | 27,5 | 28,8 | 28,8 | 27,9 | 24,8 | 18,9 | 13,7 |
Temp. ø Min. (°C) | 4,1 | 4,6 | 6,3 | 9,5 | 12,4 | 15,2 | 17,2 | 17,3 | 16,3 | 13,7 | 9,5 | 5,7 |
Regentage | 10 | 8 | 7 | 3 | 1 | 0 | 0 | 0 | < 1 | 2 | 5 | 8 |
Niederschlag (mm) | 143 | 113 | 98 | 32 | 2 | 0 | 0 | 0 | < 1 | 24 | 68 | 110 |
Sonnenstunden ø | 5,9 | 6,4 | 7,2 | 8,7 | 10,6 | 12,4 | 12,4 | 11,7 | 10,2 | 8,6 | 7,5 | 6,1 |
Wasser-Temp. ø (°C) | ||||||||||||
Klimabelastung* | -- | -- | -- | -- | -- | -- | zs | zs | zs | -- | -- | -- |
Klimastation JERICHO
Höhe über NN in m: 0
Geographische Position: 35° 27’ E, 31° 51’ N
Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
Temp. ø Max. (°C) | 19,0 | 20,6 | 24,4 | 29,5 | 34,4 | 37,0 | 38,6 | 37,9 | 35,8 | 32,7 | 28,1 | 21,4 |
Temp. ø Min. (°C) | 9,3 | 10,0 | 12,0 | 15,9 | 20,0 | 22,4 | 24,0 | 24,8 | 23,6 | 20,2 | 15,0 | 11,2 |
Regentage | 6 | 5 | 2 | 1 | < 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | < 1 | 2 | 3 |
Niederschlag (mm) | 36 | 26 | 15 | 7 | 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | 5 | 18 | 30 |
Sonnenstunden ø | 6,2 | 6,7 | 7,4 | 9,2 | 11,1 | 12,6 | 12,9 | 12,2 | 10,2 | 9,2 | 8,3 | 6,4 |
Wasser-Temp. ø (°C) | ||||||||||||
Klimabelastung* | -- | -- | -- | h + t | h + t | h + t | zs | zs | zs | h + t | -- | -- |
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Natürliche Umweltgefahren
Überschwemmungen
Infolge von Unwettern und Extremniederschlägen kommt es insbesondere entlang der Wasserläufe regelmäßig zu Sturzfluten und/oder Überschwemmungen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Verkehr kommen.
Plötzliche und heftige Regenfälle im Süden Israels (vor allem im Winter) führen zu unerwarteten Straßenüberschwemmungen oder können reißende Sturzbäche in den Wadis der Wüstentäler verursachen.
Erdbeben
Hier besteht eine geringe Erdbebengefahr.
Tsunami
Es besteht eine erhöhte Tsunamigefahr, die allerdings selten ein schlimmes Ausmaß annimmt.
Extreme Hitze
Teilweise kommt es in Regionen zu Temperaturen von über 40 °C, die zu Einschränkungen im öffentlichen Leben und im Infrastrukturbereich (Verkehrswesen, Wasser- und Stromversorgung) führen können.
Verhaltenstipps
Ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßten Tees sowie eher leichte Speisen zu sich nehmen. Durch das Schwitzen verliert der Körper wichtige Mineralien und Spurenelemente. Diese können durch Mineraldrinks wieder ersetzt werden. Es empfiehlt sich, helle, luftige Kleidung aus Naturfasern zu tragen. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollten vor allem Kinder eine Kopfbedeckung tragen. Überanstrengungen sollten vermieden werden.
Dürren
Es besteht eine hohe Dürregefahr.
Epidemien
Es besteht eine eher geringe Epidemiegefahr.