Jamaika

Informationen

Allgemein

Statistische Daten

Hauptstadt: Kingston, 948.683 Einwohner

Fläche: 10.991 km²

Einwohnerzahl: 2.970.340

Währung: 1 Jamaika-Dollar (JMD) = 100 Cent

Staatsform: Parlamentarische Monarchie

Amtssprache: Englisch

Religion: > 60 % protestantisch; katholische, jüdische, muslimische, Hindu-, Bahai- und Rastafari-Minderheiten

Bevölkerungsdichte: 270 Einwohner pro km²

Zeitzone: UTC−5

Telefon-Vorwahl: +1 (876)

Netzspannung: 110 V

Gefahrenindex: 0

Visumpflicht: nein

Reisepass erforderlich: ja

Lage

Geographische Einordnung

Jamaika ist die drittgrößte der karibischen Inseln im nordwestlichen Teil der karibischen See.

Infrastruktur

Das Straßennetz ist recht gut ausgebaut, Busse, Taxis und Mietwagen sind vorhanden. Linksverkehr.

Das Stromnetz ist weitgehend stabil.

Termine / Feiertage

Daten für 2026

Nationalfeiertag:
6. August:        Unabhängigkeitstag (1962 vom Vereinigten Königreich)

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
18. Februar:        Aschermittwoch
3. April:        Karfreitag
6. April:        Ostermontag
23.(+25.) Mai:        Tag der Arbeit
1. August:        Tag der Befreiung
19. Oktober:        Tag der Nationalhelden
25. Dezember:    Weihnachten
26. Dezember:    2. Weihnachtsfeiertag

 

Daten für 2027

Nationalfeiertag:
6. August:        Unabhängigkeitstag (1962 vom Vereinigten Königreich)

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
10. Februar:        Aschermittwoch
26. März:        Karfreitag
29. März:        Ostermontag
23.(+24.) Mai:        Tag der Arbeit
1.(+2.) August:    Tag der Sklavenbefreiung
18. Oktober:        Tag der Nationalhelden
25. Dezember:    Weihnachten
26. Dezember:    2. Weihnachtsfeiertag

 

Daten für 2028

Nationalfeiertag:
6. August:        Unabhängigkeitstag (1962 vom Vereinigten Königreich)

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
1. März:        Aschermittwoch
14. April:        Karfreitag
17. April:        Ostermontag
23. Mai:        Tag der Arbeit
1. August:        Tag der Sklavenbefreiung
16. Oktober:        Tag der Nationalhelden
25. Dezember:    Weihnachten
26. Dezember:    2. Weihnachtsfeiertag

Kontakte

Notrufnummern

Notruf: 110

Polizei: 119

Feuerwehr: 110

Küstenwache: -

Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50

Infrastruktur

Allgemein

Telefon / Mobilfunk

Festnetz und Mobilfunkanbieter sind (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
Die Netzabdeckung für Mobilfunk ist im Prinzip lückenlos.

Internet

Internetanschlüsse sind in den Hotels, den Stadtbüchereien und in örtlichen Internet-Cafés vorhanden. In Kingston gibt es in manchen Einkaufszentren gebührenfreien Internetzugang. Internetcafés findet man vor allem in und um Kingston.

Strom / Elektrizität

110 V, 50 Hz. Übliche Netzsteckertypen: A, B.

Steckertyp A

steckertyp-A

Steckertyp B

steckertyp-B

Verkehr

Luftfahrt / Luftverkehr

Die beiden internationalen Flughäfen Kingston Norman Manley International (KIN) und Montego Bay-Sangster International (MBJ) werden von der nationalen Air Jamaica sowie von vielen internationalen Airlines angesteuert. Inlandsflüge werden angeboten.

Wirtschaft

Banken / Geld

Landeswährung: 1 Jamaika-Dollar (JMD) = 100 Cent

Banköffnungszeiten: In der Regel Mo-Do 9-14 Uhr, Fr 9-16 Uhr.

Internationale Kreditkarten werden in größeren Hotels, Restaurants und Geschäften akzeptiert. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol ermöglichen das Abheben an einigen Geldautomaten, aber nicht die Bezahlung in Geschäften.

Gesundheit

Vorsorge

Vorgeschriebene Impfungen

Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

Empfohlene Impfungen

Diphtherie

Tetanus

Keuchhusten

Polio-Grundimmunisierung sollte vorliegen

Hepatitis A

(Masern und Röteln)


Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025

Impfungen aus besonderem Grund

Hepatitis B (bes. bei Langzeitaufenthalt oder engem Bevölkerungskontakt)

Dengue-Impfung (Stellungnahme des StAR zum Denguevirus-Impfstoff Qdenga®)

Chikungunya-Impfung (siehe Merkblatt des Auswärtigen Amts)

Gesundheitsrisiken/-Versorgung

Medizinische Versorgung

Außerhalb der Hauptstadt Kingston ist die ärztliche und medikamentöse Versorgung nicht gewährleistet und entspricht nicht westeuropäischen Standards. Besonders in privaten Krankenhäusern muss vor Beginn einer Behandlung auch in Notfällen sowie für benötigte Medikamente eine Finanzierung gesichert sein (Kreditkarte oder Barvorauszahlung). Empfohlen wird daher der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die sowohl den medizinisch notwendigen, als auch den medizinisch sinnvollen Rücktransport deckt.

Ratsam ist ebenfalls die Mitnahme einer Reiseapotheke, die neben Medikamenten für gängige Reiseerkrankungen auch regelmäßig benötigte Arzneimittel (inkl. ärztlichem Attest), Einwegspritzen und Verbandsmaterial enthält.

Infektionen / Krankheiten

Allgemein

Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:

Hepatitis A

Hepatitis A ist eine durch das Hepatitis-A-Virus verursachte, ansteckende Leberentzündung. Eine Impfung kann vor der Krankheit schützen.
Das Virus wird im Stuhlgang ausgeschieden. Die Übertragung erfolgt über die Aufnahme von Stuhl oder Stuhlresten beziehungsweise von damit verunreinigten Lebensmittel oder Trinkwasser über den Mund. Das Hepatitis A-Virus ist relativ unempfindlich gegenüber Kälte und Desinfektions- sowie Reinigungsmitteln, daher kommt es zu einer großen Verbreitung.

Symptome: eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur und Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Dazu kommen eine allgemeine Erschöpfung und mitunter Schmerzen im Bereich der Leber, also im rechten Oberbauch.
Im Anschluss können die typischen Symptome einer Gelbsucht entstehen.

Inkubationszeit: zwischen 2–6 Wochen.

Vorkommen: dort, wo die sanitären Bedingungen schlecht und Trinkwasserkontrollen unzureichend sind. In Europa kommt das Hepatitis-A-Virus (HAV) im Süden häufiger vor als im Norden. In Ländern mit niedrigem Hygienestand sowie in tropischen und subtropischen Gebieten ist es weit verbreitet.

Hepatitis B

Hepatitis B gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Hepatitis B ist eine ansteckende akute oder chronische Leberentzündung, die durch Viren übertragen wird. Die Viren gelangen über das Blut oder über andere Körperflüssigkeiten in den Körper. Das Hepatitis B-Virus (HVB) kann die Leberzellen schädigen und zu Störungen der Organfunktion führen. Da Hepatitis B i.d.R. über sexuelle Kontakte übertragen wird, zählt sie zu den Geschlechtskrankheiten.
Eine Impfung kann gegen die Infektion mit dem Hepatitis B-Virus (HBV) schützen

Symptome: Das Auftreten kann bis zu 6 Monate dauern. Dann kommt es zu: Durchfall, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Gelbsucht. In etwa zehn Prozent der Fälle geht eine akute Hepatitis B in ein chronisches Stadium über, was schwerwiegende Komplikationen wie eine Leberzirrhose oder ein Leberzellkarzinom verursachen kann. Auch rund zehn Prozent derjenigen Infizierten, bei denen keine akute Hepatitis B aufgetreten war, entwickeln im weiteren Verlauf eine chronische Hepatitis B. 

Inkubationszeit: zwischen 40–200 Tagen, i.d.R. 60–90 Tage. 

Vorkommen: Besonders viele Infektionen sind im Osten Asiens, in Ost- und Zentralafrika und im Amazonasgebiet zu verzeichnen. Auch in Ost- und Zentraleuropa tritt Hepatitis B relativ häufig auf. In Westeuropa vergleichsweise selten. In Ländern mit geringeren medizinischen Standards ist das Risiko erhöht, sich über eine infizierte Blutkonserve oder über Spritzen und Kanülen anzustecken.

Durchfallerkrankungen

Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
 
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
 
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.

Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.

Typhus

Typhus ist eine hoch fieberhafte Infektionskrankheit in deren weiterem Verlauf mit Durchfall und teils schweren, den Darm betreffenden Komplikationen gerechnet werden muss, zum Beispiel dem Auftreten von Darmgeschwüren oder -durchbrüchen. 
Man unterscheidet zwischen Typhus (Abdominaltyphus) und der typhusähnlichen Krankheit (Paratyphus) – sie ist die abgeschwächte Form. Typhus wird mit Antibiotika behandelt.
Besonders gefährdet für eine Infektion sind Neugeborene und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, verminderter Magensäureproduktion oder entzündlichen Darmerkrankungen.

Symptome (Abdominaltyphus): uncharakteristische Beschwerden wie Kopfschmerzen und Gliederschmerzen; innerhalb von zwei bis drei Tagen hohes Fieber, das langsam ansteigt und bis zu drei Wochen anhalten kann; allgemeines Krankheitsgefühl; Benommenheit, Bauchschmerzen, Husten, eventuell Verstopfung, ab der zweiten Woche Durchfall. 
Selten auch: nicht juckende, stecknadelkopfgroße, rötliche Flecken auf Bauch, Brust und Rücken; dicker, weißlicher oder grauweißer Belag auf dem Hauptteil der Zunge, himbeerrote Zungenspitze und -ränder.

Symptome (Paratyphus): Der Krankheitsverlauf des Paratyphus ist ähnlich wie beim Typhus, die Symptome sind allerdings meist geringer ausgeprägt. Im Vordergrund stehen häufiger Übelkeit und Erbrechen, wässriger Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber bis 39 °C.

Inkubationszeit: 2–21 Tage, i.d.R. zwischen 10–14 Tagen.

Vorkommen: Der Typhus-Erreger kommt weltweit vor. Vor allem in Asien, insbesondere in Südostasien, finden sich Regionen mit erhöhtem Risiko sowie zunehmenden Antibiotikaresistenzen des Erregers. In Industrienationen treten Erkrankungen fast ausschließlich nach Fernreisen auf.

Denguefieber

Denguefieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten übertragen wird. Man findet sie vor allem in wärmeren Regionen der Erde.

Symptome: mehrtägiges Fieber sowie starke Muskel- und Knochenschmerzen. Die möglichen Komplikationen sind beim Denguefieber besonders zu beachten. Im Verlauf der Erkrankung können sich erhöhte Blutungsneigung, seltener auch schwere innere Blutungen und/oder Kreislaufschock einstellen. 

Inkubationszeit: zwischen 2 und 10 Tagen.

Vorkommen: kommt vor allem in Südostasien, Teilen von Asien (Indien, Pakistan, Afghanistan), Süd- und Mittelamerika, Afrika und Australien vor.

Prophylaxe: Moskito-Netze, lange Kleidung und Insektenspray wird unbedingt empfohlen.

Impfungen: Eine Impfung ist möglich, wird seitens der STIKO jedoch nur für eine eng begrenzte Personengruppe empfohlen.

Leptospirose

Leptospirose ist eine bakterielle Erkrankung. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt durch Kontakt mit Urin, Blut oder Gewebe infizierter Tiere bzw. verunreinigtem Wasser und durch Hautverletzungen. Hauptüberträger sind Ratten und Mäuse, allerdings kann die Krankheit auch durch den Kontakt mit Schweinen und Rindern erfolgen.

Symptome: grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost. Eine Bindehautentzündung sowie starke Wadenschmerzen werden häufig beobachtet. Bei schweren Verlaufsformen kann es zu Schädigungen der Leber kommen.

Inkubationszeit: 5–14 Tage.


Vorkommen: vor allem bei schlechten hygienischen Bedingungen, beispielsweise in Entwicklungsländern oder nach Naturkatastrophen mit Zerstörung der Versorgungs-Infrastruktur.

Cholera

Cholera ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien ausgelöst wird. Übertragen wird sie meist durch verunreinigtes Trinkwasser. In vielen Fällen kann sie zu schweren Durchfällen mit lebensgefährlichem Flüssigkeitsverlust führen.
 
Symptome: starker, wässriger Durchfall und Erbrechen; bei schwerem Krankheitsverlauf droht ein massiver Flüssigkeitsverlust, der rasch zu einer lebensbedrohlichen Austrocknung führen kann.
 
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.
 
Vorkommen: vor allem in Entwicklungsländern, in denen es an Trinkwasserhygiene mangelt. Insbesondere Regionen in Afrika und Südostasien.

Chikungunyafieber

Das Chikungunya-Fieber ist eine tropische Infektionskrankheit, die durch Stechmücken übertragen wird. Die Krankheit verursacht hohes Fieber und Gelenkschmerzen und verläuft in der Regel ohne schwere Komplikationen. Eine spezifische Therapie und eine Impfung gibt es nicht.

Symptome: plötzlicher, schneller Fieberanstieg, Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden und Muskelschmerzen. Übelkeit, Müdigkeit und Hautausschlag können ebenfalls auftreten. Bei Chikungunya-Fieber (CF) kommt es sehr selten zum Auftreten von Blutungen (Hämorrhagien). Die Prognose von CF ist gut. Nur ein geringer Anteil der Patienten leidet unter monatelang persistierenden Gelenkbeschwerden.

Inkubationszeit: zwischen 3–12 Tagen.

Vorkommen: Afrika südlich der Sahara, Indien, Südost-Asien, Indonesien.

Hygiene

Trinkwasser

Leitungswasser entspricht nicht westeuropäischen Standards.

Zum Trinken sollte abgefülltes Wasser gekauft werden. Anonsten sollte Leitungswasser vor dem Verzehr (Trinken, Nahrungszubereitung) abgekocht, am besten auch gefiltert, werden.

Eiswürfel sollten nur benutzt werden, wenn sie abgepackt und aus klar erkenntlich sicheren Quellen stammen.

Sicheres Trinkwasser ist abgekocht oder kommt aus verschlossenen Flaschen.

Nahrung

Die Hygienebedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung entsprechen nicht westeuropäischen Standards.

Vorzugsweise sollte nur Essen von vertrauenswürdigen Quellen verzehrt werden.

Auch sollten Lebensmittel bevorzugt gekocht verzehrt werden.

Rohe Früchte und rohes Gemüse sind nur mit Vorsicht zu genießen, da diese möglicherweise mit Wasser gewaschen wurden, welches nicht ausreichend sauber ist. Generell sollte Obst und Gemüse immer geschält werden.

Sichere Nahrung wurde erhitzt oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.

Luft

Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.

Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).

Umwelt

Klima

Allgemein

Tropisches Klima auf Meeresniveau und gemäßigtes Klima im Bergland des Landesinneren. Es gibt zwei Regenzeiten (Mai bis Juni und September bis November) und entsprechend zwei Trockenzeiten (von Juli bis August und Dezember bis April). Die jährliche Niederschlagsmenge liegt in Kingston bei 950 mm, und die Temperaturen liegen ganzjährig zwischen 19 und 32 °C.

Klimatabelle

Klimastation Kingston (Stadt)

Höhe über NN in m: 7

geographische Position: 76° 48’ W, 17° 58’ N

 

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Temp. ø Max. (°C)

30,3

30,1

30,4

30,8

31,2

31,7

32,4

32,3

31,8

31,2

31,1

30,5

Temp. ø Min. (°C)

20,4

20,4

20,9

22,0

23,1

23,8

23,7

23,7

23,6

23,1

22,3

21,2

Regentage

3

4

3

3

4

4

3

6

6

8

5

3

Niederschlag (mm)

22

20

22

30

86

89

43

102

100

174

79

33

Sonnenstunden ø

8,4

8,6

8,8

8,9

8,2

7,8

8,3

8,1

7,4

7,5

7,8

8,1

Wasser-Temp. ø (°C)

26

26

26

27

27

28

28

29

28

28

27

27

Klimabelastung*

s

s

s

s

ss

ss

ss

ss

ss

ss

s

s

Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken

Natürliche Umweltgefahren

Erdbeben

Es besteht eine hohe Erdbebengefahr.
Schwächere Erdbeben kommen häufiger vor, allerdings kann es auch zu schweren Erdbeben kommen.
Reisende sollten sich deshalb mit Verhaltensregeln im Falle von Erdbeben vertraut machen.
Infolge eines Bebens ist mit erheblichen Einschränkungen im Transport- und Infrastrukturbereich zu rechnen.

Verhalten im Falle eines Erdbebens
Bei Aufenthalt im Gebäude: Ruhe bewahren. Das Gebäude sollte nur verlassen werden, wenn man sich im Erdgeschoss nahe eines Ausganges befindet. Schutz unter einem schweren stabilen Möbelstück (z.B. Tisch) suchen und festhalten, solange die Erschütterung dauert, auch wenn sich das Möbel bewegt. Ist das nicht möglich, unter einen stabilen Türrahmen flüchten oder auf den Boden nahe einer tragenden Innenwand und fern von Fenstern legen und Kopf und Gesicht mit verschränkten Armen schützen. Kein Treppenhaus begehen! Keinen Fahrstuhl benutzen!

Bei Aufenthalt im Freien: Schnellstmöglich einen freien Platz auf freier Fläche und ausreichender Entfernung zu Gebäuden, Straßenlampen und Versorgungsleitungen suchen und dort bleiben, bis die Erschütterungen abgeklungen sind. Autofahrer sollten unverzüglich am Straßenrand anhalten, fern von Gebäuden, Bäumen, Überführungen, Hängen, Böschungen, Klippen und Versorgungsleitungen. Es sollte vermieden werden, möglicherweise beschädigte Brücken und Unterführungen zu be- bzw. durchfahren. Nach schweren Beben sollte von einer Weiterfahrt ganz abgesehen werden.

Nach einem Beben sollte den Anweisungen der Behörden unbedingt Folge geleistet werden. Mit Nachbeben muss gerechnet werden, diese können zu weiteren Schäden an den bereits beschädigten Gebäuden und der Infrastruktur führen. Nach einem zerstörerischen Beben sollten offiziell eingerichtete Sammelplätze aufgesucht werden. 

Tsunami

In den Küstengebieten besteht eine eher geringe Tsunamigefahr.

Vorsicht: Ein möglicher Tsunami kann die Küste auch lange Zeit nach dem Beben und in mehreren Wellen treffen.

Mögliche Hinweise: Spürbares Erdbeben, ungewöhnlicher und plötzlicher Anstieg oder Rückgang des Meeresspiegels, Warnungen durch lokale Medien.

Trop. Wirbelstürme & Tornados

Es besteht eine hohe Gefahr durch tropische Wirbelstürme und Tornados.
Trop. Wirbelstürme können grundsätzlich während des ganzen Jahres entstehen. Von den Tropenstürmen kann neben den Küstenregionen auch das Hinterland betroffen sein. Durch Tropenstürme können schwere Zerstörungen an Gebäuden und der Infrastruktur entstehen. Die Wasserpegel können mehrere Meter ansteigen. Alle Personen, die sich in dem betroffenen Gebiet befinden, sind akut gefährdet und sollten sich unbedingt in Sicherheit bringen. Mit Stromausfällen und Unterbrechungen bei der Wasserversorgung, Überschwemmungen und Erdrutschen in der gesamten betroffenen Region sowie Unterbrechungen im Transport- und Verkehrsbereich muss gerechnet werden.