Japan

Informationen

Allgemein

Statistische Daten

Hauptstadt: Tokyo (9.460.426 Einwohner)

Regierungsform: Parlamentarische Erbmonarchie

Fläche: 377.835 km²

Einwohnerzahl: 126.045.000

Währung: Yen (JPY, ¥) = 100 Sen = 1000 Rin

Staatsform: Parlamentarische Demokratie

Amtssprache: Japanisch

Religion: Shintoismus, Buddhismus, Christentum, Islam, Judentum, neue Religionen

Bevölkerungsdichte: 337 Einwohner pro km²

Zeitzone: UTC+9

Telefon-Vorwahl: +81

Netzspannung: 100 V, 50 Hz (Ostjapan)/60 Hz (Westjapan)

Gefahrenindex: 2

Visumpflicht: Nein

Reisepass erforderlich: Ja

Lage

Geographische Einordnung

Japan ist ein Inselstaat und besteht im Wesentlichen aus einer Inselkette, die sich entlang der Ostküste Asiens erstreckt. Die Hauptinseln sind Hokkaidō im Norden, die zentrale und größte Insel Honshū sowie daran nach Süden anschließend die Inseln Shikoku und Kyūshū. Dazu kommen 6.848 kleinere Inseln (von min. 100 m Umfang bei Hochwasser), die sich vor allem in der Seto-Inlandsee und in der Kette der Ryūkyū-Inseln konzentrieren. Da Japan ein Inselstaat ist, hat es keine direkten Nachbarländer. Indirekt grenzen jedoch Russland, Nordkorea, Südkorea, China und Taiwan an Japan.

Infrastruktur

Japan hat 4 internationale Flughäfen: New Tokyo International Airport (NRT)(Narita), Osaka Kansai International (KIX), Fukuoka International (FUK) und Centrair International Airport (NGO). Inlandsflüge werden ebenfalls angeboten.

Es gibt regelmäßige Fährverbindungen von der Hauptinsel zu den kleineren japanischen Inseln, das Eisenbahnnetz gehört zu den besten der Welt.

Das Straßennetz ist sehr gut ausgebaut. Linksverkehr.

Termine / Feiertage

Daten für 2026

Nationalfeiertag:
11. Februar:        Tag der Reichsgründung

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
12. Januar:        Tag des Erwachsenwerdens
23. Februar:        Geburtstag des Kaisers
20. März:        Frühlingsanfang
29. April:        Shōwa-Tag
3. Mai:            Tag der Verfassung
4. Mai:            Tag des Grünens
5. Mai:            Tag der Kinder
20. Juli:        Tag des Meeres
11. August:        Tag des Berges
21. September:    Tag der Ehrung der Alten
23. September:    Herbstanfang
12. Oktober:        Tag der Gesundheit und des Sports        
3. November:        Tag der Kultur
23. November:    Arbeitsdanktag

 

Daten für 2027

Nationalfeiertag:
11. Februar:        Tag der Reichsgründung

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
11. Januar:        Tag des Erwachsenwerdens
23. Februar:        Geburtstag des Kaisers
20. März:        Frühlingsanfang
29. April:        Shōwa-Tag
3. Mai:            Tag der Verfassung
4. Mai:            Tag des Grünens
5. Mai:            Tag der Kinder
19. Juli:        Tag des Meeres
11. August:        Tag des Berges
20. September:    Tag der Ehrung der Alten
23. September:    Herbstanfang
11. Oktober:        Tag der Gesundheit und des Sports        
3. November:        Tag der Kultur
23. November:    Arbeitsdanktag

 

Daten für 2028

Nationalfeiertag:
11. Februar:        Tag der Reichsgründung

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
10. Januar:        Tag des Erwachsenwerdens
23. Februar:        Geburtstag des Kaisers
20. März:        Frühlingsanfang
29. April:        Shōwa-Tag
3. Mai:            Tag der Verfassung
4. Mai:            Tag des Grünens
5. Mai:            Tag der Kinder
17. Juli:        Tag des Meeres
11. August:        Tag des Berges
18. September:    Tag der Ehrung der Alten
22. September:    Herbstanfang
9. Oktober:        Tag der Gesundheit und des Sports        
3. November:        Tag der Kultur
23. November:    Arbeitsdanktag

Kontakte

Notrufnummern

Notruf: 110

Polizei: 110

Feuerwehr: 119

Ambulanz: 119

Seenotrettung/Küstenwache: 118

Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50

Infrastruktur

Allgemein

Telefon / Mobilfunk

Festnetz und Mobilfunkanbieter sind (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
Die Netzabdeckung für Mobilfunk ist im Prinzip lückenlos.

Die Telekommunikations-Überwachung durch einheimische Sicherheitsbehörden kann nicht ausgeschlossen werden.

SIM-Karten mit Telefonfunktion (auch Prepaid) dürfen nur an Personen mit einem Wohnsitz in Japan verkauft werden.

Es ist daher empfehlenswert, eine japanische UMTS Karte oder gleich ein japanisches Mobiltelefon zu mieten. Der Grund ist, neben den deutlich günstigeren Verbindungsgebühren die japanische Telefonnummer, welche man während der Mietdauer zur Verfügung gestellt bekommt. In Japan gilt die Telefonnummer als Identitätsnachweis. Eine Tatsache, von der man auch als Ausländer profitieren kann, z.B. bei spontaner Hotelbuchung.

Internet

Der Zugang zum Internet ist (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
WLAN-Hotspots und Internetcafés sind in allen Städten und größeren Orten zahlreich vorhanden.

Die Telekommunikations-Überwachung durch einheimische Sicherheitsbehörden kann nicht ausgeschlossen werden.

Strom / Elektrizität

100 V, 50 Hz (Ostjapan)/60 Hz (Westjapan). Übliche Netzsteckertypen: A, B.

Ein Steckdosenadapter ist empfohlen.

Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der „International Electrotechnical Commission“: www.iec.ch.

Steckertyp A

steckertyp-A

Steckertyp B

steckertyp-B

Verkehr

Luftfahrt / Luftverkehr

Es gibt zahlreiche Großflughäfen sowie eine Vielzahl von Inlands- und Regionalflughäfen. Zu den großen internationalen Flughäfen gehören: Flughafen Osaka-Itami, Central Japan International Airport (Centrair), Narita International Airport (Tokio) und Flughafen Kansai. Der viertgrößte Flughafen der Welt ist der Flughafen Tokio-Haneda, der seit der Erweiterung im Jahre 2010 zunehmend auch internationale Flüge abwickelt. Für einige Flughäfen wurden künstliche Inseln erschaffen.

Wirtschaft

Banken / Geld

Landeswährung: Yen (JPY, ¥) = 100 Sen = 1000 Rin

Banköffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 15.00 Uhr.

Die Geldautomaten der meisten japanischen Banken akzeptieren keine ausländischen Karten. Europäische Maestro-Bankkarten und Kreditkarten können in Japan jedoch derzeit zur Abhebung von Bargeld an den Geldautomaten der SevenEleven- und Family Mart-Supermärkte verwendet werden. Diese Karten können in der Regel ferner für Bargeldabhebungen an Geldautomaten der Filialen der japanischen Post (während der Öffnungszeiten) verwendet werden.

Bitte erkundigen Sie sich vor Ihrer Abreise bei Ihrer Bank, ob Sie Ihre Kreditkarte in Japan benutzen können bzw. wie Sie in Japan Bargeld erhalten.

Internationaler Kartensperr-Notruf für alle Geldkarten: +49 116 116

Gesundheit

Vorsorge

Empfohlene Impfungen

Tetanus

Diphtherie

Keuchhusten

Polio-Grundimmunisierung sollte vorliegen


Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025

Impfungen aus besonderem Grund

Hepatitis B bei engen sozialen Kontakten und Langzeitaufenthalten

Japanische Enzephalitis bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition (ländliche Gebiete)

FSME-Impfung (Virusnachweis und Erkrankungen seit den 90-er Jahren auf Hokkaido bekannt)

Vorgeschriebene Impfungen

Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise.

Gesundheitsrisiken/-Versorgung

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa zu vergleichen und technisch, apparativ und hygienisch unproblematisch. Obwohl in den großen Städten eine Reihe von englisch- und deutschsprachigen Ärzten (Adressenlisten können bei Bedarf bei den deutschen Auslandsvertretungen angefordert werden) zur Verfügung stehen, kann die Kommunikation mit anderen Ärzten ausgesprochen schwierig sein. Man sollte für den Aufenthalt eine Auslandskrankenversicherung abschließen, da das Gesundheitssystem Japans einerseits sehr gut, aber andererseits auch sehr teuer ist.

Infektionen / Krankheiten

Allgemein

Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:

Gelbfieber

Gelbfieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten (Ägyptische Tigermücke, Aedes aegypti) übertragen wird. Bei schwerem Verlauf endet sie in mehr als jedem zweiten Fall tödlich. Aus diesem Grund ist eine vorbeugende Impfung gegen die Infektion sehr wichtig. Bei der Ein- und Ausreise in manche Länder ist sie sogar zwingend vorgeschrieben. 

Symptome: es kommt zu hohem Fieber, Kopf- und Rückenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Bei schweren Krankheitsverläufen kommt es zu Blutungen und Störungen der Leberfunktion mit Gelbsucht - daher der Krankheitsname. Diese sind lebensbedrohlich.

Inkubationszeit: i.d.R. 3–6 Tage.

Vorkommen: vor allem in wärmeren Regionen Afrikas und Südamerikas.

Japanische Enzephalitis

Die japanische Enzephalitis ist eine durch Mücken übertragene Viruserkrankung, eine Gehirnhautentzündung nach einem Mückenstich. Grundsätzlich kann die japanische Enzephalitis in jedem Alter auftreten.
Symptome: i.d.R. keine schweren Krankheitssymptome. Nur bei ca. 1 von 250 Fällen kommt es zu einer schweren Erkrankung mit Fieber, Nackenschmerzen und Nackensteifigkeit, Verwirrtheit, Krampfanfällen und Lähmungen bis zum Koma.

Inkubationszeit: zwischen 5–15 Tagen.

Vorkommen: hauptsächlich in asiatischen Länder, im westlichen Pazifikraum und gelegentlich in Australien (Torres Strait und nördl. Queensland). Betroffen sind besonders ländliche Gebiete, in denen Schweinezucht und Reisanbau betrieben werden.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine meist harmlose, aber hochansteckende Viruserkrankung. Sie betrifft meist Kinder, kann aber auch Erwachsene treffen.
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit kann ganzjährig auftreten, ist jedoch vor allem im Spätsommer und Herbst besonders häufig.

Symptome: beginnt mit grippeartigen Beschwerden wie Fieber, Leistungsschwäche, Halsschmerzen, Gliederschmerzen und Appetitlosigkeit. Etwa ein bis zwei Tage nach Auftreten des Fiebers entwickeln sich im Mundraum schmerzhafte rote Punkte. Diese Stellen befinden sich vor allem im Bereich von Zunge, Zahnfleisch und Mundschleimhaut oder auch um den Mund herum. Sie wandeln sich nach kurzer Zeit in kleine Bläschen oder oberflächliche Geschwüre (Aphten) um. Etwa zeitgleich oder wenige Stunden nach dem Auftreten der roten Punkte im Mundraum entwickelt sich an Händen und Füßen ein Ausschlag mit Bläschen, die ein Sekret absondern, in dem viele Viren stecken. Dadurch können die Viren problemlos auch an andere Körperstellen gelangen.

In 20% der Fälle verläuft die Krankheit symptomlos.

Inkubationszeit: zwischen 2–35 Tagen, i.d.R. zwischen 7–14 Tagen.

Vorkommen: insbesondere im westpazifischen Raum (u.a. Malaysia, Singapur, China, Japan). Grundsätzlich gibt es den Erreger jedoch weltweit.

Denguefieber

Denguefieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten übertragen wird. Man findet sie vor allem in wärmeren Regionen der Erde.

Symptome: mehrtägiges Fieber sowie starke Muskel- und Knochenschmerzen. Die möglichen Komplikationen sind beim Denguefieber besonders zu beachten. Im Verlauf der Erkrankung können sich erhöhte Blutungsneigung, seltener auch schwere innere Blutungen und/oder Kreislaufschock einstellen. 

Inkubationszeit: zwischen 2 und 10 Tagen.

Vorkommen: kommt vor allem in Südostasien, Teilen von Asien (Indien, Pakistan, Afghanistan), Süd- und Mittelamerika, Afrika und Australien vor.

Prophylaxe: Moskito-Netze, lange Kleidung und Insektenspray wird unbedingt empfohlen.

Impfungen: Eine Impfung ist möglich, wird seitens der STIKO jedoch nur für eine eng begrenzte Personengruppe empfohlen.

Hygiene

Trinkwasser

Die Hygienebedingungen entsprechen westeuropäischen Standards.

Leitungswasser ist ggf. nicht immer zum Trinken geeignet.

Nahrung

Die Hygienebedingungen entsprechen westeuropäischen Standards.

Luft

In Ballungsräumen kann es zu Smog oder Feinstaubbelastungen kommen.

Umwelt

Natürliche Umweltgefahren

Erdbeben

Es besteht eine hohe Erdbebengefahr.
Schwächere Erdbeben kommen häufiger vor, allerdings kann es auch zu schweren Erdbeben kommen.
Reisende sollten sich deshalb mit Verhaltensregeln im Falle von Erdbeben vertraut machen.
Infolge eines Bebens ist mit erheblichen Einschränkungen im Transport- und Infrastrukturbereich zu rechnen.

Verhalten im Falle eines Erdbebens
Bei Aufenthalt im Gebäude: Ruhe bewahren. Das Gebäude sollte nur verlassen werden, wenn man sich im Erdgeschoss nahe eines Ausganges befindet. Schutz unter einem schweren stabilen Möbelstück (z.B. Tisch) suchen und festhalten, solange die Erschütterung dauert, auch wenn sich das Möbel bewegt. Ist das nicht möglich, unter einen stabilen Türrahmen flüchten oder auf den Boden nahe einer tragenden Innenwand und fern von Fenstern legen und Kopf und Gesicht mit verschränkten Armen schützen. Kein Treppenhaus begehen! Keinen Fahrstuhl benutzen!

Bei Aufenthalt im Freien: Schnellstmöglich einen freien Platz auf freier Fläche und ausreichender Entfernung zu Gebäuden, Straßenlampen und Versorgungsleitungen suchen und dort bleiben, bis die Erschütterungen abgeklungen sind. Autofahrer sollten unverzüglich am Straßenrand anhalten, fern von Gebäuden, Bäumen, Überführungen, Hängen, Böschungen, Klippen und Versorgungsleitungen. Es sollte vermieden werden, möglicherweise beschädigte Brücken und Unterführungen zu be- bzw. durchfahren. Nach schweren Beben sollte von einer Weiterfahrt ganz abgesehen werden.

Nach einem Beben sollte den Anweisungen der Behörden unbedingt Folge geleistet werden. Mit Nachbeben muss gerechnet werden, diese können zu weiteren Schäden an den bereits beschädigten Gebäuden und der Infrastruktur führen. Nach einem zerstörerischen Beben sollten offiziell eingerichtete Sammelplätze aufgesucht werden. 

Zudem veröffentlicht die japanische Tourismusbehörde auf ihrer Webseite eine Guideline zum richtigen Verhalten bei Erdbeben je nach Aufenthaltsort.
 

Allgemein

Süd- und Westjapan werden im Spätsommer ferner häufig von Taifunen heimgesucht. Starke Winde, Überschwemmungen und Erdrutsche können in der Folge zu erheblichen Schäden führen. Reisende in dieser Zeit werden gebeten, die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten.

Von den 110 als aktiv geltenden Vulkanen werden derzeit 47 permanent überwacht. Das japanische Krisenmanagement sorgte beim erneuten Ausbruch des Shindake am 29. Mai 2015 auf Kuchinoerabu-jima für die erfolgreiche Evakuierung der Inselbewohner. Ausbrüche wie der des Ontake-san vom 27. September 2014, der 47 Todesopfer, vor allem unter Wanderern, forderte, sind gleichwohl kaum vorhersagbar.

Informationen zur Lage bzgl. der Aktivität der Vulkane in Japan sowie Unwetterwarnungen können auf der Webseite der Japan Meteorological Agency abgerufen werden. Über die in Zusammenarbeit mit der Japanischen Tourismusagentur entwickelte, kostenlose japanische Krisenvorsorge-APP „Safety tips“ des Entwicklers RC Solution Co können auf Smartphones u. a. regionale Warnhinweise empfangen werden.

Überschwemmungen

Infolge von Unwettern und Extremniederschlägen kommt es insbesondere entlang der Wasserläufe regelmäßig zu Sturzfluten und/oder Überschwemmungen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Verkehr kommen.

Tsunami

Hier besteht eine hohe Tsunamigefahr.

Vorsicht: Ein möglicher Tsunami kann die Küste auch lange Zeit nach dem Beben und in mehreren Wellen treffen.

Mögliche Hinweise: Spürbares Erdbeben, ungewöhnlicher und plötzlicher Anstieg oder Rückgang des Meeresspiegels, Warnungen durch lokale Medien.

Vulkane

Hier gibt es aktive Vulkane. Wegen möglicher vulkanischer Aktivität kann es zu lokalen Evakuierungen kommen.
Im Verkehrswesen kann es durch Eruptionen zu regionalen Einschränkungen kommen.

Trop. Wirbelstürme & Tornados

Es besteht eine hohe Gefahr durch tropische Wirbelstürme und Tornados.
Trop. Wirbelstürme können grundsätzlich während des ganzen Jahres entstehen. Von den Tropenstürmen kann neben den Küstenregionen auch das Hinterland betroffen sein. Durch Tropenstürme können schwere Zerstörungen an Gebäuden und der Infrastruktur entstehen. Die Wasserpegel können mehrere Meter ansteigen. Alle Personen, die sich in dem betroffenen Gebiet befinden, sind akut gefährdet und sollten sich unbedingt in Sicherheit bringen. Mit Stromausfällen und Unterbrechungen bei der Wasserversorgung, Überschwemmungen und Erdrutschen in der gesamten betroffenen Region sowie Unterbrechungen im Transport- und Verkehrsbereich muss gerechnet werden.

Stürme

Durch das Auftreten von Stürmen kann es zu erheblichen Einschränkungen in der Infrastruktur (Verkehrswege, Stromversorgung etc.) kommen. Auch im Flugverkehr ist mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen.

Extreme Hitze

Teilweise kommt es in Regionen zu Temperaturen von über 40 °C, die zu Einschränkungen im öffentlichen Leben und im Infrastrukturbereich (Verkehrswesen, Wasser- und Stromversorgung) führen können.

Verhaltenstipps
Ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßten Tees sowie eher leichte Speisen zu sich nehmen. Durch das Schwitzen verliert der Körper wichtige Mineralien und Spurenelemente. Diese können durch Mineraldrinks wieder ersetzt werden. Es empfiehlt sich, helle, luftige Kleidung aus Naturfasern zu tragen. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollten vor allem Kinder eine Kopfbedeckung tragen. Überanstrengungen sollten vermieden werden.

Weitere Gefahren

Das Auswärtige Amt warnt weiterhin ausdrücklich vor Aufenthalten in der von der japanischen Regierung ausgewiesenen Evakuierungszone um das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi I im Nordosten der Insel Honshu (Teilreisewarnung).

In Japan gibt es eine freilebende Schwarz- und Braunbärenpopulation. Im Frühjahr wachen Bären aus dem Winterschlaf auf und sind durch Hunger relativ aggressiv bei der Nahrungssuche. Jedes Jahr kommt es zu zahlreichen Zwischenfällen, darunter immer auch wieder mit tödlichem Ausgang für Menschen. Die Behörden mahnen daher zu erhöhter Vorsicht und Aufmerksamkeit in bergigen und abgelegeneren Regionen, aber auch in den Vororten von Städten. Angriffe auf Passanten und Wandernde können nicht ausgeschlossen werden.

Klima

Allgemein

Von regionalen Ausnahmen abgesehen stabiles, gemäßigtes Klima im größten Teil des Landes. Der Sommer (Juni - September) ist je nach Region warm bis sehr heiß. Mild im Frühling und Herbst. Regenfälle ganzjährig, die meisten Niederschläge fallen von Juni bis Anfang Juli.

Norden: Im Norden von Hokkaido kann es im Winter sehr kalt werden, bis zu vier Monate lang kann Schnee liegen, gute Voraussetzungen für den Wintersport sind gegeben. Im Süden von Hokkaido herrscht mediterranes Klima. Hokkaido ist trockener als Tokyo. Auch in Zentraljapan sind die Wintersportmöglichkeiten sehr gut.

Süden (Okinawa) Subtropisch, Regenzeit von Mitte Mai bis Mitte Juni.

Taifune drohen im Süden und im Südwesten ab Frühsommer, dauern aber selten länger als einen Tag.

Die besten Reisezeiten fallen auf den Frühling und auf den Herbst.

Klimatabelle

Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:

Klimastation TOKYO, Insel HONSHU

Höhe über NN in m: 4

geographische Position: 139° 46’ E, 35° 41’ N

 

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Temp. ø Max. (°C)

9,5

9,7

12,7

18,3

22,8

25,2

28,8

30,9

26,7

21,2

16,6

12,1

Temp. ø Min. (°C)

1,2

1,7

4,4

10,0

14,8

18,6

22,3

24,0

20,2

14,2

8,9

3,9

Regentage

4

6

9

10

10

12

10

8

11

9

6

4

Niederschlag (mm)

45

60

100

125

138

185

126

148

180

164

89

46

Sonnenstunden ø

5,6

5,3

5,3

5,4

5,9

4,1

4,4

5,7

3,7

4,2

4,6

5,3

Wasser-Temp. ø (°C)

14

14

14

16

18

21

23

24

24

21

18

14

Klimabelastung*

--

--

--

--

--

zs

ss

ss

s

--

--

--

Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken