Jemen
Allgemein
Statistische Daten
Hauptstadt: Sanaa (de jure), Aden (de facto)
Fläche: 528.076 km²
Einwohnerzahl: 27.392.779
Währung: Jemen-Rial (YER)
Staatsform: Republik
Amtssprache: Arabisch
Religion: Islam
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner pro km²
Zeitzone: UTC+3
Telefon-Vorwahl: +967
Netzspannung: 230 V, 50 Hz
Gefahrenindex: 5
Visumpflicht: Ja
Reisepass erforderlich: Ja
Lage
Geographische Einordnung
Die Republik Jemen liegt im äußersten Südwesten der Arabischen Halbinsel und ist ca. eineinhalb mal so groß wie Deutschland. Nördlicher Nachbar ist das Königreich Saudi-Arabien, im Osten das Sultanat Oman. Im Süden und Westen wird das Land vom Golf von Aden und dem Roten Meer begrenzt. Zu Jemen gehören auch mehrere kleinere und größere Inseln im Golf von Aden und auch im Roten Meer.
Infrastruktur
Der Jemen hat 4 internationale Flughäfen, Sana’a International (SAH) (El-Rahaba), Aden Khormakasar (ADE), Ta’izz (TAI) (al-Janad) und Hodeida (HOD). Inlandsflüge sind auch verfügbar. Zwischen den Hafenstädten verkehren Fährschiffe. Das Straßennetz ist recht gut ausgebaut. Busse, Taxis und Mietwagen sind in allen größeren Städten vorhanden.
Durch die Kampfhandlungen während des Bürgerkriegs wurde die Infrastruktur stark in Mitleidenschaft gezogen.
Termine / Feiertage
Daten für 2026
Nationalfeiertag:
30. November: Unabhängigkeitstag (1967 vom Vereinigten Königreich)
Weitere Feiertage:
18.-22. März: Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens)
1. Mai: Tag der Arbeit
22. Mai: Tag der Einheit
26.-30. Mai: Eid al-Adha (Opferfest)
16. Juni: Awal Muharram (Islamisches Neujahr)
25. August: Mawlid an-Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed)
26. September: Tag der Revolution
14. Oktober: Tag der Befreiung
Daten für 2027
Nationalfeiertag:
30. November: Unabhängigkeitstag (1967 vom Vereinigten Königreich)
Weitere Feiertage:
8.-11. März: Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens)
1. Mai: Tag der Arbeit
15.-19. Mai: Eid al-Adha (Opferfest)
22. Mai: Tag der Einheit
6. Juni: Awal Muharram (Islamisches Neujahr)
15. August: Mawlid an-Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed)
26. September: Tag der Revolution
14. Oktober: Tag der Befreiung
Daten für 2028
Nationalfeiertag:
30. November: Unabhängigkeitstag (1967 vom Vereinigten Königreich)
Weitere Feiertage:
25.-28. Februar: Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens)
1. Mai: Tag der Arbeit
5.-8. Mai: Eid al-Adha (Opferfest)
22. Mai: Tag der Einheit
25. Mai: Awal Muharram (Islamisches Neujahr)
3. August: Mawlid an-Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed)
26. September: Tag der Revolution
14. Oktober: Tag der Befreiung
Kontakte
Notrufnummern
Notruf: 199
Polizei: 194
Feuerwehr: 191
Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50
Allgemein
Telefon / Mobilfunk
Die Infrastruktur für Festnetztelefonie ist vorhanden, internationaler Selbstwählferndienst (Direktdurchwahl) ist prinzipiell möglich. Die Zahl der Mobiltelefone hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen, jedoch ist das Netz noch nicht flächendeckend.
Internet
Das Internet ist auch im Jemen, gerade in den großen Städten nicht mehr wegzudenken. Hier sind Internet-Cafés wie Pilze aus dem Boden geschossen, in denen jeder online sein kann solange er will. Freizügige und auch islamkritische Seiten sind allerdings gesperrt. Die meisten Institutionen sind mit Computern versorgt. Privat gibt es nur wenige Computer.
Strom / Elektrizität
230 V, 50 Hz. Übliche Netzsteckertypen: A, D, G
Ein Steckdosenadapter ist empfohlen. Stromengpässe/-abschaltungen sind nicht ungewöhnlich. Empfindliche Geräte sollten mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgung gesichert werden.
Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der „International Electrotechnical Commission“.
Steckertyp A
Steckertyp D
Steckertyp G
Verkehr
Luftfahrt / Luftverkehr
Der Jemen ist mit 4 internationalen Flughäfen von Europa aus gut zu erreichen. Im August 2017 haben alle Fluggesellschaften ihre Verbindungen in den Jemen weitestgehend eingestellt. Bei Bedarf müssen sich Reisende direkt bei den Fluggesellschaften darüber informieren ob Flüge in den Jemen möglich sind.
Inlandsflüge gibt es von Sanaa nach Aden, Mukalla und Seiyun (Wadi Hadramaut) sowie zur Insel Sokotra, die alle bisher von der staatlichen Yemenia bedient wurden. Eine private jemenitische Fluggesellschaft führt Inlandsflüge durch und fliegt auch kleinere lokale Flugplätze an, sowie Ziele in Nachbarländern. Vor einer Buchung sollte die Richtigkeit der Angaben im Hauptbüro nachgeprüft werden.
Wirtschaft
Banken / Geld
Landeswährung: 1 Jemen Riyal (YER) = 100 Fils.
Banköffnungszeiten: Samstag - Mittwoch: 8:30 Uhr - 12:00 Uhr, Donnerstag 8:00 - 11:30 Uhr. Wechselstuben sind auch am Freitag geöffnet.
Die gängigsten Kreditkarten werden in großen Hotels und Touristikzentren angenommen, Bezahlung in US-Dollar bietet einen besseren Kurs als in Rial.
Erste Geldautomaten wurden in Sanaa installiert. Damit sind Barabhebungen per Karte möglich. Ansonsten ist die Bezahlung mit ausländischen Kreditkarten noch wenig verbreitet und wenn, dann meist in Vier- und Fünf-Sterne-Hotels der Hauptstadt. US-Dollar oder Euro werden auch beim Kauf von Souvenirs und hochwertigen Waren angenommen.
Es wird empfohlen US-Dollar oder Euro im Land zu wechseln. Die Scheine sollten nicht beschädigt oder älteren Datums (US-Dollar) sein. Es sollten nur kleinere Geldsummen getauscht werden, da es schwierig ist, die Landeswährung zurückzuwechseln. Man sollte ausreichend Bargeld mitnehmen, am besten US-Dollar.
Vorsorge
Empfohlene Impfungen
Diphtherie
Tetanus
Keuchhusten
Polio:
- Bei Aufenthalt bis max. 4 Wochen: Auffrischimpfung, wenn letzte Impfstoffdosis vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde.
- Bei Aufenthalt >4 Wochen: Impfung sollte bei Ausreise aus dem betroffenen Land höchstens 4 Wochen bis 12 Monate zurückliegen.
Hepatitis A
Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025
Vorgeschriebene Impfungen
Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise.
Impfungen aus besonderem Grund
Hepatitis B (bes. bei Langzeitaufenthalt oder engem Bevölkerungskontakt)
Typhus-Impfung bei Risikoreise (Hygienemängel)
Tollwut-Impfung bei Aufenthalt in abgelegenen Regionen
Meningokokken ACWY bei engen Bevölkerungskontakten
Cholera, vor allem für Entwicklungshelfer und Tätigkeit im medizinischen Bereich
Gesundheitsrisiken/-Versorgung
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in Sanaa ist insgesamt für die meisten akuten Notfälle ausreichend, außerhalb der Hauptstadt ist mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen bzw. eine Versorgung gar nicht gewährleistet.
Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.
Infektionen / Krankheiten
Allgemein
Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:
Cholera
Cholera ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien ausgelöst wird. Übertragen wird sie meist durch verunreinigtes Trinkwasser. In vielen Fällen kann sie zu schweren Durchfällen mit lebensgefährlichem Flüssigkeitsverlust führen.
Symptome: starker, wässriger Durchfall und Erbrechen; bei schwerem Krankheitsverlauf droht ein massiver Flüssigkeitsverlust, der rasch zu einer lebensbedrohlichen Austrocknung führen kann.
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.
Vorkommen: vor allem in Entwicklungsländern, in denen es an Trinkwasserhygiene mangelt. Insbesondere Regionen in Afrika und Südostasien.
Denguefieber
Denguefieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten übertragen wird. Man findet sie vor allem in wärmeren Regionen der Erde.
Symptome: mehrtägiges Fieber sowie starke Muskel- und Knochenschmerzen. Die möglichen Komplikationen sind beim Denguefieber besonders zu beachten. Im Verlauf der Erkrankung können sich erhöhte Blutungsneigung, seltener auch schwere innere Blutungen und/oder Kreislaufschock einstellen.
Inkubationszeit: zwischen 2 und 10 Tagen.
Vorkommen: kommt vor allem in Südostasien, Teilen von Asien (Indien, Pakistan, Afghanistan), Süd- und Mittelamerika, Afrika und Australien vor.
Prophylaxe: Moskito-Netze, lange Kleidung und Insektenspray wird unbedingt empfohlen.
Impfungen: Eine Impfung ist möglich, wird seitens der STIKO jedoch nur für eine eng begrenzte Personengruppe empfohlen.
Malaria
Malaria (Wechselfieber, Sumpffieber) ist eine Infektionskrankheit. Ursache der Malaria sind winzige Parasiten: Plasmodien. Sie werden von der Anopheles-Mücke übertragen.
Symptome: grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Schweißausbrüche und schweres allgemeines Krankheitsgefühl, oft auch Durchfall und Erbrechen.
Vor allem Malaria tropica kann schwere Organkomplikationen wie Koma, Schock und Nierenversagen auslösen und ist ohne Therapie bei nicht–immunen Menschen – also Touristen – rasch lebensgefährlich. Malaria tertiana und Malaria quartana verlaufen meist milder und über einen längeren Zeitraum.
Inkubationszeit: mind. 7 Tage bei Malaria tropica, bei den weniger gefährlichen Varianten Malaria tertiana und quartana eventuell länger.
Vorkommen: in tropischem und subtropischem Klima. Risiko der Übertragung ist besonders hoch in der Umgebung von stehenden Gewässern oder an Gewässern mit geringer Fließgeschwindigkeit.
Je nach Niederschlagsmenge und Saison kann es zu einer Häufung von Erkrankungen kommen.
HIV/AIDS
Diese Erkrankung des Immunsystems wird durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen, z.B. durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. AIDS ist das Endstadium einer Infektion mit dem HI-Virus (HIV). Der Erreger wird vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, verunreinigte Blutkonserven, Nadelstichverletzungen und verunreinigtes Drogenbesteck übertragen. Es schwächt das Immunsystem, wodurch die Patienten anfälliger für andere Krankheiten werden. Medikamente können die Lebenserwartung von Menschen mit AIDS verlängern. Heilbar ist diese Krankheit bisher nicht.
Symptome: HIV-Symptome variieren je nach Stadium der Erkrankung und werden in drei Klassen (A, B und C) unterteilt. Im Anfangsstadium verursacht eine HIV-Infektion grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Nachtschweiß, Durchfall und Abgeschlagenheit, die nach einiger Zeit aber oft selbstständig verschwinden und somit häufig falsch gedeutet werden. Im weiteren Verlauf der Krankheit beginnt die körpereigene Abwehr mit Hilfe der Bildung von Antikörpern, welche versuchen den Erreger zu bekämpfen. Im Falle einer HIV-Infektion gelingt es dem menschlichen Immunsystem lediglich, das Ausmaß der Krankheit zu verringern – diese aber nicht zu bekämpfen. Im Laufe der Zeit vermehrt sich das Virus oft still und heimlich im Körper der Betroffenen und schädigt innere Organe wie den Darm in großem Ausmaß. Zudem steigt die Anfälligkeit für Krankheiten enorm. Erfolgt keine Therapie mit bestimmten Medikamenten ist das Immunsystem früher oder später machtlos. Schwere Erkrankungen wie Lungenentzündungen, Pilzbefall oder verschiedene Krebsarten entstehen problemlos. Erst dann spricht man von AIDS.
HIV-Symptome müssen nicht zwangsläufig in AIDS-Symptome übergehen. Wird die Infektion rechtzeitig erkannt und richtig behandelt, kann ein AIDS-Ausbruch verhindert werden.
Vorkommen: AIDS ist eine weltweit auftretende Erkrankung; ein Großteil der Infizierten lebt in Afrika.
Durchfallerkrankungen
Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.
Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.
MERS-Corona-Virus ( MERS-CoV)
MERS steht für das Middle East Respiratory Syndrome und bezeichnet eine Infektion der Atemwege, die durch das neuartige MERS-Coronavirus (MERS-CoV) verursacht wird. Die Übertragung erfolgt in erster Linie durch den Kontakt mit Tieren, hier meist mit Dromedaren. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist auch möglich.
Symptome: Die Erkrankung beginnt mit grippeähnlichen Symptomen. Bei schweren Verläufen kann sich eine Pneumonie entwickeln, die in ein akutes Atemnotsyndrom übergehen kann. Ein häufiges Begleitsymptom ist Durchfall; außerdem kann es zu Nierenversagen kommen. Schwere Verläufe treten überwiegend bei Menschen mit chronischen Vorerkrankungen auf, wie z.B. Diabetes, einer Krebserkrankung oder Immunsuppression.
Inkubationszeit: i.d.R. ein bis zwei Wochen.
Vorkommen: vor allem auf der arabischen Halbinsel und ihren Nachbarländern, ausserdem Südkorea und Hongkong.
Bilharziose (Schistosomiasis)
Parasitäre Infektionskrankheit. Bei Kontakt (z.B. beim Baden, Waschen oder Trinken) können die Larven der Pärchenegel innerhalb weniger Minuten in die Haut eindringen. Von dort wandern sie dann über die Lymph- und Blutgefäße in die verschiedenen Organe und setzen sich dort fest.
Symptome: starker Juckreiz an der Eintrittsstelle mit Hautausschlag. Teilweise lebensbedrohliches Fieber; Kopf-, Glieder-, Muskel- und Bauchschmerzen.
Es gibt verschiedene Arten von Pärchenegeln, die unterschiedliche Organsysteme beschädigen. Mögliche Auswirkungen sind: Beschwerden beim Wasserlassen, blutiger Urin, Durchfall, Leber-, Milz-, Lungen- und Hirnschäden.
Inkubationszeit: je nach den jeweiligen Beschwerden verschiedene Inkubationszeiten.
Vorkommen: fast überall in Afrika, auf der arabischen Halbinsel sowie in einigen Teilen Südamerikas, der Karibik und Ostasiens.
Hygiene
Trinkwasser
Leitungswasser entspricht nicht westeuropäischen Standards.
Zum Trinken sollte abgefülltes Wasser gekauft werden. Anonsten sollte Leitungswasser vor dem Verzehr (Trinken, Nahrungszubereitung) abgekocht, am besten auch gefiltert, werden.
Eiswürfel sollten nur benutzt werden, wenn sie abgepackt und aus klar erkenntlich sicheren Quellen stammen.
Nahrung
Die Hygienebedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung entsprechen nicht westeuropäischen Standards.
Vorzugsweise sollte nur Essen von vertrauenswürdigen Quellen verzehrt werden.
Auch sollten Lebensmittel bevorzugt gekocht verzehrt werden.
Rohe Früchte und rohes Gemüse sind nur mit Vorsicht zu genießen, da diese möglicherweise mit Wasser gewaschen wurden, welches nicht ausreichend sauber ist. Generell sollte Obst und Gemüse immer geschält werden.
Luft
In Ballungsräumen kann es zu Smog oder Feinstaubbelastungen kommen.
Klima
Allgemein
Je nach Höhenlage unterschiedliche Klimasituation. Der Küstenstreifen im Westen entlang des Roten Meeres, bestehend aus Sandwüste und Buschsteppe, ist ganzjährig durch tropisch-feuchtes Klima gekennzeichnet. Das zentrale Hochland, welches von gemäßigtem Klima und Bergmassiven über 3.600 m Höhe geprägt ist, geht Richtung Osten in eine trocken-heiße Steppen- und Wüstenregion über.
Die beste Reisezeit ist zwischen Oktober und Februar. Vor allem in den Küstenregionen wird es außerhalb dieser Monate außerordentlich schwül und heiß, Aden sollte man im Sommer meiden.
Klimatabelle
Klimastation ADEN-CHORMAKSAR
Höhe über NN in m: 4
geographische Position: 45° 1’ E, 12° 50’ N
Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
Temp. ø Max. (°C) | 28,5 | 28,6 | 30,2 | 32,2 | 34,1 | 36,6 | 35,9 | 35,3 | 35,4 | 33,0 | 30,7 | 28,9 |
Temp. ø Min. (°C) | 22,6 | 23,2 | 24,0 | 25,6 | 27,7 | 28,8 | 28,0 | 27,5 | 27,8 | 24,6 | 23,2 | 22,9 |
Regentage | < 1 | < 1 | < 1 | < 1 | < 1 | < 1 | < 1 | < 1 | < 1 | < 1 | < 1 | 1 |
Niederschlag (mm) | 6 | 3 | 5 | 2 | 1 | < 1 | 3 | 3 | 5 | 1 | 3 | 5 |
Sonnenstunden ø | 7,8 | 7,2 | 7,0 | 8,0 | 9,8 | 9,4 | 7,8 | 8,7 | 9,0 | 9,5 | 9,5 | 8,3 |
Wasser-Temp. ø (°C) | 25 | 25 | 26 | 27 | 29 | 30 | 29 | 29 | 30 | 28 | 27 | 25 |
Klimabelastung* | s | s | s | ss | ss | ss | ss | ss | ss | s | s | s |
Klimastation SANA’A
Höhe über NN in m: 2206
geographische Position: 44° 12’ E, 15° 23’ N
Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
Temp. ø Max. (°C) | 23,0 | 24,6 | 25,7 | 25,6 | 27,2 | 29,1 | 29,0 | 28,5 | 27,4 | 24,9 | 22,8 | 22,6 |
Temp. ø Min. (°C) | 2,8 | 4,4 | 6,7 | 8,4 | 9,7 | 10,6 | 12,0 | 11,4 | 8,1 | 3,8 | 2,0 | 1,0 |
Regentage | < 1 | 2 | 4 | 6 | 3 | < 1 | 4 | 7 | 1 | < 1 | < 1 | < 1 |
Niederschlag (mm) | 4 | 6 | 14 | 47 | 31 | 3 | 25 | 55 | 3 | 6 | 9 | 3 |
Sonnenstunden ø | 10,1 | 9,7 | 8,9 | 9,5 | 8,9 | 10,0 | 7,3 | 8,3 | 9,6 | 10,5 | 9,8 | 9,9 |
Wasser-Temp. ø (°C) | ||||||||||||
Klimabelastung* | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- |
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Natürliche Umweltgefahren
Allgemein
Die Küstenebene Tihama am Roten Meer sowie die südlichen und östlichen Provinzen (Aden und Hadramaut) haben feucht-heißes Tropenklima und von Mai bis September die Haupthitzeperiode Tagestemperaturen oft über 40 °C, in der Nacht sinkt das Thermometer selten unter 26 °C. Der Norden und Nordosten des Landes sind von trockenem Wüstenklima bestimmt. Im Sommer erreicht das Thermometer bis zu 45 °C, im Winter werden noch 35 °C erreicht. Nachts kühlt es in der Wüste drastisch ab und nur bis zu 10 °C sind möglich, die Luftfeuchtigkeit sinkt auf 10%.
Trop. Wirbelstürme & Tornados
Es besteht eine geringe Gefahr durch tropische Wirbelstürme und Tornados.
Stürme
Durch das Auftreten von Stürmen kann es zu erheblichen Einschränkungen in der Infrastruktur (Verkehrswege, Stromversorgung etc.) kommen. Auch im Flugverkehr ist mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen.