Kapverdische Inseln
Allgemein
Statistische Daten
Hauptstadt: Praia, 130.000 Einwohner
Fläche: 4.033 km²
Einwohnerzahl: 525.000 Einwohner
Währung: 1 Kap-Verde-Escudo (CVE) = 100 Centavos
Staatsform: Parlamentarische Republik
Amtssprache:Portugiesisch
Religion: rund 96 % Katholiken, sowie Protestanten, Zeugen Jehovas, div. Sekten, Anhänger diverser Naturreligionen.
Bevölkerungsdichte: 122 Einwohner pro km²
Zeitzone: UTC-1
Telefon-Vorwahl: +238
Netzspannung: 220 V
Gefahrenindex: 0
Visumpflicht: ja
Reisepass erforderlich: ja
Lage
Geographische Einordnung
Kap Verde liegt ca. 560 km nordwestlich von Senegal im Atlantischen Ozean. Die Inselgruppe vor der Küste Westafrikas besteht aus den sechs nördlichen “Inseln vor dem Wind” und den vier südlichen “Inseln unter dem Wind”.
Infrastruktur
Internationale Verbindungen an den Flughafen Sal Amilcar Cabral (SID) auf Sal sowie den Flughafen Francisco Mendes Airport (RAI) auf Praia. Inlandsflüge werden angeboten.
Boote und Fähren verkehren zwischen allen Inseln. Das Straßennetz ist nur teilweise gepflastert und nur in Ausnahmen asphaltiert. Taxis, Busse und Mietwagen sind (nur auf der Hauptinsel) vorhanden.
Besucher müssen sich auf Mängel bei der Stromversorgung einstellen.
Termine / Feiertage
Daten für 2026
Nationalfeiertag:
5. Juli: Unabhängigkeitstag (1975 von Portugal)
Weitere Feiertage:
1. Januar: Neujahr
13. Januar: Tag der Demokratie
20. Januar: Tag der Helden
1. Mai: Tag der Arbeit
1. Juni: Tag der Jugend
15. August: Mariä Himmelfahrt
1. November: Allerheiligen
25. Dezember: Weihnachten
Daten für 2027
Nationalfeiertag:
5. Juli: Unabhängigkeitstag (1975 von Portugal)
Weitere Feiertage:
1. Januar: Neujahr
13. Januar: Tag der Demokratie
20. Januar: Tag der Helden
1. Mai: Tag der Arbeit
1. Juni: Tag der Jugend
15. August: Mariä Himmelfahrt
1. November: Allerheiligen
25. Dezember: Weihnachten
Daten für 2028
Nationalfeiertag:
5. Juli: Unabhängigkeitstag (1975 von Portugal)
Weitere Feiertage:
1. Januar: Neujahr
13. Januar: Tag der Demokratie
20. Januar: Tag der Helden
1. Mai: Tag der Arbeit
1. Juni: Tag der Jugend
15. August: Mariä Himmelfahrt
1. November: Allerheiligen
25. Dezember: Weihnachten
Kontakte
Notrufnummern
Notruf: 130
Polizei: 132
Feuerwehr: 131
Küstenwache: -
Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50
Allgemein
Strom / Elektrizität
220 V, 50 Hz. Übliche Netzsteckertypen: C & F.
Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der “International Electrotechnical Commission”: www.iec.ch.
Besucher müssen sich auf Mängel bei der Stromversorgung einstellen.
Steckertyp C
Steckertyp F
Telefon / Mobilfunk
Festnetzinfrastruktur ist vorhanden, int. Selbstwählferndienst (Direktdurchwahl) aber nur begrenzt möglich. Selbstwählferndienst besteht zu den größeren Städten. In ländlichen Regionen wird das Telefonnetz noch ausgebaut. Manche Telefonate von und nach Kap Verde müssen vom Fernamt vermittelt werden. Auf den größeren Inseln gibt es Internetcafés, von denen man günstig telefonieren kann. Auslandstelefonate sind (auch in den Hotels) meist recht teuer.
Das Mobilfunknetz weist noch größere Lücken auf. Aktuelle Infos zur konkreten GSM-Netzabdeckung.
Internet
Viele Hotels bieten (meist gebührenpflichtigen) WLAN-Internetzugang an. Internet per WLAN wird auch an anderen Orten in den größeren Städten angeboten, z. T. sogar kostenlos.
Verkehr
Luftfahrt / Luftverkehr
Internationale Verbindungen u.a. direkt mit Transportes Aéreos de Cabo Verde oder mit TAP Portugal über Lissabon an den Flughafen Sal Amilcar Cabral (SID) auf Sal sowie den Flughafen Francisco Mendes Airport (RAI) auf Praia. Inlandsflüge werden angeboten.
Wirtschaft
Banken / Geld
Landeswährung: 1 Kap-Verde-Escudo (CVE) = 100 Centavos
Banköffnungszeiten: Mo-Fr 8-14 Uhr
Der Kap-Verde-Escudo ist an den Euro (1 Euro=110.265 CVE) gebunden. Alle Banken tauschen harte Währungen um. Die großen Hotels und Restaurants akzeptieren Kreditkarten (besonders Visa).
Vorsorge
Vorgeschriebene Impfungen
Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
Empfohlene Impfungen
Diphtherie
Tetanus
Keuchhusten
Polio-Grundimmunisierung sollte vorliegen
Hepatitis A
Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025
Impfungen aus besonderem Grund
Hepatitis B (bes. bei Langzeitaufenthalt oder engem Bevölkerungskontakt)
Typhus-Impfung bei Risikoreise (Hygienemängel)
Tollwut (bei erhöhtem Risiko für nicht-vermeidbare Tierkontakte)
Dengue-Impfung (Stellungnahme des StAR zum Denguevirus-Impfstoff Qdenga®)
Chikungunya-Impfung (siehe Merkblatt des Auswärtigen Amts)
Gesundheitsrisiken/-Versorgung
Medizinische Versorgung
Die ärztliche und medikamentöse Versorgung nach europäischen Standards ist nicht gewährleistet, auch keine ausreichende Notfallhilfe. Nur in der Hauptstadt Praia auf der Insel Santiago und in Mindelo auf der Insel São Vicente gibt es Krankenhäuser mit Fachärzten und guter technischer Ausstattung. Behandlungen sowie benötigte Medikamente müssen sofort in bar oder per Kreditkarte bezahlt werden.Empfohlen wird daher der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die sowohl den medizinisch notwendigen, als auch den medizinisch sinnvollen Rücktransport deckt. Ratsam ist ebenfalls die Mitnahme einer Reiseapotheke, die neben Medikamenten für gängige Reiseerkrankungen auch regelmäßig benötigte Arzneimittel (inkl. ärztlichem Attest), Einwegspritzen und Verbandsmaterial enthält.
Infektionen / Krankheiten
Allgemein
Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:
Hepatitis A
Hepatitis A ist eine durch das Hepatitis-A-Virus verursachte, ansteckende Leberentzündung. Eine Impfung kann vor der Krankheit schützen.
Das Virus wird im Stuhlgang ausgeschieden. Die Übertragung erfolgt über die Aufnahme von Stuhl oder Stuhlresten beziehungsweise von damit verunreinigten Lebensmittel oder Trinkwasser über den Mund. Das Hepatitis A-Virus ist relativ unempfindlich gegenüber Kälte und Desinfektions- sowie Reinigungsmitteln, daher kommt es zu einer großen Verbreitung.
Symptome: eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur und Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Dazu kommen eine allgemeine Erschöpfung und mitunter Schmerzen im Bereich der Leber, also im rechten Oberbauch.
Im Anschluss können die typischen Symptome einer Gelbsucht entstehen.
Inkubationszeit: zwischen 2–6 Wochen.
Vorkommen: dort, wo die sanitären Bedingungen schlecht und Trinkwasserkontrollen unzureichend sind. In Europa kommt das Hepatitis-A-Virus (HAV) im Süden häufiger vor als im Norden. In Ländern mit niedrigem Hygienestand sowie in tropischen und subtropischen Gebieten ist es weit verbreitet.
Hepatitis B
Hepatitis B gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Hepatitis B ist eine ansteckende akute oder chronische Leberentzündung, die durch Viren übertragen wird. Die Viren gelangen über das Blut oder über andere Körperflüssigkeiten in den Körper. Das Hepatitis B-Virus (HVB) kann die Leberzellen schädigen und zu Störungen der Organfunktion führen. Da Hepatitis B i.d.R. über sexuelle Kontakte übertragen wird, zählt sie zu den Geschlechtskrankheiten.
Eine Impfung kann gegen die Infektion mit dem Hepatitis B-Virus (HBV) schützen
Symptome: Das Auftreten kann bis zu 6 Monate dauern. Dann kommt es zu: Durchfall, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Gelbsucht. In etwa zehn Prozent der Fälle geht eine akute Hepatitis B in ein chronisches Stadium über, was schwerwiegende Komplikationen wie eine Leberzirrhose oder ein Leberzellkarzinom verursachen kann. Auch rund zehn Prozent derjenigen Infizierten, bei denen keine akute Hepatitis B aufgetreten war, entwickeln im weiteren Verlauf eine chronische Hepatitis B.
Inkubationszeit: zwischen 40–200 Tagen, i.d.R. 60–90 Tage.
Vorkommen: Besonders viele Infektionen sind im Osten Asiens, in Ost- und Zentralafrika und im Amazonasgebiet zu verzeichnen. Auch in Ost- und Zentraleuropa tritt Hepatitis B relativ häufig auf. In Westeuropa vergleichsweise selten. In Ländern mit geringeren medizinischen Standards ist das Risiko erhöht, sich über eine infizierte Blutkonserve oder über Spritzen und Kanülen anzustecken.
Durchfallerkrankungen
Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.
Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.
Typhus
Typhus ist eine hoch fieberhafte Infektionskrankheit in deren weiterem Verlauf mit Durchfall und teils schweren, den Darm betreffenden Komplikationen gerechnet werden muss, zum Beispiel dem Auftreten von Darmgeschwüren oder -durchbrüchen.
Man unterscheidet zwischen Typhus (Abdominaltyphus) und der typhusähnlichen Krankheit (Paratyphus) – sie ist die abgeschwächte Form. Typhus wird mit Antibiotika behandelt.
Besonders gefährdet für eine Infektion sind Neugeborene und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, verminderter Magensäureproduktion oder entzündlichen Darmerkrankungen.
Symptome (Abdominaltyphus): uncharakteristische Beschwerden wie Kopfschmerzen und Gliederschmerzen; innerhalb von zwei bis drei Tagen hohes Fieber, das langsam ansteigt und bis zu drei Wochen anhalten kann; allgemeines Krankheitsgefühl; Benommenheit, Bauchschmerzen, Husten, eventuell Verstopfung, ab der zweiten Woche Durchfall.
Selten auch: nicht juckende, stecknadelkopfgroße, rötliche Flecken auf Bauch, Brust und Rücken; dicker, weißlicher oder grauweißer Belag auf dem Hauptteil der Zunge, himbeerrote Zungenspitze und -ränder.
Symptome (Paratyphus): Der Krankheitsverlauf des Paratyphus ist ähnlich wie beim Typhus, die Symptome sind allerdings meist geringer ausgeprägt. Im Vordergrund stehen häufiger Übelkeit und Erbrechen, wässriger Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber bis 39 °C.
Inkubationszeit: 2–21 Tage, i.d.R. zwischen 10–14 Tagen.
Vorkommen: Der Typhus-Erreger kommt weltweit vor. Vor allem in Asien, insbesondere in Südostasien, finden sich Regionen mit erhöhtem Risiko sowie zunehmenden Antibiotikaresistenzen des Erregers. In Industrienationen treten Erkrankungen fast ausschließlich nach Fernreisen auf.
Malaria
Malaria (Wechselfieber, Sumpffieber) ist eine Infektionskrankheit. Ursache der Malaria sind winzige Parasiten: Plasmodien. Sie werden von der Anopheles-Mücke übertragen.
Symptome: grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Schweißausbrüche und schweres allgemeines Krankheitsgefühl, oft auch Durchfall und Erbrechen.
Vor allem Malaria tropica kann schwere Organkomplikationen wie Koma, Schock und Nierenversagen auslösen und ist ohne Therapie bei nicht–immunen Menschen – also Touristen – rasch lebensgefährlich. Malaria tertiana und Malaria quartana verlaufen meist milder und über einen längeren Zeitraum.
Inkubationszeit: mind. 7 Tage bei Malaria tropica, bei den weniger gefährlichen Varianten Malaria tertiana und quartana eventuell länger.
Vorkommen: in tropischem und subtropischem Klima. Risiko der Übertragung ist besonders hoch in der Umgebung von stehenden Gewässern oder an Gewässern mit geringer Fließgeschwindigkeit.
Je nach Niederschlagsmenge und Saison kann es zu einer Häufung von Erkrankungen kommen.
Denguefieber
Denguefieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten übertragen wird. Man findet sie vor allem in wärmeren Regionen der Erde.
Symptome: mehrtägiges Fieber sowie starke Muskel- und Knochenschmerzen. Die möglichen Komplikationen sind beim Denguefieber besonders zu beachten. Im Verlauf der Erkrankung können sich erhöhte Blutungsneigung, seltener auch schwere innere Blutungen und/oder Kreislaufschock einstellen.
Inkubationszeit: zwischen 2 und 10 Tagen.
Vorkommen: kommt vor allem in Südostasien, Teilen von Asien (Indien, Pakistan, Afghanistan), Süd- und Mittelamerika, Afrika und Australien vor.
Prophylaxe: Moskito-Netze, lange Kleidung und Insektenspray wird unbedingt empfohlen.
Impfungen: Eine Impfung ist möglich, wird seitens der STIKO jedoch nur für eine eng begrenzte Personengruppe empfohlen.
Hygiene
Trinkwasser
Leitungswasser entspricht nicht westeuropäischen Standards.
Zum Trinken sollte abgefülltes Wasser gekauft werden. Anonsten sollte Leitungswasser vor dem Verzehr (Trinken, Nahrungszubereitung) abgekocht, am besten auch gefiltert, werden.
Eiswürfel sollten nur benutzt werden, wenn sie abgepackt und aus klar erkenntlich sicheren Quellen stammen.
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Nahrung
Die Hygienebedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung entsprechen nicht westeuropäischen Standards.
Vorzugsweise sollte nur Essen von vertrauenswürdigen Quellen verzehrt werden.
Auch sollten Lebensmittel bevorzugt gekocht verzehrt werden.
Rohe Früchte und rohes Gemüse sind nur mit Vorsicht zu genießen, da diese möglicherweise mit Wasser gewaschen wurden, welches nicht ausreichend sauber ist. Generell sollte Obst und Gemüse immer geschält werden.
Sichere Nahrung wurde erhitzt oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
Luft
In Ballungsräumen kann es zu Smog oder Feinstaubbelastungen kommen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Klima
Allgemein
Gemäßigtes Klima mit warmen und trockenen Sommern herrscht von November bis Juli im Einflussbereich des Nordost-Passats. Die Regenzeit dauert von Ende Juli bis Anfang November. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Praia beträgt 25 °C , die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit 60 %. Die “Inseln über dem Wind” sind ein wenig kühler, die “Inseln unter dem Wind” ein wenig wärmer und schwüler. Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge beträgt 250 mm.
Klimatabelle
Klimastation Praia
Höhe über NN in m: 27
geographische Position: 23° 31' W, 14° 54' N
Jan | Feb | Mrz | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
Temp. ø Max. (°C) | 24,8 | 25,0 | 26,1 | 26,4 | 27,1 | 27,9 | 28,0 | 28,6 | 29,7 | 29,2 | 28,0 | 25,6 |
Temp. ø Min. (°C) | 20,0 | 19,4 | 19,7 | 20,3 | 21,0 | 21,9 | 22,9 | 23,8 | 24,0 | 23,6 | 22,7 | 21,3 |
Regentage | < 1 | < 1 | < 1 | 0 | 0 | < 1 | 2 | 5 | 6 | 4 | 1 | 1 |
Niederschlag (mm) | 2 | 2 | 1 | < 1 | 0 | < 1 | 8 | 45 | 105 | 58 | 30 | 10 |
Sonnenstunden ø | 7,2 | 8,3 | 9,0 | 9,5 | 9,9 | 9,3 | 7,0 | 6,5 | 7,2 | 7,9 | 7,8 | 6,6 |
Wasser-Temp. ø (°C) | ||||||||||||
Klimabelastung* | zs | zs | zs | zs | zs | s | s | s | s | s | s | zs |
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Natürliche Umweltgefahren
Überschwemmungen
Infolge von Unwettern und Extremniederschlägen kommt es insbesondere entlang der Wasserläufe regelmäßig zu Sturzfluten und/oder Überschwemmungen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Verkehr kommen.
Erdbeben
Hier besteht eine geringe Erdbebengefahr.
Verhalten im Falle eines Erdbebens
Bei Aufenthalt im Gebäude: Ruhe bewahren. Das Gebäude sollte nur verlassen werden, wenn man sich im Erdgeschoss nahe eines Ausganges befindet. Schutz unter einem schweren stabilen Möbelstück (z.B. Tisch) suchen und festhalten, solange die Erschütterung dauert, auch wenn sich das Möbel bewegt. Ist das nicht möglich, unter einen stabilen Türrahmen flüchten oder auf den Boden nahe einer tragenden Innenwand und fern von Fenstern legen und Kopf und Gesicht mit verschränkten Armen schützen. Kein Treppenhaus begehen! Keinen Fahrstuhl benutzen!
Bei Aufenthalt im Freien: Schnellstmöglich einen freien Platz auf freier Fläche und ausreichender Entfernung zu Gebäuden, Straßenlampen und Versorgungsleitungen suchen und dort bleiben, bis die Erschütterungen abgeklungen sind. Autofahrer sollten unverzüglich am Straßenrand anhalten, fern von Gebäuden, Bäumen, Überführungen, Hängen, Böschungen, Klippen und Versorgungsleitungen. Es sollte vermieden werden, möglicherweise beschädigte Brücken und Unterführungen zu be- bzw. durchfahren. Nach schweren Beben sollte von einer Weiterfahrt ganz abgesehen werden.
Nach einem Beben sollte den Anweisungen der Behörden unbedingt Folge geleistet werden. Mit Nachbeben muss gerechnet werden, diese können zu weiteren Schäden an den bereits beschädigten Gebäuden und der Infrastruktur führen. Nach einem zerstörerischen Beben sollten offiziell eingerichtete Sammelplätze aufgesucht werden.
Tsunami
Es besteht eine erhöhte Tsunamigefahr, die allerdings selten ein schlimmes Ausmaß annimmt.
Vulkane
Hier gibt es aktive Vulkane. Wegen möglicher vulkanischer Aktivität kann es zu lokalen Evakuierungen kommen.
Im Verkehrswesen kann es durch Eruptionen zu regionalen Einschränkungen kommen.
Stürme
Atlantische Stürme können über die Inseln gehen.
Der Harmattan kann Staub aus der Sahara bringen und die Sicht einschränken.
Dürren
Es besteht eine geringe Dürregefahr.
Weitere Gefahren
In Folge von starken Niederschlägen und Überschwemmungen kann es zu Erdrutschen kommen.