Kenia

Informationen

Allgemein

Statistische Daten

Hauptstadt: Nairobi

Fläche: 580.367 km²

Einwohnerzahl: 46.790.758 (Schätzung vom Juli 2016)

Währung: Kenia-Schilling (KES)

Staatsform: Republik mit Präsidialsystem

Amtssprache: Kiswahili und Englisch

Religion: 70 Prozent Christen (26,5 Prozent Anglikaner, 26,4 Prozent Katholiken, 2,5 Prozent Orthodoxe), viele Christen evangelikal beeinflusst und Mitglieder von Pfingstkirchen (drittgrößte christliche Gemeinschaft); 20 Prozent Muslime, 10 Prozent Naturreligionen; ferner Hindus, Jainas, Sikhs

Bevölkerungsdichte: 81 Einwohner pro km²

Zeitzone: UTC+3

Telefon-Vorwahl: +254

Netzspannung: 220/240 V, 50 Hz. In manchen Hotels findet man auch Stecker für Rasierapparate mit 110 Volt. Adapter (dreipolige Stecker) erforderlich.

Gefahrenindex: 0

Visumpflicht: Ja

Reisepass erforderlich: Ja

Lage

Geographische Einordnung

Kenia grenzt mit seiner Wüstenlandschaft im Norden an Somalia, Äthiopien und den Sudan, im Westen an Uganda und die fruchtbaren Ebenen im Süden an Tansania. Im Osten finden sich natürliche Grenzen - die 500 km lange Küste des Indischen Ozeans und der riesige Viktoriasee.

Infrastruktur

Es existieren die beiden Flughäfen Nairobi (NBO) (Jomo Kenyatta International) sowie Mombasa (MBA) (Moi International). Inlandsflüge werden angeboten. Fährverkehr sowie Passagierzüge werden angeboten. Das Straßennetz ist recht gut ausgebaut, in weiten Teilen des Nordens jedoch nicht besonders gut. In allen größeren Städten existieren in Kenia Busse, Taxis sowie Mietwagen. Es herrscht Linksverkehr.

Termine / Feiertage

Daten für 2026

Nationalfeiertag:
1. Juni:    Madaraka-Tag (Unabhängigkeitstag, 1963 vom Vereinigten Königreich)

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
21. März:        Idd ul Fitr (Fest des Fastenbrechens)
3. April:        Karfreitag
6. April:        Ostermontag
1. Mai:            Tag der Arbeit
27. Mai:        Idd ul Azha (Opferfest)
10. Oktober:        Moi-Tag
20. Oktober:        Mashujaa-Tag (Tag der Helden)
8. November:        Diwali (Lichterfest)*
12. Dezember:    Jamhuri-Tag (Tag der Republik, 1964)
25. Dezember:    Weihnachten
26. Dezember:    2. Weihnachtsfeiertag

*Diwali ist ein Feiertag, der nur von Hindus begangen wird.

 

Daten für 2027

Nationalfeiertag:
1. Juni:    Madaraka-Tag (Unabhängigkeitstag, 1963 vom Vereinigten Königreich)

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
9. März:        Idd ul Fitr (Fest des Fastenbrechens)
26. März:        Karfreitag
29. März:        Ostermontag
1. Mai:            Tag der Arbeit
17. Mai:        Idd ul Azha (Opferfest)
10.(+11.) Oktober:    Mazingira -Tag
20. Oktober:        Mashujaa-Tag (Tag der Helden)
29. Oktober:        Diwali (Lichterfest)*
12.(+13.) Dezember:    Jamhuri-Tag (Tag der Republik, 1964)
25. Dezember:    Weihnachten
26. Dezember:    2. Weihnachtsfeiertag

*Diwali ist ein Feiertag, der nur von Hindus begangen wird.

 

Daten für 2028

Nationalfeiertag:
1. Juni:    Madaraka-Tag (Unabhängigkeitstag, 1963 vom Vereinigten Königreich)

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
26. Februar:        Idd ul Fitr (Fest des Fastenbrechens)
14. April:        Karfreitag
17. April:        Ostermontag
1. Mai:            Tag der Arbeit
5. Mai:            Idd ul Azha (Opferfest)
10. Oktober:        Mazingira-Tag
17. Oktober:        Diwali (Lichterfest)*
20. Oktober:        Mashujaa-Tag (Tag der Helden)
12. Dezember:    Jamhuri-Tag (Tag der Republik, 1964)
25. Dezember:    Weihnachten
26. Dezember:    2. Weihnachtsfeiertag

*Diwali ist ein Feiertag, der nur von Hindus begangen wird.

Kontakte

Notrufnummern

Notruf: 999 (generell) oder 112

Polizei: 112

Feuerwehr: 112

Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50

In der Regel erfolgt die Kommunikation nur in der Landessprache, die Erreichbarkeit ist nicht immer gewährleistet.

Infrastruktur

Allgemein

Telefon / Mobilfunk

Festnetztelefonie:

Infrastruktur ist vorhanden; int. Selbstwählferndienst (Direktdurchwahl) ist zu/von den großen Städten möglich, aber teuer. Münztelefonzellen sind rot, Kartentelefonzellen blau. Telefonkarten sind bei Postämtern und internationalen Telefondiensten in größeren Städten erhältlich. Zahlreiche größere Hotels bieten auch Telefondienste an, berechnen dafür jedoch bis hin zum Doppelten. Für Ortsgespräche sollte ausreichend Münzgeld bereitgehalten werden.

Mobiltelefonie:

Der Sende- und Empfangsbereich ist auf Städte und die besiedelten Gebiete beschränkt. Der ländliche Raum ist noch immer von dieser Entwicklung ausgeschlossen. Hier aktuelle Infos zur konkreten GSM-Netzabdeckung. Für einen längeren Aufenthalt in ländlichen oder abgelegenen Gegenden empfiehlt sich ein Satellitentelefon.

Internet

In Mombasa, Nairobi und anderen größeren Städten gibt es immer mehr Internetcafés. Internetzugang (zzgl. WLAN) steht auch in größeren Hotels zur Verfügung. Die Verbindungsgeschwindigkeiten entsprechen denen deutscher Großstädte.

Strom / Elektrizität

240 V, 50 Hz. Üblicher Netzsteckertyp: G. Dreipoliger Stecker. Für den Betrieb elektrischer Geräte aus Deutschland ist ein Steckdosenadapter (Reisestecker, Reiseadapter, Universal-/Multiadapter) erforderlich.

Stromausfälle (»Zurückfahren« der Stromversorgung) können, insbesondere in ländlichen Gegenden, gelegentlich auftreten.

Steckertyp G

steckertyp-G

Verkehr

Luftfahrt / Luftverkehr

Kenias nationale Fluggesellschaft Kenya Airways (KQ) (www.kenya-airways.com) bietet eine Direktverbindung von Paris nach Nairobi an. KLM Royal Dutch Airlines fliegt von Frankfurt/M., Wien und Zürich (über Amsterdam) nach Nairobi. Auch von British Airways (BA), Swiss International (LX) und Air France (AF) wird Kenia angeflogen. Im Code-Share mit Brussels Airlines fliegt Lufthansa (LH) nach Nairobi. Condor (DE) fliegt ab Wien und ab München nach Mombasa. Edelweiss Air (WK) fliegt von Zürich über Mombasa nach Nairobi.

Inlandsflüge werden von Kenya Airways (KQ) (www.kenya-airways.com), Mombasa Air Safari (www.mombasaairsafari.com) und Safari Link (www.safarilink-kenya.com) im Linienverkehr angeboten. Es gibt regelmäßige Verbindungen zwischen Nairobi, Malindi und Kiwayu sowiwe Rundreisen zu den Nationalparks und zur Küste. Man kann auch kleinere Flugzeuge mieten.

Wirtschaft

Banken / Geld

Landeswährung: 1 Kenia-Schilling (KES) = 100 Cents.

Banköffnungszeiten: Mo-Fr, 9-15 Uhr. Einige Banken haben auch samstags von 9-11 Uhr geöffnet.

Viele Bankniederlassungen haben inzwischen Geldautomaten, die rund um die Uhr zugänglich sind. Nationale und internationale Banken haben Niederlassungen in den meisten größeren Städten.

Achtung: Wachsamkeit und ein aufmerksamer Umgang mit Geld, Kreditkarten und Wertgegenständen ist jederzeit geboten. Reisende werden gebeten, besonders vorsichtig beim Einsatz von Bankkarten (Zahlung mit Kreditkarte, Abheben am Geldautomat) zu sein. Nicht ausgeschlossen sind Beobachtungen und Ausspähungen, die anschließend in sogenannte Express-Entführungen münden können, bei denen gerade auch westliche Ausländer über mehrere Stunden hinweg festgehalten werden, um mit ihren Bankkarten hohe Geldbeträge abzuheben.

Gesundheit

Vorsorge

Vorgeschriebene Impfungen

Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

Empfohlene Impfungen

Diphtherie

Tetanus

Keuchhusten

Polio: Ein vollständiger Polio-Impfschutz sollte vorliegen. Das Auswärtige Amt (AA) empfiehlt eine Polio-Auffrischimpfung, unabhängig von der Reisedauer, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren erfolgte. (AA 19.08.2026)

Hepatitis A

Gelbfieber


Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025

Impfungen aus besonderem Grund

Hepatitis B (bes. bei Langzeitaufenthalt oder engem Bevölkerungskontakt)

Typhus-Impfung bei Risikoreisen (Hygienmängel)

Tollwut-Impfung bei Aufenthalt in abgelegenen Regionen

Meningokokken ACWY bei engem Bevölkerungskontakt während der Trockenzeit

Chikungunya-Impfung (siehe Merkblatt des Auswärtigen Amts)

Gesundheitsrisiken/-Versorgung

Medizinische Versorgung

Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass die medizinische Versorgung außerhalb der Hauptstadt nicht mit europäischen Verhältnissen vergleichbar und »technisch, apparativ und hygienisch teilweise hochproblematisch« ist. Es fehlen in der Regel Fachpersonal und Ärzte, die in Europa oder Amerika ausgebildet wurden und Fremdsprachen beherrschen. Wesentlich besser ist die Situation in Nairobi, wo es einen Regionalarzt des Auswärtigen Amts und einige deutsch und viele englisch sprechende Ärzte gibt. Einige Privatkliniken erreichen auch im apparativen und hygienischen Bereich internationale Standards.

Krankenhäuser verlangen vor Beginn einer Behandlung eine Vorauszahlung in bar oder zum Teil auch per Kreditkarte. Empfohlen wird daher der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die sowohl den medizinisch notwendigen, als auch den medizinisch sinnvollen Rücktransport deckt.

Die Mitnahme einer ausreichend bestückten Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen sowie eigenes Verbandsmaterial und sterile Wegwerfspritzen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Infektionen / Krankheiten

Malaria

Malaria (Wechselfieber, Sumpffieber) ist eine Infektionskrankheit. Ursache der Malaria sind winzige Parasiten: Plasmodien. Sie werden von der Anopheles-Mücke übertragen.
 
Symptome: grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Schweißausbrüche und schweres allgemeines Krankheitsgefühl, oft auch Durchfall und Erbrechen.
Vor allem Malaria tropica kann schwere Organkomplikationen wie Koma, Schock und Nierenversagen auslösen und ist ohne Therapie bei nicht–immunen Menschen – also Touristen – rasch lebensgefährlich. Malaria tertiana und Malaria quartana verlaufen meist milder und über einen längeren Zeitraum.
 
Inkubationszeit: mind. 7 Tage bei Malaria tropica, bei den weniger gefährlichen Varianten Malaria tertiana und quartana eventuell länger.
 
Vorkommen: in tropischem und subtropischem Klima. Risiko der Übertragung ist besonders hoch in der Umgebung von stehenden Gewässern oder an Gewässern mit geringer Fließgeschwindigkeit.
Je nach Niederschlagsmenge und Saison kann es zu einer Häufung von Erkrankungen kommen.

Denguefieber

Denguefieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten übertragen wird. Man findet sie vor allem in wärmeren Regionen der Erde.

Symptome: mehrtägiges Fieber sowie starke Muskel- und Knochenschmerzen. Die möglichen Komplikationen sind beim Denguefieber besonders zu beachten. Im Verlauf der Erkrankung können sich erhöhte Blutungsneigung, seltener auch schwere innere Blutungen und/oder Kreislaufschock einstellen. 

Inkubationszeit: zwischen 2 und 10 Tagen.

Vorkommen: kommt vor allem in Südostasien, Teilen von Asien (Indien, Pakistan, Afghanistan), Süd- und Mittelamerika, Afrika und Australien vor.

Prophylaxe: Moskito-Netze, lange Kleidung und Insektenspray wird unbedingt empfohlen.

Impfungen: Eine Impfung ist möglich, wird seitens der STIKO jedoch nur für eine eng begrenzte Personengruppe empfohlen.

Cholera

Cholera ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien ausgelöst wird. Übertragen wird sie meist durch verunreinigtes Trinkwasser. In vielen Fällen kann sie zu schweren Durchfällen mit lebensgefährlichem Flüssigkeitsverlust führen.
 
Symptome: starker, wässriger Durchfall und Erbrechen; bei schwerem Krankheitsverlauf droht ein massiver Flüssigkeitsverlust, der rasch zu einer lebensbedrohlichen Austrocknung führen kann.
 
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.
 
Vorkommen: vor allem in Entwicklungsländern, in denen es an Trinkwasserhygiene mangelt. Insbesondere Regionen in Afrika und Südostasien.

Durchfallerkrankungen

Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
 
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
 
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.

Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.

HIV/AIDS

Diese Erkrankung des Immunsystems wird durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen, z.B. durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. AIDS ist das Endstadium einer Infektion mit dem HI-Virus (HIV). Der Erreger wird vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, verunreinigte Blutkonserven, Nadelstichverletzungen und verunreinigtes Drogenbesteck übertragen. Es schwächt das Immunsystem, wodurch die Patienten anfälliger für andere Krankheiten werden. Medikamente können die Lebenserwartung von Menschen mit AIDS verlängern. Heilbar ist diese Krankheit bisher nicht.

Symptome: HIV-Symptome variieren je nach Stadium der Erkrankung und werden in drei Klassen (A, B und C) unterteilt. Im Anfangsstadium verursacht eine HIV-Infektion grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Nachtschweiß, Durchfall und Abgeschlagenheit, die nach einiger Zeit aber oft selbstständig verschwinden und somit häufig falsch gedeutet werden. Im weiteren Verlauf der Krankheit beginnt die körpereigene Abwehr mit Hilfe der Bildung von Antikörpern, welche versuchen den Erreger zu bekämpfen. Im Falle einer HIV-Infektion gelingt es dem menschlichen Immunsystem lediglich, das Ausmaß der Krankheit zu verringern – diese aber nicht zu bekämpfen. Im Laufe der Zeit vermehrt sich das Virus oft still und heimlich im Körper der Betroffenen und schädigt innere Organe wie den Darm in großem Ausmaß. Zudem steigt die Anfälligkeit für Krankheiten enorm. Erfolgt keine Therapie mit bestimmten Medikamenten ist das Immunsystem früher oder später machtlos. Schwere Erkrankungen wie Lungenentzündungen, Pilzbefall oder verschiedene Krebsarten entstehen problemlos. Erst dann spricht man von AIDS.
HIV-Symptome müssen nicht zwangsläufig in AIDS-Symptome übergehen. Wird die Infektion rechtzeitig erkannt und richtig behandelt, kann ein AIDS-Ausbruch verhindert werden.

Vorkommen: AIDS ist eine weltweit auftretende Erkrankung; ein Großteil der Infizierten lebt in Afrika.

Bilharziose (Schistosomiasis)

Parasitäre Infektionskrankheit. Bei Kontakt (z.B. beim Baden, Waschen oder Trinken) können die Larven der Pärchenegel innerhalb weniger Minuten in die Haut eindringen. Von dort wandern sie dann über die Lymph- und Blutgefäße in die verschiedenen Organe und setzen sich dort fest.

Symptome: starker Juckreiz an der Eintrittsstelle mit Hautausschlag. Teilweise lebensbedrohliches Fieber; Kopf-, Glieder-, Muskel- und Bauchschmerzen.
Es gibt verschiedene Arten von Pärchenegeln, die unterschiedliche Organsysteme beschädigen. Mögliche Auswirkungen sind: Beschwerden beim Wasserlassen, blutiger Urin, Durchfall, Leber-, Milz-, Lungen- und Hirnschäden.

Inkubationszeit: je nach den jeweiligen Beschwerden verschiedene Inkubationszeiten.

Vorkommen: fast überall in Afrika, auf der arabischen Halbinsel sowie in einigen Teilen Südamerikas, der Karibik und Ostasiens.

Poliomyelitis (Kinderlähmung)

Fieberhafte Erkrankung, die durch Viren verursacht wird. Die gefürchteten Lähmungserscheinungen können auftreten, wenn die Viren die graue Substanz des Rückenmarks oder Stammhirns befallen. Dabei bevorzugen sie diejenigen Zellen, die für die willkürlichen Bewegungen des Menschen verantwortlich sind. Dadurch können Lähmungen verursacht werden. Die Ansteckung erfolgt von Mensch zu Mensch, meistens durch Schmierinfektion. Es erkranken vornehmlich Kinder, aber es können auch Erwachsene erkranken.

Eine Impfung gegen die Kinderlähmung ist die wichtigste vorbeugende Maßnahme.

Symptome: oft ohne spezifische Symptome; manchmal treten grippeähnliche Beschwerden auf wie Fieber, Husten, Halsschmerzen, Kopfweh, Gliederschmerzen, Schweißausbrüche. Im weiteren Verlauf können die Viren das Gehirn und Rückenmark befallen, so dass es zu Lähmungen kommen kann. Auch tödliche Verlaufsformen sind möglich.

Inkubationszeit: zwischen 3- 14 Tagen.

Vorkommen: verstärkt in Afghanistan, Pakistan und Nigeria.

Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)

Die Übertragung des Erregers (Infektionsweg) erfolgt über die Tsetsefliege, bei der westafrikanischen Form durch die Gattung Glossina palpalis, bei der ostafrikanischen Form durch Glossina morsitans.
Glossina palpalis sticht in der Regel nur Menschen und tritt entlang von Flussläufen auf. Glossina morsitans sticht meistens Tiere und tritt vor allem in den Savannen auf.

Symptome: zu Beginn der Erkrankung oft grippeähnlich. Im weiteren Verlauf kann es neben Verhaltensstörungen und Meningitis (Hirnhautentzündung) zu Schlafstörungen kommen. Bei der ostafrikanischen Form kann auch das Herz betroffen sein. Unbehandelt verlaufen beide Formen der Schlafkrankheit tödlich.

Inkubationszeit: bei der westafrikanischen Form Wochen bis Jahre und bei der ostafrikanischen Form 3–21 Tage.

Vorkommen: im tropischen Afrika, vor allem im Kongo, Sudan und in Angola, sowie in Kenia und Tansania.

Tollwut (Rabies)

Die Tollwut ist eine schnell fortschreitende Virusinfektion des Zentralnervensystems.
Tollwutviren werden durch Biss- und Kratzverletzungen infizierter Säugetiere auf den Menschen übertragen. Gefährdet sind Personen mit beruflichem Kontakt zu Tieren, sofern sie in Tollwut-Risikogebieten tätig sind, und Reisende in Ländern mit hohem Tollwutvorkommen (v.a. unter einfachen Bedingungen oder Langzeitaufenthalten).
Die Tollwuterkrankung verläuft immer tödlich. Die Impfung vor oder kurzfristig nach einer potentiellen Infektion schützt vor der Erkrankung.

Symptome: meist unspezifische Anzeichen wie Fieber, Kopfschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen, leichte Ermüdbarkeit, Nervosität, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.
Die ersten typischen Anzeichen einer Tollwut sind Empfindungsstörungen (Parästhesien) und Juckreiz in der Umgebung der Bisswunde.
In ca. 80 % der Fälle tritt die Erkrankung in ihrer klassischen Form, der sogenannten "wilden Wut" auf. Die Tollwut zeigt sich als untypisch verlaufende Entzündung des Gehirns (Enzephalitis).

Symptome: Verwirrtheit, Halluzinationen, Kampflust und Krampfanfälle; Fehlfunktion des sympathischen Nervensystems. Dazu zählen unter anderem eine übermäßige Speichelproduktion, Gänsehaut und Herzrhythmusstörungen.

Inkubationszeit: i.d.R. 20–70 Tage, kann aber auch schon nach 4 Tagen oder erst nach einem Jahr ausbrechen.

Vorkommen: Tollwut bei Tieren kommt in vielen Ländern weltweit vor. Zu den meisten menschlichen Infektionen kommt es in Entwicklungsländern.

Typhus

Typhus ist eine hoch fieberhafte Infektionskrankheit in deren weiterem Verlauf mit Durchfall und teils schweren, den Darm betreffenden Komplikationen gerechnet werden muss, zum Beispiel dem Auftreten von Darmgeschwüren oder -durchbrüchen. 
Man unterscheidet zwischen Typhus (Abdominaltyphus) und der typhusähnlichen Krankheit (Paratyphus) – sie ist die abgeschwächte Form. Typhus wird mit Antibiotika behandelt.
Besonders gefährdet für eine Infektion sind Neugeborene und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, verminderter Magensäureproduktion oder entzündlichen Darmerkrankungen.

Symptome (Abdominaltyphus): uncharakteristische Beschwerden wie Kopfschmerzen und Gliederschmerzen; innerhalb von zwei bis drei Tagen hohes Fieber, das langsam ansteigt und bis zu drei Wochen anhalten kann; allgemeines Krankheitsgefühl; Benommenheit, Bauchschmerzen, Husten, eventuell Verstopfung, ab der zweiten Woche Durchfall. 
Selten auch: nicht juckende, stecknadelkopfgroße, rötliche Flecken auf Bauch, Brust und Rücken; dicker, weißlicher oder grauweißer Belag auf dem Hauptteil der Zunge, himbeerrote Zungenspitze und -ränder.

Symptome (Paratyphus): Der Krankheitsverlauf des Paratyphus ist ähnlich wie beim Typhus, die Symptome sind allerdings meist geringer ausgeprägt. Im Vordergrund stehen häufiger Übelkeit und Erbrechen, wässriger Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber bis 39 °C.

Inkubationszeit: 2–21 Tage, i.d.R. zwischen 10–14 Tagen.

Vorkommen: Der Typhus-Erreger kommt weltweit vor. Vor allem in Asien, insbesondere in Südostasien, finden sich Regionen mit erhöhtem Risiko sowie zunehmenden Antibiotikaresistenzen des Erregers. In Industrienationen treten Erkrankungen fast ausschließlich nach Fernreisen auf.

Chikungunyafieber

Das Chikungunya-Fieber ist eine tropische Infektionskrankheit, die durch Stechmücken übertragen wird. Die Krankheit verursacht hohes Fieber und Gelenkschmerzen und verläuft in der Regel ohne schwere Komplikationen. Eine spezifische Therapie und eine Impfung gibt es nicht.

Symptome: plötzlicher, schneller Fieberanstieg, Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden und Muskelschmerzen. Übelkeit, Müdigkeit und Hautausschlag können ebenfalls auftreten. Bei Chikungunya-Fieber (CF) kommt es sehr selten zum Auftreten von Blutungen (Hämorrhagien). Die Prognose von CF ist gut. Nur ein geringer Anteil der Patienten leidet unter monatelang persistierenden Gelenkbeschwerden.

Inkubationszeit: zwischen 3–12 Tagen.

Vorkommen: Afrika südlich der Sahara, Indien, Südost-Asien, Indonesien.

Hepatitis A

Hepatitis A ist eine durch das Hepatitis-A-Virus verursachte, ansteckende Leberentzündung. Eine Impfung kann vor der Krankheit schützen.
Das Virus wird im Stuhlgang ausgeschieden. Die Übertragung erfolgt über die Aufnahme von Stuhl oder Stuhlresten beziehungsweise von damit verunreinigten Lebensmittel oder Trinkwasser über den Mund. Das Hepatitis A-Virus ist relativ unempfindlich gegenüber Kälte und Desinfektions- sowie Reinigungsmitteln, daher kommt es zu einer großen Verbreitung.

Symptome: eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur und Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Dazu kommen eine allgemeine Erschöpfung und mitunter Schmerzen im Bereich der Leber, also im rechten Oberbauch.
Im Anschluss können die typischen Symptome einer Gelbsucht entstehen.

Inkubationszeit: zwischen 2–6 Wochen.

Vorkommen: dort, wo die sanitären Bedingungen schlecht und Trinkwasserkontrollen unzureichend sind. In Europa kommt das Hepatitis-A-Virus (HAV) im Süden häufiger vor als im Norden. In Ländern mit niedrigem Hygienestand sowie in tropischen und subtropischen Gebieten ist es weit verbreitet.

Hepatitis B

Hepatitis B gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Hepatitis B ist eine ansteckende akute oder chronische Leberentzündung, die durch Viren übertragen wird. Die Viren gelangen über das Blut oder über andere Körperflüssigkeiten in den Körper. Das Hepatitis B-Virus (HVB) kann die Leberzellen schädigen und zu Störungen der Organfunktion führen. Da Hepatitis B i.d.R. über sexuelle Kontakte übertragen wird, zählt sie zu den Geschlechtskrankheiten.
Eine Impfung kann gegen die Infektion mit dem Hepatitis B-Virus (HBV) schützen

Symptome: Das Auftreten kann bis zu 6 Monate dauern. Dann kommt es zu: Durchfall, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Gelbsucht. In etwa zehn Prozent der Fälle geht eine akute Hepatitis B in ein chronisches Stadium über, was schwerwiegende Komplikationen wie eine Leberzirrhose oder ein Leberzellkarzinom verursachen kann. Auch rund zehn Prozent derjenigen Infizierten, bei denen keine akute Hepatitis B aufgetreten war, entwickeln im weiteren Verlauf eine chronische Hepatitis B. 

Inkubationszeit: zwischen 40–200 Tagen, i.d.R. 60–90 Tage. 

Vorkommen: Besonders viele Infektionen sind im Osten Asiens, in Ost- und Zentralafrika und im Amazonasgebiet zu verzeichnen. Auch in Ost- und Zentraleuropa tritt Hepatitis B relativ häufig auf. In Westeuropa vergleichsweise selten. In Ländern mit geringeren medizinischen Standards ist das Risiko erhöht, sich über eine infizierte Blutkonserve oder über Spritzen und Kanülen anzustecken.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine meist harmlose, aber hochansteckende Viruserkrankung. Sie betrifft meist Kinder, kann aber auch Erwachsene treffen.
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit kann ganzjährig auftreten, ist jedoch vor allem im Spätsommer und Herbst besonders häufig.

Symptome: beginnt mit grippeartigen Beschwerden wie Fieber, Leistungsschwäche, Halsschmerzen, Gliederschmerzen und Appetitlosigkeit. Etwa ein bis zwei Tage nach Auftreten des Fiebers entwickeln sich im Mundraum schmerzhafte rote Punkte. Diese Stellen befinden sich vor allem im Bereich von Zunge, Zahnfleisch und Mundschleimhaut oder auch um den Mund herum. Sie wandeln sich nach kurzer Zeit in kleine Bläschen oder oberflächliche Geschwüre (Aphten) um. Etwa zeitgleich oder wenige Stunden nach dem Auftreten der roten Punkte im Mundraum entwickelt sich an Händen und Füßen ein Ausschlag mit Bläschen, die ein Sekret absondern, in dem viele Viren stecken. Dadurch können die Viren problemlos auch an andere Körperstellen gelangen.

In 20% der Fälle verläuft die Krankheit symptomlos.

Inkubationszeit: zwischen 2–35 Tagen, i.d.R. zwischen 7–14 Tagen.

Vorkommen: insbesondere im westpazifischen Raum (u.a. Malaysia, Singapur, China, Japan). Grundsätzlich gibt es den Erreger jedoch weltweit.

Anthrax wird durch rohes und ungenügend erhitztes Fleisch übertragen, sowohl durch direkten Kontakt als auch durch den Konsum. Anthrax Sporen können viele Jahre in der Erde überleben.

Hygiene

Trinkwasser

Leitungswasser entspricht nicht westeuropäischen Standards.

Zum Trinken sollte abgefülltes Wasser gekauft werden. Anonsten sollte Leitungswasser vor dem Verzehr (Trinken, Nahrungszubereitung) abgekocht, am besten auch gefiltert, werden.

Eiswürfel sollten nur benutzt werden, wenn sie abgepackt und aus klar erkenntlich sicheren Quellen stammen.

Nahrung

Die Hygienebedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung entsprechen nicht westeuropäischen Standards.

Vorzugsweise sollte nur Essen von vertrauenswürdigen Quellen verzehrt werden.

Auch sollten Lebensmittel bevorzugt gekocht verzehrt werden.

Rohe Früchte und rohes Gemüse sind nur mit Vorsicht zu genießen, da diese möglicherweise mit Wasser gewaschen wurden, welches nicht ausreichend sauber ist. Generell sollte Obst und Gemüse immer geschält werden.

Luft

In Ballungsräumen kann es zu Smog oder Feinstaubbelastungen kommen.

Umwelt

Klima

Allgemein

Wechsel von Hitze (insb. Stadt) und Klimaanlagen-Kälte. Intensive Sonnenstrahlung.

Das Klima variiert von tropisch an den Küsten bis trocken im Landesinneren. Die Regenzeit dauert von April bis Juni und von Oktober bis November. Im Hochland herrscht gemäßigtes Klima. In Nairobi liegen die Temperaturen im Juli bei 11 bis 21 °C und im Februar bei 13 bis 26 °C. Die jährliche durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt in Nairobi bei 958 mm.

Klimatabelle

Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:

Klimastation MOMBASA (Flughafen PORT REITZ)

Höhe über NN in m: 57

geographische Position: 39° 37' E, 4° 2' S

 

Jan

Feb

Mrz

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Temp. ø Max. (°C)

33,2

33,7

33,7

32,5

30,9

29,4

28,7

28,8

29,7

30,5

31,6

32,8

Temp. ø Min. (°C)

22,0

22,5

22,9

22,7

21,6

20,1

19,3

19,3

19,7

20,9

22,1

22,0

Regentage

3

1

5

10

14

10

10

8

9

9

8

7

Niederschlag (mm)

34

14

56

154

236

88

72

68

67

103

105

76

Sonnenstunden ø

8,7

9,1

8,7

7,5

6,6

6,9

6,8

7,9

8,2

8,8

8,8

8,4

Wasser-Temp. ø (°C)

27

28

28

28

28

27

25

25

27

27

27

27

Klimabelastung*

ss

ss

ss

ss

ss

s

s

s

s

ss

ss

ss

Klimastation NAIROBI-KENYATTA (Internationaler Flughafen)

Höhe über NN in m: 1.624

geographische Position: 36° 55' E, 1° 19' S

 

Jan

Feb

Mrz

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Temp. ø Max. (°C)

26,7

27,9

27,5

26,0

24,5

23,7

22,6

23,0

25,6

26,6

24,9

25,3

Temp. ø Min. (°C)

12,9

13,1

14,1

14,9

14,3

12,3

11,4

11,5

12,0

13,3

14,0

13,5

Regentage

4

4

7

12

10

4

2

2

3

5

12

6

Niederschlag (mm)

43

36

77

158

118

29

11

16

20

45

122

80

Sonnenstunden ø

9,1

9,4

8,5

6,8

5,8

5,3

4,0

4,0

5,6

6,9

6,8

8,2

Wasser-Temp. ø (°C)

            

Klimabelastung*

--

--

--

zs

zs

--

--

--

--

--

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Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken

Natürliche Umweltgefahren

Überschwemmungen

Infolge von Unwettern und Extremniederschlägen kommt es insbesondere entlang der Wasserläufe regelmäßig zu Sturzfluten und/oder Überschwemmungen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Verkehr kommen.

Erdbeben

Es besteht eine hohe Erdbebengefahr.
Schwächere Erdbeben kommen häufiger vor, allerdings kann es auch zu schweren Erdbeben kommen.
Reisende sollten sich deshalb mit Verhaltensregeln im Falle von Erdbeben vertraut machen.
Infolge eines Bebens ist mit erheblichen Einschränkungen im Transport- und Infrastrukturbereich zu rechnen.

Vorkommen: entlang der ostafrikanischen Grabenbruchzone (Östliches Great Rift Valley)

Verhalten im Falle eines Erdbebens
Bei Aufenthalt im Gebäude: Ruhe bewahren. Das Gebäude sollte nur verlassen werden, wenn man sich im Erdgeschoss nahe eines Ausganges befindet. Schutz unter einem schweren stabilen Möbelstück (z.B. Tisch) suchen und festhalten, solange die Erschütterung dauert, auch wenn sich das Möbel bewegt. Ist das nicht möglich, unter einen stabilen Türrahmen flüchten oder auf den Boden nahe einer tragenden Innenwand und fern von Fenstern legen und Kopf und Gesicht mit verschränkten Armen schützen. Kein Treppenhaus begehen! Keinen Fahrstuhl benutzen!

Bei Aufenthalt im Freien: Schnellstmöglich einen freien Platz auf freier Fläche und ausreichender Entfernung zu Gebäuden, Straßenlampen und Versorgungsleitungen suchen und dort bleiben, bis die Erschütterungen abgeklungen sind. Autofahrer sollten unverzüglich am Straßenrand anhalten, fern von Gebäuden, Bäumen, Überführungen, Hängen, Böschungen, Klippen und Versorgungsleitungen. Es sollte vermieden werden, möglicherweise beschädigte Brücken und Unterführungen zu be- bzw. durchfahren. Nach schweren Beben sollte von einer Weiterfahrt ganz abgesehen werden.

Nach einem Beben sollte den Anweisungen der Behörden unbedingt Folge geleistet werden. Mit Nachbeben muss gerechnet werden, diese können zu weiteren Schäden an den bereits beschädigten Gebäuden und der Infrastruktur führen. Nach einem zerstörerischen Beben sollten offiziell eingerichtete Sammelplätze aufgesucht werden. 

Extreme Hitze

Teilweise kommt es in Regionen zu Temperaturen von über 40 °C, die zu Einschränkungen im öffentlichen Leben und im Infrastrukturbereich (Verkehrswesen, Wasser- und Stromversorgung) führen können.

Verhaltenstipps
Ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßten Tees sowie eher leichte Speisen zu sich nehmen. Durch das Schwitzen verliert der Körper wichtige Mineralien und Spurenelemente. Diese können durch Mineraldrinks wieder ersetzt werden. Es empfiehlt sich, helle, luftige Kleidung aus Naturfasern zu tragen. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollten vor allem Kinder eine Kopfbedeckung tragen. Überanstrengungen sollten vermieden werden.

Dürren

Es besteht eine hohe Dürregefahr.

Vorkommen: Besonders im Norden des Landes und während der Sommermonate von Dezember bis April.

Epidemien

Es besteht eine hohe Epidemiegefahr.