Libyen
Allgemein
Statistische Daten
Hauptstadt: Tripolis, 1.780.000 Einwohner
Fläche: 1.775.500 km²
Einwohnerzahl: 6.411.776
Währung: 1 Libyscher Dinar (LYD) = 1.000 Dirham
Staatsform: Republik
Amtssprache: Arabisch und Mazirisch (Berberisch)
Religion: Die offizielle Religion ist der Islam, davon 97 % Sunniten; wenige Juden und Christen.
Bevölkerungsdichte: 3,6 Einwohner pro km²
Zeitzone: UTC+1, UTC+2 (Sommerzeit)
Telefon-Vorwahl: +218
Netzspannung: 127 / 230 V
Gefahrenindex: 0
Visumpflicht: ja
Reisepass erforderlich: nein
Lage
Geographische Einordnung
Libyen liegt im Norden Afrikas, grenzt im Osten an Ägypten, im Westen an Tunesien, im Süden an den Tschad, Sudan und Niger, und im Norden an das Mittelmeer.
Infrastruktur
Im Bürgerkrieg wurde die bis dahin gut aufgebaute Infrastruktur großflächig beschädigt.
Internationale Verbindungen an den Tripoli International Airport, den Flughafen Mitiga und den Flughafen Bengasi, Inlandsflüge werden angeboten.
Ein Schienennetz wird aufgebaut. Das Straßennetz ist eher mäßig ausgebaut, viele Straßen sind in schlechtem Zustand. Busse, Taxis und Mietwagen sind in den größeren Städten vorhanden.
Termine / Feiertage
Daten für 2026
Nationalfeiertag:
24. Dezember: Unabhängigkeitstag (1951 von der englisch-französischen Besatzung)
Weitere Feiertage:
17. Februar: Tag der Revolution (2011)
19. März: Gedenktag an den Sieg über Gaddafi
20.-22. März: Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens)
1. Mai: Maifeiertag
26. Mai: Arafat-Tag
27.-29. Mai: Eid al-Adha (Opferfest)
16. June: Islamisches Neujahr
25. August: Mawlid al Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed)
16. September: Tag der Märtyrer
23. Oktober: Tag der Befreiung
Daten für 2027
Nationalfeiertag:
24. Dezember: Unabhängigkeitstag (1951 von der englisch-französischen Besatzung)
Weitere Feiertage:
17. Februar: Tag der Revolution (2011)
9.-11. März: Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens)
19. März: Gedenktag an den Sieg über Gaddafi
1. Mai: Maifeiertag
15. Mai: Arafat-Tag
16.-18. Mai: Eid al-Adha (Opferfest)
6. June: Islamisches Neujahr
14. August: Mawlid al Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed)
16. September: Tag der Märtyrer
23. Oktober: Tag der Befreiung
Daten für 2028
Nationalfeiertag:
24. Dezember: Unabhängigkeitstag (1951 von der englisch-französischen Besatzung)
Weitere Feiertage:
17. Februar: Tag der Revolution (2011)
26. Februar: Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens)
28.-29. Februar: Eid al-Fitr (zusätzliche Feiertage)
19. März: Gedenktag an den Sieg über Gaddafi
1. Mai: Maifeiertag
4. Mai: Arafat-Tag
5.-7. Mai: Eid al-Adha (Opferfest)
25. Mai: Islamisches Neujahr
3. August: Mawlid al Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed)
16. September: Tag der Märtyrer
23. Oktober: Tag der Befreiung
Kontakte
Notrufnummern
Notruf: 192 oder 1515
Polizei: 192 oder 1515
Feuerwehr: 192 oder 1515
Küstenwache: -
Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50
Allgemein
Strom / Elektrizität
127 / 230 V, 50 Hz. Übliche Netzsteckertypen: C, D, F und L.
Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der “International Electrotechnical Commission”.
Steckertyp C
Steckertyp D
Steckertyp F
Steckertyp L
Telefon / Mobilfunk
Festnetzinfrastruktur in den meisten Siedlungen vorhanden. Der Mobilfunk beschränkt sich ebenfalls auf besiedelte Gebiete. Aktuelle Infos zur konkreten GSM-Netzabdeckung.
Internet
Internetcafés findet man z.B. in Tripolis, Misrata und Bengasi.
Verkehr
Luftfahrt / Luftverkehr
Internationale Verbindungen durch die nationalen Libyan Airlines und Afriqiyah Airways an den Tripoli International Airport, den Flughafen Mitiga und den Flughafen Bengasi. Die beiden Airlines stehen allerdings auf der schwarzen Liste und dürfen nicht in der EU verkehren. Einige wenige europäische und internationale Airlines fliegen ebenfalls nach Libyen. Inlandsflüge werden angeboten.
Seit Anfang Oktober 2023 unterhält die libyische Medsky Airways wieder Linienflüge nach Italien (Rom).
Wirtschaft
Banken / Geld
Landeswährung: 1 Libyscher Dinar (LYD) = 1.000 Dirham.
Banköffnungszeiten: Im Winter Sa-Mi 8-12 Uhr, im Sommer Sa-Do 8-12 Uhr und Sa-Mi 16-17 Uhr. Die Banken haben derzeit nur sporadisch geöffnet.
In Libyen herrscht noch weitgehend Bargeldwirtschaft. Internationale Kreditkarten werden praktisch überhaupt nicht angenommen oer anerkannt, weder zur Bezhalung noch zum Geldabheben an Automaten.
Der Umtausch ausländischer Währungen (US-Dollar, Euro, Britisches Pfund, Schweizer Franken und der Tunesische Dinar) in Libysche Dinar ist stark reglementiert und bisweilen mit erheblichen bürokratischen Hürden verbunden. Von dem Umtausch bei illegalen Händlern wird aufgrund hoher Strafen trotzdem dringend abgeraten. Die Ausfuhr von Libyschen Dinar ist verboten.
Vorsorge
Empfohlene Impfungen
Diphtherie
Tetanus
Keuchhusten
Polio-Grundimmunisierung sollte vorliegen
Hepatitis A
Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025
Impfungen aus besonderem Grund
Hepatitis B bei engen sozialen Kontakten und Langzeitaufenthalten
Typhus bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen
Tollwut bei Aufenthalt in ländlichen Gebieten
Vorgeschriebene Impfungen
Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
Laut WHO ist der Nachweis einer Meningokokken-Impfung (ACWY) zu erbringen, die libyschen Behörden bestätigen dies aber nicht, und entsprechende Kontrollen finden bei Einreise nicht statt.
Gesundheitsrisiken/-Versorgung
Medizinische Versorgung
Außerhalb von Tripolis ist die ärztliche und medikamentöse Versorgung sehr schlecht und z.T. nicht mehr existent. Rechnungen für Ärzte und Krankenhäuser müssen direkt bezahlt werden. Empfohlen wird der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die sowohl den medizinisch notwendigen, als auch den medizinisch sinnvollen Rücktransport deckt.
Auch die Versorgung mit Medikamenten ist nicht gewährleistet. Reisende sollten auf jeden Fall eine Reiseapotheke mitführen, die neben Medikamenten für gängige Reiseerkrankungen auch regelmäßig benötigte Arzneimittel (inkl. ärztlichem Attest) sowie Einwegspritzen und Verbandsmaterial enthält.
Infektionen / Krankheiten
Allgemein
Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:
Hepatitis A
Hepatitis A ist eine durch das Hepatitis-A-Virus verursachte, ansteckende Leberentzündung. Eine Impfung kann vor der Krankheit schützen.
Das Virus wird im Stuhlgang ausgeschieden. Die Übertragung erfolgt über die Aufnahme von Stuhl oder Stuhlresten beziehungsweise von damit verunreinigten Lebensmittel oder Trinkwasser über den Mund. Das Hepatitis A-Virus ist relativ unempfindlich gegenüber Kälte und Desinfektions- sowie Reinigungsmitteln, daher kommt es zu einer großen Verbreitung.
Symptome: eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur und Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Dazu kommen eine allgemeine Erschöpfung und mitunter Schmerzen im Bereich der Leber, also im rechten Oberbauch.
Im Anschluss können die typischen Symptome einer Gelbsucht entstehen.
Inkubationszeit: zwischen 2–6 Wochen.
Vorkommen: dort, wo die sanitären Bedingungen schlecht und Trinkwasserkontrollen unzureichend sind. In Europa kommt das Hepatitis-A-Virus (HAV) im Süden häufiger vor als im Norden. In Ländern mit niedrigem Hygienestand sowie in tropischen und subtropischen Gebieten ist es weit verbreitet.
Hepatitis B
Hepatitis B gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Hepatitis B ist eine ansteckende akute oder chronische Leberentzündung, die durch Viren übertragen wird. Die Viren gelangen über das Blut oder über andere Körperflüssigkeiten in den Körper. Das Hepatitis B-Virus (HVB) kann die Leberzellen schädigen und zu Störungen der Organfunktion führen. Da Hepatitis B i.d.R. über sexuelle Kontakte übertragen wird, zählt sie zu den Geschlechtskrankheiten.
Eine Impfung kann gegen die Infektion mit dem Hepatitis B-Virus (HBV) schützen
Symptome: Das Auftreten kann bis zu 6 Monate dauern. Dann kommt es zu: Durchfall, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Gelbsucht. In etwa zehn Prozent der Fälle geht eine akute Hepatitis B in ein chronisches Stadium über, was schwerwiegende Komplikationen wie eine Leberzirrhose oder ein Leberzellkarzinom verursachen kann. Auch rund zehn Prozent derjenigen Infizierten, bei denen keine akute Hepatitis B aufgetreten war, entwickeln im weiteren Verlauf eine chronische Hepatitis B.
Inkubationszeit: zwischen 40–200 Tagen, i.d.R. 60–90 Tage.
Vorkommen: Besonders viele Infektionen sind im Osten Asiens, in Ost- und Zentralafrika und im Amazonasgebiet zu verzeichnen. Auch in Ost- und Zentraleuropa tritt Hepatitis B relativ häufig auf. In Westeuropa vergleichsweise selten. In Ländern mit geringeren medizinischen Standards ist das Risiko erhöht, sich über eine infizierte Blutkonserve oder über Spritzen und Kanülen anzustecken.
Durchfallerkrankungen
Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.
Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.
Typhus
Typhus ist eine hoch fieberhafte Infektionskrankheit in deren weiterem Verlauf mit Durchfall und teils schweren, den Darm betreffenden Komplikationen gerechnet werden muss, zum Beispiel dem Auftreten von Darmgeschwüren oder -durchbrüchen.
Man unterscheidet zwischen Typhus (Abdominaltyphus) und der typhusähnlichen Krankheit (Paratyphus) – sie ist die abgeschwächte Form. Typhus wird mit Antibiotika behandelt.
Besonders gefährdet für eine Infektion sind Neugeborene und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, verminderter Magensäureproduktion oder entzündlichen Darmerkrankungen.
Symptome (Abdominaltyphus): uncharakteristische Beschwerden wie Kopfschmerzen und Gliederschmerzen; innerhalb von zwei bis drei Tagen hohes Fieber, das langsam ansteigt und bis zu drei Wochen anhalten kann; allgemeines Krankheitsgefühl; Benommenheit, Bauchschmerzen, Husten, eventuell Verstopfung, ab der zweiten Woche Durchfall.
Selten auch: nicht juckende, stecknadelkopfgroße, rötliche Flecken auf Bauch, Brust und Rücken; dicker, weißlicher oder grauweißer Belag auf dem Hauptteil der Zunge, himbeerrote Zungenspitze und -ränder.
Symptome (Paratyphus): Der Krankheitsverlauf des Paratyphus ist ähnlich wie beim Typhus, die Symptome sind allerdings meist geringer ausgeprägt. Im Vordergrund stehen häufiger Übelkeit und Erbrechen, wässriger Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber bis 39 °C.
Inkubationszeit: 2–21 Tage, i.d.R. zwischen 10–14 Tagen.
Vorkommen: Der Typhus-Erreger kommt weltweit vor. Vor allem in Asien, insbesondere in Südostasien, finden sich Regionen mit erhöhtem Risiko sowie zunehmenden Antibiotikaresistenzen des Erregers. In Industrienationen treten Erkrankungen fast ausschließlich nach Fernreisen auf.
Poliomyelitis (Kinderlähmung)
Fieberhafte Erkrankung, die durch Viren verursacht wird. Die gefürchteten Lähmungserscheinungen können auftreten, wenn die Viren die graue Substanz des Rückenmarks oder Stammhirns befallen. Dabei bevorzugen sie diejenigen Zellen, die für die willkürlichen Bewegungen des Menschen verantwortlich sind. Dadurch können Lähmungen verursacht werden. Die Ansteckung erfolgt von Mensch zu Mensch, meistens durch Schmierinfektion. Es erkranken vornehmlich Kinder, aber es können auch Erwachsene erkranken.
Eine Impfung gegen die Kinderlähmung ist die wichtigste vorbeugende Maßnahme.
Symptome: oft ohne spezifische Symptome; manchmal treten grippeähnliche Beschwerden auf wie Fieber, Husten, Halsschmerzen, Kopfweh, Gliederschmerzen, Schweißausbrüche. Im weiteren Verlauf können die Viren das Gehirn und Rückenmark befallen, so dass es zu Lähmungen kommen kann. Auch tödliche Verlaufsformen sind möglich.
Inkubationszeit: zwischen 3- 14 Tagen.
Vorkommen: verstärkt in Afghanistan, Pakistan und Nigeria.
Bilharziose (Schistosomiasis)
Parasitäre Infektionskrankheit. Bei Kontakt (z.B. beim Baden, Waschen oder Trinken) können die Larven der Pärchenegel innerhalb weniger Minuten in die Haut eindringen. Von dort wandern sie dann über die Lymph- und Blutgefäße in die verschiedenen Organe und setzen sich dort fest.
Symptome: starker Juckreiz an der Eintrittsstelle mit Hautausschlag. Teilweise lebensbedrohliches Fieber; Kopf-, Glieder-, Muskel- und Bauchschmerzen.
Es gibt verschiedene Arten von Pärchenegeln, die unterschiedliche Organsysteme beschädigen. Mögliche Auswirkungen sind: Beschwerden beim Wasserlassen, blutiger Urin, Durchfall, Leber-, Milz-, Lungen- und Hirnschäden.
Inkubationszeit: je nach den jeweiligen Beschwerden verschiedene Inkubationszeiten.
Vorkommen: fast überall in Afrika, auf der arabischen Halbinsel sowie in einigen Teilen Südamerikas, der Karibik und Ostasiens.
Hygiene
Trinkwasser
Leitungswasser entspricht nicht westeuropäischen Standards.
Zum Trinken sollte abgefülltes Wasser gekauft werden. Anonsten sollte Leitungswasser vor dem Verzehr (Trinken, Nahrungszubereitung) abgekocht, am besten auch gefiltert, werden.
Eiswürfel sollten nur benutzt werden, wenn sie abgepackt und aus klar erkenntlich sicheren Quellen stammen.
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Nahrung
Die Hygienebedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung entsprechen nicht westeuropäischen Standards.
Vorzugsweise sollte nur Essen von vertrauenswürdigen Quellen verzehrt werden.
Auch sollten Lebensmittel bevorzugt gekocht verzehrt werden.
Rohe Früchte und rohes Gemüse sind nur mit Vorsicht zu genießen, da diese möglicherweise mit Wasser gewaschen wurden, welches nicht ausreichend sauber ist. Generell sollte Obst und Gemüse immer geschält werden.
Sichere Nahrung wurde erhitzt oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten
Luft
In Ballungsräumen kann es zu Smog oder Feinstaubbelastungen kommen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Klima
Allgemein
Libyen hat zwei Klimazonen, eine mediterrane Zone entlang der Küste und im Norden mit warmen, trockenen Sommern und kalten Wintern. Regen fällt vor allem zwischen Oktober und März. Daneben die heiße und trockene Wüste im Süden mit so gut wie keinem Niederschlag.
Die Temperaturen in Tripolis schwanken zwischen 8 und 16 °C im Januar und 22 und 30 °C im August. Der Ghibli ist ein heißer und staubbeladener Südwind, der im Frühjahr und im Herbst für etwa vier Tage anhält und die Temperaturen auf 45 bis 50 °C ansteigen lässt. In dieser Zeit kommt es zu Sandstürmen.
Klimatabelle
Klimastation Tripolis (Flughafen)
Höhe über NN in m: 84
geographische Position: 13° 10' E, 32° 41' N
Jan | Feb | Mrz | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
Temp. ø Max. (°C) | 17,1 | 19,1 | 21,7 | 25,7 | 29,8 | 33,9 | 35,0 | 35,7 | 33,1 | 28,2 | 23,3 | 18,4 |
Temp. ø Min. (°C) | 6,6 | 6,9 | 8,9 | 11,9 | 15,4 | 19,2 | 20,0 | 20,7 | 19,7 | 16,2 | 11,5 | 7,9 |
Regentage | 7 | 4 | 4 | 2 | 1 | < 1 | < 1 | < 1 | 1 | 4 | 4 | 6 |
Niederschlag (mm) | 60 | 35 | 33 | 16 | 3 | 1 | 1 | < 1 | 16 | 47 | 39 | 50 |
Sonnenstunden ø | 5,8 | 6,6 | 7,7 | 8,5 | 9,3 | 10,7 | 11,5 | 11,2 | 9,2 | 6,8 | 5,7 | 5,2 |
Wasser-Temp. ø (°C) | ||||||||||||
Klimabelastung* | -- | -- | -- | -- | zs | s | s | ss | s | zs | -- | -- |
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Natürliche Umweltgefahren
Überschwemmungen
Infolge von Unwettern und Extremniederschlägen kommt es insbesondere entlang der Wasserläufe regelmäßig zu Sturzfluten und/oder Überschwemmungen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Verkehr kommen.
Erdbeben
Die nördliche Bergregion ist geologisch instabil und Erdbeben können auftreten.
Tsunami
In den Küstengebieten besteht eine eher geringe Tsunamigefahr.
Stürme
Durch das Auftreten von Stürmen kann es zu erheblichen Einschränkungen in der Infrastruktur (Verkehrswege, Stromversorgung etc.) kommen. Auch im Flugverkehr ist mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen.
Extreme Hitze
Teilweise kommt es in Regionen zu Temperaturen von über 40 °C, die zu Einschränkungen im öffentlichen Leben und im Infrastrukturbereich (Verkehrswesen, Wasser- und Stromversorgung) führen können.
Verhaltenstipps
Ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßten Tees sowie eher leichte Speisen zu sich nehmen. Durch das Schwitzen verliert der Körper wichtige Mineralien und Spurenelemente. Diese können durch Mineraldrinks wieder ersetzt werden. Es empfiehlt sich, helle, luftige Kleidung aus Naturfasern zu tragen. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollten vor allem Kinder eine Kopfbedeckung tragen. Überanstrengungen sollten vermieden werden.
Dürren
Dürreperioden während der Trockenzeit.
Weitere Gefahren
Während des Sommers wehen sehr heiße Winde aus der Sahara.