Malaysia

Informationen

Allgemein

Statistische Daten

Hauptstadt: Kuala Lumpur (2.163.000 Einwohner, Zensus 2022)

Fläche: 330.803 km²

Einwohnerzahl: 33.200.000 (Schätzung 2023)

Währung: Ringgit (MYR), 1 Ringgit = 100 Sen

Staatsform: Föderale parlamentarische Wahlmonarchie

Amtssprache: Malaysisch

Religion: Islam (60%), Buddhismus (20%), Daoismus (2,6%), Christen (9%), Hinduismus (6,5%)

Bevölkerungsdichte: 101 Einwohner pro km²

Zeitzone: UTC+8

Telefon-Vorwahl: +60

Netzspannung: 240 V, 50 Hz

Gefahrenindex: 2

Visumpflicht: Nein

Reisepass erforderlich: Ja

Lage

Geographische Einordnung

Ein 600 km breiter Teil des Südchinesischen Meeres trennt West- und Ostmalaysia. Westmalaysia nimmt den größten Teil der Malaiischen Halbinsel ein. Im Norden grenzt es an Thailand, im Süden an den Stadtstaat Singapur. Im Norden und im Zentrum durchziehen Bergketten die Halbinsel, die im Tahan 2.190 m ü. M. er­reichen. Nach dem Meer zu gehen die Gebirge zunächst in Hügelländer, an­schließend in weitgehend versumpfte Küstenebenen über. An der Ostküste gibt es aber auch ausgedehnte Sandstrände, die begehrte Ziele von Touristen sind.

Ostmalaysia zerfällt wiederum in zwei Einheiten, die beide im Norden der Insel Borneo liegen: Sabah und Sarawak. Die beiden Bundesstaaten besitzen ebenfalls sumpfige Küstenebenen und ein hügeliges bzw. gebirgiges Hinterland. In Sabah erhebt sich mit dem 4.101 m hohen Kinabalu der höchste Berg des gesamten Malaiischen Archipels. Sarawak teilt in seinem Norden den souveränen Staat Brunei in zwei Teile. Im Süden grenzen Sabah und Sarawak an Indonesien.

Infrastruktur

Malaysia verfügt über mehrere internationale und zahlreiche Inlands-Flughäfen. Die wichtigsten Flughäfen sind Kuala Lumpur International (KLIA) (Sepang), Kota Kinabalu (BKI), Penang (PEN) (Bayan Lepas) und Kuching (KCH). Inlandsflüge werden angeboten.

Schiffsverkehr sowie Zugverkehr sind ausreichend vorhanden.

Das malaysische Straßennetz gehört zu den besten in Südostasien, viele Straßen sind asphaltiert. Busse, Taxis und Mietwagen sind in allen größeren Städten vorhanden. Linksverkehr.

Termine / Feiertage

Daten für 2026

Nationalfeiertag:
16. September:    Malaysia-Tag

Weitere Feiertage:
17.+18. Februar:    Chinesisches Neujahr
20.+21. März:        Hari Raya Aidilfitri (Fest des Fastenbrechens)
1. Mai:            Tag der Arbeit
27. Mai:        Hari Raya Haji (Opferfest)
31. Mai:        Vesakh (Tag des Buddha)
1. Juni:            Geburtstag des Agong (Geburtstag des Königs)
16. Juni:        Awal Muharram (Islamisches Neujahr)
25. August:        Maulud Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed)
31. August:        Hari Merdeka (Unabhängigkeitstag, 1957 vom Vereinigten Königreich)
25. Dezember:    Weihnachten

Malaysia hat eine Vielzahl von regionalen Feiertagen. Eine Übersicht für 2026 findet sich hier.

 

Daten für 2027

Nationalfeiertag:
16. September:    Malaysia-Tag

Weitere Feiertage:
6.+7. Februar:        Chinesisches Neujahr
10.+11. März:        Hari Raya Aidilfitri (Fest des Fastenbrechens)
1. Mai:            Tag der Arbeit
17. Mai:        Hari Raya Haji (Opferfest)
20. Mai:        Vesakh (Tag des Buddha)
6. Juni:            Awal Muharram (Islamisches Neujahr)
7. Juni:            Geburtstag des Agong (Geburtstag des Königs)
15. August:        Maulud Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed)
31. August:        Hari Merdeka (Unabhängigkeitstag, 1957 vom Vereinigten Königreich)
25. Dezember:    Weihnachten

Malaysia hat eine Vielzahl von regionalen Feiertagen. Eine Übersicht für 2027 findet sich hier.

 

Daten für 2028

Nationalfeiertag:
16. September:    Malaysia-Tag

Weitere Feiertage:
26.(+27.) Januar:    Chinesisches Neujahr
27.(+28.) Februar:    Hari Raya Aidilfitri (Fest des Fastenbrechens)
1. Mai:            Tag der Arbeit
5. Mai:            Hari Raya Haji (Opferfest)
9. Mai:            Vesakh (Tag des Buddha)
25. Mai:        Awal Muharram (Islamisches Neujahr)
5. Juni:            Geburtstag des Agong (Geburtstag des Königs)
3. August:        Maulud Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed)
31. August:        Hari Merdeka (Unabhängigkeitstag, 1957 vom Vereinigten Königreich)
25. Dezember:    Weihnachten

Malaysia hat eine Vielzahl von regionalen Feiertagen. Eine Übersicht für 2028 findet sich hier.

Kontakte

Notrufnummern

Notruf: 999
Polizei: 999
Feuerwehr: 999
Ambulanz: 999
Touristenpolizei: +60 (03) 2149 6590
Zivilschutz (inkl. Naturkatastrophen): 991
Rotes Kreuz: +60 (03) 4257 8726

Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50

Infrastruktur

Allgemein

Internet

Internetcafés sind zahlreich vorhanden, viele Restaurants, Hotels, Cafés etc. bieten auch kostenloses WLAN, entsprechende Hotspots gibt es zu dem an den Flughäfen und unter Umständen auch an den Bahnhöfen.

Die Internet-Nutzung verschiebt sich auch in Malaysia immer weiter in den mobilen Bereich, mittlerweile nutzen fast 100 % der Bevölkerung das Internet.

Telefon / Mobilfunk

Nach Singapur hat Malaysia die modernste und am besten ausgebaute Telekommunikationsinfrastruktur un Südostasien. Festnetzanschlüsse sind weitgehend Standard, noch weiter verbreitet ist die Nutzung von Mobilfunk. Auf der Malaiischen Halbinsel ist die Netzabdeckung mehrerer Anbieter sehr gut und fehlt eigentlich nur in den unbesiedelten Naturreservaten. Auf Borneo ist die Netzabdeckung v.a. entlang der Küste und dem Hinterland sehr gut, in dem weniger besiedelten Landesinneren fehlt die Netzabdeckung oft.

Es bestehen mitunter internationale Roaming-Abkommen, eine günstige Alternative ist aber immer auch der Erwerb einer (Prepaid-)SIM-Karte und gegebenenfalls eines Mobiltelefons vor Ort.

Öffentliche Münz- und Kartentelefone sind immer seltener anzutreffen.

Strom / Elektrizität

240 V, 50 Hz. Übliche Netzsteckertypen: G.

Ein Steckdosenadapter ist empfohlen.

Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der „International Electrotechnical Commission“.

Steckertyp G

steckertyp-G

Verkehr

Luftfahrt / Luftverkehr

Der Kuala Lumpur International Airport (KLU) ist einer der wichtigsten Flughäfen Südostasiens und Drehkreuz für Flüge zwischen Ozeanien, Asien, Nahost und Europa. Er befindet sich im Distrikt Sepang, ca. 40 lm südlich von Kuala Lumpur. Er wird von allen wichtigen internationalen Airlines bedient. Es gibt Direktverbindungen per Bahn zum Hauptbahnhof in Kuala Lumpur. Ansonsten ist der sogenannte KLIA Ekspress ist die schnellste und effizienteste Verbindung in die Hauptstadt. Natürlich stehen auch Taxis zur Verfügung.

Die nationale Airline ist Malaysia Airlines (MH). Daneben gibt es einigen Billigairlines wie z.B. AirAsia (AK). Es werden zahlreiche Inlandsflugverbindungen angeboten zu insgesamt über 60 Flughäfen oder Flugfeldern.

Wirtschaft

Banken / Geld

Landeswährung: Ringgit (MYR), 1 Ringgit = 100 Sen

Der RInggit wird landläufig auch als "malaiischer Dollar" bezeichnet.

Scheine zu 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Ringgit, Münzen zu 50, 20, 10, 5 und 1 Sen.

Banköffnungszeiten: i.d.R. Mo - Fr 8.30 bis 17 Uhr, mit variierender Mittagspause, Samstag 8.30 - 12 Uhr.

Kreditkarten der großen Anbieter werden in Hotels, Restaurants und Einkaufszentren akzeptiert. EC- und Debit-Karten können an Geldautomaten und teilweise auch zur bargeldlosen Zahlung benutzt werden. In Touristenzentren und größeren Hotels und generell bei Banken und Wechselstuben kann Geld gewechselt werden, wobei Wechselstuben oft die günstigeren Kurse anbieten.

Gesundheit

Vorsorge

Vorgeschriebene Impfungen

Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet inkl. dortige Transitaufenthalte von 12 Stunden oder länger benötigen Personen ab einem Lebensalter von 12 Monaten den Nachweis einer Gelbfieberimpfung.

Bei Einreise aus allen anderen Ländern ohne Gelbfiebervorkommen besteht keine Impfschutzpflicht.

Darüber hinaus können sich Vorschriften zum Impfschutz kurzfristig ändern und von Malaysia selbst oder unter der WHO aktuellen Gegebenheiten angepasst werden.

Empfohlene Impfungen

Diphtherie

Tetanus

Keuchhusten

Poliomyelitis

Hepatitis A
 

Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025

Impfungen aus besonderem Grund

Hepatitis B (bes. bei Langzeitaufenthalt oder engem Bevölkerungskontakt)

Japan-Enzephalitis-Impfung bei längeren Individualreisen in ländlichen Regionen während der Hauptübertragungszeit (z. B. Monsunzeit)

Tollwut-Impfung, bes. bei Aufenthalt in abgelegenen Regionen

Chikungunya-Impfung (siehe Merkblatt des Auswärtigen Amts)

Gesundheitsrisiken/-Versorgung

Medizinische Versorgung

V.a. im Westen der malaiischen Halbinsel, aber auch generell in den Großstädten und Ballungszentren, ist die medizinische Versorgung sehr gut und teilweise auf europäischem Niveau. In abgelegeneren Gebieten, insbesondere auf Borneo, können mitunter längere Entfernungen bestehen bis zu der nächsten Möglichkeit einer umfangreichen, modernen Versorgung.

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind auch wegen evtl. hoher Krankenhaus- und Arztrechnungen, die meist sofort (oft vorab) beglichen werden müssen, dringend empfohlen.

Infektionen / Krankheiten

Allgemein

Aufgrund der von Stechmücken übertragenen Infektionskrankheiten wird allen Reisenden empfohlen:

  • körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
  • ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.

 

Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:

Malaria

Malaria (Wechselfieber, Sumpffieber) ist eine Infektionskrankheit. Ursache der Malaria sind winzige Parasiten: Plasmodien. Sie werden von der Anopheles-Mücke übertragen.
 
Symptome: grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Schweißausbrüche und schweres allgemeines Krankheitsgefühl, oft auch Durchfall und Erbrechen.
Vor allem Malaria tropica kann schwere Organkomplikationen wie Koma, Schock und Nierenversagen auslösen und ist ohne Therapie bei nicht–immunen Menschen – also Touristen – rasch lebensgefährlich. Malaria tertiana und Malaria quartana verlaufen meist milder und über einen längeren Zeitraum.
 
Inkubationszeit: mind. 7 Tage bei Malaria tropica, bei den weniger gefährlichen Varianten Malaria tertiana und quartana eventuell länger.
 
Vorkommen: in tropischem und subtropischem Klima. Risiko der Übertragung ist besonders hoch in der Umgebung von stehenden Gewässern oder an Gewässern mit geringer Fließgeschwindigkeit.
Je nach Niederschlagsmenge und Saison kann es zu einer Häufung von Erkrankungen kommen.

Denguefieber

Denguefieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten übertragen wird. Man findet sie vor allem in wärmeren Regionen der Erde.

Symptome: mehrtägiges Fieber sowie starke Muskel- und Knochenschmerzen. Die möglichen Komplikationen sind beim Denguefieber besonders zu beachten. Im Verlauf der Erkrankung können sich erhöhte Blutungsneigung, seltener auch schwere innere Blutungen und/oder Kreislaufschock einstellen. 

Inkubationszeit: zwischen 2 und 10 Tagen.

Vorkommen: kommt vor allem in Südostasien, Teilen von Asien (Indien, Pakistan, Afghanistan), Süd- und Mittelamerika, Afrika und Australien vor.

Prophylaxe: Moskito-Netze, lange Kleidung und Insektenspray wird unbedingt empfohlen.

Impfungen: Eine Impfung ist möglich, wird seitens der STIKO jedoch nur für eine eng begrenzte Personengruppe empfohlen.

HIV/AIDS

Diese Erkrankung des Immunsystems wird durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen, z.B. durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. AIDS ist das Endstadium einer Infektion mit dem HI-Virus (HIV). Der Erreger wird vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, verunreinigte Blutkonserven, Nadelstichverletzungen und verunreinigtes Drogenbesteck übertragen. Es schwächt das Immunsystem, wodurch die Patienten anfälliger für andere Krankheiten werden. Medikamente können die Lebenserwartung von Menschen mit AIDS verlängern. Heilbar ist diese Krankheit bisher nicht.

Symptome: HIV-Symptome variieren je nach Stadium der Erkrankung und werden in drei Klassen (A, B und C) unterteilt. Im Anfangsstadium verursacht eine HIV-Infektion grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Nachtschweiß, Durchfall und Abgeschlagenheit, die nach einiger Zeit aber oft selbstständig verschwinden und somit häufig falsch gedeutet werden. Im weiteren Verlauf der Krankheit beginnt die körpereigene Abwehr mit Hilfe der Bildung von Antikörpern, welche versuchen den Erreger zu bekämpfen. Im Falle einer HIV-Infektion gelingt es dem menschlichen Immunsystem lediglich, das Ausmaß der Krankheit zu verringern – diese aber nicht zu bekämpfen. Im Laufe der Zeit vermehrt sich das Virus oft still und heimlich im Körper der Betroffenen und schädigt innere Organe wie den Darm in großem Ausmaß. Zudem steigt die Anfälligkeit für Krankheiten enorm. Erfolgt keine Therapie mit bestimmten Medikamenten ist das Immunsystem früher oder später machtlos. Schwere Erkrankungen wie Lungenentzündungen, Pilzbefall oder verschiedene Krebsarten entstehen problemlos. Erst dann spricht man von AIDS.
HIV-Symptome müssen nicht zwangsläufig in AIDS-Symptome übergehen. Wird die Infektion rechtzeitig erkannt und richtig behandelt, kann ein AIDS-Ausbruch verhindert werden.

Vorkommen: AIDS ist eine weltweit auftretende Erkrankung; ein Großteil der Infizierten lebt in Afrika.

Durchfallerkrankungen

Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
 
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
 
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.

Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.

Cholera

Cholera ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien ausgelöst wird. Übertragen wird sie meist durch verunreinigtes Trinkwasser. In vielen Fällen kann sie zu schweren Durchfällen mit lebensgefährlichem Flüssigkeitsverlust führen.
 
Symptome: starker, wässriger Durchfall und Erbrechen; bei schwerem Krankheitsverlauf droht ein massiver Flüssigkeitsverlust, der rasch zu einer lebensbedrohlichen Austrocknung führen kann.
 
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.
 
Vorkommen: vor allem in Entwicklungsländern, in denen es an Trinkwasserhygiene mangelt. Insbesondere Regionen in Afrika und Südostasien.

Chikungunyafieber

Das Chikungunya-Fieber ist eine tropische Infektionskrankheit, die durch Stechmücken übertragen wird. Die Krankheit verursacht hohes Fieber und Gelenkschmerzen und verläuft in der Regel ohne schwere Komplikationen. Eine spezifische Therapie und eine Impfung gibt es nicht.

Symptome: plötzlicher, schneller Fieberanstieg, Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden und Muskelschmerzen. Übelkeit, Müdigkeit und Hautausschlag können ebenfalls auftreten. Bei Chikungunya-Fieber (CF) kommt es sehr selten zum Auftreten von Blutungen (Hämorrhagien). Die Prognose von CF ist gut. Nur ein geringer Anteil der Patienten leidet unter monatelang persistierenden Gelenkbeschwerden.

Inkubationszeit: zwischen 3–12 Tagen.

Vorkommen: Afrika südlich der Sahara, Indien, Südost-Asien, Indonesien.

Japanische Enzephalitis

Die japanische Enzephalitis ist eine durch Mücken übertragene Viruserkrankung, eine Gehirnhautentzündung nach einem Mückenstich. Grundsätzlich kann die japanische Enzephalitis in jedem Alter auftreten.
Symptome: i.d.R. keine schweren Krankheitssymptome. Nur bei ca. 1 von 250 Fällen kommt es zu einer schweren Erkrankung mit Fieber, Nackenschmerzen und Nackensteifigkeit, Verwirrtheit, Krampfanfällen und Lähmungen bis zum Koma.

Inkubationszeit: zwischen 5–15 Tagen.

Vorkommen: hauptsächlich in asiatischen Länder, im westlichen Pazifikraum und gelegentlich in Australien (Torres Strait und nördl. Queensland). Betroffen sind besonders ländliche Gebiete, in denen Schweinezucht und Reisanbau betrieben werden.

Tollwut (Rabies)

Die Tollwut ist eine schnell fortschreitende Virusinfektion des Zentralnervensystems.
Tollwutviren werden durch Biss- und Kratzverletzungen infizierter Säugetiere auf den Menschen übertragen. Gefährdet sind Personen mit beruflichem Kontakt zu Tieren, sofern sie in Tollwut-Risikogebieten tätig sind, und Reisende in Ländern mit hohem Tollwutvorkommen (v.a. unter einfachen Bedingungen oder Langzeitaufenthalten).
Die Tollwuterkrankung verläuft immer tödlich. Die Impfung vor oder kurzfristig nach einer potentiellen Infektion schützt vor der Erkrankung.

Symptome: meist unspezifische Anzeichen wie Fieber, Kopfschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen, leichte Ermüdbarkeit, Nervosität, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.
Die ersten typischen Anzeichen einer Tollwut sind Empfindungsstörungen (Parästhesien) und Juckreiz in der Umgebung der Bisswunde.
In ca. 80 % der Fälle tritt die Erkrankung in ihrer klassischen Form, der sogenannten "wilden Wut" auf. Die Tollwut zeigt sich als untypisch verlaufende Entzündung des Gehirns (Enzephalitis).

Symptome: Verwirrtheit, Halluzinationen, Kampflust und Krampfanfälle; Fehlfunktion des sympathischen Nervensystems. Dazu zählen unter anderem eine übermäßige Speichelproduktion, Gänsehaut und Herzrhythmusstörungen.

Inkubationszeit: i.d.R. 20–70 Tage, kann aber auch schon nach 4 Tagen oder erst nach einem Jahr ausbrechen.

Vorkommen: Tollwut bei Tieren kommt in vielen Ländern weltweit vor. Zu den meisten menschlichen Infektionen kommt es in Entwicklungsländern.

Aviäre Influenza (Vogelgrippe)

Die Vogelgrippe ist eine Viruserkrankung. Die Influenza-A-Viren befallen vor allem Vögel, insbesondere Geflügel wie Puten oder Hühner. Sie können aber auch beim Menschen Erkrankungen auslösen. Diese sind vergleichsweise selten, da die Vogelgrippe für den Menschen nicht sehr ansteckend ist. Allerdings kann die Erkrankung beim Menschen einen schweren Verlauf nehmen. 

Symptome: zuerst typische Grippe-Symptome wie hohes Fieber und Kopf-, Hals- und Muskelschmerzen, Husten, Atembeschwerden bis hin zur Atemnot, in seltenen Fällen  kommt es zu Nasenbluten und Schleimhautblutungen. Teilweise kommt es zusätzlich zu Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen. Im weiteren Verlauf der Erkrankung stehen bei den meisten Patienten Symptome in den oberen und unteren Atemwegen im Vordergrund. Es kommt zu einer schweren Lungenentzündung, die oft rasch zu einem Versagen der Atemorgane führt.
 
Inkubationszeit: Der Vogelgrippe-Virus wird vor allem im engen, direkten Kontakt mit erkrankten Vögeln weitergegeben. Die direkte Übertragung von Mensch zu Mensch ist nur in wenigen Ausnahmefällen bekannt. Man geht davon aus, dass die Inkubationszeit zwischen 2–5 Tagen liegt.

Vorkommen: vor allem in Asien stark verbreitet, vermehrt in China gemeldet. Es gibt aber auch Fälle von infizierten Vögeln in Afrika und anderen Teilen der Welt. In Europa breitete sich die Vogelgrippe ebenfalls zeitweise aus. 

Hepatitis B

Hepatitis B gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Hepatitis B ist eine ansteckende akute oder chronische Leberentzündung, die durch Viren übertragen wird. Die Viren gelangen über das Blut oder über andere Körperflüssigkeiten in den Körper. Das Hepatitis B-Virus (HVB) kann die Leberzellen schädigen und zu Störungen der Organfunktion führen. Da Hepatitis B i.d.R. über sexuelle Kontakte übertragen wird, zählt sie zu den Geschlechtskrankheiten.
Eine Impfung kann gegen die Infektion mit dem Hepatitis B-Virus (HBV) schützen

Symptome: Das Auftreten kann bis zu 6 Monate dauern. Dann kommt es zu: Durchfall, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Gelbsucht. In etwa zehn Prozent der Fälle geht eine akute Hepatitis B in ein chronisches Stadium über, was schwerwiegende Komplikationen wie eine Leberzirrhose oder ein Leberzellkarzinom verursachen kann. Auch rund zehn Prozent derjenigen Infizierten, bei denen keine akute Hepatitis B aufgetreten war, entwickeln im weiteren Verlauf eine chronische Hepatitis B. 

Inkubationszeit: zwischen 40–200 Tagen, i.d.R. 60–90 Tage. 

Vorkommen: Besonders viele Infektionen sind im Osten Asiens, in Ost- und Zentralafrika und im Amazonasgebiet zu verzeichnen. Auch in Ost- und Zentraleuropa tritt Hepatitis B relativ häufig auf. In Westeuropa vergleichsweise selten. In Ländern mit geringeren medizinischen Standards ist das Risiko erhöht, sich über eine infizierte Blutkonserve oder über Spritzen und Kanülen anzustecken.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine meist harmlose, aber hochansteckende Viruserkrankung. Sie betrifft meist Kinder, kann aber auch Erwachsene treffen.
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit kann ganzjährig auftreten, ist jedoch vor allem im Spätsommer und Herbst besonders häufig.

Symptome: beginnt mit grippeartigen Beschwerden wie Fieber, Leistungsschwäche, Halsschmerzen, Gliederschmerzen und Appetitlosigkeit. Etwa ein bis zwei Tage nach Auftreten des Fiebers entwickeln sich im Mundraum schmerzhafte rote Punkte. Diese Stellen befinden sich vor allem im Bereich von Zunge, Zahnfleisch und Mundschleimhaut oder auch um den Mund herum. Sie wandeln sich nach kurzer Zeit in kleine Bläschen oder oberflächliche Geschwüre (Aphten) um. Etwa zeitgleich oder wenige Stunden nach dem Auftreten der roten Punkte im Mundraum entwickelt sich an Händen und Füßen ein Ausschlag mit Bläschen, die ein Sekret absondern, in dem viele Viren stecken. Dadurch können die Viren problemlos auch an andere Körperstellen gelangen.

In 20% der Fälle verläuft die Krankheit symptomlos.

Inkubationszeit: zwischen 2–35 Tagen, i.d.R. zwischen 7–14 Tagen.

Vorkommen: insbesondere im westpazifischen Raum (u.a. Malaysia, Singapur, China, Japan). Grundsätzlich gibt es den Erreger jedoch weltweit.

Typhus

Typhus ist eine hoch fieberhafte Infektionskrankheit in deren weiterem Verlauf mit Durchfall und teils schweren, den Darm betreffenden Komplikationen gerechnet werden muss, zum Beispiel dem Auftreten von Darmgeschwüren oder -durchbrüchen. 
Man unterscheidet zwischen Typhus (Abdominaltyphus) und der typhusähnlichen Krankheit (Paratyphus) – sie ist die abgeschwächte Form. Typhus wird mit Antibiotika behandelt.
Besonders gefährdet für eine Infektion sind Neugeborene und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, verminderter Magensäureproduktion oder entzündlichen Darmerkrankungen.

Symptome (Abdominaltyphus): uncharakteristische Beschwerden wie Kopfschmerzen und Gliederschmerzen; innerhalb von zwei bis drei Tagen hohes Fieber, das langsam ansteigt und bis zu drei Wochen anhalten kann; allgemeines Krankheitsgefühl; Benommenheit, Bauchschmerzen, Husten, eventuell Verstopfung, ab der zweiten Woche Durchfall. 
Selten auch: nicht juckende, stecknadelkopfgroße, rötliche Flecken auf Bauch, Brust und Rücken; dicker, weißlicher oder grauweißer Belag auf dem Hauptteil der Zunge, himbeerrote Zungenspitze und -ränder.

Symptome (Paratyphus): Der Krankheitsverlauf des Paratyphus ist ähnlich wie beim Typhus, die Symptome sind allerdings meist geringer ausgeprägt. Im Vordergrund stehen häufiger Übelkeit und Erbrechen, wässriger Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber bis 39 °C.

Inkubationszeit: 2–21 Tage, i.d.R. zwischen 10–14 Tagen.

Vorkommen: Der Typhus-Erreger kommt weltweit vor. Vor allem in Asien, insbesondere in Südostasien, finden sich Regionen mit erhöhtem Risiko sowie zunehmenden Antibiotikaresistenzen des Erregers. In Industrienationen treten Erkrankungen fast ausschließlich nach Fernreisen auf.

Bilharziose (Schistosomiasis)

Parasitäre Infektionskrankheit. Bei Kontakt (z.B. beim Baden, Waschen oder Trinken) können die Larven der Pärchenegel innerhalb weniger Minuten in die Haut eindringen. Von dort wandern sie dann über die Lymph- und Blutgefäße in die verschiedenen Organe und setzen sich dort fest.

Symptome: starker Juckreiz an der Eintrittsstelle mit Hautausschlag. Teilweise lebensbedrohliches Fieber; Kopf-, Glieder-, Muskel- und Bauchschmerzen.
Es gibt verschiedene Arten von Pärchenegeln, die unterschiedliche Organsysteme beschädigen. Mögliche Auswirkungen sind: Beschwerden beim Wasserlassen, blutiger Urin, Durchfall, Leber-, Milz-, Lungen- und Hirnschäden.

Inkubationszeit: je nach den jeweiligen Beschwerden verschiedene Inkubationszeiten.

Vorkommen: fast überall in Afrika, auf der arabischen Halbinsel sowie in einigen Teilen Südamerikas, der Karibik und Ostasiens.

Hygiene

Trinkwasser

Leitungswasser entspricht nicht westeuropäischen Standards.

Zum Trinken sollte abgefülltes Wasser gekauft werden. Anonsten sollte Leitungswasser vor dem Verzehr (Trinken, Nahrungszubereitung) abgekocht, am besten auch gefiltert, werden.

Eiswürfel sollten nur benutzt werden, wenn sie abgepackt und aus klar erkenntlich sicheren Quellen stammen.

Nahrung

Die Hygienebedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung entsprechen nicht westeuropäischen Standards.

Vorzugsweise sollte nur Essen von vertrauenswürdigen Quellen verzehrt werden.

Auch sollten Lebensmittel bevorzugt gekocht verzehrt werden.

Rohe Früchte und rohes Gemüse sind nur mit Vorsicht zu genießen, da diese möglicherweise mit Wasser gewaschen wurden, welches nicht ausreichend sauber ist. Generell sollte Obst und Gemüse immer geschält werden.

Luft

Ganzjährig kann es zu gesundheitlich bedenklichen Luftwerten kommen, insbesondere in den Ballungsgebieten. Der sogenannte, smogähnliche "Haze" entsteht durch das Zusammenspiel von Abgasen, Rauchpartikeln durch Brandrodung und schwülem Wetter mit hoher Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen. Abhängig von Wettereinflüssen können sich Schadstoffwerte in der Luft spontan und sehr schnell, teilweise innerhalb eines Tages, ändern.

In solchen Fällen sollten Aktivitäten im Freien eingeschränkt oder vermieden werden. Besonders gefährdet sind Kleinkinder, ältere Menschen, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen insb. der Atemwege.

Umwelt

Natürliche Umweltgefahren

Weitere Gefahren

In Malaysia gibt es, wie überall sonst in den Tropen auch, eine Vielzahl von giftigen Tieren und Pflanzen. Dies gilt selbstverständlich v.a. für die Regenwaldgebiete, aber giftige Tiere können auch in besiedelten Gegenden vorkommen.

Entsprechende Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten, so sollte man z.B. nicht in Spalten, Höhlen oder unter Felsvorsprünge greifen, zu unbekannten Arten Abstand halten, in den entsprechenden Gegenden Schuhe und Klamotten vor dem Anziehen inspizieren und ausschütteln.

Allgemein

Es treten gelegentliche saisonale Stürme auf, die mit Überflutungen einhergehen können. Reisende werden gebeten, ggfs. die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten. Heftige Tropengewitter mit Blitzschlägen gibt es ganzjährig.

Malaysia befindet sich in einer Region, in der mit Erd- und Seebeben gerechnet werden muss.

Überschwemmungen

Infolge von Unwettern und Extremniederschlägen kommt es insbesondere entlang der Wasserläufe regelmäßig zu Sturzfluten und/oder Überschwemmungen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Verkehr kommen.

Erdbeben

Es besteht eine hohe Erdbebengefahr.
Schwächere Erdbeben kommen häufiger vor, allerdings kann es auch zu schweren Erdbeben kommen.
Reisende sollten sich deshalb mit Verhaltensregeln im Falle von Erdbeben vertraut machen.
Infolge eines Bebens ist mit erheblichen Einschränkungen im Transport- und Infrastrukturbereich zu rechnen.

Verhalten im Falle eines Erdbebens
Bei Aufenthalt im Gebäude: Ruhe bewahren. Das Gebäude sollte nur verlassen werden, wenn man sich im Erdgeschoss nahe eines Ausganges befindet. Schutz unter einem schweren stabilen Möbelstück (z.B. Tisch) suchen und festhalten, solange die Erschütterung dauert, auch wenn sich das Möbel bewegt. Ist das nicht möglich, unter einen stabilen Türrahmen flüchten oder auf den Boden nahe einer tragenden Innenwand und fern von Fenstern legen und Kopf und Gesicht mit verschränkten Armen schützen. Kein Treppenhaus begehen! Keinen Fahrstuhl benutzen!

Bei Aufenthalt im Freien: Schnellstmöglich einen freien Platz auf freier Fläche und ausreichender Entfernung zu Gebäuden, Straßenlampen und Versorgungsleitungen suchen und dort bleiben, bis die Erschütterungen abgeklungen sind. Autofahrer sollten unverzüglich am Straßenrand anhalten, fern von Gebäuden, Bäumen, Überführungen, Hängen, Böschungen, Klippen und Versorgungsleitungen. Es sollte vermieden werden, möglicherweise beschädigte Brücken und Unterführungen zu be- bzw. durchfahren. Nach schweren Beben sollte von einer Weiterfahrt ganz abgesehen werden.

Nach einem Beben sollte den Anweisungen der Behörden unbedingt Folge geleistet werden. Mit Nachbeben muss gerechnet werden, diese können zu weiteren Schäden an den bereits beschädigten Gebäuden und der Infrastruktur führen. Nach einem zerstörerischen Beben sollten offiziell eingerichtete Sammelplätze aufgesucht werden. 

Tsunami

Hier besteht eine hohe Tsunamigefahr.

Vorsicht: Ein möglicher Tsunami kann die Küste auch lange Zeit nach dem Beben und in mehreren Wellen treffen.

Mögliche Hinweise: Spürbares Erdbeben, ungewöhnlicher und plötzlicher Anstieg oder Rückgang des Meeresspiegels, Warnungen durch lokale Medien.

Epidemien

Es besteht eine eher geringe Epidemiegefahr.

Klima

Allgemein

In Malaysia herrscht tropisches, ganzjährig feucht-warmes Klima mit geringen Temperaturunterschieden und zwei Monsunzeiten, in denen es zu Gewittern mit Starkregen und Sturmböen kommen kann: der Nordost-Monsun von Oktober bis Februar und der Südwest-Monsun von April bis Oktober. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen liegen bei über 25° C, nachts fallen die Temperaturen nur unwesentlich ab. In den Höhenlagen kann es auch mal kühler werden bis ca. 10° C.

Klimatabelle

Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:

Klimastation KUALA LUMPUR-SUBANG (Flughafen)

Höhe über NN in m: 17

geographische Position: 101° 33' E, 3° 7' N

 

Jan

Feb

Mrz

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Temp. ø Max. (°C)

31,9

32,8

33,1

33,0

32,8

32,5

32,1

32,2

31,9

31,8

31,4

31,5

Temp. ø Min. (°C)

22,1

22,3

22,8

23,4

23,1

23,1

22,7

22,7

22,7

22,9

22,9

22,5

Regentage

10

11

14

16

13

9

10

11

13

18

18

15

Niederschlag (mm)

163

145

218

285

184

127

129

146

192

272

275

230

Sonnenstunden ø

6,0

6,8

6,7

6,6

6,7

6,5

6,5

6,1

5,5

5,5

5,1

5,2

Wasser-Temp. ø (°C)

27

28

28

29

29

29

29

28

28

28

28

28

Klimabelastung*

ss

ss

ss

ss

ss

ss

ss

ss

ss

ss

s

ss

Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken