Mauritius

Informationen

Allgemein

Statistische Daten

Hauptstadt: Port Louis, 170.000 Einwohner

Fläche: 2.040 km²

Einwohnerzahl: 1.296.303

Währung: 1 Mauritius-Rupie (MUR) = 100 Cents

Staatsform: Parlamentarische Republik

Amtssprache: de jure keine, de facto Englisch und Französisch im Parlament

Religion: Hindus 50 %, Christen 33 %, Muslime 17 %, Buddhisten 0,3 %, andere 0,4 %

Bevölkerungsdichte: 635 Einwohner pro km²

Zeitzone: UTC+4

Telefon-Vorwahl: +230

Netzspannung: 230 V

Gefahrenindex: 0

Visumpflicht: nein

Reisepass erforderlich: ja

Lage

Geographische Einordnung

Mauritius ist ein Inselstaat im Südwesten des Indischen Ozeans, knapp 800 km östlich von Madagaskar und insgesamt etwa 2.000 km vor der Küste Afrikas gelegen. 200 km westlich befindet sich das französische Überseedépartement La Réunion. Der Staat besteht aus den Inseln Mauritius, Rodrigues (Nordosten) und Agalega (Norden), sowie den Cargados-Carajos-Inseln.

Infrastruktur

Internationale Verbindungen an den Flughafen Mauritius (MRU) (S. S. Ramgoolam) 48 km südöstlich von Port Louis. Inlandsflüge werden angeboten.

Beim Schiffsverkehr existieren Katamarane, welche die Insel mit La Réunion und Rodrigues verbinden.

Die Insel verfügt über ein gut asphaltiertes Straßennetz, Busse, Taxis sowie Mietwagen sind ausreichend vorhanden.

Termine / Feiertage

Daten für 2026

Nationalfeiertag:
12. März:    Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich 1968; Gründung der Republik 1992

Weitere Feiertage:
1.(+2.) Januar:        Neujahr
1. Februar:        Abschaffung der Sklaverei    
1. Februar:        Thaipoosam Cavadee
15. Februar:        Maha Shivaratree
17. Februar:        Chinesisches Neujahr
20. März:        Ougadi
21. März:        Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens)
1. Mai:            Tag der Arbeit
15. August:        Mariä Himmelfahrt
15. September:    Ganesh Chaturthi
2. November:        Ankunft der ersten indischen Arbeiter
8. November:        Divali
25. Dezember:    Weihnachten

 

Daten für 2027

Nationalfeiertag:
12. März:    Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich 1968; Gründung der Republik 1992

Weitere Feiertage:
1.(+2.) Januar:        Neujahr
23. Januar:        Thaipoosam Cavadee
1. Februar:        Abschaffung der Sklaverei
6. Februar:        Chinesisches Neujahr    
6. März:        Maha Shivaratree
10. März:        Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens)
8. April:        Ougadi
1. Mai:            Tag der Arbeit
15. August:        Mariä Himmelfahrt
4. September:        Ganesh Chaturthi
29. Oktober:        Divali
2. November:        Ankunft der ersten indischen Arbeiter
25. Dezember:    Weihnachten

 

Daten für 2028

Nationalfeiertag:
12. März:    Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich 1968; Gründung der Republik 1992

Weitere Feiertage:
1.(+2.) Januar:        Neujahr
26. Januar:        Chinesisches Neujahr    
1. Februar:        Abschaffung der Sklaverei
9. Februar:        Thaipoosam Cavadee
23. Februar:        Maha Shivaratree
26. Februar:        Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens)
27. März:        Ougadi
1. Mai:            Tag der Arbeit
15. August:        Mariä Himmelfahrt
23. August:        Ganesh Chaturthi
17. Oktober:        Divali
2. November:        Ankunft der ersten indischen Arbeiter
25. Dezember:    Weihnachten

Kontakte

Notrufnummern

Notruf: 114 oder 999

Polizei: 112 oder 999, Touristenpolizei 8910

Feuerwehr: 115 oder 995

Küstenwache: 999

Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50

Infrastruktur

Allgemein

Telefon / Mobilfunk

Festnetz und Mobilfunkanbieter sind (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
Die Netzabdeckung für Mobilfunk ist im Prinzip lückenlos.

Internet

Der Zugang zum Internet ist (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
WLAN-Hotspots und Internetcafés sind in allen Städten und größeren Orten zahlreich vorhanden.

Strom / Elektrizität

230 V, 50 Hz. Übliche Netzsteckertypen: C & G.

Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der “International Electrotechnical Commission”: www.iec.ch

Steckertyp C

steckertyp-C

Steckertyp G

steckertyp-G

Verkehr

Luftfahrt / Luftverkehr

Internationale Direktverbindungen ab vielen deutschen und europäischen Flughäfen z.B. mit Air Mauritius, Condor, Swiss, British Airways u.a. zum Flughafen Mauritius (MRU) (S. S. Ramgoolam) 48 km südöstlich von Port Louis. Tägliche Verbindungen nach La Réunion sowie Inlandsflüge.

Wirtschaft

Banken / Geld

Landeswährung: 1 Mauritius-Rupie (MUR) = 100 Cents

Banköffnungszeiten: In der Regel Mo-Fr 9-15, einige Banken haben Sa 9.15-11.15 Uhr geöffnet. Auf dem “Sir Seewoosagur Ramgoolam International Airport of Mauritius” (MRU) sind die Öffnungszeiten an die Abflug- und Ankunftszeiten der internationalen Flüge gekoppelt.

Geldautomaten sind in den meisten Städten der Insel und in Einkaufszentren zu finden. Die meisten Kreditkarten werden in vielen Hotels, Restaurants und Geschäften akzeptiert. Geldautomaten nehmen EC-Karten an. 

Gesundheit

Vorsorge

Vorgeschriebene Impfungen

Einreisevorschriften unterliegen der Länderhoheit. Die WHO spricht orientierende Empfehlungen aus (ITH), von denen Zollbehörden insbesondere bei Epidemien (Cholera u.a.) abweichen können.

Für die direkte Einreise aus Europa sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

Mauritius ist gelbfieberfrei. Eine Gelbfieberimpfung wird seit 2019 auch nicht bei Einreise über andere Länder verlangt, auch wenn diese Gelbfiebergebiete sein sollten.

Empfohlene Impfungen

Diphtherie

Tetanus

Keuchhusten

Polio-Grundimmunisierung sollte vorliegen

Hepatitis A


Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025

Impfungen aus besonderem Grund

Hepatitis B (bes. bei Langzeitaufenthalt oder engem Bevölkerungskontakt)

Typhus-Impfung bei Risikoreise (Hygienemängel)

Tollwut, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition

Meningokokken (ACWY)

Dengue-Impfung (Stellungnahme des StAR zum Denguevirus-Impfstoff Qdenga®)

Chikungunya-Impfung (siehe Merkblatt des Auswärtigen Amts)

Gesundheitsrisiken/-Versorgung

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist relativ gut, es gibt selbst im öffentlichen Gesundheitswesen von Mauritius gute Ärzte. Allerdings sind medizinische Apparate und Technik nicht immer auf dem neuesten Stand. Wesentlich besser ist die Versorgung in Privatkliniken, die westeuropäische Standards erreichen. Behandlungen in diesen Krankenhäusern sind aber sehr teuer. Empfohlen wird daher der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die sowohl den medizinisch notwendigen, als auch den medizinisch sinnvollen Rücktransport deckt.

Vor allem bei Aufenthalten in ländlichen Gebieten ist es ratsam, eine eigene Reiseapotheke, die neben den Medikamenten für gängige Reiseerkrankungen auch regelmäßig benötigte Arzneimittel (inkl. ärztlichem Attest), Verbandsmaterial und Einwegspritzen enthält, mitzuführen.

Infektionen / Krankheiten

Allgemein

Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:

Hepatitis A

Hepatitis A ist eine durch das Hepatitis-A-Virus verursachte, ansteckende Leberentzündung. Eine Impfung kann vor der Krankheit schützen.
Das Virus wird im Stuhlgang ausgeschieden. Die Übertragung erfolgt über die Aufnahme von Stuhl oder Stuhlresten beziehungsweise von damit verunreinigten Lebensmittel oder Trinkwasser über den Mund. Das Hepatitis A-Virus ist relativ unempfindlich gegenüber Kälte und Desinfektions- sowie Reinigungsmitteln, daher kommt es zu einer großen Verbreitung.

Symptome: eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur und Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Dazu kommen eine allgemeine Erschöpfung und mitunter Schmerzen im Bereich der Leber, also im rechten Oberbauch.
Im Anschluss können die typischen Symptome einer Gelbsucht entstehen.

Inkubationszeit: zwischen 2–6 Wochen.

Vorkommen: dort, wo die sanitären Bedingungen schlecht und Trinkwasserkontrollen unzureichend sind. In Europa kommt das Hepatitis-A-Virus (HAV) im Süden häufiger vor als im Norden. In Ländern mit niedrigem Hygienestand sowie in tropischen und subtropischen Gebieten ist es weit verbreitet.

Hepatitis B

Hepatitis B gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Hepatitis B ist eine ansteckende akute oder chronische Leberentzündung, die durch Viren übertragen wird. Die Viren gelangen über das Blut oder über andere Körperflüssigkeiten in den Körper. Das Hepatitis B-Virus (HVB) kann die Leberzellen schädigen und zu Störungen der Organfunktion führen. Da Hepatitis B i.d.R. über sexuelle Kontakte übertragen wird, zählt sie zu den Geschlechtskrankheiten.
Eine Impfung kann gegen die Infektion mit dem Hepatitis B-Virus (HBV) schützen

Symptome: Das Auftreten kann bis zu 6 Monate dauern. Dann kommt es zu: Durchfall, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Gelbsucht. In etwa zehn Prozent der Fälle geht eine akute Hepatitis B in ein chronisches Stadium über, was schwerwiegende Komplikationen wie eine Leberzirrhose oder ein Leberzellkarzinom verursachen kann. Auch rund zehn Prozent derjenigen Infizierten, bei denen keine akute Hepatitis B aufgetreten war, entwickeln im weiteren Verlauf eine chronische Hepatitis B. 

Inkubationszeit: zwischen 40–200 Tagen, i.d.R. 60–90 Tage. 

Vorkommen: Besonders viele Infektionen sind im Osten Asiens, in Ost- und Zentralafrika und im Amazonasgebiet zu verzeichnen. Auch in Ost- und Zentraleuropa tritt Hepatitis B relativ häufig auf. In Westeuropa vergleichsweise selten. In Ländern mit geringeren medizinischen Standards ist das Risiko erhöht, sich über eine infizierte Blutkonserve oder über Spritzen und Kanülen anzustecken.

Durchfallerkrankungen

Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
 
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
 
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.

Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.

Typhus

Typhus ist eine hoch fieberhafte Infektionskrankheit in deren weiterem Verlauf mit Durchfall und teils schweren, den Darm betreffenden Komplikationen gerechnet werden muss, zum Beispiel dem Auftreten von Darmgeschwüren oder -durchbrüchen. 
Man unterscheidet zwischen Typhus (Abdominaltyphus) und der typhusähnlichen Krankheit (Paratyphus) – sie ist die abgeschwächte Form. Typhus wird mit Antibiotika behandelt.
Besonders gefährdet für eine Infektion sind Neugeborene und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, verminderter Magensäureproduktion oder entzündlichen Darmerkrankungen.

Symptome (Abdominaltyphus): uncharakteristische Beschwerden wie Kopfschmerzen und Gliederschmerzen; innerhalb von zwei bis drei Tagen hohes Fieber, das langsam ansteigt und bis zu drei Wochen anhalten kann; allgemeines Krankheitsgefühl; Benommenheit, Bauchschmerzen, Husten, eventuell Verstopfung, ab der zweiten Woche Durchfall. 
Selten auch: nicht juckende, stecknadelkopfgroße, rötliche Flecken auf Bauch, Brust und Rücken; dicker, weißlicher oder grauweißer Belag auf dem Hauptteil der Zunge, himbeerrote Zungenspitze und -ränder.

Symptome (Paratyphus): Der Krankheitsverlauf des Paratyphus ist ähnlich wie beim Typhus, die Symptome sind allerdings meist geringer ausgeprägt. Im Vordergrund stehen häufiger Übelkeit und Erbrechen, wässriger Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber bis 39 °C.

Inkubationszeit: 2–21 Tage, i.d.R. zwischen 10–14 Tagen.

Vorkommen: Der Typhus-Erreger kommt weltweit vor. Vor allem in Asien, insbesondere in Südostasien, finden sich Regionen mit erhöhtem Risiko sowie zunehmenden Antibiotikaresistenzen des Erregers. In Industrienationen treten Erkrankungen fast ausschließlich nach Fernreisen auf.

Poliomyelitis (Kinderlähmung)

Fieberhafte Erkrankung, die durch Viren verursacht wird. Die gefürchteten Lähmungserscheinungen können auftreten, wenn die Viren die graue Substanz des Rückenmarks oder Stammhirns befallen. Dabei bevorzugen sie diejenigen Zellen, die für die willkürlichen Bewegungen des Menschen verantwortlich sind. Dadurch können Lähmungen verursacht werden. Die Ansteckung erfolgt von Mensch zu Mensch, meistens durch Schmierinfektion. Es erkranken vornehmlich Kinder, aber es können auch Erwachsene erkranken.

Eine Impfung gegen die Kinderlähmung ist die wichtigste vorbeugende Maßnahme.

Symptome: oft ohne spezifische Symptome; manchmal treten grippeähnliche Beschwerden auf wie Fieber, Husten, Halsschmerzen, Kopfweh, Gliederschmerzen, Schweißausbrüche. Im weiteren Verlauf können die Viren das Gehirn und Rückenmark befallen, so dass es zu Lähmungen kommen kann. Auch tödliche Verlaufsformen sind möglich.

Inkubationszeit: zwischen 3- 14 Tagen.

Vorkommen: verstärkt in Afghanistan, Pakistan und Nigeria.

Bilharziose (Schistosomiasis)

Parasitäre Infektionskrankheit. Bei Kontakt (z.B. beim Baden, Waschen oder Trinken) können die Larven der Pärchenegel innerhalb weniger Minuten in die Haut eindringen. Von dort wandern sie dann über die Lymph- und Blutgefäße in die verschiedenen Organe und setzen sich dort fest.

Symptome: starker Juckreiz an der Eintrittsstelle mit Hautausschlag. Teilweise lebensbedrohliches Fieber; Kopf-, Glieder-, Muskel- und Bauchschmerzen.
Es gibt verschiedene Arten von Pärchenegeln, die unterschiedliche Organsysteme beschädigen. Mögliche Auswirkungen sind: Beschwerden beim Wasserlassen, blutiger Urin, Durchfall, Leber-, Milz-, Lungen- und Hirnschäden.

Inkubationszeit: je nach den jeweiligen Beschwerden verschiedene Inkubationszeiten.

Vorkommen: fast überall in Afrika, auf der arabischen Halbinsel sowie in einigen Teilen Südamerikas, der Karibik und Ostasiens.

Denguefieber

Denguefieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten übertragen wird. Man findet sie vor allem in wärmeren Regionen der Erde.

Symptome: mehrtägiges Fieber sowie starke Muskel- und Knochenschmerzen. Die möglichen Komplikationen sind beim Denguefieber besonders zu beachten. Im Verlauf der Erkrankung können sich erhöhte Blutungsneigung, seltener auch schwere innere Blutungen und/oder Kreislaufschock einstellen. 

Inkubationszeit: zwischen 2 und 10 Tagen.

Vorkommen: kommt vor allem in Südostasien, Teilen von Asien (Indien, Pakistan, Afghanistan), Süd- und Mittelamerika, Afrika und Australien vor.

Prophylaxe: Moskito-Netze, lange Kleidung und Insektenspray wird unbedingt empfohlen.

Impfungen: Eine Impfung ist möglich, wird seitens der STIKO jedoch nur für eine eng begrenzte Personengruppe empfohlen.

Hygiene

Trinkwasser

Leitungswasser entspricht nicht westeuropäischen Standards.

Zum Trinken sollte abgefülltes Wasser gekauft werden. Anonsten sollte Leitungswasser vor dem Verzehr (Trinken, Nahrungszubereitung) abgekocht, am besten auch gefiltert, werden.

Eiswürfel sollten nur benutzt werden, wenn sie abgepackt und aus klar erkenntlich sicheren Quellen stammen.

Sicheres Trinkwasser ist abgekocht oder kommt aus verschlossenen Flaschen.

Nahrung

Die Hygienebedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung entsprechen nicht westeuropäischen Standards.

Vorzugsweise sollte nur Essen von vertrauenswürdigen Quellen verzehrt werden.

Auch sollten Lebensmittel bevorzugt gekocht verzehrt werden.

Rohe Früchte und rohes Gemüse sind nur mit Vorsicht zu genießen, da diese möglicherweise mit Wasser gewaschen wurden, welches nicht ausreichend sauber ist. Generell sollte Obst und Gemüse immer geschält werden.

Sichere Nahrung wurde erhitzt oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten

Luft

Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.

Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).

Umwelt

Natürliche Umweltgefahren

Weitere Gefahren

Vor der Küste gibt es mitunter starke und wechselnde Meeresunterströmungen.

Am Strand, im Flachwasser sowie an Stellen mit schlammigem Sand und an Riffen verstecken sich zum Teil giftige Steinfische im Sand oder zwischen Steinen.
Das Tragen von Badeschuhen am Strand und im Wasser wird empfohlen.

Verbote, Hinweisschilder, Warnungen sollten beachtet sowie die Anweisungen der lokalen Behörden befolgt werden.

In Folge von starken Niederschlägen und/oder Überschwemmungen kann es zu Erdrutschen kommen.

Überschwemmungen

Infolge von Unwettern und Extremniederschlägen kommt es insbesondere entlang der Wasserläufe regelmäßig zu Sturzfluten und/oder Überschwemmungen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Verkehr kommen.

Tsunami

Es besteht eine erhöhte Tsunamigefahr, die allerdings selten ein schlimmes Ausmaß annimmt.

Vorsicht: Ein möglicher Tsunami kann die Küste auch lange Zeit nach dem Beben und in mehreren Wellen treffen.

Mögliche Hinweise: Spürbares Erdbeben, ungewöhnlicher und plötzlicher Anstieg oder Rückgang des Meeresspiegels, Warnungen durch lokale Medien.

Trop. Wirbelstürme & Tornados

Es besteht eine hohe Gefahr durch tropische Wirbelstürme und Tornados.
Trop. Wirbelstürme können grundsätzlich während des ganzen Jahres entstehen. Von den Tropenstürmen kann neben den Küstenregionen auch das Hinterland betroffen sein. Durch Tropenstürme können schwere Zerstörungen an Gebäuden und der Infrastruktur entstehen. Die Wasserpegel können mehrere Meter ansteigen. Alle Personen, die sich in dem betroffenen Gebiet befinden, sind akut gefährdet und sollten sich unbedingt in Sicherheit bringen. Mit Stromausfällen und Unterbrechungen bei der Wasserversorgung, Überschwemmungen und Erdrutschen in der gesamten betroffenen Region sowie Unterbrechungen im Transport- und Verkehrsbereich muss gerechnet werden.

Klima

Allgemein

Tropisch maritimes Klima, die Regenzeit von November bis März geht mit heftigen Zyklonen und ergiebigen Niederschlägen einher. Von Mai bis November herrscht ein warmer und trockener Winter. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen zwischen 17 und 24 °C im August und 23 und 33 °C im Januar. Die beste Reisezeit ist von Ende Mai bis November.

Klimatabelle

Klimastation Pamplemousses bei Port Louis

Höhe über NN in m: 55

geographische Position: 57° 33’ E, 20° 6’ S

 

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Temp. ø Max. (°C)

30,3

30,2

29,7

28,5

27,0

25,3

24,5

24,7

25,8

27,4

29,3

30,3

Temp. ø Min. (°C)

22,7

22,6

22,6

21,1

19,1

17,4

16,7

16,6

17,2

18,2

19,7

21,4

Regentage

15

16

18

17

15

11

13

14

9

9

7

14

Niederschlag (mm)

206

199

227

136

93

66

59

62

36

39

55

120

Sonnenstunden ø

8,4

8,1

7,0

7,7

7,5

7,4

7,3

7,5

7,9

8,6

8,9

8,7

Wasser-Temp. ø (°C)

27

27

27

27

25

24

23

22

23

23

24

25

Klimabelastung*

s

s

s

s

zs

--

--

--

--

zs

s

s

Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken