Naoero

Informationen

Allgemein

Statistische Daten

Hauptstadt: keine offizielle Hauptstadt, Sitz der Regierung im Distrikt Yaren

Fläche: 21 km²

Einwohnerzahl: 12.800

Währung: Australischer Dollar (AUD)

Staatsform: Parlamentarische Republik

Amtssprache: Naoero (offiziell), Englisch

Religion: Christen (90 %, zwei Drittel Protestanten, ein Drittel Katholiken)

Bevölkerungsdichte: 478 Einwohner pro km²

Zeitzone: UTC+12

Telefon-Vorwahl: + 674

Netzspannung: 240V/50Hz

Gefahrenindex:

Visumpflicht: es muss eine Einreisegenehmigung vorliegen

Reisepass erforderlich: ja

Lage

Geographische Einordnung

Naoero ist eine Insel im Pazifik, nordöstlich von Papua-Neuguinea und liegt 41 km südlich des Äquators.

Infrastruktur

Es existiert ein internationaler Flughafen, der Naoero International (INU); ebenfalls gibt es einen internationalen Hafen mit Schiffsverbindungen nach Australien, Neuseeland und Japan.

Es existiert eine asphaltierte Straße, die einmal um die Insel führt. Busse, Taxis und Mietwagen sind vorhanden. Linksverkehr.

Termine / Feiertage

Daten für 2026

Nationalfeiertag:
31. Januar:    Unabhängigkeitstag (1968 von dem Trusteeship unter Australien, Neuseeland und dem UK)

Weitere Feiertage:
1. Januar:         Neujahr
1.-3.     Februar:    Feiertage zum Nationaltag
8.(+9.) März:        Internationaler Frauentag
3. April:        Karfreitag
6.+7. April:        Ostermontag und -dienstag
17.(+18.) Mai:        Tag der Verfassung
1. Juli:            RONPhos Übergabe
19. August:        Tag des Ibumin Earoeni
25. September:    Tag des Sir Hammer DeRoburt
26. Oktober:        Angam Tag
25.-26. Dezember    Weihnachten
28. Dezember:    zusätzlicher Weihnachtsfeiertag

 

Daten für 2027

Nationalfeiertag:
31. Januar:    Unabhängigkeitstag (1968 von dem Trusteeship unter Australien, Neuseeland und dem UK)

Weitere Feiertage:
1. Januar:         Neujahr
1.+2. Februar:        Feiertage zum Nationaltag
8. März:        Internationaler Frauentag
26. März:        Karfreitag
29.+30. März:        Ostermontag und -dienstag
17. Mai:        Tag der Verfassung
1. Juli:            RONPhos Übergabe
19. August:        Tag des Ibumin Earoeni
25.(+27.) September:    Tag des Sir Hammer DeRoburt
26. Oktober:        Angam Tag
25.+26. Dezember    Weihnachten
27.+28. Dezember:    zusätzliche Weihnachtsfeiertage

 

Daten für 2028

Nationalfeiertag:
31. Januar:    Unabhängigkeitstag (1968 von dem Trusteeship unter Australien, Neuseeland und dem UK)

Weitere Feiertage:
1. Januar:         Neujahr
1.+3. Februar:        Feiertage zum Nationaltag
8. März:        Internationaler Frauentag
14. April:        Karfreitag
17. April:        Ostermontag 
18. April:         Osterdienstag
17. Mai:        Tag der Verfassung
1. Juli:            RONPhos Übergabe
19. August:        Tag des Ibumin Earoeni
25. September:    Tag des Sir Hammer DeRoburt
26. Oktober:        Angam Tag
25.+26. Dezember    Weihnachten

Kontakte

Notrufnummern

Notruf: 111

Polizei: 110

Feuerwehr: 112

Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50

Infrastruktur

Allgemein

Telefon / Mobilfunk

Festnetz und Mobilfunkanbieter sind nicht jederzeit und überall verfügbar.

Die Netzabdeckung für Mobilfunk weist noch Lücken auf.

Aktuelle Infos zur konkreten GSM-Netzabdeckung.

Internet

Internet- und E-Mail-Dienste sind nicht jederzeit und überall verfügbar.

Es gibt ein Internetcafé auf der Insel und einige Hotels bieten ebenfalls Internet-Zugang an.

Strom / Elektrizität

240 V, 50 Hz. Üblicher Netzsteckertyp: I. Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der „International Electrotechnical Commission“.

Steckertyp I

steckertyp-I

Verkehr

Luftfahrt / Luftverkehr

Die Hauptstadt des Landes verfügt über einen internationalen Flughafen, der aber nicht an das interkontinentale Streckennetz angebunden ist. Er wird wöchentlich von internationalen Airlines angeflogen.

Aufgrund der geringen Größe des Landes gibt es keinen Inlandsflugverkehr.

Wirtschaft

Banken / Geld

Landeswährungen: 1 Australischer Dollar (AUD) = 100 Cents.

Generell wird in bar bezahlt, Kreditkarten sind kaum akzeptiert. Es gibt keine Banken und nur einen Geldautomaten auf Naoero (im “Menen Hotel”, der aber oft über kein Geld verfügt).

Reisende sollten daher genügend Bargeld mitnehmen, um ihre Reisekosten decken zu können. Reiseschecks werden ebenso wie die wichtigsten Währungen akzeptiert. Sie können in einigen Hotels vor Ort sogar in die lokale Währung umgetauscht werden.

Gesundheit

Vorsorge

Empfohlene Impfungen

Diphtherie

Tetanus

Keuchhusten

Polio-Grundimmunisierung sollte vorliegen

Hepatitis A


Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025

Impfungen aus besonderem Grund

Hepatitis B (bes. bei Langzeitaufenthalt oder engem Bevölkerungskontakt)

Typhus-Impfung bei Risikoreise (Hygienemängel)

Vorgeschriebene Impfungen

Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise.

Gesundheitsrisiken/-Versorgung

Medizinische Versorgung

Die ärztliche und medikamentöse Versorgung entspricht nicht westeuropäischen Standards, auch wenn eine medizinische Grundversorgung gegeben ist. Behandlungen im Krankenhaus in Denigomodu und Arztpraxen müssen sofort in bar bezahlt werden. Bei schweren Erkrankungen oder Unfällen sollten die Patienten nach Australien ausgeflogen werden. Empfohlen wird daher der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die sowohl den medizinisch notwendigen, als auch den medizinisch sinnvollen Rücktransport deckt.

Ratsam ist ebenfalls die Mitnahme einer Reiseapotheke, die neben Medikamenten für gängige Reiseerkrankungen auch regelmäßig benötigte Arzneimittel (inkl. ärztlichem Attest), Einwegspritzen und Verbandsmaterial enthält.

Infektionen / Krankheiten

Allgemein

Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:

Denguefieber

Denguefieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten übertragen wird. Man findet sie vor allem in wärmeren Regionen der Erde.

Symptome: mehrtägiges Fieber sowie starke Muskel- und Knochenschmerzen. Die möglichen Komplikationen sind beim Denguefieber besonders zu beachten. Im Verlauf der Erkrankung können sich erhöhte Blutungsneigung, seltener auch schwere innere Blutungen und/oder Kreislaufschock einstellen. 

Inkubationszeit: zwischen 2 und 10 Tagen.

Vorkommen: kommt vor allem in Südostasien, Teilen von Asien (Indien, Pakistan, Afghanistan), Süd- und Mittelamerika, Afrika und Australien vor.

Prophylaxe: Moskito-Netze, lange Kleidung und Insektenspray wird unbedingt empfohlen.

Impfungen: Eine Impfung ist möglich, wird seitens der STIKO jedoch nur für eine eng begrenzte Personengruppe empfohlen.

Cholera

Cholera ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien ausgelöst wird. Übertragen wird sie meist durch verunreinigtes Trinkwasser. In vielen Fällen kann sie zu schweren Durchfällen mit lebensgefährlichem Flüssigkeitsverlust führen.
 
Symptome: starker, wässriger Durchfall und Erbrechen; bei schwerem Krankheitsverlauf droht ein massiver Flüssigkeitsverlust, der rasch zu einer lebensbedrohlichen Austrocknung führen kann.
 
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.
 
Vorkommen: vor allem in Entwicklungsländern, in denen es an Trinkwasserhygiene mangelt. Insbesondere Regionen in Afrika und Südostasien.

Durchfallerkrankungen

Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
 
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
 
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.

Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.

Tollwut (Rabies)

Die Tollwut ist eine schnell fortschreitende Virusinfektion des Zentralnervensystems.
Tollwutviren werden durch Biss- und Kratzverletzungen infizierter Säugetiere auf den Menschen übertragen. Gefährdet sind Personen mit beruflichem Kontakt zu Tieren, sofern sie in Tollwut-Risikogebieten tätig sind, und Reisende in Ländern mit hohem Tollwutvorkommen (v.a. unter einfachen Bedingungen oder Langzeitaufenthalten).
Die Tollwuterkrankung verläuft immer tödlich. Die Impfung vor oder kurzfristig nach einer potentiellen Infektion schützt vor der Erkrankung.

Symptome: meist unspezifische Anzeichen wie Fieber, Kopfschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen, leichte Ermüdbarkeit, Nervosität, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.
Die ersten typischen Anzeichen einer Tollwut sind Empfindungsstörungen (Parästhesien) und Juckreiz in der Umgebung der Bisswunde.
In ca. 80 % der Fälle tritt die Erkrankung in ihrer klassischen Form, der sogenannten "wilden Wut" auf. Die Tollwut zeigt sich als untypisch verlaufende Entzündung des Gehirns (Enzephalitis).

Symptome: Verwirrtheit, Halluzinationen, Kampflust und Krampfanfälle; Fehlfunktion des sympathischen Nervensystems. Dazu zählen unter anderem eine übermäßige Speichelproduktion, Gänsehaut und Herzrhythmusstörungen.

Inkubationszeit: i.d.R. 20–70 Tage, kann aber auch schon nach 4 Tagen oder erst nach einem Jahr ausbrechen.

Vorkommen: Tollwut bei Tieren kommt in vielen Ländern weltweit vor. Zu den meisten menschlichen Infektionen kommt es in Entwicklungsländern.

Typhus

Typhus ist eine hoch fieberhafte Infektionskrankheit in deren weiterem Verlauf mit Durchfall und teils schweren, den Darm betreffenden Komplikationen gerechnet werden muss, zum Beispiel dem Auftreten von Darmgeschwüren oder -durchbrüchen. 
Man unterscheidet zwischen Typhus (Abdominaltyphus) und der typhusähnlichen Krankheit (Paratyphus) – sie ist die abgeschwächte Form. Typhus wird mit Antibiotika behandelt.
Besonders gefährdet für eine Infektion sind Neugeborene und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, verminderter Magensäureproduktion oder entzündlichen Darmerkrankungen.

Symptome (Abdominaltyphus): uncharakteristische Beschwerden wie Kopfschmerzen und Gliederschmerzen; innerhalb von zwei bis drei Tagen hohes Fieber, das langsam ansteigt und bis zu drei Wochen anhalten kann; allgemeines Krankheitsgefühl; Benommenheit, Bauchschmerzen, Husten, eventuell Verstopfung, ab der zweiten Woche Durchfall. 
Selten auch: nicht juckende, stecknadelkopfgroße, rötliche Flecken auf Bauch, Brust und Rücken; dicker, weißlicher oder grauweißer Belag auf dem Hauptteil der Zunge, himbeerrote Zungenspitze und -ränder.

Symptome (Paratyphus): Der Krankheitsverlauf des Paratyphus ist ähnlich wie beim Typhus, die Symptome sind allerdings meist geringer ausgeprägt. Im Vordergrund stehen häufiger Übelkeit und Erbrechen, wässriger Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber bis 39 °C.

Inkubationszeit: 2–21 Tage, i.d.R. zwischen 10–14 Tagen.

Vorkommen: Der Typhus-Erreger kommt weltweit vor. Vor allem in Asien, insbesondere in Südostasien, finden sich Regionen mit erhöhtem Risiko sowie zunehmenden Antibiotikaresistenzen des Erregers. In Industrienationen treten Erkrankungen fast ausschließlich nach Fernreisen auf.

Zika-Virus

Das Zika-Virus (ZIKV) ist ein erstmals in Ostafrika nachgewiesenes Virus, das von Stechmücken übertragen wird. Während eine Zika-Infektion für gesunde Erwachsene überwiegend ungefährlich ist und meist keine oder nur milde Symptome auslöst, kann eine Infektion während der Schwangerschaft bei dem Fötus schwere Schäden verursachen.

Übertragen wird das Virus hauptsächlich von der Gelbfiebermücke, auch bekannt als Ägyptische Tigermücke.

Symptome: Fieber (daher auch die Bezeichnung "Zika-Fieber"), knotig-fleckiger Hautausschlag, Gelenkschmerzen, Bindehautentzündung (Konjunktivitis).
Selten auch: Muskel- und Kopfschmerzen sowie Erbrechen.

Inkubationszeit: i.d.R. zwischen 3–12 Tagen.

Vorkommen: in allen tropischen und manchen subtropischen Ländern. Epidemisch derzeit vor allem im tropischen/subtropischen Süd- und Mittelamerika, einschließlich Mexiko.

Hepatitis A

Hepatitis A ist eine durch das Hepatitis-A-Virus verursachte, ansteckende Leberentzündung. Eine Impfung kann vor der Krankheit schützen.
Das Virus wird im Stuhlgang ausgeschieden. Die Übertragung erfolgt über die Aufnahme von Stuhl oder Stuhlresten beziehungsweise von damit verunreinigten Lebensmittel oder Trinkwasser über den Mund. Das Hepatitis A-Virus ist relativ unempfindlich gegenüber Kälte und Desinfektions- sowie Reinigungsmitteln, daher kommt es zu einer großen Verbreitung.

Symptome: eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur und Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Dazu kommen eine allgemeine Erschöpfung und mitunter Schmerzen im Bereich der Leber, also im rechten Oberbauch.
Im Anschluss können die typischen Symptome einer Gelbsucht entstehen.

Inkubationszeit: zwischen 2–6 Wochen.

Vorkommen: dort, wo die sanitären Bedingungen schlecht und Trinkwasserkontrollen unzureichend sind. In Europa kommt das Hepatitis-A-Virus (HAV) im Süden häufiger vor als im Norden. In Ländern mit niedrigem Hygienestand sowie in tropischen und subtropischen Gebieten ist es weit verbreitet.

Hepatitis B

Hepatitis B gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Hepatitis B ist eine ansteckende akute oder chronische Leberentzündung, die durch Viren übertragen wird. Die Viren gelangen über das Blut oder über andere Körperflüssigkeiten in den Körper. Das Hepatitis B-Virus (HVB) kann die Leberzellen schädigen und zu Störungen der Organfunktion führen. Da Hepatitis B i.d.R. über sexuelle Kontakte übertragen wird, zählt sie zu den Geschlechtskrankheiten.
Eine Impfung kann gegen die Infektion mit dem Hepatitis B-Virus (HBV) schützen

Symptome: Das Auftreten kann bis zu 6 Monate dauern. Dann kommt es zu: Durchfall, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Gelbsucht. In etwa zehn Prozent der Fälle geht eine akute Hepatitis B in ein chronisches Stadium über, was schwerwiegende Komplikationen wie eine Leberzirrhose oder ein Leberzellkarzinom verursachen kann. Auch rund zehn Prozent derjenigen Infizierten, bei denen keine akute Hepatitis B aufgetreten war, entwickeln im weiteren Verlauf eine chronische Hepatitis B. 

Inkubationszeit: zwischen 40–200 Tagen, i.d.R. 60–90 Tage. 

Vorkommen: Besonders viele Infektionen sind im Osten Asiens, in Ost- und Zentralafrika und im Amazonasgebiet zu verzeichnen. Auch in Ost- und Zentraleuropa tritt Hepatitis B relativ häufig auf. In Westeuropa vergleichsweise selten. In Ländern mit geringeren medizinischen Standards ist das Risiko erhöht, sich über eine infizierte Blutkonserve oder über Spritzen und Kanülen anzustecken.

Filariose

Die Filariose ist eine tropische Erkrankung. Die Ursache der Erkrankung ist eine Infektion mit verschiedenen Arten von Fadenwürmern (Filarien), welche durch den Stich einer Mücke oder Bremse auf den Menschen übertragen werden. 

Symptome: Entzündung und Schwellung der Lymphknoten, Lymphgefäße und Ödeme.

Inkubationszeit: mehrere Monate bis Jahre.

Vorkommen: hauptsächlich in tropischen Ländern.

Hygiene

Trinkwasser

Leitungswasser entspricht nicht westeuropäischen Standards.

Zum Trinken sollte abgefülltes Wasser gekauft werden. Anonsten sollte Leitungswasser vor dem Verzehr (Trinken, Nahrungszubereitung) abgekocht, am besten auch gefiltert, werden.

Eiswürfel sollten nur benutzt werden, wenn sie abgepackt und aus klar erkenntlich sicheren Quellen stammen.

Trinkwasser sollte daher immer abgekocht werden und auf Eiswürfel in Getränken sollte verzichtet werden. Süßwasser ist häufig belastet durch Keime und auch durch Schadstoffe.

Nahrung

Die Hygienebedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung entsprechen nicht westeuropäischen Standards.

Vorzugsweise sollte nur Essen von vertrauenswürdigen Quellen verzehrt werden.

Auch sollten Lebensmittel bevorzugt gekocht verzehrt werden.

Rohe Früchte und rohes Gemüse sind nur mit Vorsicht zu genießen, da diese möglicherweise mit Wasser gewaschen wurden, welches nicht ausreichend sauber ist. Generell sollte Obst und Gemüse immer geschält werden.

Lebensmittel sollten immer gekocht verzehrt werden. Obst und Gemüse sollte immer geschält werden.

Luft

Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.

Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).

Umwelt

Klima

Allgemein

Es herrscht ein maritimes Äquatorialklima, das von März bis Oktober durch nordöstliche Passatwinde gemildert wird. Der meiste Niederschlag fällt von November bis Februar (Zyklon-Saison und sehr hohe Luftfeuchtigkeit). Es kommen periodisch wiederkehrende Dürren vor.

Klimatabelle

Klimastation YAREN

Höhe über NN in m: 6

geographische Position: 166° 55’ E, 0° 34’ S

 

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Temp. ø Max. (°C)

30,7

30,5

30,5

30,5

30,6

30,4

30,3

30,5

30,7

31,1

31,2

30,9

Temp. ø Min. (°C)

24,7

24,9

24,9

24,9

25,2

25,1

24,8

24,9

24,9

25,0

25,0

24,8

Regentage

15

11

9

6

5

8

11

10

6

5

7

13

Niederschlag (mm)

285

257

196

195

127

111

151

142

121

107

115

257

Sonnenstunden ø

            

Wasser-Temp. ø (°C)

27

27

27

27

27

27

27

27

27

28

28

28

Klimabelastung*

ss

ss

ss

ss

ss

ss

ss

ss

ss

ss

ss

ss

Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken

Natürliche Umweltgefahren

Erdbeben

Hier besteht eine erhöhte Erdbebengefahr.

Schwächere Erdbeben sind an der Tagesordnung, allerdings kann es auch zu schweren Erdbeben kommen.

Reisende sollten sich deshalb mit Verhaltensregeln bei Erdbeben vertraut machen.

Infolge eines Bebens ist mit erheblichen Einschränkungen im Transport- und Infrastrukturbereich zu rechnen.

Verhalten im Falle eines Erdbebens
Bei Aufenthalt im Gebäude: Ruhe bewahren. Das Gebäude sollte nur verlassen werden, wenn man sich im Erdgeschoss nahe eines Ausganges befindet. Schutz unter einem schweren stabilen Möbelstück (z.B. Tisch) suchen und festhalten, solange die Erschütterung dauert, auch wenn sich das Möbel bewegt. Ist das nicht möglich, unter einen stabilen Türrahmen flüchten oder auf den Boden nahe einer tragenden Innenwand und fern von Fenstern legen und Kopf und Gesicht mit verschränkten Armen schützen. Kein Treppenhaus begehen! Keinen Fahrstuhl benutzen!

Bei Aufenthalt im Freien: Schnellstmöglich einen freien Platz auf freier Fläche und ausreichender Entfernung zu Gebäuden, Straßenlampen und Versorgungsleitungen suchen und dort bleiben, bis die Erschütterungen abgeklungen sind. Autofahrer sollten unverzüglich am Straßenrand anhalten, fern von Gebäuden, Bäumen, Überführungen, Hängen, Böschungen, Klippen und Versorgungsleitungen. Es sollte vermieden werden, möglicherweise beschädigte Brücken und Unterführungen zu be- bzw. durchfahren. Nach schweren Beben sollte von einer Weiterfahrt ganz abgesehen werden.

Nach einem Beben sollte den Anweisungen der Behörden unbedingt Folge geleistet werden. Mit Nachbeben muss gerechnet werden, diese können zu weiteren Schäden an den bereits beschädigten Gebäuden und der Infrastruktur führen. Nach einem zerstörerischen Beben sollten offiziell eingerichtete Sammelplätze aufgesucht werden. 

Tsunami

Hier besteht eine hohe Tsunamigefahr.

Vorsicht: Ein möglicher Tsunami kann die Küste auch lange Zeit nach dem Beben und in mehreren Wellen treffen.

Mögliche Hinweise: Spürbares Erdbeben, ungewöhnlicher und plötzlicher Anstieg oder Rückgang des Meeresspiegels, Warnungen durch lokale Medien.

Dürren

Es besteht eine hohe Dürregefahr.

Weitere Gefahren

Regenzeit & Monsun

In Naoero herrscht von November bis April Regenzeit. in dieser Zeit kommt es häufig zu Unwettern und ergiebigen Niederschlägen, in deren Folge es zu Sturzfluten, schweren Überschwemmungen und Erdrutschen kommen kann. Dies kann zu erheblichen Einschränkungen im Infrastrukturbereich kommen. Insbesondere im Transport- und Verkehrsbereich und in ländlichen Gebieten muss während der Regenzeit mit erheblichen Einschränkungen gerechnet werden.