Papua-Neuguinea

Informationen

Allgemein

Statistische Daten

Hauptstadt: Port Moresby

Fläche: 462.840 km²

Einwohnerzahl: 8.251.000

Währung: Kina (PGK)

Staatsform: Parlamentarische Monarchie

Amtssprache: Hiri Motu, Tok Pisin und Englisch

Religion: Katholiken 22 %, Lutheraner 16 %, Sonstige

Bevölkerungsdichte: 15 Einwohner pro km²

Zeitzone: UTC+10 (PGT) / ; Bougainville: UTC+11

Telefon-Vorwahl: +675

Netzspannung: 240 V, 50 Hz

Gefahrenindex:

Visumpflicht: nein

Reisepass erforderlich: ja

Lage

Geographische Einordnung

Papua-Neuguinea liegt zwischen dem Äquator im Norden und dem australischen Kontinent im Süden. Es besteht aus dem Ostteil der Insel Neuguinea, sowie etwa 600 Inseln und ist rund anderthalb mal so groß wie Deutschland.

Infrastruktur

Es gibt den internationalen Flughafen Port Moresby (POM) (Jackson Field), Inlandsflüge werden ebenfalls angeboten.

Der Schiffsverkehr ist recht gut ausgebaut, das Straßennetz hingegen eher schlechter. Busse, Taxis und Mietwagen sind in den größeren Städten vorhanden. Linksverkehr.

Termine / Feiertage

Daten für 2026

Nationalfeiertag:
16. September:    Unabhängigkeitstag (von Australien 1975)

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
26. Februar:        Erinnerungstag an den verstorbenen ersten Premierminister
3. April:        Karfreitag
4. April:        Ostersamstag
5. April:        Ostersonntag
6. April:        Ostermontag
8. Juni:            Geburtstag des Königs
23. Juli    :        Nationaler Tag der Erinnerung
26. August:        Nationaler Tag der Sühne
25.+26. Dezember:    Weihnachten

 

Daten für 2027

Nationalfeiertag:
16. September:    Unabhängigkeitstag (von Australien 1975)

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
26. Februar:        Erinnerungstag an den verstorbenen ersten Premierminister
26. März:        Karfreitag
27. März:        Ostersamstag
28. März:        Ostersonntag
29. März:        Ostermontag
10. Juni:        Geburtstag des Königs
23. Juli    :        Nationaler Tag der Erinnerung
26. August:        Nationaler Tag der Sühne
25.+26. Dezember:    Weihnachten
27. Dezember:    zusätzlicher Weihnachtsfeiertag

 

Daten für 2028

Nationalfeiertag:
16. September:    Unabhängigkeitstag (von Australien 1975)

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
26. Februar:        Erinnerungstag an den verstorbenen ersten Premierminister
14. April:        Karfreitag
15. April:        Ostersamstag
16. April:        Ostersonntag
17. April:        Ostermontag
17. Juni:        Geburtstag des Königs
23. Juli    :        Nationaler Tag der Erinnerung
26. August:        Nationaler Tag der Sühne
25.+26. Dezember:    Weihnachten

Kontakte

Notrufnummern

Notruf: 111

Polizei: 112

Feuerwehr: 110

Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50

Infrastruktur

Allgemein

Telefon / Mobilfunk

Festnetz und Mobilfunkanbieter sind nicht jederzeit und überall verfügbar.

Die Netzabdeckung für Mobilfunk weist noch Lücken auf.

Aktuelle Infos zur konkreten GSM-Netzabdeckung.

Infolge der mangelhaften Stromversorgung kann es zu Einschränkungen der Nutzung von Telekommunikationseinrichtungen bzw. -geräten kommen.

Internet

Internet- und E-Mail-Dienste sind nicht jederzeit und überall verfügbar.

Internetcafés bzw. WLAN-Hotspots gibt es in größeren Städten (u.a. an Flughäfen, in internationalen Hotels). Die Internetverbindungen können instabil und langsam sein.

Strom / Elektrizität

240 V, 50 Hz. Üblicher Netzsteckertyp: I. Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der „International Electrotechnical Commission“.

Die Stromversorgung ist mangelhaft ausgebaut und regional nur begrenzt vorhanden.

Steckertyp I

steckertyp-I

Verkehr

Luftfahrt / Luftverkehr

Die Hauptstadt des Landes verfügt über einen internationalen Flughafen, der aber nicht an das interkontinentale Streckennetz angebunden ist. Er wird wöchentlich von internationalen Airlines angeflogen.

Zwischen den Flughäfen der Inseln bestehen wöchentliche Direktverbindungen.

Viele Städte des Landes verfügen über Flugplätze, an denen Privatfluggesellschaften Flugdienste anbieten und/oder es besteht die Möglichkeit, Kleinflugzeuge/Hubschrauber für Charterflüge zu buchen.

Papua-Neuguinea ist extrem unwegsam und gebirgig, daher ist das Flugzeug das beste Verkehrsmittel. Über 100 Ziele im ganzen Land werden angeflogen und über 20 größere Städte miteinander verbunden.

Sicherheitshinweise

Ein Inlandsflugnetz ist vorhanden, die Flugverbindungen sind nicht immer verlässlich, mit Verspätungen oder kurzfristigen Absagen muss gerechnet werden. Eine besondere Gefährdung besteht für Ausländer entlang der Autobahn zum “Nadzab”-Flughafen.

Wirtschaft

Banken / Geld

Landeswährungen: 1 Kina (PGK) = 100 Toea.

Banköffnungszeiten: Mo-Do 09.00-15.00 Uhr, Fr 09.00-17.00 Uhr.

Die Bargeldversorgung über Bankautomaten mittels Bankkarten ist landesweit nicht immer und überall möglich.

Die Akzeptanz von Kreditkarten ist nur bei ausgewählten Stellen (Banken, Wechselstuben, Hotels, internationale Geschäfte, Airlines etc. ) gewährleistet.

Die Gefahr, im Umfeld von Geldautomaten Opfer einer Straftat zu werden (Raub), ist erhöht.

Gesundheit

Vorsorge

Vorgeschriebene Impfungen

Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

Bei Ausreise kann eine gültige Polio-Impfung verlangt werden.

Empfohlene Impfungen

Diphtherie

Tetanus

Keuchhusten

Polio

Hepatitis A


Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025

Impfungen aus besonderem Grund

Hepatitis B (bes. bei Langzeitaufenthalt oder engem Bevölkerungskontakt)

Japan-Enzephalitis-Impfung bei längeren Individualreisen in ländlichen Regionen während der Hauptübertragungszeit (z. B. in der Monsunzeit)

Dengue-Impfung (Stellungnahme des StAR zum Denguevirus-Impfstoff Qdenga®)

Gesundheitsrisiken/-Versorgung

Medizinische Versorgung

Ein öffentliches Gesundheitswesen ist auf Papua-Neuguinea bzw. auch in der Hauptstadt Port Moresby nur sehr eingeschränkt vorhanden. Aufgrund der mangelhaften hygienischen Verhältnisse sowie unzureichenden medizinischen Ausrüstung und Arzneimittelversorgung entsprechen die öffentlichen Krankenhäuser (wie auch die Privatkliniken) nicht europäischem Standard.

Die Mitnahme einer ausreichend bestückten Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen sowie eigenes Verbandsmaterial und sterile Wegwerfspritzen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Patienten müssen damit rechnen, dass sie vor Behandlungsbeginn für die anfallenden Kosten zunächst in Vorlage treten müssen. Ein ausreichender und gültiger Auslandskrankenversicherungsschutz mit eingeschlossener Reiserückholversicherung ist dringend notwendig.

Infektionen / Krankheiten

Ross-River-Virus

Eine durch Stechmücken übertragene Virusinfektion. Die Erkrankungsraten hängen stark von den Wetterbedingungen ab. Am häufigsten tritt das Ross-River-Fieber im Spätsommer und im Herbst auf.

Symptome: Erstes Symptom sind plötzlich einsetzende Gelenkschmerzen, auf die nach etwa ein bis zwei Tagen großflächige Hautausschläge folgen. Die Körpertemperatur ist nur leicht erhöht. Fieber kommt selten vor. Die meisten Patienten klagen über Abgeschlagenheit und Müdigkeit, Übelkeit, Appetitlosigkeit und Lichtempfindlichkeit. Der Virusbefall der Gelenke führt zu starken Schmerzen. Auch eine Gelenksteife, Rötungen und Schwellungen können sich einstellen. Die Erkrankung geht meist von alleine wieder zurück. Die Genesung kann allerdings langwierig sein und sich bis zu sechs Wochen hinziehen. 

Inkubationszeit: zwischen 3–9 Tagen.

Vorkommen: stark verbreitet in Australien, Papua-Neuguinea und den Nachbarinseln.

Melioidose

Melioidose, auch Whitmore-Krankheit oder Pseudorotz genannt, ist eine Infektionskrankheit, die durch ein Bodenbakterium ausgelöst wird. Eine Infektion mit dem Erreger erfolgt meist über direkten Kontakt durch Hautverletzungen, Inhalation oder Aufnahme von verunreinigtem Wasser oder Erde. Die Krankheit kann lebensbedrohlich werden, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird.

Symptome: hohes Fieber, Erbrechen, Durchfall, Lungenabszesse, Lungenentzündungen. Die chronische Form kann Abszesse bzw. Vereiterungen an verschiedenen Körperstellen hervorrufen, wie beispielsweise an: Leber, Milz, Lunge, Muskulatur und Haut.

Inkubationszeit: meist zwischen 1–21 Tagen, kann aber auch bis zu 20 Jahre betragen.

Vorkommen: in den Gebieten Südostasiens (v.a. Indien, Südchina, Papua Neuguinea), Australien und Südamerika. 

Allgemein

Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:

Malaria

Malaria (Wechselfieber, Sumpffieber) ist eine Infektionskrankheit. Ursache der Malaria sind winzige Parasiten: Plasmodien. Sie werden von der Anopheles-Mücke übertragen.
 
Symptome: grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Schweißausbrüche und schweres allgemeines Krankheitsgefühl, oft auch Durchfall und Erbrechen.
Vor allem Malaria tropica kann schwere Organkomplikationen wie Koma, Schock und Nierenversagen auslösen und ist ohne Therapie bei nicht–immunen Menschen – also Touristen – rasch lebensgefährlich. Malaria tertiana und Malaria quartana verlaufen meist milder und über einen längeren Zeitraum.
 
Inkubationszeit: mind. 7 Tage bei Malaria tropica, bei den weniger gefährlichen Varianten Malaria tertiana und quartana eventuell länger.
 
Vorkommen: in tropischem und subtropischem Klima. Risiko der Übertragung ist besonders hoch in der Umgebung von stehenden Gewässern oder an Gewässern mit geringer Fließgeschwindigkeit.
Je nach Niederschlagsmenge und Saison kann es zu einer Häufung von Erkrankungen kommen.

Denguefieber

Denguefieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten übertragen wird. Man findet sie vor allem in wärmeren Regionen der Erde.

Symptome: mehrtägiges Fieber sowie starke Muskel- und Knochenschmerzen. Die möglichen Komplikationen sind beim Denguefieber besonders zu beachten. Im Verlauf der Erkrankung können sich erhöhte Blutungsneigung, seltener auch schwere innere Blutungen und/oder Kreislaufschock einstellen. 

Inkubationszeit: zwischen 2 und 10 Tagen.

Vorkommen: kommt vor allem in Südostasien, Teilen von Asien (Indien, Pakistan, Afghanistan), Süd- und Mittelamerika, Afrika und Australien vor.

Prophylaxe: Moskito-Netze, lange Kleidung und Insektenspray wird unbedingt empfohlen.

Impfungen: Eine Impfung ist möglich, wird seitens der STIKO jedoch nur für eine eng begrenzte Personengruppe empfohlen.

Cholera

Cholera ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien ausgelöst wird. Übertragen wird sie meist durch verunreinigtes Trinkwasser. In vielen Fällen kann sie zu schweren Durchfällen mit lebensgefährlichem Flüssigkeitsverlust führen.
 
Symptome: starker, wässriger Durchfall und Erbrechen; bei schwerem Krankheitsverlauf droht ein massiver Flüssigkeitsverlust, der rasch zu einer lebensbedrohlichen Austrocknung führen kann.
 
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.
 
Vorkommen: vor allem in Entwicklungsländern, in denen es an Trinkwasserhygiene mangelt. Insbesondere Regionen in Afrika und Südostasien.

Durchfallerkrankungen

Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
 
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
 
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.

Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.

HIV/AIDS

Diese Erkrankung des Immunsystems wird durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen, z.B. durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. AIDS ist das Endstadium einer Infektion mit dem HI-Virus (HIV). Der Erreger wird vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, verunreinigte Blutkonserven, Nadelstichverletzungen und verunreinigtes Drogenbesteck übertragen. Es schwächt das Immunsystem, wodurch die Patienten anfälliger für andere Krankheiten werden. Medikamente können die Lebenserwartung von Menschen mit AIDS verlängern. Heilbar ist diese Krankheit bisher nicht.

Symptome: HIV-Symptome variieren je nach Stadium der Erkrankung und werden in drei Klassen (A, B und C) unterteilt. Im Anfangsstadium verursacht eine HIV-Infektion grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Nachtschweiß, Durchfall und Abgeschlagenheit, die nach einiger Zeit aber oft selbstständig verschwinden und somit häufig falsch gedeutet werden. Im weiteren Verlauf der Krankheit beginnt die körpereigene Abwehr mit Hilfe der Bildung von Antikörpern, welche versuchen den Erreger zu bekämpfen. Im Falle einer HIV-Infektion gelingt es dem menschlichen Immunsystem lediglich, das Ausmaß der Krankheit zu verringern – diese aber nicht zu bekämpfen. Im Laufe der Zeit vermehrt sich das Virus oft still und heimlich im Körper der Betroffenen und schädigt innere Organe wie den Darm in großem Ausmaß. Zudem steigt die Anfälligkeit für Krankheiten enorm. Erfolgt keine Therapie mit bestimmten Medikamenten ist das Immunsystem früher oder später machtlos. Schwere Erkrankungen wie Lungenentzündungen, Pilzbefall oder verschiedene Krebsarten entstehen problemlos. Erst dann spricht man von AIDS.
HIV-Symptome müssen nicht zwangsläufig in AIDS-Symptome übergehen. Wird die Infektion rechtzeitig erkannt und richtig behandelt, kann ein AIDS-Ausbruch verhindert werden.

Vorkommen: AIDS ist eine weltweit auftretende Erkrankung; ein Großteil der Infizierten lebt in Afrika.

Tollwut (Rabies)

Die Tollwut ist eine schnell fortschreitende Virusinfektion des Zentralnervensystems.
Tollwutviren werden durch Biss- und Kratzverletzungen infizierter Säugetiere auf den Menschen übertragen. Gefährdet sind Personen mit beruflichem Kontakt zu Tieren, sofern sie in Tollwut-Risikogebieten tätig sind, und Reisende in Ländern mit hohem Tollwutvorkommen (v.a. unter einfachen Bedingungen oder Langzeitaufenthalten).
Die Tollwuterkrankung verläuft immer tödlich. Die Impfung vor oder kurzfristig nach einer potentiellen Infektion schützt vor der Erkrankung.

Symptome: meist unspezifische Anzeichen wie Fieber, Kopfschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen, leichte Ermüdbarkeit, Nervosität, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.
Die ersten typischen Anzeichen einer Tollwut sind Empfindungsstörungen (Parästhesien) und Juckreiz in der Umgebung der Bisswunde.
In ca. 80 % der Fälle tritt die Erkrankung in ihrer klassischen Form, der sogenannten "wilden Wut" auf. Die Tollwut zeigt sich als untypisch verlaufende Entzündung des Gehirns (Enzephalitis).

Symptome: Verwirrtheit, Halluzinationen, Kampflust und Krampfanfälle; Fehlfunktion des sympathischen Nervensystems. Dazu zählen unter anderem eine übermäßige Speichelproduktion, Gänsehaut und Herzrhythmusstörungen.

Inkubationszeit: i.d.R. 20–70 Tage, kann aber auch schon nach 4 Tagen oder erst nach einem Jahr ausbrechen.

Vorkommen: Tollwut bei Tieren kommt in vielen Ländern weltweit vor. Zu den meisten menschlichen Infektionen kommt es in Entwicklungsländern.

Typhus

Typhus ist eine hoch fieberhafte Infektionskrankheit in deren weiterem Verlauf mit Durchfall und teils schweren, den Darm betreffenden Komplikationen gerechnet werden muss, zum Beispiel dem Auftreten von Darmgeschwüren oder -durchbrüchen. 
Man unterscheidet zwischen Typhus (Abdominaltyphus) und der typhusähnlichen Krankheit (Paratyphus) – sie ist die abgeschwächte Form. Typhus wird mit Antibiotika behandelt.
Besonders gefährdet für eine Infektion sind Neugeborene und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, verminderter Magensäureproduktion oder entzündlichen Darmerkrankungen.

Symptome (Abdominaltyphus): uncharakteristische Beschwerden wie Kopfschmerzen und Gliederschmerzen; innerhalb von zwei bis drei Tagen hohes Fieber, das langsam ansteigt und bis zu drei Wochen anhalten kann; allgemeines Krankheitsgefühl; Benommenheit, Bauchschmerzen, Husten, eventuell Verstopfung, ab der zweiten Woche Durchfall. 
Selten auch: nicht juckende, stecknadelkopfgroße, rötliche Flecken auf Bauch, Brust und Rücken; dicker, weißlicher oder grauweißer Belag auf dem Hauptteil der Zunge, himbeerrote Zungenspitze und -ränder.

Symptome (Paratyphus): Der Krankheitsverlauf des Paratyphus ist ähnlich wie beim Typhus, die Symptome sind allerdings meist geringer ausgeprägt. Im Vordergrund stehen häufiger Übelkeit und Erbrechen, wässriger Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber bis 39 °C.

Inkubationszeit: 2–21 Tage, i.d.R. zwischen 10–14 Tagen.

Vorkommen: Der Typhus-Erreger kommt weltweit vor. Vor allem in Asien, insbesondere in Südostasien, finden sich Regionen mit erhöhtem Risiko sowie zunehmenden Antibiotikaresistenzen des Erregers. In Industrienationen treten Erkrankungen fast ausschließlich nach Fernreisen auf.

Zika-Virus

Das Zika-Virus (ZIKV) ist ein erstmals in Ostafrika nachgewiesenes Virus, das von Stechmücken übertragen wird. Während eine Zika-Infektion für gesunde Erwachsene überwiegend ungefährlich ist und meist keine oder nur milde Symptome auslöst, kann eine Infektion während der Schwangerschaft bei dem Fötus schwere Schäden verursachen.

Übertragen wird das Virus hauptsächlich von der Gelbfiebermücke, auch bekannt als Ägyptische Tigermücke.

Symptome: Fieber (daher auch die Bezeichnung "Zika-Fieber"), knotig-fleckiger Hautausschlag, Gelenkschmerzen, Bindehautentzündung (Konjunktivitis).
Selten auch: Muskel- und Kopfschmerzen sowie Erbrechen.

Inkubationszeit: i.d.R. zwischen 3–12 Tagen.

Vorkommen: in allen tropischen und manchen subtropischen Ländern. Epidemisch derzeit vor allem im tropischen/subtropischen Süd- und Mittelamerika, einschließlich Mexiko.

Chikungunyafieber

Das Chikungunya-Fieber ist eine tropische Infektionskrankheit, die durch Stechmücken übertragen wird. Die Krankheit verursacht hohes Fieber und Gelenkschmerzen und verläuft in der Regel ohne schwere Komplikationen. Eine spezifische Therapie und eine Impfung gibt es nicht.

Symptome: plötzlicher, schneller Fieberanstieg, Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden und Muskelschmerzen. Übelkeit, Müdigkeit und Hautausschlag können ebenfalls auftreten. Bei Chikungunya-Fieber (CF) kommt es sehr selten zum Auftreten von Blutungen (Hämorrhagien). Die Prognose von CF ist gut. Nur ein geringer Anteil der Patienten leidet unter monatelang persistierenden Gelenkbeschwerden.

Inkubationszeit: zwischen 3–12 Tagen.

Vorkommen: Afrika südlich der Sahara, Indien, Südost-Asien, Indonesien.

Hepatitis A

Hepatitis A ist eine durch das Hepatitis-A-Virus verursachte, ansteckende Leberentzündung. Eine Impfung kann vor der Krankheit schützen.
Das Virus wird im Stuhlgang ausgeschieden. Die Übertragung erfolgt über die Aufnahme von Stuhl oder Stuhlresten beziehungsweise von damit verunreinigten Lebensmittel oder Trinkwasser über den Mund. Das Hepatitis A-Virus ist relativ unempfindlich gegenüber Kälte und Desinfektions- sowie Reinigungsmitteln, daher kommt es zu einer großen Verbreitung.

Symptome: eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur und Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Dazu kommen eine allgemeine Erschöpfung und mitunter Schmerzen im Bereich der Leber, also im rechten Oberbauch.
Im Anschluss können die typischen Symptome einer Gelbsucht entstehen.

Inkubationszeit: zwischen 2–6 Wochen.

Vorkommen: dort, wo die sanitären Bedingungen schlecht und Trinkwasserkontrollen unzureichend sind. In Europa kommt das Hepatitis-A-Virus (HAV) im Süden häufiger vor als im Norden. In Ländern mit niedrigem Hygienestand sowie in tropischen und subtropischen Gebieten ist es weit verbreitet.

Hepatitis B

Hepatitis B gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Hepatitis B ist eine ansteckende akute oder chronische Leberentzündung, die durch Viren übertragen wird. Die Viren gelangen über das Blut oder über andere Körperflüssigkeiten in den Körper. Das Hepatitis B-Virus (HVB) kann die Leberzellen schädigen und zu Störungen der Organfunktion führen. Da Hepatitis B i.d.R. über sexuelle Kontakte übertragen wird, zählt sie zu den Geschlechtskrankheiten.
Eine Impfung kann gegen die Infektion mit dem Hepatitis B-Virus (HBV) schützen

Symptome: Das Auftreten kann bis zu 6 Monate dauern. Dann kommt es zu: Durchfall, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Gelbsucht. In etwa zehn Prozent der Fälle geht eine akute Hepatitis B in ein chronisches Stadium über, was schwerwiegende Komplikationen wie eine Leberzirrhose oder ein Leberzellkarzinom verursachen kann. Auch rund zehn Prozent derjenigen Infizierten, bei denen keine akute Hepatitis B aufgetreten war, entwickeln im weiteren Verlauf eine chronische Hepatitis B. 

Inkubationszeit: zwischen 40–200 Tagen, i.d.R. 60–90 Tage. 

Vorkommen: Besonders viele Infektionen sind im Osten Asiens, in Ost- und Zentralafrika und im Amazonasgebiet zu verzeichnen. Auch in Ost- und Zentraleuropa tritt Hepatitis B relativ häufig auf. In Westeuropa vergleichsweise selten. In Ländern mit geringeren medizinischen Standards ist das Risiko erhöht, sich über eine infizierte Blutkonserve oder über Spritzen und Kanülen anzustecken.

Filariose

Die Filariose ist eine tropische Erkrankung. Die Ursache der Erkrankung ist eine Infektion mit verschiedenen Arten von Fadenwürmern (Filarien), welche durch den Stich einer Mücke oder Bremse auf den Menschen übertragen werden. 

Symptome: Entzündung und Schwellung der Lymphknoten, Lymphgefäße und Ödeme.

Inkubationszeit: mehrere Monate bis Jahre.

Vorkommen: hauptsächlich in tropischen Ländern.

Japanische Enzephalitis

Die japanische Enzephalitis ist eine durch Mücken übertragene Viruserkrankung, eine Gehirnhautentzündung nach einem Mückenstich. Grundsätzlich kann die japanische Enzephalitis in jedem Alter auftreten.
Symptome: i.d.R. keine schweren Krankheitssymptome. Nur bei ca. 1 von 250 Fällen kommt es zu einer schweren Erkrankung mit Fieber, Nackenschmerzen und Nackensteifigkeit, Verwirrtheit, Krampfanfällen und Lähmungen bis zum Koma.

Inkubationszeit: zwischen 5–15 Tagen.

Vorkommen: hauptsächlich in asiatischen Länder, im westlichen Pazifikraum und gelegentlich in Australien (Torres Strait und nördl. Queensland). Betroffen sind besonders ländliche Gebiete, in denen Schweinezucht und Reisanbau betrieben werden.

Tuberkulose

Tuberkulose ist eine meldepflichtige Infektionskrankheit, die durch Bakterien verursacht wird. Die Bakterien werden dabei in aller Regel auf dem Luftweg von Mensch zu Mensch übertragen. Die Tuberkulose betrifft bevorzugt die Lunge, kann aber auch in jedem anderen Organ auftreten. Auch Tiere können die Bakterien z.B. über Rohmilch oder rohes Fleisch übertragen.

Symptome: zu Beginn eher unspezifische Symptome wie Husten, Nachtschweiß, Müdigkeit, Gewichtsverlust, Schwäche und eine leicht erhöhte Temperatur. Im weiteren Verlauf kann auch höheres Fieber auftreten. Zudem kommt es zu starkem Husten, bei dem die Erkrankten Blut spucken und Brustschmerzen haben. Im Fall einer Streuung der Bakterien auf weitere Organe kann es zu einer Hirnhautentzündung (Kopfschmerzen, Nackensteifheit, Halluzinationen, Wesensveränderung, Bewusstseinsstörungen, Krampfanfälle und Koma) oder zu einer Blutvergiftung kommen, die tödlich enden kann.

Inkubationszeit: zwischen 6–8 Wochen.

Vorkommen: weltweit, allerdings ist vor allem die Situation im südlichen Afrika sowie in Osteuropa und Zentralasien sehr problematisch.

Gelbfieber

Gelbfieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten (Ägyptische Tigermücke, Aedes aegypti) übertragen wird. Bei schwerem Verlauf endet sie in mehr als jedem zweiten Fall tödlich. Aus diesem Grund ist eine vorbeugende Impfung gegen die Infektion sehr wichtig. Bei der Ein- und Ausreise in manche Länder ist sie sogar zwingend vorgeschrieben. 

Symptome: es kommt zu hohem Fieber, Kopf- und Rückenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Bei schweren Krankheitsverläufen kommt es zu Blutungen und Störungen der Leberfunktion mit Gelbsucht - daher der Krankheitsname. Diese sind lebensbedrohlich.

Inkubationszeit: i.d.R. 3–6 Tage.

Vorkommen: vor allem in wärmeren Regionen Afrikas und Südamerikas.

Hygiene

Trinkwasser

Leitungswasser entspricht nicht westeuropäischen Standards.

Zum Trinken sollte abgefülltes Wasser gekauft werden. Anonsten sollte Leitungswasser vor dem Verzehr (Trinken, Nahrungszubereitung) abgekocht, am besten auch gefiltert, werden.

Eiswürfel sollten nur benutzt werden, wenn sie abgepackt und aus klar erkenntlich sicheren Quellen stammen.

Trinkwasser sollte daher immer abgekocht werden und auf Eiswürfel in Getränken sollte verzichtet werden. Süßwasser ist häufig belastet durch Keime und auch durch Schadstoffe.

Nahrung

Die Hygienebedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung entsprechen nicht westeuropäischen Standards.

Vorzugsweise sollte nur Essen von vertrauenswürdigen Quellen verzehrt werden.

Auch sollten Lebensmittel bevorzugt gekocht verzehrt werden.

Rohe Früchte und rohes Gemüse sind nur mit Vorsicht zu genießen, da diese möglicherweise mit Wasser gewaschen wurden, welches nicht ausreichend sauber ist. Generell sollte Obst und Gemüse immer geschält werden.

Lebensmittel sollten immer gekocht verzehrt werden. Obst und Gemüse sollte immer geschält werden.

Luft

Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.

Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).

Umwelt

Klima

Allgemein

Papua-Neuguinea liegt in der feucht-heißen Äquatorialzone und am Rande des Monsungürtels. Das Klima weist aufgrund der topografischen Gegebenheiten (Hochland und Inselwelt) große Unterschiede auf. Durch den Südost-Passat von Mai bis Oktober und den Nordwest-Monsun von Dezember bis März gibt es zwei Jahreszeiten. Niederschläge sind häufig, die durchschnittliche Niederschlagsmenge beträgt 2.540 mm pro Jahr, schwankt zwischen 1.200 mm in Port Moresby und

12.000 mm in Tabubil im westlichen Hochland. Die Lufttemperaturen bewegen sich je nach Höhenlage von maximal 38 °C in den Küstenregionen bis zum Gefrierpunkt auf den höchsten Erhebungen. Aufgrund der Äquatornähe gibt es keine großen saisonalen Schwankungen der Tages- und Nachtlänge. Es wird gegen 6.00 Uhr hell und zwischen 18.00 und 18.30 Uhr dunkel.

Klimatabelle

Klimastation PORT MORESBY (Flughafen)

Höhe über NN in m: 42

Geographische Position: 147° 12’ E, 9° 26’ S

 

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Temp. ø Max. (°C)

31,8

31,5

31,4

31,0

30,8

30,1

29,7

29,9

30,4

31,3

32,1

32,2

Temp. ø Min. (°C)

23,1

23,0

22,9

22,7

22,8

22,1

21,7

22,0

22,3

22,8

22,8

23,1

Regentage

15

14

14

10

8

4

4

3

4

4

6

9

Niederschlag (mm)

184

193

212

137

72

48

26

31

33

37

67

130

Sonnenstunden ø

5,9

5,6

5,9

6,7

6,8

6,7

6,5

7,2

7,1

7,5

8,1

7,0

Wasser-Temp. ø (°C)

29

29

29

29

28

27

26

26

27

28

28

29

Klimabelastung*

ss

ss

ss

ss

ss

s

s

s

s

s

ss

ss

Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken

Natürliche Umweltgefahren

Überschwemmungen

Infolge von Unwettern und Extremniederschlägen in der Zyklonsaison kommt es regelmäßig zu schweren und lang andauernden Überschwemmungen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Verkehr (oft durch Erdrutsche) kommen.

Erdbeben

Hier besteht eine sehr hohe Erdbebengefahr.

Besonders gefährdet sind der Norden und Osten des Landes.

Es kommt zu zerstörerischen Erdbeben, die folgende Auswirkungen haben können: Beben verursachen mindestens beträchtliche Schäden an Gebäuden mit guter Bauweise und -art, selbst gut geplante Tragwerksstrukturen verziehen sich. Große Schäden an stabilen Gebäuden bis zum Teileinsturz. Häuser werden von ihren Fundamenten verschoben, Schäden an Talsperren, Risse im Erdboden.

Katastrophale Beben, die zu flächendeckenden zerstörerischen Schäden führen, sind in der Vergangenheit aufgetreten und können auch in Zukunft auftreten.

Infolge eines Bebens ist mit erheblichen Einschränkungen im Transport- und Infrastrukturbereich zu rechnen.

Verhalten im Falle eines Erdbebens
Bei Aufenthalt im Gebäude: Ruhe bewahren. Das Gebäude sollte nur verlassen werden, wenn man sich im Erdgeschoss nahe eines Ausganges befindet. Schutz unter einem schweren stabilen Möbelstück (z.B. Tisch) suchen und festhalten, solange die Erschütterung dauert, auch wenn sich das Möbel bewegt. Ist das nicht möglich, unter einen stabilen Türrahmen flüchten oder auf den Boden nahe einer tragenden Innenwand und fern von Fenstern legen und Kopf und Gesicht mit verschränkten Armen schützen. Kein Treppenhaus begehen! Keinen Fahrstuhl benutzen!

Bei Aufenthalt im Freien: Schnellstmöglich einen freien Platz auf freier Fläche und ausreichender Entfernung zu Gebäuden, Straßenlampen und Versorgungsleitungen suchen und dort bleiben, bis die Erschütterungen abgeklungen sind. Autofahrer sollten unverzüglich am Straßenrand anhalten, fern von Gebäuden, Bäumen, Überführungen, Hängen, Böschungen, Klippen und Versorgungsleitungen. Es sollte vermieden werden, möglicherweise beschädigte Brücken und Unterführungen zu be- bzw. durchfahren. Nach schweren Beben sollte von einer Weiterfahrt ganz abgesehen werden.

Nach einem Beben sollte den Anweisungen der Behörden unbedingt Folge geleistet werden. Mit Nachbeben muss gerechnet werden, diese können zu weiteren Schäden an den bereits beschädigten Gebäuden und der Infrastruktur führen. Nach einem zerstörerischen Beben sollten offiziell eingerichtete Sammelplätze aufgesucht werden. 

Tsunami

Hier besteht eine hohe Tsunamigefahr.

Vorsicht: Ein möglicher Tsunami kann die Küste auch lange Zeit nach dem Beben und in mehreren Wellen treffen.

Mögliche Hinweise: Spürbares Erdbeben, ungewöhnlicher und plötzlicher Anstieg oder Rückgang des Meeresspiegels, Warnungen durch lokale Medien.

Vulkane

Hier gibt es aktive Vulkane. Wegen möglicher vulkanischer Aktivität kann es zu lokalen Evakuierungen kommen.
Im Verkehrswesen kann es durch Eruptionen zu regionalen Einschränkungen kommen.

Trop. Wirbelstürme & Tornados

Es besteht eine hohe Gefahr durch tropische Wirbelstürme.

Trop. Wirbelstürme bzw. Zyklone können grundsätzlich während des ganzen Jahres entstehen, die Hauptsaison im Südpazifik ist von November bis April. Von den Tropenstürmen kann neben den Küstenregionen auch das Hinterland betroffen sein. Durch Tropenstürme können schwere Zerstörungen an Gebäuden und der Infrastruktur entstehen. Die Wasserpegel steigen mehrere Meter an. Alle Personen, die sich in dem betroffenen Gebiet befinden sind akut gefährdet und sollten sich unbedingt in Sicherheit bringen. Mit Stromausfällen und Unterbrechungen bei der Wasserversorgung, Überschwemmungen und Erdrutschen in der gesamten betroffenen Region sowie Unterbrechungen im Transport- und Verkehrsbereich muss gerechnet werden.