Taiwan

Informationen

Allgemein

Statistische Daten

Hauptstadt: Taipeh (2.684.567 Einwohner)

Regierungsform: Republik

Fläche: 36.179 km²

Einwohnerzahl: 23.539.816

Währung: Neuer Taiwan Dollar (TWD), 1 TWD = 10 10 Jiao = 100 Fen

Staatsform: Semipräsidentielles System

Amtssprache: Hochchinesisch (Mandarin)

Religion: Buddhismus (35%), Konfuzianismus, Taoismus (33%), Christentum (5%), Islam (0,3%), nicht religiös (19%)

Bevölkerungsdichte: 639 Einwohner pro km²

Zeitzone: UTC+8

Telefon-Vorwahl: +886

Netzspannung: 110 V, 60 Hz

Gefahrenindex: 1-2

Visumpflicht: Nein

Reisepass erforderlich: Ja

Lage

Geographische Einordnung

Die Insel Taiwan (ehemals Formosa) ist die Hauptinsel einer aus 78 Inseln bestehenden Gruppe. Die zentrale Bergkette bedeckt 75% der Landmasse und verläuft entlang der Ostküste von Nord nach Süd. Mehr als 60 Gipfel steigen über 3000 m hoch an, der Yu Shan (Jadeberg) ist mit 3950 m die höchste und am dichtesten bewaldete Erhebung. Etwa ein Viertel des Landes besteht aus an der Küste gelegenen Schwemmebenen. Die 64 Inseln der Pescadores (Fischerei-Inseln), die die Chinesen Penghu nennen, liegen westlich der Hauptinsel und umfassen 127 qkm. Die Inselfestungen Quemoy (Kinmen) und Matsu gehören zur Festlandprovinz Fukien. Die Insel befindet sich am Rande der eurasischen Kontinentalplatte und des Ryukyugrabens, einer seismisch aktiven Zone

Infrastruktur

Taiwan hat die beiden internationalen Flughäfen Taiwan Taoyuan International Airport (TPE) sowie Kaohsiung International (KHH); Inlandsflüge sind zu allen größeren Städten möglich.

Schiffsverbindungen besehen zwischen allen Häfen. Taiwan verfügt über ein sehr gutes Straßen- und Schienennetz. Taxis, Busse und Mietwagen sind vorhanden.

Termine / Feiertage

Daten für 2026

Nationalfeiertag:
(9.+)10. Oktober:        Doppel-10-Tag (Aufstand von Wuchang in 1911)

Weitere Feiertage:
1. Januar:            Neujahr
1. Januar:            Tag der Republik
16.-20. Februar:        Chinesisches Neujahr
(27.+)28. Februar:        228 Friedens-Gedenkfeiertag
(3.+)4. April:            Tag der Kinder
5.(+6.) April:            Qing-Ming-Festival
1. Mai:                Tag der Arbeit (nur in der Privatwirtschaft)
19. Juni:            Drachenbootfestival
25. September:        Mittherbst-Festival

 

Daten für 2027

Nationalfeiertag:
10.(+11.) Oktober:        Doppel-10-Tag (Aufstand von Wuchang in 1911)

Weitere Feiertage:
1. Januar:            Neujahr & Tag der Republik
5.-10. Februar:        Chinesisches Neujahr
28. Februar(+1. März):    228 Friedens-Gedenkfeiertag
4.(+5.) April:            Tag der Kinder
5. April:            Qing-Ming-Festival
1. Mai:                Tag der Arbeit (nur in der Privatwirtschaft)
9. Juni:                Drachenbootfestival
15. September:        Mittherbst-Festival
31. Dezember:        zusätzlicher Feiertag zum Tag der Republik

 

Daten für 2028

Nationalfeiertag:
10. Oktober:            Doppel-10-Tag (Aufstand von Wuchang in 1911)

Weitere Feiertage:
1. Januar:            Neujahr & Tag der Republik
25.-30. Januar:        Chinesisches Neujahr
28. Februar:            228 Friedens-Gedenkfeiertag
4. April:            Tag der Kinder
4. April:            Qing-Ming-Festival
1. Mai:                Tag der Arbeit (nur in der Privatwirtschaft)
28. Mai:            Drachenbootfestival
3. Oktober:            Mittherbst-Festival

Kontakte

Notrufnummern

Notruf: 112

Polizei: 110

Feuerwehr: 119

Ambulanz: 119

Küstenwache: 118

Notruf Fremdenverkehrsamt (bzw. National Immigration Agency): 0800 024111, bei Verständigungsschwierigkeiten.

Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50

Infrastruktur

Allgemein

Telefon / Mobilfunk

Festnetz und Mobilfunkanbieter sind (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
Die Netzabdeckung für Mobilfunk ist im Prinzip lückenlos.

Die Telekommunikations-Überwachung durch einheimische Sicherheitsbehörden kann nicht ausgeschlossen werden.

Internet

Der Zugang zum Internet ist (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
WLAN-Hotspots und Internetcafés sind in allen Städten und größeren Orten zahlreich vorhanden.

Die Telekommunikations-Überwachung durch einheimische Sicherheitsbehörden kann nicht ausgeschlossen werden.

Strom / Elektrizität

127/220 V, 50 Hz. Übliche Netzsteckertypen: A, B.

Ein Steckdosenadapter ist empfohlen.

Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der "International Electrotechnical Commission": www.iec.ch.

Steckertyp A

steckertyp-A

Steckertyp B

steckertyp-B

Verkehr

Luftfahrt / Luftverkehr

Es bestehen Direktflüge von Deutschland aus nach Taipeh, Inlandsflüge sind in Taiwan sehr preiswert und bequem und ersetzen häufig die Fähren zu den vorgelagerten Inseln.

Wirtschaft

Banken / Geld

Landeswährung: Neuer Taiwan Dollar (TWD), 1 TWD = 10 10 Jiao = 100 Fen

Banköffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 15.30 Uhr, zum Teil auch länger.

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist auf 100.000 NT$ begrenzt, für höhere Beträge wird eine Genehmigung der Zentralbank von China benötigt. Die Ein- und Ausfuhr der chinesischen Währung ist auf 20.000 Renminbi begrenzt.

Unbeschränkte Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen, Deklarationspflicht ab einem Gegenwert von 10.000 US$.

Die gängigen Kreditkarten werden vielerorts akzeptiert (Hotels, Geschäfte, Restaurants), jedoch nicht in Taxis. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Mit der EC-Karte (Cirrus oder Maestro) kann man bereits vielerorts bei Banken oder in kleinen Supermärkten (7-Eleven) NT$ abheben. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.

Der Geldumtausch ist bei den Wechselstuben in Flughäfen sowie bei Banken und in internationalen Hotels möglich. Über den Geldumtausch werden Quittungen ausgestellt, die für den Rücktausch nicht ausgegebener NT$ vor der Ausreise vorgelegt werden müssen.

Hinweis: Bei der Einreise besteht schriftliche Deklarationspflicht für Gold- und Silbergegenstände (Gesamtwert von Gold bis zu 20.000 US$), da die Ausfuhr von Gold und Silber aus Taiwan verboten und eine Wiederausfuhr ohne Deklaration nicht gestattet ist.

Internationaler Kartensperr-Notruf für alle Geldkarten: +49 116 116

Gesundheit

Vorsorge

Vorgeschriebene Impfungen

Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise.

Empfohlene Impfungen

Diphtherie

Tetanus

Keuchhusten

Polio-Grundimmunisierung sollte vorliegen

Hepatitis A

Hepatitis B


Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025

Impfungen aus besonderem Grund

Japan-Enzephalitis-Impfung bei längeren Individualreisen in ländlichen Regionen

Dengue-Impfung (Stellungnahme des StAR zum Denguevirus-Impfstoff Qdenga®)

Gesundheitsrisiken/-Versorgung

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in Taiwan entspricht europäischem Niveau und ist in der Hauptstadt ausgezeichnet. Wenn man nicht eine der internationalen Abteilungen großer Krankenhäuser aufsucht, kann die Verständigung mangels Englisch sprechendem Personals erschwert sein, insbesondere in ländlichen Gebieten. Ein ausreichender, in Taiwan gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind - ebenso wie die Mitnahme einer individuell angepassten Reiseapotheke - dringend empfohlen.

Infektionen / Krankheiten

Allgemein

Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:

HIV/AIDS

Diese Erkrankung des Immunsystems wird durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen, z.B. durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. AIDS ist das Endstadium einer Infektion mit dem HI-Virus (HIV). Der Erreger wird vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, verunreinigte Blutkonserven, Nadelstichverletzungen und verunreinigtes Drogenbesteck übertragen. Es schwächt das Immunsystem, wodurch die Patienten anfälliger für andere Krankheiten werden. Medikamente können die Lebenserwartung von Menschen mit AIDS verlängern. Heilbar ist diese Krankheit bisher nicht.

Symptome: HIV-Symptome variieren je nach Stadium der Erkrankung und werden in drei Klassen (A, B und C) unterteilt. Im Anfangsstadium verursacht eine HIV-Infektion grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Nachtschweiß, Durchfall und Abgeschlagenheit, die nach einiger Zeit aber oft selbstständig verschwinden und somit häufig falsch gedeutet werden. Im weiteren Verlauf der Krankheit beginnt die körpereigene Abwehr mit Hilfe der Bildung von Antikörpern, welche versuchen den Erreger zu bekämpfen. Im Falle einer HIV-Infektion gelingt es dem menschlichen Immunsystem lediglich, das Ausmaß der Krankheit zu verringern – diese aber nicht zu bekämpfen. Im Laufe der Zeit vermehrt sich das Virus oft still und heimlich im Körper der Betroffenen und schädigt innere Organe wie den Darm in großem Ausmaß. Zudem steigt die Anfälligkeit für Krankheiten enorm. Erfolgt keine Therapie mit bestimmten Medikamenten ist das Immunsystem früher oder später machtlos. Schwere Erkrankungen wie Lungenentzündungen, Pilzbefall oder verschiedene Krebsarten entstehen problemlos. Erst dann spricht man von AIDS.
HIV-Symptome müssen nicht zwangsläufig in AIDS-Symptome übergehen. Wird die Infektion rechtzeitig erkannt und richtig behandelt, kann ein AIDS-Ausbruch verhindert werden.

Vorkommen: AIDS ist eine weltweit auftretende Erkrankung; ein Großteil der Infizierten lebt in Afrika.

Hepatitis B

Hepatitis B gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Hepatitis B ist eine ansteckende akute oder chronische Leberentzündung, die durch Viren übertragen wird. Die Viren gelangen über das Blut oder über andere Körperflüssigkeiten in den Körper. Das Hepatitis B-Virus (HVB) kann die Leberzellen schädigen und zu Störungen der Organfunktion führen. Da Hepatitis B i.d.R. über sexuelle Kontakte übertragen wird, zählt sie zu den Geschlechtskrankheiten.
Eine Impfung kann gegen die Infektion mit dem Hepatitis B-Virus (HBV) schützen

Symptome: Das Auftreten kann bis zu 6 Monate dauern. Dann kommt es zu: Durchfall, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Gelbsucht. In etwa zehn Prozent der Fälle geht eine akute Hepatitis B in ein chronisches Stadium über, was schwerwiegende Komplikationen wie eine Leberzirrhose oder ein Leberzellkarzinom verursachen kann. Auch rund zehn Prozent derjenigen Infizierten, bei denen keine akute Hepatitis B aufgetreten war, entwickeln im weiteren Verlauf eine chronische Hepatitis B. 

Inkubationszeit: zwischen 40–200 Tagen, i.d.R. 60–90 Tage. 

Vorkommen: Besonders viele Infektionen sind im Osten Asiens, in Ost- und Zentralafrika und im Amazonasgebiet zu verzeichnen. Auch in Ost- und Zentraleuropa tritt Hepatitis B relativ häufig auf. In Westeuropa vergleichsweise selten. In Ländern mit geringeren medizinischen Standards ist das Risiko erhöht, sich über eine infizierte Blutkonserve oder über Spritzen und Kanülen anzustecken.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine meist harmlose, aber hochansteckende Viruserkrankung. Sie betrifft meist Kinder, kann aber auch Erwachsene treffen.
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit kann ganzjährig auftreten, ist jedoch vor allem im Spätsommer und Herbst besonders häufig.

Symptome: beginnt mit grippeartigen Beschwerden wie Fieber, Leistungsschwäche, Halsschmerzen, Gliederschmerzen und Appetitlosigkeit. Etwa ein bis zwei Tage nach Auftreten des Fiebers entwickeln sich im Mundraum schmerzhafte rote Punkte. Diese Stellen befinden sich vor allem im Bereich von Zunge, Zahnfleisch und Mundschleimhaut oder auch um den Mund herum. Sie wandeln sich nach kurzer Zeit in kleine Bläschen oder oberflächliche Geschwüre (Aphten) um. Etwa zeitgleich oder wenige Stunden nach dem Auftreten der roten Punkte im Mundraum entwickelt sich an Händen und Füßen ein Ausschlag mit Bläschen, die ein Sekret absondern, in dem viele Viren stecken. Dadurch können die Viren problemlos auch an andere Körperstellen gelangen.

In 20% der Fälle verläuft die Krankheit symptomlos.

Inkubationszeit: zwischen 2–35 Tagen, i.d.R. zwischen 7–14 Tagen.

Vorkommen: insbesondere im westpazifischen Raum (u.a. Malaysia, Singapur, China, Japan). Grundsätzlich gibt es den Erreger jedoch weltweit.

Tsutsugamushi-Fieber (Scrub Typhus)

Das Tsutsugamushi-Fieber, auch Japanisches Fleckfieber genannt, ist eine ernstzunehmende, akut verlaufende Infektionskrankheit, die durch Bakterien der Gattung Rickettsia verursacht werden. Übertragen werden sie durch Milben, aber auch Zecken, Läuse oder Flöhe. Insektenabweisende Hautmittel (Repellentien) und angepasste Kleidung sind wichtige Prophylaxemaßnahmen.

Symptome: plötzliches hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Im weiteren Verlauf tritt ein über den ganzen Körper verteilter Hautausschlag auf. Ohne Therapie kann es lebensbedrohliche Komplikationen hervorrufen, zum Beispiel wenn sich das Gehirn oder der Herzmuskel entzünden. Bei Kindern verläuft ein Tsutsugamushi-Fieber oft milder als bei Erwachsenen.

Inkubationszeit: 6–21 Tage.

Vorkommen: vor allem verbreitet in Ost- und Südostasien, Ozeanien und Nordaustralien.

Japanische Enzephalitis

Die japanische Enzephalitis ist eine durch Mücken übertragene Viruserkrankung, eine Gehirnhautentzündung nach einem Mückenstich. Grundsätzlich kann die japanische Enzephalitis in jedem Alter auftreten.
Symptome: i.d.R. keine schweren Krankheitssymptome. Nur bei ca. 1 von 250 Fällen kommt es zu einer schweren Erkrankung mit Fieber, Nackenschmerzen und Nackensteifigkeit, Verwirrtheit, Krampfanfällen und Lähmungen bis zum Koma.

Inkubationszeit: zwischen 5–15 Tagen.

Vorkommen: hauptsächlich in asiatischen Länder, im westlichen Pazifikraum und gelegentlich in Australien (Torres Strait und nördl. Queensland). Betroffen sind besonders ländliche Gebiete, in denen Schweinezucht und Reisanbau betrieben werden.

Denguefieber

Denguefieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten übertragen wird. Man findet sie vor allem in wärmeren Regionen der Erde.

Symptome: mehrtägiges Fieber sowie starke Muskel- und Knochenschmerzen. Die möglichen Komplikationen sind beim Denguefieber besonders zu beachten. Im Verlauf der Erkrankung können sich erhöhte Blutungsneigung, seltener auch schwere innere Blutungen und/oder Kreislaufschock einstellen. 

Inkubationszeit: zwischen 2 und 10 Tagen.

Vorkommen: kommt vor allem in Südostasien, Teilen von Asien (Indien, Pakistan, Afghanistan), Süd- und Mittelamerika, Afrika und Australien vor.

Prophylaxe: Moskito-Netze, lange Kleidung und Insektenspray wird unbedingt empfohlen.

Impfungen: Eine Impfung ist möglich, wird seitens der STIKO jedoch nur für eine eng begrenzte Personengruppe empfohlen.

Hygiene

Trinkwasser

Leitungswasser entspricht nicht westeuropäischen Standards.

Zum Trinken sollte abgefülltes Wasser gekauft werden. Anonsten sollte Leitungswasser vor dem Verzehr (Trinken, Nahrungszubereitung) abgekocht, am besten auch gefiltert, werden.

Eiswürfel sollten nur benutzt werden, wenn sie abgepackt und aus klar erkenntlich sicheren Quellen stammen.

Nahrung

Die Hygienebedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung entsprechen nicht westeuropäischen Standards.

Vorzugsweise sollte nur Essen von vertrauenswürdigen Quellen verzehrt werden.

Auch sollten Lebensmittel bevorzugt gekocht verzehrt werden.

Rohe Früchte und rohes Gemüse sind nur mit Vorsicht zu genießen, da diese möglicherweise mit Wasser gewaschen wurden, welches nicht ausreichend sauber ist. Generell sollte Obst und Gemüse immer geschält werden.

Luft

In Ballungsräumen kann es zu Smog oder Feinstaubbelastungen kommen.

Umwelt

Klima

Allgemein

Tropisches bis subtropisches Monsunklima mit Jahresmitteltemperaturen von 21 °C im Norden und 25 °C im Süden. Die durchschnittliche Temperatur in Taipeh beträgt 14 °C im Februar und 28 °C im Juli.

Klimatabelle

Klimastation TAIBEI (TAI-PEH)

Höhe über NN in m: 6

geographische Position: 121° 30’ E, 25° 2’ N

 

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Temp. ø Max. (°C)

19,0

19,3

21,6

25,8

28,6

31,6

34,0

33,4

31,4

27,9

23,7

20,6

Temp. ø Min. (°C)

13,1

13,4

15,0

18,5

21,8

24,2

25,7

25,6

24,2

21,8

18,4

14,8

Regentage

10

12

13

11

12

13

11

11

10

9

9

10

Niederschlag (mm)

91

139

174

164

224

298

242

281

255

119

73

74

Sonnenstunden ø

2,8

2,5

2,9

3,4

3,2

4,4

6,2

6,3

5,5

4,4

3,0

3,1

Wasser-Temp. ø (°C)

19

19

20

23

25

27

28

28

27

25

22

21

Klimabelastung*

--

--

--

zs

s

ss

ss

ss

ss

s

zs

--

Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken

Natürliche Umweltgefahren

Klimatabelle

Allgemein

Taiwan liegt in einer der erdbebenreichsten Regionen der Erde. Im Jahresdurchschnitt werden Tausende von Beben zwischen Stärke 3 und 6 registriert, von denen aber im Allgemeinen nur fünf bis sechs auch in Taipeh deutlich wahrgenommen werden.

Überschwemmungen

Infolge von Unwettern und Extremniederschlägen kommt es insbesondere entlang der Wasserläufe regelmäßig zu Sturzfluten und/oder Überschwemmungen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Verkehr kommen.

Erdbeben

Es besteht eine hohe Erdbebengefahr.
Schwächere Erdbeben kommen häufiger vor, allerdings kann es auch zu schweren Erdbeben kommen.
Reisende sollten sich deshalb mit Verhaltensregeln im Falle von Erdbeben vertraut machen.
Infolge eines Bebens ist mit erheblichen Einschränkungen im Transport- und Infrastrukturbereich zu rechnen.

Verhalten im Falle eines Erdbebens
Bei Aufenthalt im Gebäude: Ruhe bewahren. Das Gebäude sollte nur verlassen werden, wenn man sich im Erdgeschoss nahe eines Ausganges befindet. Schutz unter einem schweren stabilen Möbelstück (z.B. Tisch) suchen und festhalten, solange die Erschütterung dauert, auch wenn sich das Möbel bewegt. Ist das nicht möglich, unter einen stabilen Türrahmen flüchten oder auf den Boden nahe einer tragenden Innenwand und fern von Fenstern legen und Kopf und Gesicht mit verschränkten Armen schützen. Kein Treppenhaus begehen! Keinen Fahrstuhl benutzen!

Bei Aufenthalt im Freien: Schnellstmöglich einen freien Platz auf freier Fläche und ausreichender Entfernung zu Gebäuden, Straßenlampen und Versorgungsleitungen suchen und dort bleiben, bis die Erschütterungen abgeklungen sind. Autofahrer sollten unverzüglich am Straßenrand anhalten, fern von Gebäuden, Bäumen, Überführungen, Hängen, Böschungen, Klippen und Versorgungsleitungen. Es sollte vermieden werden, möglicherweise beschädigte Brücken und Unterführungen zu be- bzw. durchfahren. Nach schweren Beben sollte von einer Weiterfahrt ganz abgesehen werden.

Nach einem Beben sollte den Anweisungen der Behörden unbedingt Folge geleistet werden. Mit Nachbeben muss gerechnet werden, diese können zu weiteren Schäden an den bereits beschädigten Gebäuden und der Infrastruktur führen. Nach einem zerstörerischen Beben sollten offiziell eingerichtete Sammelplätze aufgesucht werden. 

Tsunami

In den Küstengebieten besteht eine eher geringe Tsunamigefahr.

Trop. Wirbelstürme & Tornados

Es besteht eine hohe Gefahr durch tropische Wirbelstürme und Tornados.
Trop. Wirbelstürme können grundsätzlich während des ganzen Jahres entstehen. Von den Tropenstürmen kann neben den Küstenregionen auch das Hinterland betroffen sein. Durch Tropenstürme können schwere Zerstörungen an Gebäuden und der Infrastruktur entstehen. Die Wasserpegel können mehrere Meter ansteigen. Alle Personen, die sich in dem betroffenen Gebiet befinden, sind akut gefährdet und sollten sich unbedingt in Sicherheit bringen. Mit Stromausfällen und Unterbrechungen bei der Wasserversorgung, Überschwemmungen und Erdrutschen in der gesamten betroffenen Region sowie Unterbrechungen im Transport- und Verkehrsbereich muss gerechnet werden.

Weitere Gefahren

Aufgrund der sehr starken Strömungen wird zu besonderer Vorsicht beim unbeaufsichtigten Baden in den Binnengewässern und im Ozean geraten.