Tansania
Allgemein
Statistische Daten
Hauptstadt: Dodoma, 180.551 Einwohner
Fläche: 945.087 km²
Einwohnerzahl: 53.470.420
Währung: 1 Tansania-Schilling (TZS) = 100 Senti/Cents
Staatsform: Föderale Republik
Amtssprache: Swahili (Nationalsprache), Englisch (pro forma)
Religion: Offiziell ca. 40 % Christen, ca. 30 % Moslems (fast 100 % auf Sansibar), Naturreligionen sind weit verbreitet.
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner pro km²
Zeitzone: UTC+3
Telefon-Vorwahl: +255
Netzspannung: 230 V
Gefahrenindex: 0
Visumpflicht: ja
Reisepass erforderlich: ja
Lage
Geographische Einordnung
Tansania liegt in Ostafrika zwischen dem Viktoria-See und dem Indischem Ozean und grenzt im Norden an Kenia und Uganda, im Westen an Burundi, Ruanda und Demokratische Republik Kongo und im Süden an Sambia, Malawi und Mosambik.
Infrastruktur
Internationale Verbindungen an die Flughäfen Dar es Salaam International Airport (DAR), den Kilimanjaro International Airport (JRO) sowie Zanzibar Airport (ZNZ). Inlandsflüge werden angeboten.
Dampfer und Schnellboote verbinden die wichtigsten Städte entlang der drei wichtigen Seen, ebenfalls existieren gute Zugverbindungen.
Ein relativ gutes Straßennetz verbindet alle größeren Städte. Nebenstraßen sind oft in schlechtem Zustand. Busse, Taxis und Mietwagen sind vorhanden.
Die unzureichende und schlecht gewartete Netzinfrastruktur hat häufige Stromausfälle zur Folge, auch in Daressalam und Arusha, wo häufig illegal Strom abgezapft wird. Nicht alle Hotels verfügen über Generatoren.
Termine / Feiertage
Daten für 2026
Nationalfeiertag:
9. Dezember: Tag der Republik (Unabhängigkeitstag, 1961 vom Vereinigten
Königreich)
Weitere Feiertage:
1. Januar: Neujahr
12. Januar: Tag der Sansibar-Revolution
20.(+21.) März: Eid el-Fitri (Fest des Fastenbrechens)
3. April: Karfreitag
6. April: Ostermontag
7. April: Karume-Tag
26. April: Tag der Vereinigung
1. Mai: Tag der Arbeit
27. Mai: Eid el-Adha (Opferfest)
7. Juli: Saba Saba
8. August: Nane Nane (Tag der Bauern)
25. August: Geburtstag des Propheten Mohammed
14. Oktober: Tag des Mwalimu Nyerere
25. Dezember: Weihnachten
26. Dezember: 2. Weihnachtsfeiertag
Daten für 2027
Nationalfeiertag:
9. Dezember: Tag der Republik (Unabhängigkeitstag, 1961 vom Vereinigten
Königreich)
Weitere Feiertage:
1. Januar: Neujahr
12. Januar: Tag der Sansibar-Revolution
9.(+10.) März: Eid el-Fitri (Fest des Fastenbrechens)
26. März: Karfreitag
29. März: Ostermontag
7. April: Karume-Tag
26. April: Tag der Vereinigung
1. Mai: Tag der Arbeit
16. Mai: Eid el-Adha (Opferfest)
7. Juli: Saba Saba
8. August: Nane Nane (Tag der Bauern)
14. August: Geburtstag des Propheten Mohammed
14. Oktober: Tag des Mwalimu Nyerere
25. Dezember: Weihnachten
26. Dezember: 2. Weihnachtsfeiertag
Daten für 2028
Nationalfeiertag:
9. Dezember: Tag der Republik (Unabhängigkeitstag, 1961 vom Vereinigten
Königreich)
Weitere Feiertage:
1. Januar: Neujahr
12. Januar: Tag der Sansibar-Revolution
27.(+28.) Februar: Eid el-Fitri (Fest des Fastenbrechens)
7. April: Karume-Tag
14. April: Karfreitag
17. April: Ostermontag
26. April: Tag der Vereinigung
1. Mai: Tag der Arbeit
5. Mai: Eid el-Adha (Opferfest)
7. Juli: Saba Saba
3. August: Geburtstag des Propheten Mohammed
8. August: Nane Nane (Tag der Bauern)
14. Oktober: Tag des Mwalimu Nyerere
25. Dezember: Weihnachten
26. Dezember: 2. Weihnachtsfeiertag
Kontakte
Notrufnummern
Notruf: 111
Polizei: 112 bzw. 999
Feuerwehr: 114
Küstenwache: -
Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50
Allgemein
Telefon / Mobilfunk
Festnetzinfrastruktur ist vorhanden. Telefonzellen sind in Postämtern und größeren Städten vorhanden. In einigen ländlichen Gebieten müssen Anrufe ins Ausland bei der Vermittlung angemeldet werden.
Der Mobilfunk beschränkt sich auf die Umgebung der größeren Städte. Hier aktuelle Infos zur konkreten GSM-Netzabdeckung.
Internet
In den Großstädten gibt es viele Internetcafés, ebenso in den Touristenzentren wie Arusha oder Moshi (dt.: Moschi). Die Übertragungsgeschwindigkeiten schwanken noch sehr stark und es kommt manchmal zu Stromausfällen. Auch in ländlichen Gebieten wird zunehmend Internetzugang angeboten.
Strom / Elektrizität
220 V, 50 Hz. Übliche Netzsteckertypen: D und G.
Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der “International Electrotechnical Commission”.
Steckertyp D
Steckertyp G
Verkehr
Luftfahrt / Luftverkehr
Internationale Verbindungen u.a. mit Air Tanzania, Swiss, British Airways, Gulf Air, KLM, Emirates, South African Airways, Ethiopian Airways und Air India an die Flughäfen Dar es Salaam International Airport (DAR), den Kilimanjaro International Airport (JRO) sowie Zanzibar Airport (ZNZ). Inlandsflüge werden angeboten.
Die staatliche tansanische Airline Air Tanzania steht aufgrund von Sicherheitsbedenken auf der Schwarzen Liste der EU und darf im Luftraum der EU nicht operieren. Eine Benutzung von Air Tanzania außerhalb der EU ist individuelle Abwägungssache.
Wirtschaft
Banken / Geld
Landeswährung: 1 Tansanischer Schilling (TZS) = 100 Senti/Cents
Banköffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-12.30 Uhr, teilweise auch bis 16 Uhr. Sa 8.30-13 Uhr.
Kreditkarten als Zahlungsmittel werden meist in größeren Hotels akzeptiert. Travellerschecks werden nur noch von wenigen Banken und internationalen Hotelketten angenommen. Reisende sollten daher ausreichend Bargeld (Euro/US-Dollar) mitnehmen. Banken und Wechselstuben akzeptieren nur Dollar-Noten mit Prägedatum ab dem Jahr 2006. Der Umtausch von Euro in Landeswährung bleibt auf die großen Städte und bestimmte Hotels beschränkt.
Das Abheben von Bargeld mit deutschen EC-Karten ist an den Geldautomaten nur noch selten möglich, man benötigt dazu Kreditkarten (Visa/MasterCard). Insbesondere mit der weit verbreiteten Visa-Karte lässt sich bei der Barclays Bank relativ zuverlässig Bargeld abheben. Allerdings ist zu beachten, dass der Service an den Geldautomaten gelegentlich Störungen unterliegt und daher eine Bargeldreserve nötig ist.
Achtung: Es kam in der Vergangenheit oft zu unberechtigten Bargeldabhebungen Dritter zu Lasten einer kurz vorher am Geldautomat benutzten Kreditkarte. Es empfiehlt sich daher, die Kreditkartenabrechnungen gründlich zu kontrollieren und verdächtige Doppelabhebungen bzw. Abbuchungen sofort dem Kreditinstitut zu melden.
Vorsorge
Empfohlene Impfungen
Tetanus
Diphtherie
Keuchhusten
Hepatitis A
Gelbfieber (nicht generell empfohlen, aber sinnvoll bei besonderen Reisebedingungen, Langzeitaufenthalten)
Polio (Vollständiger Impfschutz gegen Poliomyelitis sollte vorhanden sein. Es wird eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde.)
Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025
Vorgeschriebene Impfungen
Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
Kurzfristig können besondere Impfvorschriften insbesondere für die Inseln Sansibar, Pemba und Mafia in Kraft treten, deren Gesundheits- und Zollbehörden vom Festland unabhängig agieren, um Erkrankungen wie Gelbfieber, Cholera u.a. von den Inseln fernzuhalten.
Impfungen aus besonderem Grund
Hepatitis B bei engen sozialen Kontakten und Langzeitaufenthalten
Typhus bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen
Tollwut für Trekkingreisen und bei Langzeitaufenthalten in ländlichen Gebieten
Meninokokken ACWY - Tansania liegt im afrikanischen Meningitisgürtel - Risiko besonders von Dezember bis Mai
Chikungunya-Impfung (siehe Merkblatt des Auswärtigen Amts)
Gesundheitsrisiken/-Versorgung
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung außerhalb der Hauptstadt ist nicht mit europäischen Verhältnissen vergleichbar und häufig technisch, apparativ und hygienisch problematisc. Es fehlen in der Regel Fachpersonal und Ärzte, die in Europa oder Amerika ausgebildet wurden und Fremdsprachen beherrschen. Nur unwesentlich besser ist die Situation in Daressalam, wo einige Privatkliniken internationale Standards erreichen.
Krankenhäuser verlangen vor Beginn einer Behandlung eine Vorauszahlung in bar oder zum Teil auch per Kreditkarte. Empfohlen wird daher der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die sowohl den medizinisch notwendigen, als auch den medizinisch sinnvollen Rücktransport deckt.
Wegen häufig auftretender Engpässe in der Medikamentenversorgung ist es ratsam, eine eigene Reiseapotheke, die neben den Medikamenten für gängige Reiseerkrankungen auch regelmäßig benötigte Arzneimittel (inkl. ärztlichem Attest), Verbandsmaterial und Einwegspritzen enthält, mitzuführen.
Infektionen / Krankheiten
Allgemein
Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:
Hepatitis A
Hepatitis A ist eine durch das Hepatitis-A-Virus verursachte, ansteckende Leberentzündung. Eine Impfung kann vor der Krankheit schützen.
Das Virus wird im Stuhlgang ausgeschieden. Die Übertragung erfolgt über die Aufnahme von Stuhl oder Stuhlresten beziehungsweise von damit verunreinigten Lebensmittel oder Trinkwasser über den Mund. Das Hepatitis A-Virus ist relativ unempfindlich gegenüber Kälte und Desinfektions- sowie Reinigungsmitteln, daher kommt es zu einer großen Verbreitung.
Symptome: eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur und Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Dazu kommen eine allgemeine Erschöpfung und mitunter Schmerzen im Bereich der Leber, also im rechten Oberbauch.
Im Anschluss können die typischen Symptome einer Gelbsucht entstehen.
Inkubationszeit: zwischen 2–6 Wochen.
Vorkommen: dort, wo die sanitären Bedingungen schlecht und Trinkwasserkontrollen unzureichend sind. In Europa kommt das Hepatitis-A-Virus (HAV) im Süden häufiger vor als im Norden. In Ländern mit niedrigem Hygienestand sowie in tropischen und subtropischen Gebieten ist es weit verbreitet.
Hepatitis B
Hepatitis B gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Hepatitis B ist eine ansteckende akute oder chronische Leberentzündung, die durch Viren übertragen wird. Die Viren gelangen über das Blut oder über andere Körperflüssigkeiten in den Körper. Das Hepatitis B-Virus (HVB) kann die Leberzellen schädigen und zu Störungen der Organfunktion führen. Da Hepatitis B i.d.R. über sexuelle Kontakte übertragen wird, zählt sie zu den Geschlechtskrankheiten.
Eine Impfung kann gegen die Infektion mit dem Hepatitis B-Virus (HBV) schützen
Symptome: Das Auftreten kann bis zu 6 Monate dauern. Dann kommt es zu: Durchfall, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Gelbsucht. In etwa zehn Prozent der Fälle geht eine akute Hepatitis B in ein chronisches Stadium über, was schwerwiegende Komplikationen wie eine Leberzirrhose oder ein Leberzellkarzinom verursachen kann. Auch rund zehn Prozent derjenigen Infizierten, bei denen keine akute Hepatitis B aufgetreten war, entwickeln im weiteren Verlauf eine chronische Hepatitis B.
Inkubationszeit: zwischen 40–200 Tagen, i.d.R. 60–90 Tage.
Vorkommen: Besonders viele Infektionen sind im Osten Asiens, in Ost- und Zentralafrika und im Amazonasgebiet zu verzeichnen. Auch in Ost- und Zentraleuropa tritt Hepatitis B relativ häufig auf. In Westeuropa vergleichsweise selten. In Ländern mit geringeren medizinischen Standards ist das Risiko erhöht, sich über eine infizierte Blutkonserve oder über Spritzen und Kanülen anzustecken.
Durchfallerkrankungen
Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.
Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.
Typhus
Typhus ist eine hoch fieberhafte Infektionskrankheit in deren weiterem Verlauf mit Durchfall und teils schweren, den Darm betreffenden Komplikationen gerechnet werden muss, zum Beispiel dem Auftreten von Darmgeschwüren oder -durchbrüchen.
Man unterscheidet zwischen Typhus (Abdominaltyphus) und der typhusähnlichen Krankheit (Paratyphus) – sie ist die abgeschwächte Form. Typhus wird mit Antibiotika behandelt.
Besonders gefährdet für eine Infektion sind Neugeborene und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, verminderter Magensäureproduktion oder entzündlichen Darmerkrankungen.
Symptome (Abdominaltyphus): uncharakteristische Beschwerden wie Kopfschmerzen und Gliederschmerzen; innerhalb von zwei bis drei Tagen hohes Fieber, das langsam ansteigt und bis zu drei Wochen anhalten kann; allgemeines Krankheitsgefühl; Benommenheit, Bauchschmerzen, Husten, eventuell Verstopfung, ab der zweiten Woche Durchfall.
Selten auch: nicht juckende, stecknadelkopfgroße, rötliche Flecken auf Bauch, Brust und Rücken; dicker, weißlicher oder grauweißer Belag auf dem Hauptteil der Zunge, himbeerrote Zungenspitze und -ränder.
Symptome (Paratyphus): Der Krankheitsverlauf des Paratyphus ist ähnlich wie beim Typhus, die Symptome sind allerdings meist geringer ausgeprägt. Im Vordergrund stehen häufiger Übelkeit und Erbrechen, wässriger Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber bis 39 °C.
Inkubationszeit: 2–21 Tage, i.d.R. zwischen 10–14 Tagen.
Vorkommen: Der Typhus-Erreger kommt weltweit vor. Vor allem in Asien, insbesondere in Südostasien, finden sich Regionen mit erhöhtem Risiko sowie zunehmenden Antibiotikaresistenzen des Erregers. In Industrienationen treten Erkrankungen fast ausschließlich nach Fernreisen auf.
Poliomyelitis (Kinderlähmung)
Fieberhafte Erkrankung, die durch Viren verursacht wird. Die gefürchteten Lähmungserscheinungen können auftreten, wenn die Viren die graue Substanz des Rückenmarks oder Stammhirns befallen. Dabei bevorzugen sie diejenigen Zellen, die für die willkürlichen Bewegungen des Menschen verantwortlich sind. Dadurch können Lähmungen verursacht werden. Die Ansteckung erfolgt von Mensch zu Mensch, meistens durch Schmierinfektion. Es erkranken vornehmlich Kinder, aber es können auch Erwachsene erkranken.
Eine Impfung gegen die Kinderlähmung ist die wichtigste vorbeugende Maßnahme.
Symptome: oft ohne spezifische Symptome; manchmal treten grippeähnliche Beschwerden auf wie Fieber, Husten, Halsschmerzen, Kopfweh, Gliederschmerzen, Schweißausbrüche. Im weiteren Verlauf können die Viren das Gehirn und Rückenmark befallen, so dass es zu Lähmungen kommen kann. Auch tödliche Verlaufsformen sind möglich.
Inkubationszeit: zwischen 3- 14 Tagen.
Vorkommen: verstärkt in Afghanistan, Pakistan und Nigeria.
Bilharziose (Schistosomiasis)
Parasitäre Infektionskrankheit. Bei Kontakt (z.B. beim Baden, Waschen oder Trinken) können die Larven der Pärchenegel innerhalb weniger Minuten in die Haut eindringen. Von dort wandern sie dann über die Lymph- und Blutgefäße in die verschiedenen Organe und setzen sich dort fest.
Symptome: starker Juckreiz an der Eintrittsstelle mit Hautausschlag. Teilweise lebensbedrohliches Fieber; Kopf-, Glieder-, Muskel- und Bauchschmerzen.
Es gibt verschiedene Arten von Pärchenegeln, die unterschiedliche Organsysteme beschädigen. Mögliche Auswirkungen sind: Beschwerden beim Wasserlassen, blutiger Urin, Durchfall, Leber-, Milz-, Lungen- und Hirnschäden.
Inkubationszeit: je nach den jeweiligen Beschwerden verschiedene Inkubationszeiten.
Vorkommen: fast überall in Afrika, auf der arabischen Halbinsel sowie in einigen Teilen Südamerikas, der Karibik und Ostasiens.
Tollwut (Rabies)
Die Tollwut ist eine schnell fortschreitende Virusinfektion des Zentralnervensystems.
Tollwutviren werden durch Biss- und Kratzverletzungen infizierter Säugetiere auf den Menschen übertragen. Gefährdet sind Personen mit beruflichem Kontakt zu Tieren, sofern sie in Tollwut-Risikogebieten tätig sind, und Reisende in Ländern mit hohem Tollwutvorkommen (v.a. unter einfachen Bedingungen oder Langzeitaufenthalten).
Die Tollwuterkrankung verläuft immer tödlich. Die Impfung vor oder kurzfristig nach einer potentiellen Infektion schützt vor der Erkrankung.
Symptome: meist unspezifische Anzeichen wie Fieber, Kopfschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen, leichte Ermüdbarkeit, Nervosität, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.
Die ersten typischen Anzeichen einer Tollwut sind Empfindungsstörungen (Parästhesien) und Juckreiz in der Umgebung der Bisswunde.
In ca. 80 % der Fälle tritt die Erkrankung in ihrer klassischen Form, der sogenannten "wilden Wut" auf. Die Tollwut zeigt sich als untypisch verlaufende Entzündung des Gehirns (Enzephalitis).
Symptome: Verwirrtheit, Halluzinationen, Kampflust und Krampfanfälle; Fehlfunktion des sympathischen Nervensystems. Dazu zählen unter anderem eine übermäßige Speichelproduktion, Gänsehaut und Herzrhythmusstörungen.
Inkubationszeit: i.d.R. 20–70 Tage, kann aber auch schon nach 4 Tagen oder erst nach einem Jahr ausbrechen.
Vorkommen: Tollwut bei Tieren kommt in vielen Ländern weltweit vor. Zu den meisten menschlichen Infektionen kommt es in Entwicklungsländern.
Gelbfieber
Gelbfieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten (Ägyptische Tigermücke, Aedes aegypti) übertragen wird. Bei schwerem Verlauf endet sie in mehr als jedem zweiten Fall tödlich. Aus diesem Grund ist eine vorbeugende Impfung gegen die Infektion sehr wichtig. Bei der Ein- und Ausreise in manche Länder ist sie sogar zwingend vorgeschrieben.
Symptome: es kommt zu hohem Fieber, Kopf- und Rückenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Bei schweren Krankheitsverläufen kommt es zu Blutungen und Störungen der Leberfunktion mit Gelbsucht - daher der Krankheitsname. Diese sind lebensbedrohlich.
Inkubationszeit: i.d.R. 3–6 Tage.
Vorkommen: vor allem in wärmeren Regionen Afrikas und Südamerikas.
Bakterielle Meningitis (Hirnhautentzündung)
Die bakterielle Meningitis, eine Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute, gilt als die "klassische" Form der Hirnhautentzündung. Eine Meningitis kann aber auch andere Ursachen haben. Häufig entsteht sie auch durch eine Virus-Infektion, z.B. bei der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).
Eine durch Bakterien verursachte Hirnhautentzündung verläuft in vielen Fällen gravierender als eine rein virusbedingte. Neben einer Reihe anderer Keime, wie z.B. Pneumokokken, gehören Meningokokken zu den typischen Erregern der bakteriellen Meningitis. Säuglinge sind häufiger betroffen als andere Altersgruppen. Einen gewissen Schutz vor einer bakteriellen Meningitis bietet die Impfung gegen Meningokokken, Pneumokokken und Haemophilus influenzae.
Symptome: sehr starke Kopfschmerzen; Nackenschmerzen, Nackensteifigkeit, Lichtempfindlichkeit, Fieber, Schüttelfrost, Schwindel, schweres allgemeines Krankheitsgefühl.
Bei schweren Krankheitsverläufen: Übelkeit, Erbrechen, Hautausschlag, Reizbarkeit, Schläfrigkeit, Krampfanfälle, Erstarrung des Körpers und Koma.
Schwere, lebensbedrohliche Krankheitsverläufe können sich innerhalb weniger Stunden entwickeln.
Inkubationszeit: zwischen 2–10 Tagen, i.d.R. 3–4 Tage.
Vorkommen: In den gemäßigten Zonen kommt es während der Wintermonate zu den meisten Erkrankungen. Örtlich begrenzte Ausbrüche entstehen an überfüllten, geschlossenen Orten (zum Beispiel in Wohnheimen oder Militärbaracken) und bei Menschenansammlungen. In Afrika gibt es einen sog. Afrikanischen Meningitisgürtel. Dieser erstreckt sich vom Senegal bis nach Äthiopien. Hier treten während der trockenen Jahreszeit (von November bis Juni) immer wieder große Ausbrüche und Epidemien auf. Ein regionales Risiko besteht bei Großveranstaltungen wie z.B. in Mekka (Saudi-Arabien) bei der jährlichen Hadsch.
Malaria
Malaria (Wechselfieber, Sumpffieber) ist eine Infektionskrankheit. Ursache der Malaria sind winzige Parasiten: Plasmodien. Sie werden von der Anopheles-Mücke übertragen.
Symptome: grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Schweißausbrüche und schweres allgemeines Krankheitsgefühl, oft auch Durchfall und Erbrechen.
Vor allem Malaria tropica kann schwere Organkomplikationen wie Koma, Schock und Nierenversagen auslösen und ist ohne Therapie bei nicht–immunen Menschen – also Touristen – rasch lebensgefährlich. Malaria tertiana und Malaria quartana verlaufen meist milder und über einen längeren Zeitraum.
Inkubationszeit: mind. 7 Tage bei Malaria tropica, bei den weniger gefährlichen Varianten Malaria tertiana und quartana eventuell länger.
Vorkommen: in tropischem und subtropischem Klima. Risiko der Übertragung ist besonders hoch in der Umgebung von stehenden Gewässern oder an Gewässern mit geringer Fließgeschwindigkeit.
Je nach Niederschlagsmenge und Saison kann es zu einer Häufung von Erkrankungen kommen.
Filariose
Die Filariose ist eine tropische Erkrankung. Die Ursache der Erkrankung ist eine Infektion mit verschiedenen Arten von Fadenwürmern (Filarien), welche durch den Stich einer Mücke oder Bremse auf den Menschen übertragen werden.
Symptome: Entzündung und Schwellung der Lymphknoten, Lymphgefäße und Ödeme.
Inkubationszeit: mehrere Monate bis Jahre.
Vorkommen: hauptsächlich in tropischen Ländern.
Denguefieber
Denguefieber ist eine Viruserkrankung, die durch bestimmte Mückenarten übertragen wird. Man findet sie vor allem in wärmeren Regionen der Erde.
Symptome: mehrtägiges Fieber sowie starke Muskel- und Knochenschmerzen. Die möglichen Komplikationen sind beim Denguefieber besonders zu beachten. Im Verlauf der Erkrankung können sich erhöhte Blutungsneigung, seltener auch schwere innere Blutungen und/oder Kreislaufschock einstellen.
Inkubationszeit: zwischen 2 und 10 Tagen.
Vorkommen: kommt vor allem in Südostasien, Teilen von Asien (Indien, Pakistan, Afghanistan), Süd- und Mittelamerika, Afrika und Australien vor.
Prophylaxe: Moskito-Netze, lange Kleidung und Insektenspray wird unbedingt empfohlen.
Impfungen: Eine Impfung ist möglich, wird seitens der STIKO jedoch nur für eine eng begrenzte Personengruppe empfohlen.
Cholera
Cholera ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien ausgelöst wird. Übertragen wird sie meist durch verunreinigtes Trinkwasser. In vielen Fällen kann sie zu schweren Durchfällen mit lebensgefährlichem Flüssigkeitsverlust führen.
Symptome: starker, wässriger Durchfall und Erbrechen; bei schwerem Krankheitsverlauf droht ein massiver Flüssigkeitsverlust, der rasch zu einer lebensbedrohlichen Austrocknung führen kann.
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.
Vorkommen: vor allem in Entwicklungsländern, in denen es an Trinkwasserhygiene mangelt. Insbesondere Regionen in Afrika und Südostasien.
Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)
Die Übertragung des Erregers (Infektionsweg) erfolgt über die Tsetsefliege, bei der westafrikanischen Form durch die Gattung Glossina palpalis, bei der ostafrikanischen Form durch Glossina morsitans.
Glossina palpalis sticht in der Regel nur Menschen und tritt entlang von Flussläufen auf. Glossina morsitans sticht meistens Tiere und tritt vor allem in den Savannen auf.
Symptome: zu Beginn der Erkrankung oft grippeähnlich. Im weiteren Verlauf kann es neben Verhaltensstörungen und Meningitis (Hirnhautentzündung) zu Schlafstörungen kommen. Bei der ostafrikanischen Form kann auch das Herz betroffen sein. Unbehandelt verlaufen beide Formen der Schlafkrankheit tödlich.
Inkubationszeit: bei der westafrikanischen Form Wochen bis Jahre und bei der ostafrikanischen Form 3–21 Tage.
Vorkommen: im tropischen Afrika, vor allem im Kongo, Sudan und in Angola, sowie in Kenia und Tansania.
Borreliose (Lyme-Borreliose)
Die Borreliose oder Lyme-Krankheit stellt die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung dar und wird durch Bakterien, die sog. Borrelien verursacht.
Die Zecken befinden sich zumeist in Wäldern, Gehölz und Gräsern. Die Hauptaktivitätszeit der Zecken ist von März bis Oktober (je nach Witterungsverhältnissen auch etwas früher bzw. später).
Symptome: Grippeähnliche Beschwerden können bereits innerhalb von 3–30 Tagen nach Ansteckung auftreten. Neben der Wanderröte sind grippeähnliche Beschwerden ein mögliches Symptom im Rahmen von Stadium I der Borreliose. Stadium II (Wochen bis Monate nach Ansteckung): Krankheitsgefühl mit Kopfschmerz, Erschöpfungszustände, Nackensteifigkeit und sonstige überwiegend neurologische Symptome. Stadium III: Auftreten chronischer Gelenkentzündungen. Als Komplikation innerhalb des Stadium III können schwere chronische Nervenschädigungen (Neuroborreliose) hinzukommen.
Inkubationszeit: zwischen 3 bis 30 Tagen.
Vorkommen: vorwiegend auf der nördl. Halbkugel, d.h. Nordamerika, Europa und Asien.
Afrikanisches Zeckenbissfieber
Das Afrikanische Zeckenbissfieber ist eine von Zecken übertragene Infektionskrankheit, die durch Bakterien verursacht wird. Die Krankheit ist in ländlichen Viehzuchtgebieten und Wildreservaten verbreitet.
Symptome: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, sowie charakteristische Verletzungen an der Einstichstelle, die an eine Verbrennung durch eine Zigarette erinnern. Insgesamt verläuft die Infektion aber normalerweise gutartig.
Inkubationszeit: 5–7 Tage.
Vorkommen: in Afrika südlich der Sahara, vor allem in Wildreservaten und Viehzuchtgebieten.
Hygiene
Trinkwasser
Leitungswasser entspricht nicht westeuropäischen Standards.
Zum Trinken sollte abgefülltes Wasser gekauft werden. Anonsten sollte Leitungswasser vor dem Verzehr (Trinken, Nahrungszubereitung) abgekocht, am besten auch gefiltert, werden.
Eiswürfel sollten nur benutzt werden, wenn sie abgepackt und aus klar erkenntlich sicheren Quellen stammen.
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Nahrung
Die Hygienebedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung entsprechen nicht westeuropäischen Standards.
Vorzugsweise sollte nur Essen von vertrauenswürdigen Quellen verzehrt werden.
Auch sollten Lebensmittel bevorzugt gekocht verzehrt werden.
Rohe Früchte und rohes Gemüse sind nur mit Vorsicht zu genießen, da diese möglicherweise mit Wasser gewaschen wurden, welches nicht ausreichend sauber ist. Generell sollte Obst und Gemüse immer geschält werden.
Sichere Nahrung wurde erhitzt oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten
Luft
In Ballungsräumen kann es zu Smog oder Feinstaubbelastungen kommen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Klima
Allgemein
Überwiegend tropisches Hochlandklima mit Jahresmitteltemperaturen um 20 °C. An der Küste ist das Klima ganzjährig tropisch- heiß mit Durchschnittstemperaturen von ca. 26 °C. Die Regenzeit liegt in den Monaten März bis Mai, die heißeste Zeit ist von Oktober bis Februar. In Äquatornähe gibt es zwei Regenzeiten (März bis Mai und Oktober/November).
Klimatabelle
Klimastation Daressalam (Flugh.)
Höhe über NN in m: 55
geographische Position: 39° 12’ E, 6° 52’ S
Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
Temp. ø Max. (°C) | 31,2 | 31,6 | 31,9 | 30,6 | 29,8 | 29,3 | 28,8 | 29,2 | 29,7 | 30,3 | 30,8 | 31,2 |
Temp. ø Min. (°C) | 24,2 | 23,8 | 23,2 | 22,7 | 21,4 | 19,4 | 18,6 | 18,4 | 18,8 | 20,0 | 21,9 | 23,4 |
Regentage | 7 | 4 | 12 | 18 | 13 | 5 | 5 | 4 | 5 | 6 | 8 | 10 |
Niederschlag (mm) | 78 | 75 | 131 | 269 | 176 | 42 | 31 | 27 | 28 | 66 | 132 | 116 |
Sonnenstunden ø | 7,6 | 7,9 | 6,9 | 5,2 | 6,9 | 7,4 | 7,2 | 8,6 | 8,4 | 8,9 | 8,4 | 7,8 |
Wasser-Temp. ø (°C) | 28 | 28 | 28 | 28 | 27 | 26 | 25 | 25 | 25 | 26 | 27 | 28 |
Klimabelastung* | ss | ss | ss | ss | s | s | s | s | s | s | s | ss |
Klimastation Dodoma
Höhe über NN in m: 1.119
geographische Position: 35° 46’ E, 6° 10’ S
Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
Temp. ø Max. (°C) | 29,3 | 27,8 | 29,0 | 28,5 | 28,0 | 28,8 | 26,6 | 27,2 | 29,1 | 30,6 | 31,8 | 30,5 |
Temp. ø Min. (°C) | 18,3 | 18,1 | 18,0 | 17,1 | 16,2 | 13,9 | 13,0 | 13,8 | 15,5 | 17,0 | 18,3 | 18,6 |
Regentage | 10 | 9 | 8 | 5 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | < 1 | 3 | 8 |
Niederschlag (mm) | 148 | 116 | 124 | 51 | 5 | 1 | < 1 | < 1 | 1 | 5 | 20 | 105 |
Sonnenstunden ø | 7,8 | 7,7 | 7,8 | 8,0 | 9,0 | 9,8 | 11,0 | 9,6 | 10,0 | 10,0 | 10,1 | 8,7 |
Wasser-Temp. ø (°C) | ||||||||||||
Klimabelastung* | s | s | s | zs | zs | -- | -- | -- | zs | zs | zs | zs |
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Natürliche Umweltgefahren
Überschwemmungen
Infolge von Unwettern und Extremniederschlägen kommt es insbesondere entlang der Wasserläufe regelmäßig zu Sturzfluten und/oder Überschwemmungen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Verkehr kommen.
Erdbeben
Es besteht eine hohe Erdbebengefahr.
Schwächere Erdbeben kommen häufiger vor, allerdings kann es auch zu schweren Erdbeben kommen.
Reisende sollten sich deshalb mit Verhaltensregeln im Falle von Erdbeben vertraut machen.
Infolge eines Bebens ist mit erheblichen Einschränkungen im Transport- und Infrastrukturbereich zu rechnen.
Verhalten im Falle eines Erdbebens
Bei Aufenthalt im Gebäude: Ruhe bewahren. Das Gebäude sollte nur verlassen werden, wenn man sich im Erdgeschoss nahe eines Ausganges befindet. Schutz unter einem schweren stabilen Möbelstück (z.B. Tisch) suchen und festhalten, solange die Erschütterung dauert, auch wenn sich das Möbel bewegt. Ist das nicht möglich, unter einen stabilen Türrahmen flüchten oder auf den Boden nahe einer tragenden Innenwand und fern von Fenstern legen und Kopf und Gesicht mit verschränkten Armen schützen. Kein Treppenhaus begehen! Keinen Fahrstuhl benutzen!
Bei Aufenthalt im Freien: Schnellstmöglich einen freien Platz auf freier Fläche und ausreichender Entfernung zu Gebäuden, Straßenlampen und Versorgungsleitungen suchen und dort bleiben, bis die Erschütterungen abgeklungen sind. Autofahrer sollten unverzüglich am Straßenrand anhalten, fern von Gebäuden, Bäumen, Überführungen, Hängen, Böschungen, Klippen und Versorgungsleitungen. Es sollte vermieden werden, möglicherweise beschädigte Brücken und Unterführungen zu be- bzw. durchfahren. Nach schweren Beben sollte von einer Weiterfahrt ganz abgesehen werden.
Nach einem Beben sollte den Anweisungen der Behörden unbedingt Folge geleistet werden. Mit Nachbeben muss gerechnet werden, diese können zu weiteren Schäden an den bereits beschädigten Gebäuden und der Infrastruktur führen. Nach einem zerstörerischen Beben sollten offiziell eingerichtete Sammelplätze aufgesucht werden.
Tsunami
Es besteht eine erhöhte Tsunamigefahr, die allerdings selten ein schlimmes Ausmaß annimmt.
Hier besteht eine hohe Tsunamigefahr.
Vulkane
Hier gibt es aktive Vulkane. Wegen möglicher vulkanischer Aktivität kann es zu lokalen Evakuierungen kommen.
Im Verkehrswesen kann es durch Eruptionen zu regionalen Einschränkungen kommen.
Dürren
Es besteht eine hohe Dürregefahr.
Epidemien
Es besteht eine eher geringe Epidemiegefahr.
Weitere Gefahren
Vorkommen von giftigen Tieren. Höhenkrankheit bei Besteigung des Kilimandscharo oder des Mt. Meru.