USA (Vereinigte Staaten)
Allgemein
Statistische Daten
Hauptstadt: Washington, D.C. (689.545 Einwohner,
Fläche:
Einwohnerzahl:
Währung: US-Dollar (USD)
Staatsform: Föderale Republik
Amtssprache: Englisch, in einigen Bundesstaaten weitere Sprachen
Religion: 51,3% protestantisch, 23,9% römisch-katholisch; Minderheiten jüdischen, muslimischen und anderen Glaubens
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner pro km²
Zeitzone: UTC−5 bis UTC−10 (50 Bundesstaaten und D.C.)
Telefon-Vorwahl: +1
Netzspannung: 120 V
Gefahrenindex: 0
Visumpflicht: nein
Reisepass erforderlich: ja
Lage
Geographische Einordnung
Die Vereinigten Staaten von Amerika liegen auf der nördlichen Halbkugel zwischen Pazifik und Atlantik und grenzen im Norden an Kanada, im Süden an Mexiko. Der Bundesstaat Alaska im äußersten Nordwesten des Kontinents ist die flächenmäßig größte Enklave der Welt und reicht im Westen fast bis nach Russland herüber. Der Bundesstaat Hawaii liegt rund 3.500 km südwestlich des Festlandes.
Infrastruktur
Die USA sind eines der reichsten Länder der Welt, dementsprechend gut ausgebaut ist die Infrastruktur. Es gibt im ganzen Land internationale Flughäfen, ebenso sind Flüge die gängigste Art, weitere Inlandsreisen zu unternehmen. Bahn und Fernbusse spielen eine immer geringere Rolle, werden aber weiterhin angeboten.
Termine / Feiertage
Daten für 2026
Nationalfeiertag:
4. Juli: Unabhängigkeitstag (Independence Day)
Weitere Feiertage:
1. Januar: Neujahr
19. Januar: Martin Luther King Jr. Day
25. Mai: Gedenktag (Memorial Day)
7. September: Tag der Arbeit
11. November: Tag der Veteranen
26. November: Thanksgiving
25. Dezember: Weihnachten
Darüber hinaus gibt es einen umfangreichen Kalender für die weiteren Feiertage in den jeweiligen Bundesstaaten.
Daten für 2027
Nationalfeiertag:
4.(+5.) Juli: Unabhängigkeitstag (Independence Day)
Weitere Feiertage:
1. Januar: Neujahr
18. Januar: Martin Luther King Jr. Day
31. Mai: Gedenktag (Memorial Day)
6. September: Tag der Arbeit
11. November: Tag der Veteranen
25. November: Thanksgiving
(24.+)25. Dezember: Weihnachten
31. Dezember: Neujahrsfeiertag
Darüber hinaus gibt es einen umfangreichen Kalender für die weiteren Feiertage in den jeweiligen Bundesstaaten.
Daten für 2028
Nationalfeiertag:
4. Juli: Unabhängigkeitstag (Independence Day)
Weitere Feiertage:
1. Januar: Neujahr
17. Januar: Martin Luther King Jr. Day
29. Mai: Gedenktag (Memorial Day)
6. September: Tag der Arbeit
(10.+)11. November: Tag der Veteranen
23. November: Thanksgiving
25. Dezember: Weihnachten
31. Dezember: Neujahrsfeiertag
Darüber hinaus gibt es einen umfangreichen Kalender für die weiteren Feiertage in den jeweiligen Bundesstaaten.
* Fallen Neujahr, der Unabhängigkeitstag oder Weihnachten auf einen Sonntag, ist der folgende Tag ebenfalls ein Feiertag. Fällt einer dieser Tage auf einen Samstag, wird der Freitag davor zum Feiertag.
Kontakte
Notrufnummern
Notruf: 911
Polizei: 911
Feuerwehr: 911
Küstenwache: -
Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50
Allgemein
Strom / Elektrizität
120 V, 60 Hz. Übliche Netzsteckertypen A + B.
Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der “International Electrotechnical Commission”.
Die Elektrizitätsversorgung ist flächendeckend und gut ausgebaut. Sie ist i.d.R. weitgehend stabil.
Steckertyp A
Steckertyp B
Telefon / Mobilfunk
Festnetz und Mobilfunkanbieter sind (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
Die Netzabdeckung für Mobilfunk ist im Prinzip lückenlos.
Internet
Der Zugang zum Internet ist (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
WLAN-Hotspots und Internetcafés sind in allen Städten und größeren Orten zahlreich vorhanden.
Die Telekommunikations-Überwachung durch einheimische Sicherheitsbehörden kann nicht ausgeschlossen werden.
Verkehr
Luftfahrt / Luftverkehr
Das Flugzeug ist das wichtigste Verkehrsmittel für die Anreise und Inlandsreisen. Im ganzen Land gibt es internationale Flughäfen, die von vielen Airlines angesteuert werden. Inlandsflüge gibt es fast von bzw. in jede größere Stadt.
Wirtschaft
Banken / Geld
Landeswährung: 1 US-Dollar = 100 Cents
Banköffnungszeiten: In der Regel Mo-Fr 9-15 Uhr.
Eine Kreditkarte ist nahezu unverzichtbar. In den USA werden fast alle Kreditkarten akzeptiert. Mit Kreditkarte und PIN-Nummer kann an Geldautomaten auch Bargeld abgehoben werden.
An Geldautomaten (ATM), die das blaue Cirrus-Zeichen tragen, kann man mit der EC-Karte Geld abheben. Die Karte muss dabei nur kurz durch das Lesegerät am Geldautomaten gezogen werden, danach wählt man "Withdrawal From Checking". Wenn man die "Receipt"-Taste drückt, erhält man eine Quittung. Diese Variante, Geld abzuheben, ist günstiger als mit der Kreditkarte. EC-Karten mit V-Pay-Logo können in den USA nicht gelesen werden und eine Geldabhebung ist mit diesen neuen Karten nicht mehr möglich. Deshalb wird die Mitnahme von ausreichend Reiseschecks in US-Dollar empfohlen. Reiseschecks werden auch in vielen Hotels und Geschäften akzeptiert.
Der Umtausch von Euro-Bargeld ist nicht bei allen Banken möglich, sondern zumeist – gegen Gebühr – auf Wechselstuben beschränkt, die es nicht überall gibt. Banküberweisungen von Deutschland in die USA können mehrere Tage in Anspruch nehmen und sind oft mit erheblichen Gebühren verbunden.
Vorsorge
Vorgeschriebene Impfungen
Einreisevorschriften unterliegen der Länderhoheit. Die WHO spricht orientierende Empfehlungen aus (ITH), von denen Zollbehörden insbesondere bei Epidemien abweichen können.
Bei Einreise keine Vorschrift.
Bei Internats- oder Universitätsaufenthalt können diese Einrichtungen ggf. Masern- und Meningitis(ACWY)-Impfnachweise fordern.
Empfohlene Impfungen
Tetanus
Diphtherie
Keuchhusten
Polio-Grundimmunisierung sollte vorliegen
Hepatitis A
(Masern und Röteln, von der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (PAHO) empfohlen)
Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025
Impfungen aus besonderem Grund
Hepatitis B bei engen sozialen Kontakten und Langzeitaufenthalten
Tollwut bei besonderen Expositionsrisiko (Tierkontakte in abgelegenen Gegenden)
Meningokokken-Krankheit (ACWY) bei entsprechendem Expositionsrisiko (z.B. Internats- oder Universitätsaufenthalt)
Dengue-Impfung (Stellungnahme des StAR zum Denguevirus-Impfstoff Qdenga®)
Chikungunya-Impfung (siehe Merkblatt des Auswärtigen Amts)
Gesundheitsrisiken/-Versorgung
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung ist vollumfänglich gewährleistet. Kliniken, die in der Regel privat sind, stehen in ausreichendem Maße zur Verfügung. Sowohl die ärztliche und apparative Versorgung als auch Hygiene, Medikamentenversorgung usw. stellen keinerlei Probleme dar. Allerdings verlangen alle medizinischen Einrichtungen auch in Notfällen eine finanzielle Garantie, bevor sie Patienten behandeln (entweder gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung, weshalb z.B. dringend das Mitführen einer belastbaren Kreditkarte empfohlen wird).
Darüber hinaus sind die Arztkosten wesentlich höher als z.B. in Mitteleuropa, weshalb der Abschluss einer Kranken- bzw. Zusatzversicherung unter Einschluss der USA für den Krankheitsfall und Krankentransport nahegelegt wird.
Reisende, die z.B. auch (weit) außerhalb der Städte in den großen Flächenstaaten unterwegs sind, dürfen die großen Entfernungen nicht unterschätzen, die teilweise bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind.
Infektionen / Krankheiten
Borreliose (Lyme-Borreliose)
Die Borreliose oder Lyme-Krankheit stellt die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung dar und wird durch Bakterien, die sog. Borrelien verursacht.
Die Zecken befinden sich zumeist in Wäldern, Gehölz und Gräsern. Die Hauptaktivitätszeit der Zecken ist von März bis Oktober (je nach Witterungsverhältnissen auch etwas früher bzw. später).
Symptome: Grippeähnliche Beschwerden können bereits innerhalb von 3–30 Tagen nach Ansteckung auftreten. Neben der Wanderröte sind grippeähnliche Beschwerden ein mögliches Symptom im Rahmen von Stadium I der Borreliose. Stadium II (Wochen bis Monate nach Ansteckung): Krankheitsgefühl mit Kopfschmerz, Erschöpfungszustände, Nackensteifigkeit und sonstige überwiegend neurologische Symptome. Stadium III: Auftreten chronischer Gelenkentzündungen. Als Komplikation innerhalb des Stadium III können schwere chronische Nervenschädigungen (Neuroborreliose) hinzukommen.
Inkubationszeit: zwischen 3 bis 30 Tagen.
Vorkommen: vorwiegend auf der nördl. Halbkugel, d.h. Nordamerika, Europa und Asien.
Durchfallerkrankungen
Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.
Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.
St.Louis-Enzephalitis
Die St.-Louis-Enzephalitis ist eine in Nordamerika häufig auftretende, durch Arboviren ausgelöste Erkrankung, die durch Stechmücken übertragen wird.
Symptome: in den meisten Fällen asymptomatisch. Bei 1–5 % der Infizierten kommt es zu plötzlich einsetzendem hohem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Lichtscheu und Schwindel. Meningitis- oder Enzephalitis-Gefahr v.a. bei älteren Menschen. Die Rekonvaleszenz kann Wochen und Monate dauern, möglich sind auch bleibende neurologische Ausfälle, z. B. Gang- und Sprachstörungen. Die Letalität kann bis zu 20 % betragen.
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.
Vorkommen: in den USA, v.a. Ohio-Mississippi-Becken, Texas, Florida, Colorado sowie Kalifornien. Außerdem in Jamaika sowie in Kanada, Mittel- und Südamerika, dort aber wohl keine Epidemien. Übertragung v.a. zwischen Juli und Oktober.
West-Nil-Fieber
Infektionskrankheit, die durch Mücken auf den Menschen übertragen wird.
Symptome: Häufig ist der Verlauf symptomlos. Bei manchen eher grippeähnliche Symptome: Fieber, Schüttelfrost. Abgeschlagenheit, Durchfall, Bindehautentzündung, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Lymphknotenschwellung. In einigen Fällen kann es zu schweren Entzündungen des Gehirns (Enzephalitis) und der Hirnhäute (Meningitis) sowie zu akuten Lähmungserscheinungen (Paralyse) kommen, die sich nur teilweise oder gar nicht mehr zurückbilden. Diese schwerwiegenden Komplikationen können zum Tod führen.
Inkubationszeit: zwischen 2–14 Tagen.
Vorkommen: hauptsächlich in Afrika, Nordamerika und in den südöstlichen Ländern des Mittelmeerraums, Indien.
Hepatitis B
Hepatitis B gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Hepatitis B ist eine ansteckende akute oder chronische Leberentzündung, die durch Viren übertragen wird. Die Viren gelangen über das Blut oder über andere Körperflüssigkeiten in den Körper. Das Hepatitis B-Virus (HVB) kann die Leberzellen schädigen und zu Störungen der Organfunktion führen. Da Hepatitis B i.d.R. über sexuelle Kontakte übertragen wird, zählt sie zu den Geschlechtskrankheiten.
Eine Impfung kann gegen die Infektion mit dem Hepatitis B-Virus (HBV) schützen
Symptome: Das Auftreten kann bis zu 6 Monate dauern. Dann kommt es zu: Durchfall, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Gelbsucht. In etwa zehn Prozent der Fälle geht eine akute Hepatitis B in ein chronisches Stadium über, was schwerwiegende Komplikationen wie eine Leberzirrhose oder ein Leberzellkarzinom verursachen kann. Auch rund zehn Prozent derjenigen Infizierten, bei denen keine akute Hepatitis B aufgetreten war, entwickeln im weiteren Verlauf eine chronische Hepatitis B.
Inkubationszeit: zwischen 40–200 Tagen, i.d.R. 60–90 Tage.
Vorkommen: Besonders viele Infektionen sind im Osten Asiens, in Ost- und Zentralafrika und im Amazonasgebiet zu verzeichnen. Auch in Ost- und Zentraleuropa tritt Hepatitis B relativ häufig auf. In Westeuropa vergleichsweise selten. In Ländern mit geringeren medizinischen Standards ist das Risiko erhöht, sich über eine infizierte Blutkonserve oder über Spritzen und Kanülen anzustecken.
Tollwut (Rabies)
Die Tollwut ist eine schnell fortschreitende Virusinfektion des Zentralnervensystems.
Tollwutviren werden durch Biss- und Kratzverletzungen infizierter Säugetiere auf den Menschen übertragen. Gefährdet sind Personen mit beruflichem Kontakt zu Tieren, sofern sie in Tollwut-Risikogebieten tätig sind, und Reisende in Ländern mit hohem Tollwutvorkommen (v.a. unter einfachen Bedingungen oder Langzeitaufenthalten).
Die Tollwuterkrankung verläuft immer tödlich. Die Impfung vor oder kurzfristig nach einer potentiellen Infektion schützt vor der Erkrankung.
Symptome: meist unspezifische Anzeichen wie Fieber, Kopfschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen, leichte Ermüdbarkeit, Nervosität, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.
Die ersten typischen Anzeichen einer Tollwut sind Empfindungsstörungen (Parästhesien) und Juckreiz in der Umgebung der Bisswunde.
In ca. 80 % der Fälle tritt die Erkrankung in ihrer klassischen Form, der sogenannten "wilden Wut" auf. Die Tollwut zeigt sich als untypisch verlaufende Entzündung des Gehirns (Enzephalitis).
Symptome: Verwirrtheit, Halluzinationen, Kampflust und Krampfanfälle; Fehlfunktion des sympathischen Nervensystems. Dazu zählen unter anderem eine übermäßige Speichelproduktion, Gänsehaut und Herzrhythmusstörungen.
Inkubationszeit: i.d.R. 20–70 Tage, kann aber auch schon nach 4 Tagen oder erst nach einem Jahr ausbrechen.
Vorkommen: Tollwut bei Tieren kommt in vielen Ländern weltweit vor. Zu den meisten menschlichen Infektionen kommt es in Entwicklungsländern.
Hygiene
Trinkwasser
Die Hygienebedingungen entsprechen westeuropäischen Standards.
Infoblock
Das Leitungswasser ist zum Teil stark chloriert. Wer darauf empfindlich reagiert, sollte auf abgefülltes Trinkwasser ausweichen.
Nahrung
Die Hygienebedingungen entsprechen westeuropäischen Standards.
Luft
In Ballungsräumen kann es zu Smog oder Feinstaubbelastungen kommen.
Natürliche Umweltgefahren
Waldbrände
Das ganze Jahr über, und insbesondere zwischen Juni und Dezember, kommt es jedes Jahr zu verheerenden Bränden. Betroffen sind insbesondere die Bundesstaaten Kalifornien, Oregon und Washington, aber auch alle anderen Bundesstaaten, vor allem im Süden und Südwesten. Diese Brände geraten nicht selten außer Kontrolle, und es dauert Tage bis Wochen, bis sie gelöscht sind.
Allgemein
Im Winter können im Norden und Nordosten heftige Schneestürme (Blizzards) auftreten und zu Behinderungen im Flugverkehr und auf den Straßen führen. Reisende sollten die regionalen Wettervorhersagen und die Warnungen des “National Weather Service” verfolgen sowie die Hinweise der lokalen Sicherheitsbehörden beachten.
In den Sommermonaten und im Herbst muss in Florida und am Golf von Mexiko während der Hurrikansaison, die von Mai bis November reicht (besonders hoch ist das Risiko jedoch in den Monaten August, September und Oktober) mit tropischen Wirbelstürmen, starken Regenfällen und unter Umständen auch mit Erdrutschen gerechnet werden. Aktuelle Sturmwarnungen können z.B. über die Website des “Storm Prediction Center” der “National Oceanic and Atmospheric Administration” (NOAA) oder über die Website des National Hurricane Center abgerufen werden.
Insbesondere zwischen Mai und Dezember häufen sich die Wald- und Buschbrände in vielen Bundesstaaten (z.B. Kalifornien), die oft nur schwer unter Kontrolle gebracht werden können. Häufig müssen Wohngegenden evakuiert, Parks und Straßen gesperrt werden. Reisende sollten auf entsprechende Meldungen in den Medien und ggf. Hinweise der lokalen Behörden achten. Das “National Interagency Fire Center” (NIFC) informiert über die aktuellen Brandherde und Schutzmaßnahmen.
Darüber hinaus sind viele Regionen der U.S.A. erdbebengefährdet. Über aktuelle seismische Ereignisse informiert das “United States Geological Survey’s Earthquake Hazards Program” (USGS). Reisende, die sich an stark erdbebengefährdeten Orten aufhalten, sollten sich im Hotel (z.B. bei der Rezeption bzw. beim Concierge) oder bei ihren Gastgebern nach entsprechenden Notfallvorkehrungen erkundigen (z.B. Evakuierungswege, Ausgänge, Rettungstreppen/-leitern, Sammelpunkte usw.).
Überschwemmungen
Infolge von Unwettern und Extremniederschlägen kommt es insbesondere entlang der Wasserläufe regelmäßig zu Sturzfluten und/oder Überschwemmungen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Verkehr kommen.
Erdbeben
Erdbebengefährdet sind vor allem Alaska, Oregon, Washington, die Westküste (Kalifornien) sowie die Rocky Mountains und das gesamte Mississippi River Valley.
Es besteht eine hohe Erdbebengefahr.
Schwächere Erdbeben kommen häufiger vor, allerdings kann es auch zu schweren Erdbeben kommen.
Reisende sollten sich deshalb mit Verhaltensregeln im Falle von Erdbeben vertraut machen.
Infolge eines Bebens ist mit erheblichen Einschränkungen im Transport- und Infrastrukturbereich zu rechnen.
Verhalten im Falle eines Erdbebens
Bei Aufenthalt im Gebäude: Ruhe bewahren. Das Gebäude sollte nur verlassen werden, wenn man sich im Erdgeschoss nahe eines Ausganges befindet. Schutz unter einem schweren stabilen Möbelstück (z.B. Tisch) suchen und festhalten, solange die Erschütterung dauert, auch wenn sich das Möbel bewegt. Ist das nicht möglich, unter einen stabilen Türrahmen flüchten oder auf den Boden nahe einer tragenden Innenwand und fern von Fenstern legen und Kopf und Gesicht mit verschränkten Armen schützen. Kein Treppenhaus begehen! Keinen Fahrstuhl benutzen!
Bei Aufenthalt im Freien: Schnellstmöglich einen freien Platz auf freier Fläche und ausreichender Entfernung zu Gebäuden, Straßenlampen und Versorgungsleitungen suchen und dort bleiben, bis die Erschütterungen abgeklungen sind. Autofahrer sollten unverzüglich am Straßenrand anhalten, fern von Gebäuden, Bäumen, Überführungen, Hängen, Böschungen, Klippen und Versorgungsleitungen. Es sollte vermieden werden, möglicherweise beschädigte Brücken und Unterführungen zu be- bzw. durchfahren. Nach schweren Beben sollte von einer Weiterfahrt ganz abgesehen werden.
Nach einem Beben sollte den Anweisungen der Behörden unbedingt Folge geleistet werden. Mit Nachbeben muss gerechnet werden, diese können zu weiteren Schäden an den bereits beschädigten Gebäuden und der Infrastruktur führen. Nach einem zerstörerischen Beben sollten offiziell eingerichtete Sammelplätze aufgesucht werden.
Tsunami
Es besteht eine erhöhte Tsunamigefahr, die allerdings selten ein schlimmes Ausmaß annimmt.
Vorsicht: Ein möglicher Tsunami kann die Küste auch lange Zeit nach dem Beben und in mehreren Wellen treffen.
Mögliche Hinweise: Spürbares Erdbeben, ungewöhnlicher und plötzlicher Anstieg oder Rückgang des Meeresspiegels, Warnungen durch lokale Medien.
Vulkane
Aktive Vulkane befinden sich auf Hawaii, vor der Küste Alaskas und im Bundesstaat Washington. Ausbrüche mit Gefährdungspotenzial gab es in der jüngeren Geschichte allerdings nicht. Bei Ausflügen zu Kratern ist trotzdem äußerste Vorsicht angebracht.
Trop. Wirbelstürme & Tornados
Mit tropischen Wirbelstürmen (Hurrikane), starken Regenfällen, unter Umständen auch mit Erdrutschen und extremer Brandung muss im Golf von Mexiko, in den Küstengebieten der Karibik, den südöstlichen Bundesstaaten, aber auch in den östlichen Küstenabschnitten bis in den Raum New York insbesondere in der Zeit von Juni bis November (mit Höhepunkt der Hurrikansaison zwischen Mitte August und Mitte Oktober) gerechnet werden. Tornados treten am häufigsten im Frühsommer in Texas, Oklahoma, Kansas und Nebraska entlang der sogenannten “Tornado Alley” auf.
Stürme
Durch das Auftreten von Stürmen kann es zu erheblichen Einschränkungen in der Infrastruktur (Verkehrswege, Stromversorgung etc.) kommen. Auch im Flugverkehr ist mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen.
Blizzards (heftige Schneestürme) treten am ehesten in den Northern Plains auf, können aber auch den gesamten Nordosten und die Ostküste der USA heimsuchen. Häufig sind die Großstädte New York, Washington und Boston betroffen.
Extreme Hitze
Insbesondere in den Wüstengebieten der Südweststaaten.
Verhaltenstipps
Ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßten Tees sowie eher leichte Speisen zu sich nehmen. Durch das Schwitzen verliert der Körper wichtige Mineralien und Spurenelemente. Diese können durch Mineraldrinks wieder ersetzt werden. Es empfiehlt sich, helle, luftige Kleidung aus Naturfasern zu tragen. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollten vor allem Kinder eine Kopfbedeckung tragen. Überanstrengungen sollten vermieden werden.
Dürren
Insbesondere in den Wüstengebieten der Südweststaaten.
Epidemien
Es besteht eine eher geringe Epidemiegefahr.
Lawinen
Insbesondere in den Appalachen und den Rocky Mountains sowie in Alaska ist mit Lawinenabgängen zu rechnen.
Weitere Gefahren
Vor allem in ländlichen Gebieten und in Nationalparks kommt es regelmäßig zu Kontakt von Menschen mit Wildtieren. Gefährlich können Begegnungen mit Pumas (Appalachen und Rocky Mountains), Bären (Alaska, National Parks), Wölfen (Alaska, Minnesota an der kanadischen Grenze, National Parks) Kojoten, Schlangen und Skorpionen (Südweststaaten) werden.
Vor Kalifornien und der Südostküste werden vereinzelt Haie gesichtet.
Klima
Allgemein
Aufgrund der geographischen Ausdehnung der USA ist das Klima regional sehr unterschiedlich, von arktischem Klima in Alaska bis zu tropischem Klima auf Hawaii. Grob kann man sagen, dass das Klima an der Nordostküste geprägt ist von strengen Wintern und heißen Sommern, Richtung Südostküste wird es zunehmend milder und bei Florida subtropisch und im Inland schwül-heiß. Innerhalb der USA herrscht trockenes Kontinentalklima, in den nördlichen Bundesstaaten mit strengen Wintern, in den südlichen mit langen, trockenenen Sommern. Die Südwestküste ist subtropisch geprägt, an der Nordwestküste herrscht feucht-kühles Klima mit hohem jährlichem Niederschlag. Auf den Appalachen und den Rocky Mountains ist das Klima alpin, in den Bundesstaaten im Südwesten und an der Grenze zu Mexiko erstrecken sich ausgedehnte, trockene und heiße Wüsten.
Klimatabelle
Klimastation Chicago (Stadt), Illinois
Höhe über NN in m: 185
Geographische Position: 87° 45’ W, 41° 47’ N
Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
Temp. ø Max. (°C) | -0,3 | 1,4 | 7,0 | 15,2 | 21,3 | 27,0 | 29,1 | 28,5 | 24,3 | 18,4 | 8,9 | 1,8 |
Temp. ø Min. (°C) | -8,3 | -6,6 | <1,7 | 4,7 | 9,8 | 15,7 | 18,3 | 17,8 | 13,3 | 7,6 | 0,3 | -5,8 |
Regentage | 8 | 7 | 9 | 9 | 8 | 9 | 8 | 8 | 8 | 7 | 8 | 9 |
Niederschlag (mm) | 49 | 45 | 69 | 80 | 88 | 95 | 87 | 81 | 81 | 65 | 58 | 54 |
Sonnenstunden ø | 4,2 | 5,0 | 6,1 | 7,1 | 8,9 | 10,1 | 10,4 | 9,4 | 7,9 | 6,8 | 4,1 | 3,5 |
Wasser-Temp. ø (°C) | 3 | 1 | 1 | 2 | 5 | 11 | 16 | 21 | 18 | 12 | 8 | 6 |
Klimabelastung* | -- | -- | -- | -- | -- | zs | s | s | zs | -- | -- | -- |
Klimastation Anchorage, Alaska
Höhe über NN in m: 48
Geographische Position: 149° 53’ W, 61° 13’ N
Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
Temp. ø Max. (°C) | -5,9 | -3,4 | 0,6 | 6,0 | 12,4 | 16,4 | 18,4 | 17,2 | 12,9 | 4,7 | -2,7 | -5,3 |
Temp. ø Min. (°C) | < 13,1< 11,4 | -7,7 | <1,9 | 3,8 | 8,4 | 10,9 | 9,7 | 5,3 | <1,8 | -9,4 - 12,2 | ||
Regentage | 5 | 5 | 5 | 4 | 4 | 6 | 8 | 10 | 11 | 9 | 6 | 7 |
Niederschlag (mm) | 20 | 20 | 18 | 17 | 19 | 29 | 43 | 62 | 69 | 52 | 28 | 28 |
Sonnenstunden ø | 2,7 | 4,3 | 6,3 | 7,8 | 9,3 | 9,2 | 8,1 | 6,6 | 5,3 | 3,8 | 2,7 | 1,7 |
Wasser-Temp. ø (°C) | 5 | 4 | 4 | 4 | 5 | 8 | 11 | 12 | 12 | 9 | 6 | 5 |
Klimabelastung* | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- |
Klimastation Los Angeles (Stadt), California
Höhe über NN in m: 82
Geographische Position: 118° 14’ W, 34° 3’ N
|
Jan |
Feb |
Mär |
Apr |
Mai |
Jun |
Jul |
Aug |
Sep |
Okt |
Nov |
Dez |
|
|
Temp. ø Max. (°C) |
19,8 |
20,8 |
20,8 |
22,4 |
23,3 |
25,7 |
28,9 |
29,2 |
28,2 |
26,1 |
22,4 |
19,9 |
|
Temp. ø Min. (°C) |
9,4 |
10,3 |
11,0 |
12,3 |
14,3 |
16,2 |
18,1 |
18,7 |
18,1 |
15,7 |
11,9 |
9,3 |
|
Regentage |
5 |
5 |
5 |
3 |
1 |
< 1 |
< 1 |
< 1 |
1 |
1 |
3 |
4 |
|
Niederschlag (mm) |
74 |
78 |
66 |
26 |
5 |
1 |
< 1 |
4 |
11 |
8 |
50 |
52 |
|
Sonnenstunden ø |
7,2 |
8,0 |
8,7 |
9,6 |
9,1 |
9,6 |
11,7 |
11,2 |
9,6 |
8,4 |
7,6 |
7,3 |
|
Wasser-Temp. ø (°C) |
14 |
14 |
15 |
15 |
16 |
18 |
19 |
20 |
19 |
18 |
17 |
15 |
|
Klimabelastung* |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
zs |
zs |
zs |
zs |
zs |
-- |
-- |
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken