Verein. Arab. Emirate

Informationen

Allgemein

Statistische Daten

Hauptstadt: Abu Dhabi (1.500.000 Einwohner)

Regierungsform: Konstitutionelle Monarchie

Fläche: 83.600 km²

Einwohnerzahl: 9.267.000 Einwohner

Währung: VAE-Dirham (AED), 1 Dirham = 100 Fils

Staatsform: Föderale Erbmonarchie

Amtssprache: Arabisch

Religion: Islam (80% Sunniten, 16% Schiiten, Christen, Hindus)

Bevölkerungsdichte: 111 Einwohner pro km²

Zeitzone: UTC+4

Telefon-Vorwahl: +971

Netzspannung: 220 V, 50 Hz

Gefahrenindex: 2

Visumpflicht: Nein

Reisepass erforderlich: Ja

Lage

Geographische Einordnung

Die VAE liegen an der östlichen Küste der Arabischen Halbinsel und grenzen im Westen an Saudi-Arabien und im Norden ist der Persische Golf eine natürliche Grenze. Im Osten bilden der Oman und der Golf von Oman die Grenzen. Die Spitze der der Halbinsel Musandam im Norden ist eine Enklave Omans.

Das Staatsgebiet besteht fast vollständig aus trockener Sandwüste, da es in den Ausläufern der Großen Arabischen Wüste liegt. Hier sind auch einige Oasen zu finden. Der Rest des Landes ist bergig. Der Küste des persischen Golfs sind zahlreiche Inseln vorgelagert. Im Inneren des Landes gibt es auch kleine landwirtschaftlich nutzbare Flächen.
Die Emirate, die sich vereinigt habe, sind Abu Dhabi, Adschman, Dubai, Fudschaira, Ra’s al-Chaima, Schardscha und Umm al-Quaiwain. Abu Dhabi ist das größte der Emirate und nimmt 87% der Gesamtfläche des Landes ein.

Infrastruktur

Es gibt mehrere internationale Flughäfen, u.a. Abu Dhabi (AUH) (Nadia) und Dubai (DXB). Charterflüge werden angeboten.

Mehrere Kreuzfahrtschiffe laufen die Häfen an, ebenfalls verkehren Fähren zwischen den Küstenhäfen.

Das Straßennetz ist gut ausgebaut, Busse, Taxis und Mietwagen sind vorhanden.

Termine / Feiertage

Daten für 2026

Nationalfeiertag:
2.(+3.) Dezember:    Unabhängigkeitstag (1971 vom Vereinigten Königreich)

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
18. - 22. März:        Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens)
26. Mai:        Arafat-Tag
27.-29. Mai:        Eid al-Adha (Opferfest)
17. Juni:        Al Hidschra (Islamisches Neujahr)
25. August:        Geburtstag des Propheten Mohammed
1. Dezember:        Volkstrauertag

 

Daten für 2027

Nationalfeiertag:
2.(+3.) Dezember:    Unabhängigkeitstag (1971 vom Vereinigten Königreich)

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
8. - 11. März:        Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens)
15. Mai:        Arafat-Tag
16. - 18. Mai:        Eid al-Adha (Opferfest)
6. Juni:            Al Hidschra (Islamisches Neujahr)
14. August:        Geburtstag des Propheten Mohammed
1. Dezember:        Volkstrauertag

 

Daten für 2028

Nationalfeiertag:
2.(+3.) Dezember:    Unabhängigkeitstag (1971 vom Vereinigten Königreich)

Weitere Feiertage:
1. Januar:        Neujahr
26. - 29. Februar:    Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens)
5. - 7. Mai:        Eid al-Adha (Opferfest)
25. Mai:        Al Hidschra (Islamisches Neujahr)
4. Juni:            Arafat-Tag
3. August:        Geburtstag des Propheten Mohammed
 

Im Zuge einer Anpassung an die internationale Geschäftswelt stellen die Vereinigten Arabischen Emirate per 1. Januar 2022 auf eine neue Einteilung der Arbeitswoche um. Damit gelten Montag bis Freitag Vormittag als Arbeitswoche, und Freitag Nachmittag bis Sonntag als arbeitsfreies Wochenende.

Kontakte

Notrufnummern

Notruf: 112

Polizei: 999

Feuerwehr: 997

Ambulanz: 998

Seenotrettung: 996

Infrastruktur

Allgemein

Strom / Elektrizität

220 V, 50 Hz. Übliche Netzsteckertypen: C, D, G. Ein Steckdosenadapter ist empfohlen.

Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der „International Electrotechnical Commission“.

Steckertyp C

steckertyp-C

Steckertyp D

steckertyp-D

Steckertyp G

steckertyp-G

Telefon / Mobilfunk

Festnetz und Mobilfunkanbieter sind (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
Die Netzabdeckung für Mobilfunk ist im Prinzip lückenlos.

Internet

Der Zugang zum Internet ist (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
WLAN-Hotspots und Internetcafés sind in allen Städten und größeren Orten zahlreich vorhanden.

Die Telekommunikations-Überwachung durch einheimische Sicherheitsbehörden kann nicht ausgeschlossen werden.

Die Internetanschlüsse in den Emiraten werden durch staatliche Stellen kontrolliert. Pornographie, “jüdische Propaganda”, Schrift und Medien, die mit den religiösen und kulturellen Werten nicht übereinstimmen, werden gesperrt. Auch werden Aktivitäten im Internet, die staatliche Institutionen oder, den Islam verspotten oder zu Demonstrationen oder Protestkundgebungen aufrufen, unter Strafe gestellt.

Verkehr

Luftfahrt / Luftverkehr

Jedes einzelne der sieben Emirate verfügt über internationale Flughäfen. Auch sind Inlandsflüge in Form von Charterflügen verfügbar. Hierbei ist zu beachten, dass dieser Flug eine Ausreise aus dem Emirat, in dem man sich befindet, darstellt, auch wenn es nur ein Flug ins benachbarte Emirat ist. Die nationale Fluggesellschaft Etihad Airways ist in Dubai ansässig und ist auf dem Weg, zur größten Fluglinie der Welt zu werden. Daneben gibt es Billigfluggesellschaften, die auch Verbindungen nach Europa anbieten.

Geplant ist, dass in naher Zukunft elektrische Lufttaxis die Städte verbinden. Dies könnte bereits ab 2025 oder 2026 möglich sein.

Wirtschaft

Banken / Geld

Landeswährung: VAE-Dirham (AED), 1 Dirham = 100 Fils

Banköffnungszeiten: Sa.–Mi. von 8:00–13:00, manche Banken sind auch 16:30–18:30 geöffnet, Do. von 08:00–12:00. Während des Ramadans gibt es abweichende Öffnungszeiten.

Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kredit- und Debitkarten sind meist problemlos möglich.

Travellerschecks werden in Hotels, Wechselstuben und Banken angenommen, am besten wenn sie in Euro ausgestellt sind.

Gesundheit

Vorsorge

Vorgeschriebene Impfungen

Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

Empfohlene Impfungen

Diphtherie

Tetanus

Keuchhusten

Polio-Grundimmunisierung sollte vorliegen

Hepatitis A


Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025

Impfungen aus besonderem Grund

Hepatitis B (bes. bei Langzeitaufenthalt oder engem Bevölkerungskontakt)

Tollwut (bei erhöhtem Risiko nicht-vermeidbarer Tierkontakte)

Typhus (bei sehr einfachem Reisestil und engem Kontakt zur Bevölkerung)

Gesundheitsrisiken/-Versorgung

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in den VAE ist qualitativ hochwertig. In den Großstädten ist die medizinische Versorgung gut, auf dem Land nicht mit westlichen Standards vergleichbar. Dubai und Abu Dhabi sind auch für Gesundheitstourismus bekannt. Man sollte auf jeden Fall eine private Auslandskrankenversicherung abschließen. Medizinische Leistungen im Ausland sind oft teuer, und gesetzliche Krankenkassen dürfen die Kosten nur nach den hemischen Sätzen erstatten.

Teilweise ist die Einfuhr von gängigen Medikamenten bzw. deren Inhaltsstoffen ohne ärztliche Verschreibung verboten. Bitte beachten sie dies für Reiseapotheke bzw. ihre Dauermedikation.

Infektionen / Krankheiten

Allgemein

Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:

MERS-Corona-Virus ( MERS-CoV)

MERS steht für das Middle East Respiratory Syndrome und bezeichnet eine Infektion der Atemwege, die durch das neuartige MERS-Coronavirus (MERS-CoV) verursacht wird. Die Übertragung erfolgt in erster Linie durch den Kontakt mit Tieren, hier meist mit Dromedaren. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist auch möglich.

Symptome: Die Erkrankung beginnt mit grippeähnlichen Symptomen. Bei schweren Ver­läu­fen kann sich eine Pneu­mo­nie entwickeln, die in ein akutes Atem­not­syn­drom übergehen kann. Ein häufiges Begleitsymptom ist Durchfall; außer­dem kann es zu Nierenversagen kommen. Schwere Verläufe treten überwiegend bei Menschen mit chronischen Vor­er­kran­kungen auf, wie z.B. Diabetes, einer Krebserkrankung oder Immunsuppression.

Inkubationszeit: i.d.R. ein bis zwei Wochen.

Vorkommen: vor allem auf der arabischen Halbinsel und ihren Nachbarländern, ausserdem Südkorea und Hongkong.

Seit dem Sommer 2012 kommt es in Ländern der arabischen Halbinsel vereinzelt zu schweren Infektionen der Atemwege durch ein neues Corona-Virus (MERS-CoV, die Abkürzung für Middle East Respiratory Syndrome Corona Virus). Die meisten Erkrankungen wurden aus Saudi-Arabien bekannt. Wo genau und wie sich Menschen in verschiedenen Ländern anstecken können, ist noch unklar. Es gibt Hinweise, dass Fledermäuse das Virusreservoir sind und Kamele an der Übertragung beteiligt sein könnten. Reisende sollten unnötige Kontakte mit Tieren meiden. Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht aber seit kurzem davon aus, dass es bei sehr engem Kontakt zu Erkrankten auch zu einer Übertragung von Mensch zu Mensch kommen kann. Es gibt nach wie vor aber keinen Nachweis einer kontinuierlichen Mensch-zu-Mensch-Übertragung.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht keinen Grund für Einschränkungen im Reiseverkehr oder Handel mit Ländern der arabischen Halbinseln und ihren Nachbarn. Das europäische Center for Disease Control (ECDC) betont jedoch, dass EU-Bürger, die in die Region reisen, auf die Existenz des MERS-CoV und das geringe Infektionsrisiko hinzuweisen sind (siehe ECDC Rapid Risk Assessment – Update vom 25.11.2013 unter www.ecdc.europa.eu).

Aktuelle Merkblätter finden Sie unter www.auswaertiges-amt.de/Reisemedizin.

HIV/AIDS

Diese Erkrankung des Immunsystems wird durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen, z.B. durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. AIDS ist das Endstadium einer Infektion mit dem HI-Virus (HIV). Der Erreger wird vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, verunreinigte Blutkonserven, Nadelstichverletzungen und verunreinigtes Drogenbesteck übertragen. Es schwächt das Immunsystem, wodurch die Patienten anfälliger für andere Krankheiten werden. Medikamente können die Lebenserwartung von Menschen mit AIDS verlängern. Heilbar ist diese Krankheit bisher nicht.

Symptome: HIV-Symptome variieren je nach Stadium der Erkrankung und werden in drei Klassen (A, B und C) unterteilt. Im Anfangsstadium verursacht eine HIV-Infektion grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Nachtschweiß, Durchfall und Abgeschlagenheit, die nach einiger Zeit aber oft selbstständig verschwinden und somit häufig falsch gedeutet werden. Im weiteren Verlauf der Krankheit beginnt die körpereigene Abwehr mit Hilfe der Bildung von Antikörpern, welche versuchen den Erreger zu bekämpfen. Im Falle einer HIV-Infektion gelingt es dem menschlichen Immunsystem lediglich, das Ausmaß der Krankheit zu verringern – diese aber nicht zu bekämpfen. Im Laufe der Zeit vermehrt sich das Virus oft still und heimlich im Körper der Betroffenen und schädigt innere Organe wie den Darm in großem Ausmaß. Zudem steigt die Anfälligkeit für Krankheiten enorm. Erfolgt keine Therapie mit bestimmten Medikamenten ist das Immunsystem früher oder später machtlos. Schwere Erkrankungen wie Lungenentzündungen, Pilzbefall oder verschiedene Krebsarten entstehen problemlos. Erst dann spricht man von AIDS.
HIV-Symptome müssen nicht zwangsläufig in AIDS-Symptome übergehen. Wird die Infektion rechtzeitig erkannt und richtig behandelt, kann ein AIDS-Ausbruch verhindert werden.

Vorkommen: AIDS ist eine weltweit auftretende Erkrankung; ein Großteil der Infizierten lebt in Afrika.

Malaria

Malaria (Wechselfieber, Sumpffieber) ist eine Infektionskrankheit. Ursache der Malaria sind winzige Parasiten: Plasmodien. Sie werden von der Anopheles-Mücke übertragen.
 
Symptome: grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Schweißausbrüche und schweres allgemeines Krankheitsgefühl, oft auch Durchfall und Erbrechen.
Vor allem Malaria tropica kann schwere Organkomplikationen wie Koma, Schock und Nierenversagen auslösen und ist ohne Therapie bei nicht–immunen Menschen – also Touristen – rasch lebensgefährlich. Malaria tertiana und Malaria quartana verlaufen meist milder und über einen längeren Zeitraum.
 
Inkubationszeit: mind. 7 Tage bei Malaria tropica, bei den weniger gefährlichen Varianten Malaria tertiana und quartana eventuell länger.
 
Vorkommen: in tropischem und subtropischem Klima. Risiko der Übertragung ist besonders hoch in der Umgebung von stehenden Gewässern oder an Gewässern mit geringer Fließgeschwindigkeit.
Je nach Niederschlagsmenge und Saison kann es zu einer Häufung von Erkrankungen kommen.

Durchfallerkrankungen

Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
 
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
 
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.

Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.

Hygiene

Trinkwasser

Leitungswasser entspricht nicht westeuropäischen Standards.

Zum Trinken sollte abgefülltes Wasser gekauft werden. Anonsten sollte Leitungswasser vor dem Verzehr (Trinken, Nahrungszubereitung) abgekocht, am besten auch gefiltert, werden.

Eiswürfel sollten nur benutzt werden, wenn sie abgepackt und aus klar erkenntlich sicheren Quellen stammen.

Nahrung

Die Hygienebedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung entsprechen nicht westeuropäischen Standards.

Vorzugsweise sollte nur Essen von vertrauenswürdigen Quellen verzehrt werden.

Auch sollten Lebensmittel bevorzugt gekocht verzehrt werden.

Rohe Früchte und rohes Gemüse sind nur mit Vorsicht zu genießen, da diese möglicherweise mit Wasser gewaschen wurden, welches nicht ausreichend sauber ist. Generell sollte Obst und Gemüse immer geschält werden.

Luft

In Ballungsräumen kann es zu Smog oder Feinstaubbelastungen kommen.

Umwelt

Klima

Allgemein

Das Klima in den VAE ist subtropisch bis tropisch mit sehr geringen Niederschlägen, die meist im Winter fallen. Häufig verdunstet der Regen, bevor er den Boden erreicht. Von Mai bis Oktober ist es extrem heiß und schwül. Vor allem im Winter und im frühen Sommer weht der Schamal, ein Nordwestwind, der viel Sand und Staub mit sich bringt.

Die angenehmsten Reisemonate sind Dezember bis März. Von Mai bis Oktober ist es sehr heiß.

Klimatabelle

Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:

Klimastation ABU DHABI (Flugh. BATEEN)

Höhe über NN in m: 5

Geographische Position: 54° 28’ E, 24° 26’ N

 

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Temp. ø Max. (°C)

23,7

24,8

28,4

32,9

37,5

38,8

40,4

40,4

39,0

35,0

30,1

25,7

Temp. ø Min. (°C)

13,8

14,5

17,3

20,8

24,6

26,8

29,0

29,4

26,8

23,2

19,0

15,8

Regentage

1

2

2

1

0

0

0

< 1

0

0

< 1

1

Niederschlag (mm)

10

20

12

8

< 1

0

< 1

2

0

< 1

< 1

5

Sonnenstunden ø

7,9

8,2

8,1

9,4

11,0

11,2

10,1

9,9

10,1

9,8

9,6

8,3

Wasser-Temp. ø (°C)

22

21

23

25

27

30

31

32

32

30

27

25

Klimabelastung*

--

--

--

zs

s

ss

ss

ss

ss

s

zs

--

Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken

Natürliche Umweltgefahren

Überschwemmungen

Infolge von Unwettern und Extremniederschlägen kommt es insbesondere entlang der Wasserläufe regelmäßig zu Sturzfluten und/oder Überschwemmungen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Verkehr kommen.

Erdbeben

Hier besteht eine geringe Erdbebengefahr.

Tsunami

In den Küstengebieten besteht eine eher geringe Tsunamigefahr.

Trop. Wirbelstürme & Tornados

Es besteht eine geringe Gefahr durch tropische Wirbelstürme und Tornados.

Stürme

Durch das Auftreten von Stürmen kann es zu erheblichen Einschränkungen in der Infrastruktur (Verkehrswege, Stromversorgung etc.) kommen. Auch im Flugverkehr ist mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen.

In den Monaten von Oktober bis April können vereinzelt Sandstürme auftreten. Diese sind meist heftig und nach Minuten wieder vorbei, können aber auch 2 bis 3 Tage anhalten. Es empfiehlt sich, bei einem Sandsturm im Haus zu bleiben da dieser sehr schlecht für die Augen ist. Auch Asthmatiker sollten diese Zeit innerhalb von Gebäuden verbringen.

Extreme Hitze

Teilweise kommt es in Regionen zu Temperaturen von über 40 °C, die zu Einschränkungen im öffentlichen Leben und im Infrastrukturbereich (Verkehrswesen, Wasser- und Stromversorgung) führen können.

Verhaltenstipps
Ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßten Tees sowie eher leichte Speisen zu sich nehmen. Durch das Schwitzen verliert der Körper wichtige Mineralien und Spurenelemente. Diese können durch Mineraldrinks wieder ersetzt werden. Es empfiehlt sich, helle, luftige Kleidung aus Naturfasern zu tragen. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollten vor allem Kinder eine Kopfbedeckung tragen. Überanstrengungen sollten vermieden werden.

Dürren

Es besteht eine hohe Dürregefahr.

Epidemien

Es besteht eine eher geringe Epidemiegefahr.