Westsahara (Demokratische Arabische Republik Sahara)
Allgemein
Statistische Daten
Hauptstadt: verfassungsgemäß El Aaiún, provisorisch Tifariti
Fläche: die tatsächlich kontrollierte “Freie Zone” umfasst nur etwa ein Drittel der offiziellen 266.000 km²
Einwohnerzahl: ca. 570.000, faktisch aber nur etwa ein Zehntel davon in der “Freien Zone”
Währung: 1 Saharaui-Peseta = 100 Céntimos
Staatsform: Republik
Amtssprache: Spanisch und Arabisch
Religion: größtenteils sunnitische Muslime
Bevölkerungsdichte: 1,91 Einwohner pro km²
Zeitzone: UTC±0
Telefon-Vorwahl: +212
Netzspannung: 230 V
Gefahrenindex: 0
Visumpflicht: nein
Reisepass erforderlich: ja
Lage
Geographische Einordnung
Das von der DARS beanspruchte Gebiet der Westsahara liegt im Nordwesten Afrikas am Atlantik und grenzt im Süden an Mauretanien, im Osten an Algerien und im Norden an Marokko.
Infrastruktur
Internationale Verbindungen über Marokko oder die Kanaren an die Flughäfen El Aaiún im Nordwesten und Dakhla im Süden.
Das Straßennetz ist wenig ausgebaut, mit einigen asphaltierten Hauptverbindungsstraßen.
Termine / Feiertage
Daten für 2026
Nationalfeiertag:
30. Juli: Tag des Thrones (Tag der Thronbesteigung von Mohammed VI.)
Weitere Feiertage:
1. Januar: Neujahr
11. Januar: Manifest der Unabhängigkeit
21. März: Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens)
1. Mai: Tag der Arbeit
27. Mai: Eid al-Adha (Opferfest)
17. Juni: Hijri (Islamisches Neujahr)
14. August: Oued Ed-Dahab (Tag der Integration der Westsahara)
20. August: Tag der Revolution
21. August: Tag der Jugend
25. August: Geburtstag des Propheten Mohammed
6. November: Tag des Grünen Marsches
18. November: Eid Al Istiqulal (Unabhängigkeitstag, 1956 von Frankreich und Spanien)
Daten für 2027
Nationalfeiertag:
30. Juli: Tag des Thrones (Tag der Thronbesteigung von Mohammed VI.)
Weitere Feiertage:
1. Januar: Neujahr
11. Januar: Manifest der Unabhängigkeit
10.(+11.) März: Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens)
1. Mai: Tag der Arbeit
17.(+18.) Mai: Eid al-Adha (Opferfest)
6. Juni: Hijri (Islamisches Neujahr)
14. August: Oued Ed-Dahab (Tag der Integration der Westsahara)
15.(+16) August: Geburtstag des Propheten Mohammed
20. August: Tag der Revolution
21. August: Tag der Jugend
6. November: Tag des Grünen Marsches
18. November: Eid Al Istiqulal (Unabhängigkeitstag, 1956 von Frankreich und Spanien)
Daten für 2028
Nationalfeiertag:
30. Juli: Tag des Thrones (Tag der Thronbesteigung von Mohammed VI.)
Weitere Feiertage:
1. Januar: Neujahr
11. Januar: Manifest der Unabhängigkeit
26. Februar: Eid al-Fitr (Fest des Fastenbrechens)
1. Mai: Tag der Arbeit
5. Mai: Eid al-Adha (Opferfest)
25. Mai: Hijri (Islamisches Neujahr)
3. August: Geburtstag des Propheten Mohammed
14. August: Oued Ed-Dahab (Tag der Integration der Westsahara)
20. August: Tag der Revolution
21. August: Tag der Jugend
6. November: Tag des Grünen Marsches
18. November: Eid Al Istiqulal (Unabhängigkeitstag, 1956 von Frankreich und Spanien)
Kontakte
Notrufnummern
Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50
Allgemein
Strom / Elektrizität
230 V, 50 Hz. Übliche Netzsteckertypen: C & F.
Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der “International Electrotechnical Commission”.
Steckertyp C
Steckertyp F
Telefon / Mobilfunk
Festnetz-Infrastruktur und Mobilfunk im von Marokko kontrollierten Teil weitgehend ausgebaut, in den dünn besiedelten östlichen Gebieten hingegen kaum. Aktuelle Infos zur konkreten GSM-Netzabdeckung.
Internet
Infrastruktur im von Marokko kontrollierten Teil weitgehend ausgebaut, in den dünn besiedelten östlichen Gebieten hingegen kaum.
Verkehr
Luftfahrt / Luftverkehr
Internationale Verbindungen über Marokko oder die Kanaren an die Flughäfen El Aaiún im Nordwesten und Dakhla im Süden.
Wirtschaft
Banken / Geld
Währung: 1 Saharaui-Peseta = 100 Céntimos
Der Saharaui-Peseta ist mit einem festen Kurs an den Euro gebunden (100 Pts = 0,601 EUR). In den von Marokko kontrollierten Landesteilen ist der Marokkanische Dirham (1 Marokkanischer Dirham (MAD) = 100 Centimes) das geläufige Zahlungsmittel, in den an Mauretanien grenzenden Gebieten der Mauretanische Ouguiya (1 Ouguiya (MRO) = 5 Khoums).
Bankautomaten sind praktisch nicht vorhanden, Kredit- und EC-Karten werden nur in den wenigsten Geschäften oder Hotels angenommen.
Vorsorge
Impfungen aus besonderem Grund
Hepatitis B bei engen sozialen Kontakten und Langzeitaufenthalten
Typhus bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen
Tollwut für Trekkingreisen und bei Langzeitaufenthalten in ländlichen Gebieten
Vorgeschriebene Impfungen
Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise.
Es ist möglich, dass bei Einreise aus einem Land mit aktuellen Polio-Infektionen der Nachweis einer entsprechenden Impfung verlangt wird.
Empfohlene Impfungen
Tetanus
Diphtherie
Keuchhusten
Poliomyelitis
Hepatitis A
Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025
Gesundheitsrisiken/-Versorgung
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung entspricht in keiner Weise europäischen Standards. Die technische Ausstattung der staatlichen Krankenhäuser ist veraltet, die hygienischen Verhältnisse sind bescheiden. Empfohlen wird daher der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die sowohl den medizinisch notwendigen, als auch den medizinisch sinnvollen Rücktransport deckt.
Es ist ratsam, eine eigene Reiseapotheke, die neben den Medikamenten für gängige Reiseerkrankungen auch regelmäßig benötigte Arzneimittel (inkl. ärztlichem Attest), Verbandsmaterial und Einwegspritzen enthält, mitzuführen.
Infektionen / Krankheiten
Allgemein
Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:
Hepatitis A
Hepatitis A ist eine durch das Hepatitis-A-Virus verursachte, ansteckende Leberentzündung. Eine Impfung kann vor der Krankheit schützen.
Das Virus wird im Stuhlgang ausgeschieden. Die Übertragung erfolgt über die Aufnahme von Stuhl oder Stuhlresten beziehungsweise von damit verunreinigten Lebensmittel oder Trinkwasser über den Mund. Das Hepatitis A-Virus ist relativ unempfindlich gegenüber Kälte und Desinfektions- sowie Reinigungsmitteln, daher kommt es zu einer großen Verbreitung.
Symptome: eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur und Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Dazu kommen eine allgemeine Erschöpfung und mitunter Schmerzen im Bereich der Leber, also im rechten Oberbauch.
Im Anschluss können die typischen Symptome einer Gelbsucht entstehen.
Inkubationszeit: zwischen 2–6 Wochen.
Vorkommen: dort, wo die sanitären Bedingungen schlecht und Trinkwasserkontrollen unzureichend sind. In Europa kommt das Hepatitis-A-Virus (HAV) im Süden häufiger vor als im Norden. In Ländern mit niedrigem Hygienestand sowie in tropischen und subtropischen Gebieten ist es weit verbreitet.
Hepatitis B
Hepatitis B gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Hepatitis B ist eine ansteckende akute oder chronische Leberentzündung, die durch Viren übertragen wird. Die Viren gelangen über das Blut oder über andere Körperflüssigkeiten in den Körper. Das Hepatitis B-Virus (HVB) kann die Leberzellen schädigen und zu Störungen der Organfunktion führen. Da Hepatitis B i.d.R. über sexuelle Kontakte übertragen wird, zählt sie zu den Geschlechtskrankheiten.
Eine Impfung kann gegen die Infektion mit dem Hepatitis B-Virus (HBV) schützen
Symptome: Das Auftreten kann bis zu 6 Monate dauern. Dann kommt es zu: Durchfall, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Gelbsucht. In etwa zehn Prozent der Fälle geht eine akute Hepatitis B in ein chronisches Stadium über, was schwerwiegende Komplikationen wie eine Leberzirrhose oder ein Leberzellkarzinom verursachen kann. Auch rund zehn Prozent derjenigen Infizierten, bei denen keine akute Hepatitis B aufgetreten war, entwickeln im weiteren Verlauf eine chronische Hepatitis B.
Inkubationszeit: zwischen 40–200 Tagen, i.d.R. 60–90 Tage.
Vorkommen: Besonders viele Infektionen sind im Osten Asiens, in Ost- und Zentralafrika und im Amazonasgebiet zu verzeichnen. Auch in Ost- und Zentraleuropa tritt Hepatitis B relativ häufig auf. In Westeuropa vergleichsweise selten. In Ländern mit geringeren medizinischen Standards ist das Risiko erhöht, sich über eine infizierte Blutkonserve oder über Spritzen und Kanülen anzustecken.
Durchfallerkrankungen
Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.
Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.
Poliomyelitis (Kinderlähmung)
Fieberhafte Erkrankung, die durch Viren verursacht wird. Die gefürchteten Lähmungserscheinungen können auftreten, wenn die Viren die graue Substanz des Rückenmarks oder Stammhirns befallen. Dabei bevorzugen sie diejenigen Zellen, die für die willkürlichen Bewegungen des Menschen verantwortlich sind. Dadurch können Lähmungen verursacht werden. Die Ansteckung erfolgt von Mensch zu Mensch, meistens durch Schmierinfektion. Es erkranken vornehmlich Kinder, aber es können auch Erwachsene erkranken.
Eine Impfung gegen die Kinderlähmung ist die wichtigste vorbeugende Maßnahme.
Symptome: oft ohne spezifische Symptome; manchmal treten grippeähnliche Beschwerden auf wie Fieber, Husten, Halsschmerzen, Kopfweh, Gliederschmerzen, Schweißausbrüche. Im weiteren Verlauf können die Viren das Gehirn und Rückenmark befallen, so dass es zu Lähmungen kommen kann. Auch tödliche Verlaufsformen sind möglich.
Inkubationszeit: zwischen 3- 14 Tagen.
Vorkommen: verstärkt in Afghanistan, Pakistan und Nigeria.
Typhus
Typhus ist eine hoch fieberhafte Infektionskrankheit in deren weiterem Verlauf mit Durchfall und teils schweren, den Darm betreffenden Komplikationen gerechnet werden muss, zum Beispiel dem Auftreten von Darmgeschwüren oder -durchbrüchen.
Man unterscheidet zwischen Typhus (Abdominaltyphus) und der typhusähnlichen Krankheit (Paratyphus) – sie ist die abgeschwächte Form. Typhus wird mit Antibiotika behandelt.
Besonders gefährdet für eine Infektion sind Neugeborene und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, verminderter Magensäureproduktion oder entzündlichen Darmerkrankungen.
Symptome (Abdominaltyphus): uncharakteristische Beschwerden wie Kopfschmerzen und Gliederschmerzen; innerhalb von zwei bis drei Tagen hohes Fieber, das langsam ansteigt und bis zu drei Wochen anhalten kann; allgemeines Krankheitsgefühl; Benommenheit, Bauchschmerzen, Husten, eventuell Verstopfung, ab der zweiten Woche Durchfall.
Selten auch: nicht juckende, stecknadelkopfgroße, rötliche Flecken auf Bauch, Brust und Rücken; dicker, weißlicher oder grauweißer Belag auf dem Hauptteil der Zunge, himbeerrote Zungenspitze und -ränder.
Symptome (Paratyphus): Der Krankheitsverlauf des Paratyphus ist ähnlich wie beim Typhus, die Symptome sind allerdings meist geringer ausgeprägt. Im Vordergrund stehen häufiger Übelkeit und Erbrechen, wässriger Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber bis 39 °C.
Inkubationszeit: 2–21 Tage, i.d.R. zwischen 10–14 Tagen.
Vorkommen: Der Typhus-Erreger kommt weltweit vor. Vor allem in Asien, insbesondere in Südostasien, finden sich Regionen mit erhöhtem Risiko sowie zunehmenden Antibiotikaresistenzen des Erregers. In Industrienationen treten Erkrankungen fast ausschließlich nach Fernreisen auf.
Tollwut (Rabies)
Die Tollwut ist eine schnell fortschreitende Virusinfektion des Zentralnervensystems.
Tollwutviren werden durch Biss- und Kratzverletzungen infizierter Säugetiere auf den Menschen übertragen. Gefährdet sind Personen mit beruflichem Kontakt zu Tieren, sofern sie in Tollwut-Risikogebieten tätig sind, und Reisende in Ländern mit hohem Tollwutvorkommen (v.a. unter einfachen Bedingungen oder Langzeitaufenthalten).
Die Tollwuterkrankung verläuft immer tödlich. Die Impfung vor oder kurzfristig nach einer potentiellen Infektion schützt vor der Erkrankung.
Symptome: meist unspezifische Anzeichen wie Fieber, Kopfschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen, leichte Ermüdbarkeit, Nervosität, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.
Die ersten typischen Anzeichen einer Tollwut sind Empfindungsstörungen (Parästhesien) und Juckreiz in der Umgebung der Bisswunde.
In ca. 80 % der Fälle tritt die Erkrankung in ihrer klassischen Form, der sogenannten "wilden Wut" auf. Die Tollwut zeigt sich als untypisch verlaufende Entzündung des Gehirns (Enzephalitis).
Symptome: Verwirrtheit, Halluzinationen, Kampflust und Krampfanfälle; Fehlfunktion des sympathischen Nervensystems. Dazu zählen unter anderem eine übermäßige Speichelproduktion, Gänsehaut und Herzrhythmusstörungen.
Inkubationszeit: i.d.R. 20–70 Tage, kann aber auch schon nach 4 Tagen oder erst nach einem Jahr ausbrechen.
Vorkommen: Tollwut bei Tieren kommt in vielen Ländern weltweit vor. Zu den meisten menschlichen Infektionen kommt es in Entwicklungsländern.
Bilharziose (Schistosomiasis)
Parasitäre Infektionskrankheit. Bei Kontakt (z.B. beim Baden, Waschen oder Trinken) können die Larven der Pärchenegel innerhalb weniger Minuten in die Haut eindringen. Von dort wandern sie dann über die Lymph- und Blutgefäße in die verschiedenen Organe und setzen sich dort fest.
Symptome: starker Juckreiz an der Eintrittsstelle mit Hautausschlag. Teilweise lebensbedrohliches Fieber; Kopf-, Glieder-, Muskel- und Bauchschmerzen.
Es gibt verschiedene Arten von Pärchenegeln, die unterschiedliche Organsysteme beschädigen. Mögliche Auswirkungen sind: Beschwerden beim Wasserlassen, blutiger Urin, Durchfall, Leber-, Milz-, Lungen- und Hirnschäden.
Inkubationszeit: je nach den jeweiligen Beschwerden verschiedene Inkubationszeiten.
Vorkommen: fast überall in Afrika, auf der arabischen Halbinsel sowie in einigen Teilen Südamerikas, der Karibik und Ostasiens.
Borreliose (Lyme-Borreliose)
Die Borreliose oder Lyme-Krankheit stellt die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung dar und wird durch Bakterien, die sog. Borrelien verursacht.
Die Zecken befinden sich zumeist in Wäldern, Gehölz und Gräsern. Die Hauptaktivitätszeit der Zecken ist von März bis Oktober (je nach Witterungsverhältnissen auch etwas früher bzw. später).
Symptome: Grippeähnliche Beschwerden können bereits innerhalb von 3–30 Tagen nach Ansteckung auftreten. Neben der Wanderröte sind grippeähnliche Beschwerden ein mögliches Symptom im Rahmen von Stadium I der Borreliose. Stadium II (Wochen bis Monate nach Ansteckung): Krankheitsgefühl mit Kopfschmerz, Erschöpfungszustände, Nackensteifigkeit und sonstige überwiegend neurologische Symptome. Stadium III: Auftreten chronischer Gelenkentzündungen. Als Komplikation innerhalb des Stadium III können schwere chronische Nervenschädigungen (Neuroborreliose) hinzukommen.
Inkubationszeit: zwischen 3 bis 30 Tagen.
Vorkommen: vorwiegend auf der nördl. Halbkugel, d.h. Nordamerika, Europa und Asien.
Hygiene
Trinkwasser
Leitungswasser entspricht nicht westeuropäischen Standards.
Zum Trinken sollte abgefülltes Wasser gekauft werden. Anonsten sollte Leitungswasser vor dem Verzehr (Trinken, Nahrungszubereitung) abgekocht, am besten auch gefiltert, werden.
Eiswürfel sollten nur benutzt werden, wenn sie abgepackt und aus klar erkenntlich sicheren Quellen stammen.
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Nahrung
Die Hygienebedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung entsprechen nicht westeuropäischen Standards.
Vorzugsweise sollte nur Essen von vertrauenswürdigen Quellen verzehrt werden.
Auch sollten Lebensmittel bevorzugt gekocht verzehrt werden.
Rohe Früchte und rohes Gemüse sind nur mit Vorsicht zu genießen, da diese möglicherweise mit Wasser gewaschen wurden, welches nicht ausreichend sauber ist. Generell sollte Obst und Gemüse immer geschält werden.
Sichere Nahrung wurde erhitzt oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten
Luft
In Ballungsräumen kann es zu Smog oder Feinstaubbelastungen kommen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Klima
Allgemein
Das Klima ist geprägt von den heißtrockenen Winden aus der Sahara im Osten und den moderaten, feuchten Einflüssen des Atlantik im Westen.
Natürliche Umweltgefahren
Tsunami
In den Küstengebieten besteht eine eher geringe Tsunamigefahr.
Stürme
In den Wüstengebieten können Sandstürme auftreten.
Extreme Hitze
Teilweise kommt es in Regionen zu Temperaturen von über 40 °C, die zu Einschränkungen im öffentlichen Leben und im Infrastrukturbereich (Verkehrswesen, Wasser- und Stromversorgung) führen können.
Dürren
Es besteht eine hohe Dürregefahr.
Weitere Gefahren
Heuschreckeneinfall. Giftige Tiere.