Zypern
Allgemein
Statistische Daten
Hauptstadt: Nikosia
Fläche: 9 251 km²
Einwohnerzahl: 1.120.489
Währung: Griechisches Gebiet: Euro (€); Türkisches Gebiet: Türkische Lira (TL)
Staatsform: Präsidialrepublik
Amtssprache: Griechisch, Türkisch
Religion: Griechisch-Orthodox 78%, Muslimisch 18%
Bevölkerungsdichte: 121 Einw./km²
Zeitzone: UTC+2
Telefon-Vorwahl: +357
Netzspannung: 240 V, 50 Hz
Gefahrenindex:
Visumpflicht: nein
Reisepass erforderlich: nein
Lage
Geographische Einordnung
Die Insel Zypern liegt im östlichen Mittelmeer und wird durch drei Landschaften gegliedert: die Küstenregion mit der Halbinsel Karpassos im Norden, im Zentrum die Ebene Mesaoria und das Vulkanmassiv in Troodos mit dem Olympos als höchste Erhebung (1.951 m).
Infrastruktur
Die Einreise findet über die beiden internationalen Flughäfen Larnaka (LCA) und Paphos (PFO) statt. Famagusta, Karavostassi und Kyrenia sowie der Flughafen von Ercan wurden von der Regierung Zyperns zu illegalen Einreisehäfen erklärt. Wer hier ankommt, darf nicht in den südlichen Teil der Insel weiterreisen.
Internationaler Fährverkehr ist vorhanden; das Straßennetz ist recht gut ausgebaut. Es gilt Linksverkehr.
Termine / Feiertage
Daten für 2026
Nationalfeiertag:
1. April: Tag der Gründung der EOKA (1955)
Weitere Feiertage:
1. Januar: Neujahr
6. Januar: Dreikönigstag
23. Februar: Reiner Montag
25. März: Griechischer Unabhängigkeitstag
10. April: Orthodoxer Karfreitag
12. April: Orthodoxer Ostersonntag
13. April: Orthodoxer Ostermontag
1. Mai: Tag der Arbeit
1. Juni: Orthodoxer Pfingstmontag
15. August: Mariä Himmelfahrt
1. Oktober: Zyprischer Unabhängigkeitstag
28. Oktober: Ochi-Tag
24. Dezember: Heiligabend
25.+26. Dezember: Weihnachten
Daten für 2027
Nationalfeiertag:
1. April: Tag der Gründung der EOKA (1955)
Weitere Feiertage:
1. Januar: Neujahr
6. Januar: Dreikönigstag
15. März: Reiner Montag
25. März: Griechischer Unabhängigkeitstag
30. April: Orthodoxer Karfreitag
1. Mai: Tag der Arbeit
2. Mai: Orthodoxer Ostersonntag
3. Mai: Orthodoxer Ostermontag
21. Juni: Orthodoxer Pfingstmontag
15. August: Mariä Himmelfahrt
1. Oktober: Zyprischer Unabhängigkeitstag
28. Oktober: Ochi-Tag
24. Dezember: Heiligabend
25.+26. Dezember: Weihnachten
Daten für 2028
Nationalfeiertag:
1. April: Tag der Gründung der EOKA (1955)
Weitere Feiertage:
1. Januar: Neujahr
6. Januar: Dreikönigstag
28. Februar: Reiner Montag
25. März: Griechischer Unabhängigkeitstag
14. April: Orthodoxer Karfreitag
16. April: Orthodoxer Ostersonntag
17. April: Orthodoxer Ostermontag
1. Mai: Tag der Arbeit
5. Juni: Orthodoxer Pfingstmontag
15. August: Mariä Himmelfahrt
1. Oktober: Zyprischer Unabhängigkeitstag
28. Oktober: Ochi-Tag
24. Dezember: Heiligabend
25.+26. Dezember: Weihnachten
Kontakte
Notrufnummern
Notruf: 112
Polizei: 100
Feuerwehr: auch 199
Küstenwache: auch 199
Zentraler Sperr-Notruf für deutsche Girocards, Kreditkarten und Handys: +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50
Allgemein
Telefon / Mobilfunk
Festnetz und Mobilfunkanbieter sind (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
Die Netzabdeckung für Mobilfunk ist im Prinzip lückenlos.
Internet
Der Zugang zum Internet ist (bis auf wenige weit abgelegene Gebiete) landesweit und jederzeit verfügbar.
WLAN-Hotspots und Internetcafés sind in allen Städten und größeren Orten zahlreich vorhanden.
Strom / Elektrizität
240 V, 50 Hz. Adapter erforderlich. Üblicher Netzsteckertyp G.
Weitere Infos zu den gängigen Netzsteckertypen findet man auf der Internetseite der „International Electrotechnical Commission“.
Steckertyp G
Die Elektrizitätsversorgung ist flächendeckend und gut ausgebaut. Sie ist i.d.R. weitgehend stabil.
Verkehr
Luftfahrt / Luftverkehr
Es gibt einen gut ausgebauten internationalen Flughafen in Nikosia, der an das interkontinentale Streckennetz angeschlossen ist. Er wird mehrmals in der Woche von internationalen Airlines direkt angeflogen. Chartergesellschaften fliegen in der Urlaubssaison aus vielen Städten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz nonstop nach Larnaka und Paphos.
Das inländische Flugnetz ist nicht flächendeckend ausgebaut.
Wirtschaft
Banken / Geld
Landeswährungen: 1 Euro (€) = 100 Cents; 1 Türkische Lira (TL) = 100 Kurus
Banköffnungszeiten: Mo - Fr 08.00-12.30 Uhr und in touristischen Gegenden zusätzlich 15.00/16.00 - 16.30/18.00 Uhr, während der Sommermonate auch längere Öffnungszeiten möglich.
Bargeld kann man rund um die Uhr an Geldautomaten mit EC-Karte oder internationalen Kreditkarten abheben, alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert.
Kreditkarten werden generell in Hotels, Geschäften und Restaurants akzeptiert.
Vorsorge
Vorgeschriebene Impfungen
Es bestehen keine generell verpflichtenden Impfnachweise bei Einreise. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
Empfohlene Impfungen
Diphtherie
Tetanus
Keuchhusten
Polio-Grundimmunisierung sollte vorliegen
Hepatitis A
Siehe auch: Reiseimpfungen - Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG 2025
Impfungen aus besonderem Grund
Hepatitis B (bes. bei Langzeitaufenthalt oder engem Bevölkerungskontakt)
Gesundheitsrisiken/-Versorgung
Medizinische Versorgung
In Nikosía und anderen Städten erreicht die technische Ausstattung der öffentlichen Krankenhäuser durchaus westeuropäische Standards. In Privat- und Polikliniken ist auch die personelle Versorgung der Patienten sehr gut.
Mit Zypern besteht ein Sozialversicherungsabkommen, das die gegenseitige Abrechnung von medizinischen Behandlungskosten regelt. Alle Patienten mit der europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) oder einem Auslandskrankenschein werden in Arztpraxen und Krankenhäusern behandelt. Da aber nicht alle Leistungen erstattungsfähig sind, wird der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die sowohl den medizinisch notwendigen, als auch den medizinisch sinnvollen Rücktransport deckt, empfohlen.
Ratsam ist die Mitnahme einer Reiseapotheke, die neben Medikamenten für gängige Reiseerkrankungen auch regelmäßig benötigte Arzneimittel (inkl. ärztlichem Attest), Einwegspritzen und Verbandsmaterial enthält.
Eine Liste der bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte gibt es bei den Auslandsvertretungen vor Ort.
Infektionen / Krankheiten
Allgemein
Es besteht ein erhöhtes Risiko an folg. Infektionen/Krankheiten zu erkranken:
Malaria
Malaria (Wechselfieber, Sumpffieber) ist eine Infektionskrankheit. Ursache der Malaria sind winzige Parasiten: Plasmodien. Sie werden von der Anopheles-Mücke übertragen.
Symptome: grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Schweißausbrüche und schweres allgemeines Krankheitsgefühl, oft auch Durchfall und Erbrechen.
Vor allem Malaria tropica kann schwere Organkomplikationen wie Koma, Schock und Nierenversagen auslösen und ist ohne Therapie bei nicht–immunen Menschen – also Touristen – rasch lebensgefährlich. Malaria tertiana und Malaria quartana verlaufen meist milder und über einen längeren Zeitraum.
Inkubationszeit: mind. 7 Tage bei Malaria tropica, bei den weniger gefährlichen Varianten Malaria tertiana und quartana eventuell länger.
Vorkommen: in tropischem und subtropischem Klima. Risiko der Übertragung ist besonders hoch in der Umgebung von stehenden Gewässern oder an Gewässern mit geringer Fließgeschwindigkeit.
Je nach Niederschlagsmenge und Saison kann es zu einer Häufung von Erkrankungen kommen.
Cholera
Cholera ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien ausgelöst wird. Übertragen wird sie meist durch verunreinigtes Trinkwasser. In vielen Fällen kann sie zu schweren Durchfällen mit lebensgefährlichem Flüssigkeitsverlust führen.
Symptome: starker, wässriger Durchfall und Erbrechen; bei schwerem Krankheitsverlauf droht ein massiver Flüssigkeitsverlust, der rasch zu einer lebensbedrohlichen Austrocknung führen kann.
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.
Vorkommen: vor allem in Entwicklungsländern, in denen es an Trinkwasserhygiene mangelt. Insbesondere Regionen in Afrika und Südostasien.
Durchfallerkrankungen
Tritt infolge von diversen Darminfektionen auf und wird häufig durch verunreinigtes Trinkwasser und/oder Nahrung verursacht.
Symptome: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, kolikartige Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme durch starken Wasserverlust. Je nach Erreger gibt es verschiedene Krankheitsverläufe.
Inkubationszeit: einige Stunden bis Tage.
Vorkommen: häufig in Ländern Afrikas, Asiens (v.a. Südostasien) und Lateinamerikas; oft in Gebieten ohne getrennte oder ausgebaute Trink- und Abwassersysteme.
HIV/AIDS
Diese Erkrankung des Immunsystems wird durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen, z.B. durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. AIDS ist das Endstadium einer Infektion mit dem HI-Virus (HIV). Der Erreger wird vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, verunreinigte Blutkonserven, Nadelstichverletzungen und verunreinigtes Drogenbesteck übertragen. Es schwächt das Immunsystem, wodurch die Patienten anfälliger für andere Krankheiten werden. Medikamente können die Lebenserwartung von Menschen mit AIDS verlängern. Heilbar ist diese Krankheit bisher nicht.
Symptome: HIV-Symptome variieren je nach Stadium der Erkrankung und werden in drei Klassen (A, B und C) unterteilt. Im Anfangsstadium verursacht eine HIV-Infektion grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Nachtschweiß, Durchfall und Abgeschlagenheit, die nach einiger Zeit aber oft selbstständig verschwinden und somit häufig falsch gedeutet werden. Im weiteren Verlauf der Krankheit beginnt die körpereigene Abwehr mit Hilfe der Bildung von Antikörpern, welche versuchen den Erreger zu bekämpfen. Im Falle einer HIV-Infektion gelingt es dem menschlichen Immunsystem lediglich, das Ausmaß der Krankheit zu verringern – diese aber nicht zu bekämpfen. Im Laufe der Zeit vermehrt sich das Virus oft still und heimlich im Körper der Betroffenen und schädigt innere Organe wie den Darm in großem Ausmaß. Zudem steigt die Anfälligkeit für Krankheiten enorm. Erfolgt keine Therapie mit bestimmten Medikamenten ist das Immunsystem früher oder später machtlos. Schwere Erkrankungen wie Lungenentzündungen, Pilzbefall oder verschiedene Krebsarten entstehen problemlos. Erst dann spricht man von AIDS.
HIV-Symptome müssen nicht zwangsläufig in AIDS-Symptome übergehen. Wird die Infektion rechtzeitig erkannt und richtig behandelt, kann ein AIDS-Ausbruch verhindert werden.
Vorkommen: AIDS ist eine weltweit auftretende Erkrankung; ein Großteil der Infizierten lebt in Afrika.
Hygiene
Trinkwasser
Leitungswasser entspricht nicht westeuropäischen Standards.
Zum Trinken sollte abgefülltes Wasser gekauft werden. Anonsten sollte Leitungswasser vor dem Verzehr (Trinken, Nahrungszubereitung) abgekocht, am besten auch gefiltert, werden.
Eiswürfel sollten nur benutzt werden, wenn sie abgepackt und aus klar erkenntlich sicheren Quellen stammen.
Nahrung
Die Hygienebedingungen bei der Nahrungsmittelzubereitung entsprechen nicht westeuropäischen Standards.
Vorzugsweise sollte nur Essen von vertrauenswürdigen Quellen verzehrt werden.
Auch sollten Lebensmittel bevorzugt gekocht verzehrt werden.
Rohe Früchte und rohes Gemüse sind nur mit Vorsicht zu genießen, da diese möglicherweise mit Wasser gewaschen wurden, welches nicht ausreichend sauber ist. Generell sollte Obst und Gemüse immer geschält werden.
Luft
In Ballungsräumen kann es zu Smog oder Feinstaubbelastungen kommen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Klima
Allgemein
Auf Zypern herrscht mediterranes Klima: die heißesten Monate sind Juli und August. Juni bis September: tropisch-schwül, hohe Temperaturunterschiede. Die beste Reisezeit ist April bis November.
Klimatabelle
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation NIKOSIA (LEVKOSIA)
Höhe über NN in m: 163
Geographische Position: 33° 21’ E, 35° 10’ N
Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
Temp. ø Max. (°C) | 15,3 | 16,2 | 19,2 | 24,2 | 29,3 | 33,8 | 36,6 | 36,5 | 33,4 | 28,1 | 22,1 | 17,1 |
Temp. ø Min. (°C) | 5,4 | 5,7 | 7,2 | 10,6 | 14,6 | 18,9 | 21,6 | 21,3 | 18,6 | 14,7 | 10,1 | 7,1 |
Regentage | 8 | 6 | 6 | 3 | 2 | 1 | 0 | 0 | 1 | 2 | 3 | 8 |
Niederschlag (mm) | 68 | 40 | 38 | 19 | 21 | 10 | 1 | 3 | 10 | 30 | 30 | 81 |
Sonnenstunden ø | 5,5 | 6,7 | 7,6 | 9,2 | 10,8 | 12,5 | 12,8 | 12,1 | 10,8 | 8,9 | 7,3 | 5,6 |
Wasser-Temp. ø (°C) | ||||||||||||
Klimabelastung* | -- | -- | -- | -- | -- | zs | zs | zs | zs | -- | -- | -- |
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Natürliche Umweltgefahren
Erdbeben
Es besteht eine hohe Erdbebengefahr.
Schwächere Erdbeben kommen häufiger vor, allerdings kann es auch zu schweren Erdbeben kommen.
Reisende sollten sich deshalb mit Verhaltensregeln im Falle von Erdbeben vertraut machen.
Infolge eines Bebens ist mit erheblichen Einschränkungen im Transport- und Infrastrukturbereich zu rechnen.
Verhalten im Falle eines Erdbebens
Bei Aufenthalt im Gebäude: Ruhe bewahren. Das Gebäude sollte nur verlassen werden, wenn man sich im Erdgeschoss nahe eines Ausganges befindet. Schutz unter einem schweren stabilen Möbelstück (z.B. Tisch) suchen und festhalten, solange die Erschütterung dauert, auch wenn sich das Möbel bewegt. Ist das nicht möglich, unter einen stabilen Türrahmen flüchten oder auf den Boden nahe einer tragenden Innenwand und fern von Fenstern legen und Kopf und Gesicht mit verschränkten Armen schützen. Kein Treppenhaus begehen! Keinen Fahrstuhl benutzen!
Bei Aufenthalt im Freien: Schnellstmöglich einen freien Platz auf freier Fläche und ausreichender Entfernung zu Gebäuden, Straßenlampen und Versorgungsleitungen suchen und dort bleiben, bis die Erschütterungen abgeklungen sind. Autofahrer sollten unverzüglich am Straßenrand anhalten, fern von Gebäuden, Bäumen, Überführungen, Hängen, Böschungen, Klippen und Versorgungsleitungen. Es sollte vermieden werden, möglicherweise beschädigte Brücken und Unterführungen zu be- bzw. durchfahren. Nach schweren Beben sollte von einer Weiterfahrt ganz abgesehen werden.
Nach einem Beben sollte den Anweisungen der Behörden unbedingt Folge geleistet werden. Mit Nachbeben muss gerechnet werden, diese können zu weiteren Schäden an den bereits beschädigten Gebäuden und der Infrastruktur führen. Nach einem zerstörerischen Beben sollten offiziell eingerichtete Sammelplätze aufgesucht werden.
Tsunami
Es besteht eine erhöhte Tsunamigefahr, die allerdings selten ein schlimmes Ausmaß annimmt.
Vorsicht: Ein möglicher Tsunami kann die Küste auch lange Zeit nach dem Beben und in mehreren Wellen treffen.
Mögliche Hinweise: Spürbares Erdbeben, ungewöhnlicher und plötzlicher Anstieg oder Rückgang des Meeresspiegels, Warnungen durch lokale Medien.
Stürme
Durch das Auftreten von Stürmen kann es zu erheblichen Einschränkungen in der Infrastruktur (Verkehrswege, Stromversorgung etc.) kommen. Auch im Flugverkehr ist mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen.
Waldbrände
Insbesondere in den Sommermonaten kann es zu größeren Wald- und Buschbränden kommen. Evakuierungen und Einschränkungen im Verkehr sind die Folge.
Extreme Hitze
Teilweise kommt es in Regionen zu Temperaturen von über 40 °C, die zu Einschränkungen im öffentlichen Leben und im Infrastrukturbereich (Verkehrswesen, Wasser- und Stromversorgung) führen können.
Verhaltenstipps
Ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßten Tees sowie eher leichte Speisen zu sich nehmen. Durch das Schwitzen verliert der Körper wichtige Mineralien und Spurenelemente. Diese können durch Mineraldrinks wieder ersetzt werden. Es empfiehlt sich, helle, luftige Kleidung aus Naturfasern zu tragen. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollten vor allem Kinder eine Kopfbedeckung tragen. Überanstrengungen sollten vermieden werden.
Dürren
Es besteht eine hohe Dürregefahr.