Gesund ankommen, statt sitzen bleiben
Thrombose auf Flugreisen
Lange Flugreisen wecken die Vorfreude auf ferne Ziele – doch stundenlanges Sitzen in beengten Flugzeugsitzen kann für den Körper eine Belastung sein. Besonders das Risiko für eine Reisethrombose wird oft unterschätzt. Wer gut vorbereitet ist und einfache Vorsichtsmaßnahmen beachtet, kann jedoch entspannt und sicher ankommen – ohne gesundheitliche Folgen.

Auf einen Blick
- Langes Sitzen mit abgeknickten Beinen verringert die Blutzirkulation.
- Geringere Luftfeuchtigkeit an Bord führt zu Flüssigkeitsverlust und zähflüssigerem Blut.
- Beengte Sitzpositionen schränken die Bewegung zusätzlich ein.
- Druckveränderungen in der Kabine können den venösen Rückfluss beeinflussen.
Was ist eine Thrombose?
Eine Thrombose entsteht, wenn sich in einer Vene – meist in den Beinen – ein Blutgerinnsel (Thrombus) bildet. Dieses kann die Blutzirkulation behindern oder, im schlimmsten Fall, als Embolus in die Lunge gelangen und dort eine Lungenembolie verursachen.
Bei Flugreisen begünstigen mehrere Faktoren die Entstehung:
Wer ist besonders gefährdet?
Nicht jeder Reisende muss sich Sorgen machen – doch einige Gruppen haben ein erhöhtes Risiko:
Gerade bei Langstreckenflügen über vier Stunden lohnt es sich, vorbeugende Maßnahmen zu treffen.
So beugen Sie einer Thrombose auf Reisen vor
Wenn Symptome auftreten
Treten nach oder während des Fluges Beschwerden wie Beinschmerzen, Schwellungen, Rötung oder Hitzegefühl auf, sollte sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Bei plötzlicher Atemnot, Brustschmerzen oder Herzrasen ist Eile geboten – dies kann auf eine Lungenembolie hinweisen.
Fazit
Eine Thrombose auf Flugreisen ist vermeidbar – mit etwas Bewegung, ausreichend Flüssigkeit und bewusster Vorbereitung.
Wer regelmäßig aufsteht, sich bewegt und auf seinen Körper achtet, kann das Risiko deutlich verringern. So wird der Langstreckenflug nicht zur Belastungsprobe, sondern zum sicheren Start in den Urlaub.
Denn: Gesund reisen heißt auch, gut ankommen – mit leichten Beinen und einem freien Kopf.
Eine Thrombose entsteht, wenn sich in einer Vene – meist in den Beinen – ein Blutgerinnsel (Thrombus) bildet. Dieses kann die Blutzirkulation behindern oder, im schlimmsten Fall, als Embolus in die Lunge gelangen und dort eine Lungenembolie verursachen.
Bei Flugreisen begünstigen mehrere Faktoren die Entstehung:
- Langes Sitzen mit abgeknickten Beinen verringert die Blutzirkulation.
- Geringere Luftfeuchtigkeit an Bord führt zu Flüssigkeitsverlust und zähflüssigerem Blut.
- Beengte Sitzpositionen schränken die Bewegung zusätzlich ein.
- Druckveränderungen in der Kabine können den venösen Rückfluss beeinflussen.
Wer ist besonders gefährdet?
Nicht jeder Reisende muss sich Sorgen machen – doch einige Gruppen haben ein erhöhtes Risiko:
- Menschen über 60 Jahre
- Schwangere
- Personen mit Krampfadern, Übergewicht oder Rauchergewohnheiten
- Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel einnehmen
- Menschen mit bereits durchgemachter Thrombose oder Gerinnungsstörungen
- Reisende nach Operationen oder Verletzungen
Gerade bei Langstreckenflügen über vier Stunden lohnt es sich, vorbeugende Maßnahmen zu treffen.
So beugen Sie einer Thrombose auf Reisen vor
- Bewegung trotz Sitzplatz:
- Stehen Sie, wenn möglich, regelmäßig auf und gehen Sie ein paar Schritte im Gang.
- Machen Sie leichte Fuß- und Wadenübungen im Sitzen: Kreisen Sie die Füße, ziehen Sie die Zehen abwechselnd nach oben und unten – das aktiviert die „Muskelpumpe“.
- Ausreichend trinken:
- Trinken Sie viel Wasser oder Kräutertee, vermeiden Sie Alkohol und koffeinhaltige Getränke, da sie entwässernd wirken.
- Bequeme Kleidung tragen:
- Eng anliegende Kleidung kann den Blutfluss behindern. Luftige, lockere Kleidung ist ideal.
- Kompressionsstrümpfe:
- Medizinische Reisestrümpfe unterstützen den venösen Rückfluss und können das Risiko deutlich senken. Sie sind besonders empfehlenswert bei längeren Flügen oder erhöhtem Risiko.
- Medikamentöse Vorbeugung:
- In besonderen Fällen (z. B. nach Operationen, bei bekannten Gerinnungsstörungen) kann der Arzt eine niedrig dosierte Blutverdünnung für den Flug verordnen.
Wenn Symptome auftreten
Treten nach oder während des Fluges Beschwerden wie Beinschmerzen, Schwellungen, Rötung oder Hitzegefühl auf, sollte sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Bei plötzlicher Atemnot, Brustschmerzen oder Herzrasen ist Eile geboten – dies kann auf eine Lungenembolie hinweisen.
Fazit
Eine Thrombose auf Flugreisen ist vermeidbar – mit etwas Bewegung, ausreichend Flüssigkeit und bewusster Vorbereitung.
Wer regelmäßig aufsteht, sich bewegt und auf seinen Körper achtet, kann das Risiko deutlich verringern. So wird der Langstreckenflug nicht zur Belastungsprobe, sondern zum sicheren Start in den Urlaub.
Denn: Gesund reisen heißt auch, gut ankommen – mit leichten Beinen und einem freien Kopf.

