Reise-Knigge

Do's and Don’ts der Urlaubsländer

Jedes Land hat seine eigenen kulturellen Gepflogenheiten und Verhaltensregeln. Wer als Tourist diese respektiert, kann Missverständnisse vermeiden und den Aufenthalt noch angenehmer gestalten. Hier ein Überblick über die Dos und Don’ts in einigen der beliebtesten Urlaubsländer.

Auf einen Blick

  • Begrüßung: Ein herzliches „Buongiorno“ (Guten Tag) oder „Buonasera“ (Guten Abend) kommt immer gut an. Die Italiener legen Wert auf Höflichkeit.
  • Kleidung: Beim Besuch von Kirchen oder religiösen Stätten ist dezente Kleidung Pflicht. Schultern und Knie sollten bedeckt sein.
  • Essen und Trinken: Akzeptieren Sie das Angebot eines „Caffè“ (Espresso) und genießen Sie ihn an der Bar. Italiener schätzen es, wenn Besucher die lokale Küche ausprobieren.
1. Italien

Dos:
  • Begrüßung: Ein herzliches „Buongiorno“ (Guten Tag) oder „Buonasera“ (Guten Abend) kommt immer gut an. Die Italiener legen Wert auf Höflichkeit.
  • Kleidung: Beim Besuch von Kirchen oder religiösen Stätten ist dezente Kleidung Pflicht. Schultern und Knie sollten bedeckt sein.
  • Essen und Trinken: Akzeptieren Sie das Angebot eines „Caffè“ (Espresso) und genießen Sie ihn an der Bar. Italiener schätzen es, wenn Besucher die lokale Küche ausprobieren.
 
Don’ts:
  • Pünktlichkeit: In Italien nimmt man es mit der Pünktlichkeit nicht allzu genau. Leichte Verspätungen sind üblich.
  • Trinkgeld: Im Restaurant ist Trinkgeld nicht verpflichtend, da in der Regel ein „coperto“ (Gedeckpreis) berechnet wird. Es wird dennoch gerne gesehen.
  • Lautstärke: Übermäßig lautes Verhalten in der Öffentlichkeit, insbesondere in Restaurants, wird oft als unhöflich empfunden.  

2. Japan

Dos:

 
  • Begrüßung: Verbeugen Sie sich leicht, wenn Sie jemanden begrüßen. Händeschütteln ist weniger verbreitet.
  • Schuhe ausziehen: In vielen japanischen Häusern, Tempeln und traditionellen Unterkünften (Ryokans) ist es üblich, die Schuhe auszuziehen. Achten Sie darauf, saubere Socken zu tragen.
  • Pünktlichkeit: Pünktlichkeit wird in Japan sehr ernst genommen. Erscheinen Sie stets pünktlich zu Verabredungen und Veranstaltungen.
 
Don’ts:
 
  • Geld überreichen: Geld wird nie direkt in die Hand gegeben. Nutzen Sie dafür kleine Umschläge, die in den meisten Geschäften erhältlich sind.
  • Essstäbchen: Stecken Sie Essstäbchen niemals senkrecht in eine Schüssel mit Reis – dies erinnert an Rituale bei Beerdigungen.
  • Öffentliche Räume: Vermeiden Sie es, in öffentlichen Verkehrsmitteln laut zu telefonieren oder zu essen. Ruhe und Rücksichtnahme sind wichtig.

3. Spanien
 
Dos:
 
  • Siesta respektieren: Viele Geschäfte und Restaurants schließen am Nachmittag für die Siesta. Planen Sie Ihre Aktivitäten entsprechend.
  • Essen gehen: Spanier essen spät, oft erst ab 21 Uhr. Wenn Sie früher essen, sind viele Restaurants vielleicht noch leer.
  • Umgangsformen: Ein freundliches „Hola“ (Hallo) oder „Buenos días“ (Guten Tag) gehört zur Etikette.
 
Don’ts:
  • Trinkgeld: In Spanien ist Trinkgeld üblich, aber in kleinen Beträgen. Rund 5-10% des Rechnungsbetrages sind ausreichend.
  • Kleidung: Verzichten Sie auf Strandkleidung in Städten oder Restaurants. Tragen Sie angemessene Kleidung, um nicht negativ aufzufallen.
  • Lautstärke: Spanier sind zwar gesellig und laut, doch im öffentlichen Nahverkehr und in Wohngegenden wird Ruhe erwartet.
 
4. Thailand


Dos:
 
  • Begrüßung: Der traditionelle Gruß „Wai“ (Hände vor der Brust zusammenlegen und den Kopf leicht neigen) zeigt Respekt.
  • Respekt vor der Monarchie: Der König und die königliche Familie werden in Thailand hoch verehrt. Achten Sie darauf, in ihren Abbildungen und Erwähnungen immer respektvoll zu sein.
  • Tempelbesuch: Beim Betreten von Tempeln sollten Schultern und Knie bedeckt sein. Schuhe werden vor dem Tempel ausgezogen.
 
Don’ts:
 
  • Kopfbedeckung: Berühren Sie nie den Kopf eines Thailänders – der Kopf gilt als heilig.
  • Füße: Zeigen Sie nicht mit den Füßen auf Menschen oder religiöse Gegenstände. Die Füße gelten als der unreinste Teil des Körpers.
  • Stimmen: Erheben Sie nicht die Stimme und vermeiden Sie Streit in der Öffentlichkeit – dies gilt als respektlos.

5. USA
 
Dos:
 
  • Small Talk: In den USA ist es üblich, Small Talk mit Fremden zu führen, besonders in Warteschlangen oder an der Kasse. Seien Sie freundlich und offen.
  • Trinkgeld: Trinkgeld ist in den USA ein Muss. Üblich sind 15-20% in Restaurants und 10-15% für Taxis.
  • Persönlicher Raum: Amerikaner schätzen ihren persönlichen Raum. Achten Sie darauf, in Gesprächen genügend Abstand zu halten.
 
Don’ts:
 
  • Direkte Fragen: Vermeiden Sie direkte Fragen zu sensiblen Themen wie Gehalt, Politik oder Religion. Diese werden oft als unangemessen empfunden.
  • Zigaretten: Rauchen ist in vielen öffentlichen Bereichen verboten. Achten Sie auf ausgewiesene Raucherzonen.
  • Körperkontakt: Begrüßen Sie fremde Personen nicht mit Küsschen auf die Wange – Händeschütteln ist der Standard.


6. Vereinigte Arabische Emirate
  
Dos:
 
  • Kleidung: Tragen Sie in der Öffentlichkeit stets angemessene Kleidung. Schultern und Knie sollten bedeckt sein, besonders bei Frauen.
  • Höflichkeit: Respektieren Sie die lokalen Bräuche und seien Sie höflich und zurückhaltend im Verhalten.
  • Fotos: Bitten Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Fotos von Menschen machen, besonders von Frauen.
 
Don’ts:
 
  • Alkohol: Trinken Sie keinen Alkohol in der Öffentlichkeit. Alkohol ist nur in lizenzierten Hotels und Restaurants erlaubt.
  • Öffentliche Zuneigung: Vermeiden Sie öffentliche Zuneigungsbekundungen wie Küssen oder Umarmen, da dies als unangemessen gilt.
  • Religion: Äußern Sie sich nicht abfällig über die Religion oder die Regierung. Dies kann zu rechtlichen Konsequenzen führen.
 
FAZIT:
 
Jedes Land hat seine eigenen Normen und Traditionen, die es zu respektieren gilt. Wenn Sie diese kulturellen Unterschiede beachten, können Sie Ihren Urlaub in vollen Zügen genießen und gleichzeitig den Menschen vor Ort Respekt entgegenbringen.